Jürgen Brandt - Schwarze Flut

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Nachdem der letzte Pilzkrieg beendet wurde, herrscht lange Jahre eine friedliche Koexistenz auf der Erde.
Syrte und Björn begeben sich auf eine abenteuerliche Erkundungsreise in die nördlichen, noch unbekannten Regionen der Welt. Auf ihrem langen Weg erwarten sie tödliche Gefahren, aber sie finden auch neue Verbündete.
Aber während sie fort sind, brandet eine neune Gefahr gegen die friedlichen Bewohner heran: Die Schwarze Flut
Ist dies das Ende der Menschheit?

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Jetzt ist aber weit und breit kein Karren zu sehen, nur Hunderte von ausgelassenen Menschen, die fröhlich feiern. Etliche Musiker, bunt gekleidete Gaukler und wagemutige Feuerspucker unterhalten die Massen. Alle Häuser um den Platz herum sind mit frisch angefertigten Blumengirlanden geschmückt. Es wird ohne Ausnahme gesungen und getanzt.

Sowohl die Fischer, Bauern als auch Handwerker lassen es sich gut gehen. Aber auch die Schreiber aus dem Verteiler, ja sogar die Weisen selbst, nehmen an dem heiteren Fest teil. Erst am frühen Morgen gehen die ersten nach Hause.

Verständlich, dass es in der Stadt am nächsten Tag etwas gemächlicher zugeht. Nur Gorm, der Zugmeister, ist schon auf den Beinen und besucht die neu zu dem Zug Hinzukommenden. Mit jedem einzelnen redet er lange und klärt, welche Dinge er mit auf die Reise nehmen sollte und was zu beachten ist. Natürlich schaut er auch bei Björn herein:

„Du bist also, hier in diesem Hause, in dieser Familie, der Erstgeborene und nun volljährig. Wie ist dein Name?“

„Ich heiße Björn.“

„Willkommen beim Zug, Björn. Mein Name ist Gorm und ich bin, wie du sicher bereits weißt, ab jetzt dein Zugmeister. Besitzt du alle notwendigen Ausrüstungsgegenstände? Rucksack, Decken, Kochgeschirr usw., oder muss dir von der Gemeinschaft etwas gestellt werden?“

„Ich habe alles. Meine Eltern haben mir schon vor Monaten alles zukommen lassen. Ich bin bestens ausgerüstet.“

„Und wie sieht es mit einer Waffe aus? Besitzt du eine oder wirst du zuerst mit einem Stecken vorlieb nehmen?“

„Ich besitze ein Schwert!“

Stolz holt Björn das Päckchen und wickelt langsam die Tücher ab. Zum Vorschein kommt sein Schwert aus EisHolz. So etwas hat selbst Gorm noch nicht gesehen. Vorsichtig nimmt er es aus seiner Umhüllung und wiegt es in der Hand. Sanft streicht er mit einem Finger über die Klinge. Anerkennend pfeift er durch die Zähne, als er die unbeschreibliche Schärfe spürt.

„Es ist ein unglaubliches Schwert. Ich habe noch nie davon gehört, dass jemand EisHolz bearbeiten konnte und schon gar nicht zu einem Schwert formen! Kannst du damit auch umgehen?“

„Ja, sicher. Ich habe lange und hart trainiert.“

"Mal sehen."

Gorm zieht sein Schwert. Es besteht offensichtlich vollständig aus Ebenholz. Die schwarze Waffe glänzt edel in der Sonne, die durch ein Fenster in die Stube scheint. Das Holz ist mit das Härteste auf der gesamten Welt. Nur das EisHolz ist härter. Es soll bloß noch wenige Ebenholzbäume im Süden der Welt geben. Diese Laubbäume mit ihrer schwarzen Borke und dem schwarzen Holz werden von ihren Besitzern gehegt und gepflegt. Nur selten wird ein Baum gefällt, um daraus besondere Waffen oder Werkzeuge zu fertigen.

Gorm und Björn verbeugen sich vor ihrem Trainingsduell. Es beginnt so, wie es Björn mit Roland jahrelang geübt hat. Einer greift an, der andere pariert, danach wird gewechselt. Immer schneller folgt Schlag auf Schlag. Die Hiebe werden kräftiger und es wird schwerer, ihnen auszuweichen. Plötzlich baut Gorm eine Finte vor seinen eigentlichen Angriff ein. Aber auch Scheinangriffe hat Roland seinem Schüler beigebracht, und so kann er auch diesen abwehren. Die Schlagfolge ist atemberaubend und zwischen den einzelnen Aktionen finden beide kaum noch Zeit zum Luftholen. Björn will schon fast aufgeben, da beendet sein zukünftiger Zugmeister das Duell.

Erschöpft von dem intensiven Kampf setzen sich beide an den Tisch und erfrischen sich mit einem Glas kalten Wassers. Jetzt endlich findet Björn Zeit, sich Gorm näher anzusehen. Er ist groß, muskulös und seine schulterlangen Haare sind bereits ergraut. Etliche Narben zieren seine Arme und eine besonders Große zieht sich über seine rechte Stirn. Seine strengen Augen sind fast so schwarz wie sein Ebenholz-Schwert, aber ein ständiges, feines Lächeln bildet einen angenehmen und auflockernden Kontrast hierzu.

