Jürgen Brandt - Schwarze Flut
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Syrte und Björn begeben sich auf eine abenteuerliche Erkundungsreise in die nördlichen, noch unbekannten Regionen der Welt. Auf ihrem langen Weg erwarten sie tödliche Gefahren, aber sie finden auch neue Verbündete.
Aber während sie fort sind, brandet eine neune Gefahr gegen die friedlichen Bewohner heran: Die Schwarze Flut
Ist dies das Ende der Menschheit?
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Ein paar wichtige Ergebnisse und Ideen legt er noch auf einem verschlüsselten und nur ihm zugänglichen Bereich des Laborservers ab. So weltbewegende Daten benötigen natürlich ein Backup, und Tom weiß genau, dass die Serverdaten täglich gesichert und auf mehrere weitere Rechenzentren des Unternehmens gespiegelt werden. Nur die illegalen Optimierungen des Experimentes gibt er vorsichtshalber noch nicht einmal in den Computer ein.
Offiziell steht Tom kein solch bevorzugter Datenbereich zu, aber er hat ein Druckmittel gegen den Systemadministrator des Rechenzentrums. Er hat zufällig mitbekommen, dass dieser einen Freund hat, oder besser gesagt, einen Liebhaber. Eigentlich ist es Tom egal, wer mit wem geht, aber dem Typ ist es unverständlicher- weise total peinlich und genau das nutzt Tom schamlos aus.
Nachdem er nun den langweiligen Part seiner Arbeit erledigt hat, verlässt er sein Büro, um zu seiner eigentlichen Tätigkeit zu eilen, in SEIN Labor. In großen Buchstaben steht sein Name an der Tür: Thomas Schneider.
Während in den benachbarten Hochsicherheitslaboren mit Grippe- und Ebola-Viren experimentiert wird, ist er mit seinem Liebling beschäftigt. Tom ist sich sicher, durch ihn zu Ruhm und Ehre zu gelangen und wahrscheinlich sogar zum Nobelpreis. So würde er sein besonderes Leben zu einem neuen Höhepunkt führen. Die Fachwelt und natürlich auch die Frauen würden ihm zu Füßen liegen.
Vorsichtig beugt er sich über einen Glaskasten, in dem sein Kind liegt. Dieses Geschöpf wird ihn ans Ziel seiner Träume bringen. Sanft streicht er über die raue Oberfläche seiner Schöpfung. Man sieht dem Kleinen nicht an, dass ihm ein wenig mit DNA-Manipulation auf die Sprünge geholfen wurde. Es muss schließlich keiner wissen, welche illegalen Abkürzungen Tom genommen hat, um sein Ziel zu erreichen. So hat er unter anderem modifizierte Viren, sogenannte Retroviren, als Transportvehikel zur Übertragung von Fremd-DNA in die Köperzellen seines Lieblings genutzt, um somit aus seiner Sicht hilfreiche Eigenschaften anderer Wesen auf das seine zu übertragen. Und seine Devise lautete dabei stets: Lieber etwas zu viel als zu wenig.
Voller Zuneigung legt er seinem Geschöpf verschiedene Sorten von Nahrung hin. Es soll ruhig noch etwas wachsen, bevor es selbst verspeist wird. Ob sein Schatz wohl schmecken wird und welche verführerischen Rezepte von Sterneköchen hierfür erfunden werden?
Nach fünf Stunden Arbeit verlässt Tom das Laborgebäude und fährt heim in sein Appartement. Aus seiner Sicht hat er in der kurzen Zeit mehr bewirkt als andere in zwei Wochen. Er ist halt der beste und effektivste Laborchef des gesamten Unternehmens. Er ist sich sicher, dass auch sein Chef dies zu würdigen weiß. Spätestens ab dem Zeitpunkt, wenn er ihm seinen Retter der Menschheit vorstellt. Unbegrenzte Nahrung für alle Menschen auf der Welt. Egal in welchem Land und egal unter welchem Klima!
Erschöpft von dieser genialen Leistung ruht er sich ein wenig in der Luxuswohnung aus. Sie gehört zwar noch zum Großteil der Bank, aber seine Person braucht den Luxus. Und mit der zu erwartenden, gewaltigen Erfolgsprämie für sein Projekt wird er sie sofort abbezahlen.
Er legt sich auf sein Ledersofa, holt unter einem Kissen eine Plastiktüte hervor und konsumiert den darin enthaltenen Stoff. Es sind "Kubanische Träuschlinge", eine Pilzart, die eine halluzinogene Wirkung hervorruft, ähnlich wie LSD. Die Pilze wurden bereits vor Tausenden von Jahren von Schamanen benutzt, um die Zukunft zu weissagen. Und was seit Jahrtausenden gut war, muss jetzt immer noch die Zukunft weissagen können.
Und in Toms durch die Droge hervorgerufenen Träumen sieht er sich und sein Kind als gottgleiche Retter der Welt! Von allen umjubelt und angebetet, überhäuft mit Gold und Juwelen.
