Jürgen Brandt - Schwarze Flut

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Nachdem der letzte Pilzkrieg beendet wurde, herrscht lange Jahre eine friedliche Koexistenz auf der Erde.
Syrte und Björn begeben sich auf eine abenteuerliche Erkundungsreise in die nördlichen, noch unbekannten Regionen der Welt. Auf ihrem langen Weg erwarten sie tödliche Gefahren, aber sie finden auch neue Verbündete.
Aber während sie fort sind, brandet eine neune Gefahr gegen die friedlichen Bewohner heran: Die Schwarze Flut
Ist dies das Ende der Menschheit?

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Alle anderen Teilnehmer unterhalten sich mit ihrem Marschpartner angeregt. Aber Björn findet keinen Anfang, um sich mit dem Hexer zu unterhalten. Doch unerwartet beginnt dieser zu reden.

"Mein Name ist Felix. Und ich stamme aus Neappa. Dort startete der Zug."

Er hat eine freundliche Stimme und er spricht auch nicht "hexerisch", was Björn auch immer darunter verstanden haben mag.

"Ich heiße Björn und stamme, wie du sicher weißt, aus Sizza."

"Schön, dich kennen zu lernen. Schließlich werden wir einige Zeit zusammen marschieren. Die Etappe von Sizza nach Hunga ist die längste auf der gesamten Reise."

Björn hat zwar bereits von der Stadt Neappa im Süden gehört, aber von Hunga noch nie. Wie viel Tage sie wohl entfernt ist? Wie weit ist es überhaupt bis zum Rand? Plötzlich stellt Björn fest, dass er zwar seit seiner Geburt auf den Zug vorbereitet wurde, aber er eigentlich nichts, überhaupt nichts, darüber weiß. Wo kommt er her? Das zumindest hatte er dank dem Hexer soeben erfahren. Aber vielleicht sollte er lieber als Felix von ihm denken. Er scheint doch recht nett zu sein.

"Sag mal, Felix, wie weit ist es denn von deiner Heimatstadt bis zu meiner? Und wie weit ist es bis nach Hunga? Und wie geht es dann weiter? … Und wo gehen wir überhaupt hin?"

Felix muss über so viele Fragen ein wenig lächeln.

"Also von Neappa nach Sizza sind es 200 Kilometer und von dort nach Hunga etwa 300 Kilometer."

"Äh, wie weit ist ein Kilometer? Was ist das in Stunden oder Tagen?"

"Wir schaffen bei diesem Tempo etwa 30 bis 40 Kilometer pro Tag. Der Zug hat von meiner Heimatstadt in die deinige genau eine Woche benötigt. Nach Hunga sind es dann etwa zehn Tage."

"Ist Hunga unser endgültiges Ziel?"

"Nein, da sind wir noch lange nicht am Ziel. Wir werden noch in einigen weiteren Städten neue Teilnehmer aufnehmen. Wie müssen über Berge steigen und große Flüsse überqueren. Irgendwo hoch im Norden kommen wir dann an die Grenze, an der unsere Aufgabe beginnt. Die Verteidigung unserer Welt."

Und so zieht der Zug immer weiter. Björn und Felix unterhalten sich angeregt und "der Hexer" muss viele Fragen beantworten. Wie es in seiner Heimatstadt aussieht, ob er schon auf dem Meer war, usw. Fragen über Fragen.

Mittags wird kurz Rast gemacht und gegessen. Es werden Hasen gejagt, die hier zu Hunderten herumhüpfen. Einige Mitstreiter scheinen begnadete Köche zu sein, denn das zubereitete Fleisch schmeckt köstlich. Nach einer weiteren kurzen Verdauungspause geht es weiter.

"Felix, ich muss gestehen, ich habe dich anfangs völlig falsch eingeschätzt. Ich hätte, ehrlich gesagt, nie gedacht, dass es so interessant sein kann, sich mit einem Hexer zu unterhalten."

"Dann muss ich das Geständnis erwidern. Ein Krieger, der an so vielen Dingen außerhalb seiner Ausbildung interessiert ist, ist mir noch nie untergekommen. Mit den meisten kann man ein paar Minuten über Waffen sprechen, und das war es dann auch schon. Aber dein Wissensdrang scheint unerschöpflich. Übrigens nennen mich nur Krieger einen Hexer. Wir, in unserem Orden, nennen uns selbst die Bewahrer. Denn wir wollen das Wissen von heute bewahren. Und wir versuchen ebenfalls, das Wissen aus der Vorzeit zu entschlüsseln und zu speichern."

