Rainer Seuring - Utz wider die Alben

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Vom Anbeginn der Welt ist es Aufgabe der strahlend reinen Elben mit ihrem glückbringenden Gesang die Erde zu befrieden. Alles ist gut, bis eines Tages das Unheil in Gestalt von Alamon und seinen Gefolgsleuten in Erscheinung tritt. Sie töten! Die göttliche Strafe dafür ist ewigliche Verbannung und die Verwandlung von Elb in Alb.
Aus Trotz und Wut über die, nach Alamons Meinung ungerechte, Verurteilung will sich der nun in schwarz gewandete Alb mit allen Mitteln an den Göttern rächen und ihr Werk nachhaltig vernichten. Durch eine Laune der Natur gelingt den Alben die Flucht. Alamon sucht die größte Herausforderung und gerät an die Zwerge im Wettergau. Mit eigens gezüchtetem Volk und Riesen überziehen die Alben das Land mit Krieg. Die Menschen dort sind nicht in der Lage, sich zu wehren und selbst die kampferprobten Zwerge geraten an den Rand ihrer Fähigkeiten. Doch sie kämpfen bis zum letzten Blutstropfen. Kann die göttliche Hilfe durch den Seher Gilbret Steinschleifer das Blatt noch wenden?
Nachdem im ersten Buch «Eringus, der Drache vom Kinzigtal» Prinz Gernhelm diese Geschichte Magda erzählte, kamen Fragen nach dem eigentlichen Verlauf dieses Krieges auf. Und so ist diese Geschichte entstanden, die erweiterte Grundlage für die folgende Eringus-Serie darstellt.

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Wie ein Geist scheine ich zwischen den Menschen zu stehen.

„Höret meine Worte!“

Häuptling Adlerblick ist aufgestanden und macht auf sich aufmerksam. Er hat seinen rechten Arm erhoben, an dem das Lederhemd nur noch in Fetzen hängt. Ein Tuch wurde um eine Brandwunde gewickelt.

„Ein jeder von uns hat durch das rasende Feuer große Verluste erlitten, sei es Vater oder Mutter oder Mann oder Weib oder Kind. Groß ist die Trauer, die jeden von uns ergriffen hat. Keiner soll diese seine Lieben vergessen, aber bedenkt: Wir leben noch und dafür müssen wir Sorge tragen. Lasst uns zusammentragen, was noch vorhanden ist. Alles, was an Nahrung noch genießbar ist, bringt hier auf diese Seite.“ Dabei zeigt er nach rechts. „Schnatternde Gans und Bärenpranke, ihr ordnet und sichtet, was gebracht wird.“

Wie ich von Lachsfänger gelernt habe, geben die Namen der Menschen ihre Eigenschaften oder Leistungen wider. Darum ist klar, weswegen Schnatternde Gans seinen Namen trägt. Jedem auf seinem Weg zu seinem Platz muss der etwas schmächtige Mann berichten, dass der große Häuptling ihn mit einer Aufgabe betraut hat und welche Ehre dies doch ist.

Bärenpranke hingegen könnte tatsächlich einen kleinen Bären darstellen. Mit leicht tapsenden Schritten geht der breite starke Mann mit den unglaublich großen Händen zum Häuptling vor.

„Alles was ein Wi-Kiwa werden kann, bringt dorthin.“ Dabei zeigt er auf seine linke Seite. „Zwei-Federn Geier und Skunk, seht, was vorhanden ist und sorgt dafür, dass zumindest die Bedürftigen unter kommen.“

Weil sich mir die Namen der beiden Letztgenannten nicht sogleich erschließen, höre ich, wie mir Lachsfänger diese erklärt. „Zwei-Federn-Geier will von jeder Beute das Meiste für sich. Also ist er wie ein Geier und auch beim Haarschmuck ist ihm eine Feder nicht genug.

Skunk hat einmal auf der Jagd ein Stinktier mit einem Dachs verwechselt und dabei die gesamte stinkende Wolke des Tieres abbekommen. Es hat sehr lange gedauert, bis er wieder ins Dorf durfte, weil der Gestank weg war. Den Namen wird er wohl nie wieder los, gleich was er tut.“

Adlerblick spricht weiter: „Heulender Kojote, Adler-Einauge und große Steinaxt, ihr werdet mit den Männern die Umgebung erkunden und auf Jagd gehen. Ich brauch euch bestimmt nicht zu sagen, dass wir hier in unbekanntem fremdem Gebiet sind. Achtet auf alles und lasst euch nicht entdecken. Wir sind noch nicht in der Lage, Krieg mit einem anderen Stamm zu führen.“

Mit einem Wink beendet er seine Ansprache und wendet sich dem neben ihm liegenden alten Medewiwin zu. Ernst und nahezu vorwurfsvoll sieht er ihn an.

„Wie konnte das geschehen, Stummer Fisch? Gab es keine Anzeichen oder Warnungen? Oder bist du nun nicht mehr nur stumm sondern auch blind? Wakan-Tanga, unser Gott, hat uns doch nicht verlassen, oder?“

Ärger, Enttäuschung und viel Hilflosigkeit schwingen in seinen Worten mit. Fast tut ihm der alte Mann leid, der kaum in der Lage scheint, sich jemals wieder zu erheben. Doch offensichtlich kann man sich in diesem Volk sehr täuschen.