Im Gesamteindruck empfindet Björn seinen Zugmeister als einen ehrenwerten und vertrauenswürdigen Menschen und er freut sich bereits jetzt darauf, mit ihm gehen zu dürfen.

Nachdem noch ein paar weitere Details abgeklärt sind, gibt Gorm bekannt, dass der Zug in zwei Tagen weiterzieht. Björn habe sich zusammen mit den anderen direkt nach Sonnenaufgang am Verteilerplatz einzufinden. Als Gorm bereits wieder an der Tür steht, dreht er sich noch einmal herum und zieht sein Schwert. Mit einer Hand öffnet er den Gürtel mit der Schwertscheide und übergibt diesen Björn.

"Mir scheint, du hast keine Scheide für dein Schwert. Nimm solange meine, es müsste nach meinem Eindruck passen. Dieses Schwert ohne Scheide wäre ein Jammer und seiner nicht würdig. Pflege diesen Schatz gut und ziehe ihn nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Vielleicht solltest du für Trainingsduelle mit deinen Mitreisenden noch ein anderes Schwert oder zumindest eine andere Waffe mitnehmen."

Mit diesen Worten dreht es sich nun endgültig um und verlässt das Haus, um die nächste Familie aufzusuchen.

Die nächsten zwei Tage verbringt Björn im Kreise der Familie. Er fährt nicht wie gewohnt auf das Meer hinaus zum Fischen. Auch die anderen gehen nicht ihrer täglichen Arbeit nach. Je näher die Stunde der Abreise rückt, umso mulmiger wird es ihm. Anfangs war er durchdrungen von Abenteuerlust und Stolz, seine Heimat zu verteidigen, aber nun …

Wahrscheinlich wird er die Stadt nie wieder sehen. Und auch nicht seine Familie. Immer wieder fragt er sich, ob er seine Eltern und Geschwister sehr vermissen wird. Ob er wohl von Heimweh geplagt wird? Aber er zweifelt keine Sekunde daran, dass der Zug das einzig Richtige ist!

Endlich ist sein großer Tag gekommen. Früh im Morgengrauen geht er mit seiner Familie zum Sammelpunkt. Dort treffen sich alle, die am Zug teilnehmen. Dutzende von Zuschauern sind ebenfalls hier, um die Tapferen würdig zu verabschieden. Die Pferde, die bisher in einem Stall untergebracht waren, sind vor die Karren gespannt. Frischer Proviant ist aufgeladen und auch einiges an weiteren Ausrüstungsgegenständen.

Björn hat seinen Tornister auf den Rücken geschnallt, in dem alles Notwendige enthalten ist: Von einer Decke über eine Schlafmatte, frischer Kleidung bis zum Waschzeug. Sein edles Schwert hat er etwas getarnt und seitlich am Tornister angebracht. Sein Vater hat seinem Sohn als Abschiedsgeschenk ein einfaches Eichenschwert überreicht. Dieses trägt er an seiner Seite am Gürtel befestigt, ebenso hängt dort ein Lederschlauch mit seinem persönlichen Wasservorrat.

Nachdem alle Zugteilnehmer versammelt sind, teilt Gorm die Aufstellung ein. Die bisherigen Teilnehmer werden zur Hälfte an den Anfang des Zuges gesetzt, zur Hälfte an das Ende. Vorne sollen sie den Weg erkunden und die Hinteren auf die "Neulinge" aufpassen. Schauen, ob sie mit der Geschwindigkeit und dem Gewicht der Tornister klarkommen. Der Zugmeister teilt mit den Worten: "Ihr passt sicher gut zusammen" Björn als Partner den Hexer zu.

Er ist sprachlos. Wieso muss er gerade neben so einem gehen. Die anderen scheinen erleichtert zu sein, dass sie nicht neben ihm marschieren müssen. Mit einem Krieger kann man sich über alles Mögliche unterhalten. Zum Beispiel über Waffen und den Umgang mit ihnen. Über Kampftraining und die ehemaligen Lehrer. Aber was soll man mit einem Hexer reden? Redet er überhaupt mit Kriegern? Björn sieht bereits einen langen, schweigsamen Marsch vor sich.

Unter lautem Gejohle und Hochrufen setzt sich der Zug in Bewegung. Vorne Gorm, der Zugmeister, danach in Zweierreihen die Teilnehmer mit ihren großen Tornistern auf dem Rücken. Als letztes rumpeln die Pferdekarren mit dem Proviant über die Straßen in nördlicher Richtung aus der Stadt. Auf diese Weise endet Björns bisheriges Leben und es beginnt sein neues.

Schon nach etwa einer Stunde muss Björn feststellen, dass er noch nie so weit von der Stadt entfernt war. Ab jetzt ist alles neu für ihn. Natürlich hat sich die Landschaft noch nicht verändert. Grüne Wiesen, weite Felder und lichte Wälder rundherum. Und da sie noch immer in der Nähe der Küste marschieren, liegt auch der gewohnte, salzige Meeresgeruch in der Luft.

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