Rainer Seuring - Utz wider die Alben

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Vom Anbeginn der Welt ist es Aufgabe der strahlend reinen Elben mit ihrem glückbringenden Gesang die Erde zu befrieden. Alles ist gut, bis eines Tages das Unheil in Gestalt von Alamon und seinen Gefolgsleuten in Erscheinung tritt. Sie töten! Die göttliche Strafe dafür ist ewigliche Verbannung und die Verwandlung von Elb in Alb.
Aus Trotz und Wut über die, nach Alamons Meinung ungerechte, Verurteilung will sich der nun in schwarz gewandete Alb mit allen Mitteln an den Göttern rächen und ihr Werk nachhaltig vernichten. Durch eine Laune der Natur gelingt den Alben die Flucht. Alamon sucht die größte Herausforderung und gerät an die Zwerge im Wettergau. Mit eigens gezüchtetem Volk und Riesen überziehen die Alben das Land mit Krieg. Die Menschen dort sind nicht in der Lage, sich zu wehren und selbst die kampferprobten Zwerge geraten an den Rand ihrer Fähigkeiten. Doch sie kämpfen bis zum letzten Blutstropfen. Kann die göttliche Hilfe durch den Seher Gilbret Steinschleifer das Blatt noch wenden?
Nachdem im ersten Buch «Eringus, der Drache vom Kinzigtal» Prinz Gernhelm diese Geschichte Magda erzählte, kamen Fragen nach dem eigentlichen Verlauf dieses Krieges auf. Und so ist diese Geschichte entstanden, die erweiterte Grundlage für die folgende Eringus-Serie darstellt.

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„So werde ich gerne tun, Lachsfänger.“

„In diesem Moment sind wir gerade am Ende unserer Flucht vor dem Feuer.

Einst hatten wir unser Lager an einem breiten Fluss, der voll von leckeren Fischen war. Viele hundert Köpfe zählte damals unser Stamm. Wir waren ein stolzes Volk und folgten den Zeichen, die uns unser Gott Wakan-Tanga sendete. Unser Medewiwin war sehr gut darin, diese Hinweise zu lesen. Allerdings benötigte er die Hilfe seiner Tochter Morgentau, uns diese mitzuteilen. Er verlor vor Jahren durch einen Sturz in den Bergen seine Sprache. Darum wurde sein Name geändert in Stummer Fisch.“

Begleitend zu Lachsfängers Erzählung sehe ich die dazu gehörenden unbewegten Bilder.

Auf einer großen Lichtung liegt die Siedlung dieser Menschen nahe an einem sehr breiten, langsam fließenden Gewässer. Sie leben in merkwürdigen Hütten. Eine Anzahl von langen Stangen sind in einem Kreis aufgestellt und oben, wo alle Hölzer zusammen kommen, miteinander verbunden. Darüber sind große Lederplanen geworfen, die vor Wind und Regen schützen. Oben ist eine Klappe gebildet, die bei manchen Behausungen offen ist, um den Rauch des Feuers heraus zu lassen.

Zwischen diesen Hütten, die sie Wi-Kiwa nennen, wie ich ohne weitere Erklärung plötzlich weiß, herrscht reges Treiben. Kinder laufen spielen herum, Frauen gehen ihren Arbeiten nach und alte Männer sitzen Pfeife rauchend um ein Lagerfeuer. Gerade kommt eine Gruppe von Männern zurück. Sie tragen ein großes Tier, das einem heutigen Pferd nicht unähnlich ist, als Jagdtrophäe an Stangen gebunden, zwischen sich ins Lager. Ihre Waffen sind lanzenähnlich und einige haben Pfeil und Bogen über der Schulter hängen.

Bekleidet sind diese Menschen mit Hemden und Hosen und Röcken aus Leder, die mit Röhrenknochen oder Lederfransen verziert sind. An den Füßen sehe ich leichte Schuhe aus weichem Leder, die mit dünnen Bändern oder Schnüren gebunden sind.

Die Haare tragen sie offen oder leicht gebündelt, aber nicht geflochten. In diese Bündel haben sich manche Federn als Schmuck gesteckt.

Nicht unweit des Lagers sehe ich Felder, auf denen sie Getreide anbauen. Das Dorf muss schon sehr lange hier bestehen.

„Doch zurück zu unserer Flucht.“, fährt Lachsfänger fort. „Wir lebten also im Lager am Fluss. Unsere Wachen entdeckten auf der anderen Seite im Wald Rauch, der sich langsam näherte. Wir wussten also, dass sich dort ein Feuer vorwärts fraß. Dies war normaler Weise nichts Besonderes. Das kam immer wieder einmal vor, wenn der Sommer besonders heiß und trocken war. Trotzdem hieß unser Häuptling die Wachen, weiter die Rauchsäule nicht aus den Augen zu lassen.

Des Nachts wurde der Brand so groß, dass nun auch ein Feuerschein den Himmel über dem Wald erhellte. Häuptling Adlerblick besah es sich, nachdem ihn die Wachen geweckt hatten, hielt es aber noch nicht für gefährlich. Leider ein gewaltiger Irrtum. In der zweiten Nachthälfte kam ein Wind auf, der die Flammen weiter anfachte und als wir des Morgens durch die Wächter mit einem Alarmruf geweckt wurden, konnte man schon das Prasseln des brennenden Waldes hören. Unzählige Tiere brachen zwischen den Bäumen hervor und suchten ihr Heil in der Flucht durch den Fluss. Viele schwache und kleine Tiere ertranken und wurden von den Fluten fort gerissen. Andere waren derart von der Situation verwirrt, dass sie zurück in die Flammen eilten.

