Rainer Seuring - Utz wider die Alben

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Utz wider die Alben: краткое содержание, описание и аннотация

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Vom Anbeginn der Welt ist es Aufgabe der strahlend reinen Elben mit ihrem glückbringenden Gesang die Erde zu befrieden. Alles ist gut, bis eines Tages das Unheil in Gestalt von Alamon und seinen Gefolgsleuten in Erscheinung tritt. Sie töten! Die göttliche Strafe dafür ist ewigliche Verbannung und die Verwandlung von Elb in Alb.
Aus Trotz und Wut über die, nach Alamons Meinung ungerechte, Verurteilung will sich der nun in schwarz gewandete Alb mit allen Mitteln an den Göttern rächen und ihr Werk nachhaltig vernichten. Durch eine Laune der Natur gelingt den Alben die Flucht. Alamon sucht die größte Herausforderung und gerät an die Zwerge im Wettergau. Mit eigens gezüchtetem Volk und Riesen überziehen die Alben das Land mit Krieg. Die Menschen dort sind nicht in der Lage, sich zu wehren und selbst die kampferprobten Zwerge geraten an den Rand ihrer Fähigkeiten. Doch sie kämpfen bis zum letzten Blutstropfen. Kann die göttliche Hilfe durch den Seher Gilbret Steinschleifer das Blatt noch wenden?
Nachdem im ersten Buch «Eringus, der Drache vom Kinzigtal» Prinz Gernhelm diese Geschichte Magda erzählte, kamen Fragen nach dem eigentlichen Verlauf dieses Krieges auf. Und so ist diese Geschichte entstanden, die erweiterte Grundlage für die folgende Eringus-Serie darstellt.

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Aus den Reihen der alleinstehenden Männer erklingt Murren, was Adlerblick zu weiteren Erklärungen zwingt.

„Natürlich ist diese Entscheidung nicht ganz unseren Gesetzen entsprechend. Ein jeder von euch, die ihr ohne Weib seid, hätte ein Recht auf sie gehabt. Doch wer von euch will das Amt des Medewiwin übernehmen?“

Sofort verstimmt jeglicher Protest.

„Morgentau, was zögerst du?“, verlangt Häuptling Adlerblick zu wissen. Die angesprochene eilt, die Zeichen der Amtswürde zu bringen und Lachsfänger verhalten darzureichen. Immer noch kullern Tränen ihre Wangen hinab.

Lachsfänger als der neue Medewiwin nimmt den Schädel und setzt ihn sich auf den Kopf. Er wackelt ein wenig und er muss sich an das alte Ding erst einmal gewöhnen. Den Stab nimmt er in die Rechte und reckt ihn zum Zeichen seiner Amtsübernahme in die Höhe. Nur verhaltener Jubel erschallt. Der Häuptling hat seine Entscheidung verständlich begründet, doch nicht alle sind von der Richtigkeit überzeugt.

Auffordern sieht Adlerblick den jungen Mann an. Er soll etwas sagen.

„Lasst uns eine kurze Zeit rasten und Stummer Fisch die Ehre erweisen, die er verdient hat. Danach werden wir weiter ziehen, so, wie er es vorgegeben hat. Die grünen Lichte werden uns den Weg weisen.“, ruft er laut.

Dann höre ich wieder seine Gedanken.

„Mit Blicken fordere ich meine beiden Frauen auf, mir zu folgen und gehe zum Toten. Bekümmert stehe ich neben ihm. Morgentau dreht ihn auf den Rücken und legt ihm seine Hände auf die Brust. Dann kniet sie sich neben ihn. Ich erwarte, dass der Medewiwin nun ein Klagelied anstimmt, bis mir siedend heiß einfällt, dass dies ja nun meine Aufgabe ist. Krampfhaft versuche ich mich daran zu erinnern, wie dies Stummer Fisch tat, als er noch sprechen konnte. Mir wird trotz der Eiseskälte so heiß, dass mir Schweißperlen unter dem Schädel hervortreten. Ich schließe die Augen und sehe in Gedanken, wie es damals war. Langsam wiege ich mich im Rhythmus und beginne zu singen und um die Leiche zu tanzen. Möge Wakan-Tanga ihm großes Glück in den ewigen Jagdgründen schenken.“

Die Gestalten um mich herum verblassen, bis ich wieder mit Lachsfänger alleine bin.

„Ich habe heute eine völlig fremde Welt kennen gelernt. Das hat mich verwirrt und erschöpft. Solche Regeln gibt es bei uns Zwergen nicht. Wir Frauen sind nicht der Besitz unserer Männer. Auch haben wir die gleichen Rechte unsere Stimme zu erheben. Können wir später fortfahren?“, bitte ich und erwache.

* * * * *

Wie jeden Abend steige ich auf das Dach unseres Berges und kaum dass ich oben angelangt bin, stehe ich im Hand umdrehen in der Geisterwelt, wo ich bereits erwartet werde. Dieses Mal sind Gilbret Steinschleifer und Lachsfänger gemeinsam da.