Mit Empörung im Blick ist der Alte, mit Hilfe seines dicken Holzstabes, wieder auf den Beinen. Der Stab ist Zeichen seiner Würde. Oben ist eine Steinspitze befestigt, darunter ein Sammelsurium aus kleinen Fellen, Federn und anderen Dingen. Wild gestikuliert Stummer Fisch, wobei er sich vor die Stirn schlägt, die Hand vor die Augen legt, zum Himmel zeigt und so weiter. Es geschieht so schnell, dass ich nicht in der Lage bin zu begreifen, was das nun soll.

Die Erklärung kommt von seiner zarten Tochter Morgentau, die die Flucht vor dem Feuer anscheinend ohne Schwierigkeiten bewältigen konnte. Das Mädchen muss enorme Kraft und Stärke haben.

„Mein Vater sagt, Ihr, Häuptling Adlerblick, seid wohl von Sinnen. Die Flucht muss euch die Sinne vernebelt haben, solche Rede mit mir zu führen. Er sieht noch sehr gut, was Wakan-Tanga ihn sehen lässt. Doch wo kein Feuer ist, ist auch kein Rauch zu sehen. Also waren da auch keine Anzeichen oder Warnungen unseres Gottes. Das alles ist aber noch lange kein Grund, an ihm zu zweifeln. Wenn ein Gott es für angebracht hält, wird er seinem Volk schon Zeichen geben. So lange wird ein erwachsener Krieger sich doch wohl selbst beschützen können. Oder hat unser Häuptling das in den letzten Tagen verlernt? War er nicht der Meinung, das Feuer wäre keine Gefahr für uns? Wer ist denn nun der Blinde von uns beiden?“

Sie spricht geradeso zornig, als habe der Häuptling sie selbst heftig angegriffen. Ihr Blick spuckt Gift und Galle.

In des Häuptlings Augen blitzt es verdächtig, als er zwischen Vater und Tochter hin und her blickt. Seine rechte Faust ballt sich vor Zorn. Die Umstehenden, die die Auseinandersetzung mitbekommen, weichen unwillkürlich einige Schritte zurück. Sie spüren die Spannung, die sich zwischen den Kontrahenten aufbaut. Beide sind gleichrangig im Stamm und damit ist der Medewiwin der Einzige, der überhaupt ein Widerwort gegenüber dem Häuptling erheben darf. Das schmeckt Adlerblick überhaupt nicht, doch er muss den Vorwurf des alten schlucken, denn leider hat er recht und das zu verleugnen, würde sein Ansehen schädigen. Nichts ist diesem Volk so wichtig, wie die Wahrhaftigkeit.

Er schluckt tatsächlich und seine Faust öffnet sich wieder. Gequält ruhig spricht er:

„Wenn also dein Blick ungetrübt ist für die Zeichen unseres Gottes, so sage mir, was er uns mitzuteilen hat.“

Erneutes wildes Gestikulieren ist die Antwort und schon bevor Morgentau zu antworten beginnt, dreht er sich um und verlässt die lagernden Menschen.

„Ich werde sehen, was mich Wakan-Tanga sehen lässt. Kümmere dich um den Stamm, ich kümmere mich um Gott.“, übersetzt sie schnell und eilt ihrem Vater hinterher.

„Es wird Zeit, dass der Alte sein Wissen an einen Jüngeren weiter gibt und dieses böse junge Weib endlich wieder sein Maul halten muss.“ brummelt der Häuptling und wendet sich den Sammlungen zu. Er kann die junge Frau nicht leiden, wohl auch, weil sie durch ihren Vater ein großes Ansehen im Stamm geniest.

Stummer Fisch hat sich einen Platz erwählt, auf dem er mit Steinen einen Kreis auslegt und in dessen Mitte er aus ausgesuchten umliegenden Hölzern einen Haufen errichtet.

Morgentau hat schon die Feuersteine geholt und einige kleine Lederbeutel, von denen der Medewiwin sich einen erwählt. Dann entzündet er das Feuer, setzt sich mit verschränkten Beinen an den Rand des Steinkreises und wirft ab und zu eine Prise des Pulvers in die Flammen. Dabei achtet er darauf, den Rauch inhalieren zu können. Er beginnt leise eine merkwürdige Melodie zu singen, die mich fast an ein Jammern erinnert.

* * * * *

Ich löse mich aus dem Geschehen und kehre wieder zurück zu Lachsfänger.

„So wird er nun einige Tage sitzen. Wenn das Singen verstummt und er kein weiteres Pulver ins Feuer einstreut, spricht er mit unserem Gott. Es ist dann, als würde er schlafen, doch er fällt dabei nicht um.“, erklärt er mir.

„Und Trinken? Und Essen?“, frage ich entgeistert.

„Nichts. Jegliche Regung stört ihn jetzt nur. Seine Tochter wird sich ihm nicht nähern und auch niemand anderes aus dem Stamm. Es muss schwer sein, mit Gott zu reden. Ich mein so richtig reden, dass man auch eine Antwort erhält, wenn du verstehst.“

Oh ja, ich verstehe ihn. Wie oft habe ich schon zu Gott Gabbro gebetet und keine Antwort erhalten.

„Er wird Tage so sitzen, sagt ihr. Das ist aber doch gefährlich, nicht wahr?“, will ich wissen.

„Natürlich, doch so ist seine Aufgabe. Er wurde von seinem Lehrer und Vorgänger dazu erwählt, nachdem er gewisse Geschicklichkeiten bewiesen hatte. Unser alter Medewiwin ist bei solch einer Unterhaltung mit Gott gestorben. Er ist einfach nicht umgefallen. Stummer Fisch wollte nach ihm sehen, weil es denn doch schon sehr lange dauerte. Er fand ihn auf seinem Gebetshügel, da kamen schon Maden aus seiner Haut.“

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