F r e s s e n
3. Erste Etappe (jetzt)
Nach zehn Tagen Marsch kommt der Zug in Hunga an. Die Pferde der Proviantwagen werden ausgespannt und in den Ställen der Stadt versorgt. Auf dem Vorplatz des Verteilers sagt Gorm erneut seinen Willkommensspruch auf und auch hier werden sie mit Jubel und Freudenrufen empfangen.
Hunga ist etwas kleiner als Sizza. Eine kleine, idyllische Stadt, weiter im Landesinneren. Die Bewohner hier leben hauptsächlich von Viehzucht und Landwirtschaft. Auch hier wird das Stadtbild durch pittoreske Fachwerkhäuser geprägt. Am Stadtrand sind sie einstöckig, im Zentrum auch mal ein Stockwerk höher. Heute, zur Feier des Tages, alle herausgeputzt und mit Blumengirlanden geschmückt.
Dem Zug treten hier voll Stolz fünfzehn weitere Erstgeborene bei. Über die Hälfte von ihnen sind junge Frauen. Alle Neulinge machen einen sehr gut durchtrainierten und überaus kräftigen Eindruck. Aber trotzdem sticht ein besonders stattlicher Hüne unter ihnen deutlich heraus. Fast zwei Meter groß und extrem breite Schultern. Gigantische Muskelpakete zeichnen sich unter seiner Kleidung ab. So stellt man sich den perfekten Krieger vor.
Björn wird, wie alle anderen Ankömmlinge, für drei Tage in Gastfamilien untergebracht. Er wird von einem älteren Ehepaar herzlich aufgenommen und bekommt ein kleines, lichtdurchflutetes Zimmer im ersten Stock zugewiesen. Dies Zimmer hatte früher der Tochter gehört, aber nach ihrer Hochzeit ist sie zu ihrem Mann auf einen Bauernhof außerhalb der Stadt gezogen. Nachdem er seinen Tornister dort abgestellt und sich etwas erfrischt hat, wird er zum Abendessen gebeten. Wie es der Zufall will, gibt es Lamm mit Kartoffeln. Extrem lecker gewürzt und fast so gut wie das Essen seiner Mutter.
Plötzlich ist da ein Anflug von Heimweh. So weit weg von seiner geschätzten Heimat, von seinen geliebten Eltern und Geschwistern. Und selbst Roland, seinen alten Lehrmeister, vermisst er. Aber genauso schnell wie die Sehnsucht kam, verschwindet sie auch wieder, denn er hört von draußen die ersten Musiker aufspielen und Menschen singen.
Nachdem er so gut gegessen hat wie seit Tagen nicht mehr, bedankt er sich vielfach bei der Familie, um dann an der Feier teilzunehmen. Tanzen, Singen, Lachen, kleine Leckereinen vernaschen und einen guten Wein. Björn bekommt nicht genug von dem beschwingten Fest!
Unerwartet entdeckt er Gorm auf einer Bank bei einem Krug Bier. Er zögert kurz, aber dann setzt er sich doch neben ihn und bestellt ebenfalls. Nach einiger Zeit des Schweigens und einigen Schlucken herrlichen, frischen Bieres meint Gorm:
„Wenn ich in dieser Stadt bin, komme ich immer hierher und trinke ein Maß. Stell dir vor, die Wirtsleute brauen es selbst. Nur aus Hopfen und Malz. Und mit dem Zusatz von eigens gezüchteten Hefepilzen wird angeblich der Zucker in Alkohol verwandelt. So haben die beiden es mir wenigstens erzählt. Ich weiß nicht, wo sie dieses Rezept herhaben, aber es muss bereits ewig existieren. Einfach köstlich, oder?“
„Stimmt, leicht bitter, aber auch sehr erfrischend.“
"Dein Lehrer, der dich zum Krieger ausgebildet hat, war Roland, stimmt´s?"
Björn ist verblüfft. Woher weiß er das? Und wieso kennt er Roland?
"Woher wissen Sie das?"
"Dein Kampfstil hat es mir verraten. Ich habe bereits viele Züge geführt. Sehr viele sogar. Und mit allen Teilnehmern habe ich trainiert, genau wie mit euch. Der einzige, der fast genauso gut war wie du, war Roland. Ich habe ihm unterwegs so viel beigebracht, wie ich konnte. Es war auf meinem ersten eigenen Zug. Wir waren beide jung und wild und übten jede freie Minute. Ich lieferte ihn damals mit den anderen in Castel ab und war mir sicher, er würde seine Aufgabe glorreich erfüllen."
"Castel? Ziehen wir auch dahin? Verteidigen wir dort unsere Welt?"
"Nicht direkt. Castel ist eine Stadt. Die letzte Stadt vor der Grenze. Dort werdet ihr von mir abgeliefert. Weiter bin ich nie gegangen. Bis zur Grenze gehen nur die Erstgeborenen. Und es kam nie einer zurück."
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