„Hättest du nicht darum gebeten, Waltruda, hätte Lachsfänger selbst dir vorgeschlagen, zu unterbrechen. Heute wird es besonders schwer für dich werden. Wie du gestern schon erahntest, handelt es sich bei dem >schwarzen<, vor dem Stummer Fisch warnte, um einen Alben. Der Stamm von Häuptling Adlerblick wurde in die Irre geleitet und ist auf kurzem Wege auf der Insel angekommen. Es war eine so kalte Zeit damals, dass sogar enge Meeresstellen zu froren und niemand bemerkte, dass man auf dickem Eis über das Wasser wanderte. Während Lachsfänger weiterhin seine Geschichte erzählt, werde ich den ergänzenden Teil der Alben übernehmen. Es soll dir erspart bleiben, in ihren Kreis einzutauchen und ihre abscheulichen Gespräche zu hören. Derlei Unterhaltungen mit allen Streitereien, Beschimpfungen und Beleidigungen lenken dich nur allzu sehr von der eigentlichen Geschichte ab.“, eröffnet mit Gilbret. „Damit ist es also an mir, dir zu berichten, was in der Zeit vor dem Eintreffen auf der Insel geschah.“

Nach einer Wiedergeburt ist Alamon auf die Insel zurückgekehrt und hat die Ankunft der Menschen angekündigt. Mit glühenden Worten hat er seine Heldentat, den Medewiwin Stummer Fisch auf den Weg geschickt zu haben, zum Besten gegeben. Selbstverständlich gab es nicht den frenetischen Jubel, den er, wider besseres Wissen, erwartet hatte. Getrieben von Missgunst und Neid wird niemals ein Alb zugeben, ein anderer habe etwas besser gemacht. Es ist schon als Fortschritt zu werten, dass Alamon inzwischen unbestritten als Anführer geachtet wurde. Die früher notwendigen schlagkräftigen Argumente unterblieben nun.

Man akzeptierte und wusste also, dass alsbald leibhaftige Menschen auf der Insel eintreffen würden. Alamon beauftragte Lunarus, er sollte den Neuankömmlingen entgegen gehen und sie erwarten. Seine schwächliche Gestalt würde an wenigsten erschreckend wirken. Mit gehässiger Absicht schickte er ihn Tage früher hinaus. Gemächlich machte sich der wohl Unscheinbarste der Alben in die ihm gewiesene Richtung auf den Weg. Mit dem unvergleichlich leichten, fast schwebenden Gang hinterließ er keine Spuren im Schnee.

Bald schon hatte er die ihnen allen bekannte Grenze erreicht und lies sich nieder. Mit seinen Sinnen lauschte er im weiten Rund umher, doch fand sich noch kein Lebewesen spürbar. Er wartete geduldig, auch wenn im klar war, dass er geärgert werden sollte. Eine Auseinandersetzung mit Alamon war nicht nach seinem Geschmack. Mochte sich ein anderer mit dem streiten. Er bevorzugte die Stille. Doch darf niemand glauben, Lunarus sei deswegen harmlos. Es gibt keinen harmlosen Alben. Seine Gefährlichkeit liegt in eben dieser Stille und Unergründlichkeit.

Aus purer Langeweile beschloss der Wartende, doch mal wieder die Grenze auszutesten. Es war ein sonderbares Gefühl, wenn langsam die Lebenskraft aus dem Körper wich. Er machte einen Schritt vor und lauschte in sich hinein. Nichts zu spüren.

Er ging weiter. Nichts.

Und weiter. Und als noch nichts.

Mit Bedacht setzte er einen Fuß vor den anderen, ohne dass er irgendetwas spürte. Er hob seinen Arm und ließ weiter voraus mit seiner Macht den Schnee aufwirbeln. Alles so wie immer. Mutig geworden ging Lunarus immer weiter und vollführte ein wahres Schneegestöber. Er war nach wie vor im Besitz seiner Kräfte. Grade so, als sei er genau neben dem Vulkan. Grübelnd drehte er sich um. Kaum noch konnte er den Berg erkennen, was nicht an seinen Schneewirbeln lag. Trüb hing eine Staubwolke darüber, die sich bis zu ihm hinzog und noch viel weiter. Da erkannte er den Zusammenhang.

Mit jedem Ausbruch lösten sich offensichtlich kleinste Teile der Albenmacht und wurden mit dem Gestein und Staub und Asche weit hoch in die Luft geschleudert. Dort konnte der Wind sein Werk vollbringen und alles weit in die Welt hinaustragen. So ging das schon seit Urzeiten. Der Verlust in der Masse war so gering, dass er auf der Insel nicht auffiel. Ganz offensichtlich war es aber schon mehr als genug in der Luft, dass die ehemalige Grenze nun ganz unbehelligt überschritten werden konnte.

Sehr zufrieden mit sich ging Lunarus wieder auf seinen Platz zurück und erwartete die Menschen, die da irgendwann kommen sollten. In der Zwischenzeit malte er sich aus, welche Überraschung das neue Wissen bei den anderen Alben hervorrufen würde. Es erfüllte ihn mit großer Genugtuung nun auch einmal etwas als Erster entdeckt zu haben. Das konnte ihm auch kein Alamon mehr nehmen.“

Damit beendet Gilbret zunächst seine Erzählung. Schaudern durchfährt mich bei der Vorstellung, dass die Alben nun frei waren. Wie dumm. Natürlich weiß ich, dass die Alben frei sind, waren sie doch bis vor unsere Festungen gekommen. Doch die anfänglichen Erzählungen hatten dieses Wissen förmlich in meinem Kopf gelöscht.

Ich sehe wieder Bilder, als Lachsfänger fort fährt: „Nachdem die grünen Lichter verloschen waren, lagerten wir uns. Es war zu dunkel um weiter zu gehen. Als es wieder heller wurde, schlugen die Wachen Alarm. Weit vorne stand eine schwarze Gestalt und winkte uns. Ich war mir sicher, am Vorabend war da niemand.

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