Kaum, dass wir unser Hab und Gut zusammen gerafft hatten stand das gegenüber liegende Ufer in hellen Flammen und der immer noch starke Wind trug den Funkenflug trotz der gewaltigen Breite des Stromes bis auf unsere Seite herüber. Es wurde augenblicklich sehr heiß. So schnell unsere Beine es erlaubten, flüchteten wir vor dem Feuer. Die Alten und Kranken und kleinen Kinder wurden gestützt oder getragen. So mancher alter Krieger ergab sich seinem Schicksal und schickte uns fort. Sie wollten uns nicht behindern und opferten ihr Leben. Möge Wakan-Tanga sie in den ewigen Jagdgründen verwöhnen.

Tagelang flohen wir, stets das unbändige Flammenmeer auf den Fersen. Tag und Nacht waren wir auf den Beinen. An Ruhe war nicht zu denken. Immer schwächer wurde unser Volk und nicht wenige brachen zusammen, unfähig, die Flucht fortzusetzen. Keiner mehr war stark genug, ihnen beizustehen oder gar zu helfen. Erst als der Wind drehte und das Feuer auf die verbrannte Erde zurück trieb, wo es nichts mehr zu verbrennen gab, konnten wir es wagen, Halt zu machen. Vor uns lag eine scheinbar grenzenlose fast öde Graslandschaft. Hinter uns flackerten immer noch ein paar Glutnester über der schwarzen Erde. Wenige ausgebrannte Bäume hielten sich noch aufrecht. Es schien, als wollten sie uns warnen, ja nicht zurückzukehren.

Völlig erschöpft lagerten wir uns einfach dort, wo wir standen.“

Lachsfänger macht hier eine Pause in seinem Bericht und ich bin völlig gebannt und damit beschäftigt, die dazu gesehenen Bilder zu verarbeiten.

Als das Feuer über den Fluss sprang, packten die Frauen ihre Sachen in große Ledertragen, einem offenen Sack gleich, die sie sich auf die Schulter warfen und mit einem Band über die Stirn nur mit der Kraft des Nackens trugen. Die Männer hatten die Stangen ihrer Behausungen zu Tragen mit Lederplanen dazwischen zusammen gebunden und darauf die Felle, Nahrungsmittel und sonstige Habe gebündelt abgelegt, die sie hinter sich herzogen. Mit dem breiten Band um die Stirn oder der Brust und zwei der Stangen in den Händen zerrten Sie ihre Last über den holprigen Boden. Die Frauen, die noch Säuglinge hatten, trugen diese, fest gewickelt, auf einem Wiegebrett. Dann musste sie ihre Sachen, wie ein Mann auf Stangen ziehen. Die lauffähigen Kinder mussten sich an den Tragestangen festhalten, um Schritt zu halten oder wurden von größeren Geschwistern an der Hand hinterher gezerrt, dass die kleinen Beinchen kaum folgen konnten. Bei den Männern lag oftmals auch ein alter Mensch zwischen den Stangen, der mit ängstlichem Blick und lautem Gejammer das nahende Feuer verfluchte.

Entsetzlich und herzzerreißend musste ich mit ansehen, wie sich ein alter Mann unter großer Mühe während des Marsches aus seiner Trage stürzte, um es seinem Sohn leichter zu machen. Anfangs noch sahen sich die Kinder um, wurden aber von den Alten fortgeschickt, die Familie zu retten. Fast lautlos starben die Zurückbleibenden. Einen sah ich, der sich noch aufraffte, einen neben ihm liegenden dicken Ast als Stütze nehmend aufstand und wankend, die Arme stolz ausgebreitet, auf das Flammeninferno wartete. Das Feuer war schneller heran, als er stürzen konnte.

Mein Blick verschleiert sich vor all der Tränen, die ich darüber vergieße. Gar fürchterlich ist das Geschehen.

„Ich denke, für diesmal ist es mehr als genug.“, schaltet sich nun Gilbret ein und schickt mich zurück.

* * * * *

Die Niederschrift des Gesehenen nimmt mich erneut heftig mit und immer wieder muss ich unterbrechen, da ich mich der Tränen nicht erwehren kann. Mir wird eine traumlose Nacht der Erholung gewährt. Fast den ganzen folgenden Tag verschlafe ich, derart erschöpft bin ich.

* * * * *

„Willkommen zurück, Waltruda.“, begrüßt mich Lachsfänger. „Dein Mitgefühl für mein Volk ehrt dich sehr. Ich hoffe, dies wird sich nicht ändern, wenn du nun unseren weiteren Leidensweg erfährst, wo doch auch dein Volk unter den Nachfahren meines Stammes zu leiden hatte.“

Jetzt erst wird mir wieder bewusst, dass Gilbret mir den Mann als Nordlinger vorstellte, also einen jener Krieger der Alben, die uns Zwerge später im großen Krieg bekämpften. Sein gänzlich anderes Aussehen hat mich dies völlig vergessen lassen.

Ich habe keine Gelegenheit, darauf etwas zu erwidern, denn schon beginnt Lachsfänger.

„Die Ältesten und viele der kleinen Kinder haben diese Flucht nicht überlebt. An so manchem Kleid oder Hemd haben Flammen genagt. Wenige haben mehr als das eigene Leben retten können.“

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