"Was meinst du mit Vorzeit?"

"Die Zeit, bevor die Welt so wurde wie sie jetzt ist. Die Zeit vor den gewaltigen Veränderungen. Die Zeit vor dem großen Krieg!"

"Krieg? Welcher Krieg? Gegen wen?"

"Wir wissen leider auch nur, dass es einen gewaltigen Krieg gegeben haben muss. An vielen Orten dieser Welt hat unser Orden Anzeichen hierfür gefunden, Bereiche, die wie gigantische Schlachtfelder aussehen, Ruinen von Häusern, die keinem unserer Behausungen gleichen. Aber wer den Krieg gegen wen geführt hat, ist auch uns nicht klar. Selbst gegen wen wir die Grenze heutzutage schützen müssen, ist uns nicht bekannt. Wir wissen nur, dass jährlich dutzende Menschen an der Grenze ihr Leben lassen, um unsere Welt zu erhalten!"

Erschlagen von dem neuen Wissen marschiert Björn den Rest des Tages schweigend weiter. In seinem Kopf rasen die Gedanken und bilden ein heilloses Chaos. Vorzeit – Krieg – Schlachten – Ruinen – Tote…

Erst am Abend, als sie das Nachtlager in einem lichten Forst aufschlagen, kommt er langsam wieder zu sich. Wie die anderen auch sucht er sich einen Schlafplatz, breitet er seine Matte aus und richtet sich so gemütlich wie möglich sein Eckchen ein. Andere haben bereits ein Feuer entfacht, indem sie mit einem Feuerbohrer Glut erzeugt haben. Dies ist ein spezieller Bogen, mit dem ein Stock so schnell auf einem Brettchen gedreht wird, bis ausreichend Hitze für die Glut entsteht. Diese wird dann auf Zunder[2] übertragen und unter Pusten zu Feuer entfacht. So entsteht ein knisterndes Lagerfeuer und dort wärmen sie das restliche Fleisch vom Mittag auf. Einige gehen zu einem nahegelegenen Bach und holen frisches Wasser für alle herbei.

So ist jeder beschäftigt, bis sie sich um das wärmende Feuer versammeln, um zu essen. Als die Mägen gefüllt sind, erzählt Gorm noch etwas von sich und seiner Heimat. Er ist auf einem Gehöft etwas außerhalb von Neappa geboren worden. Er war kein Erstgeborener sondern dass vierte Kind seiner Eltern. Somit hatte er keine Möglichkeit, am Zug teilzunehmen. So arbeitete er auf dem Hof seiner Familie, bis er zwanzig war.

Als er damals an einem Tag in die Stadt ging, um Waren zum dortigen Verteiler zu bringen, sammelten sich gerade die Teilnehmer des Zuges. Den damaligen Zugmeister traf er zufällig in einem Wirtshaus. Es war ein sehr alter Mann, der durch sein Rheuma schon ziemlich gebeugt gehen musste. Sie kamen ins Gespräch und nach kurzer Zeit erklärte der Alte, dass dies wohl sein letzter Zug sei und er einen Nachfolger suche. Gorm war sofort begeistert und bat darum, dass er dies doch sein möge. Und so begann seine Aufgabe.

Das Feuer ist inzwischen ziemlich heruntergebrannt. Alle gehen zu ihren Schlafstätten und legen sich hin. Für Björn ist es zwar nicht die erste Nacht unter freiem Himmel, aber die erste so weit von zu Hause fort. Obwohl gerade einen Tagesmarsch entfernt, kommt er sich doch etwas einsam und fremd vor.

Am nächsten Morgen gibt es Brot vom Proviantwagen und nach einer kurzen Wäsche am Bach geht es weiter, immer Richtung Westen, der Küstenlinie folgend. Die Landschaft ändert sich die nächsten zwei Marschtage nur ein wenig und alle Teilnehmer gewöhnen sich an den täglichen Trott. Am dritten Tag nähern sie sich einem gewaltigen Flusslauf.

Gorm erklärt, dies wäre der Südstrom mit dem Namen Tiger. Eine majestätische Steinbrücke überspannt den mächtigen Strom. Zwei breite Pfeiler stehen mitten in den reißenden Fluten und stützen die Brücke. Dieses Bauwerk erweckt für Björn den Eindruck, dass keine Macht der Welt ihm etwas anhaben kann. So eine imposante Konstruktion hat er noch nie gesehen. Auch den anderen bleibt die Luft weg. Vor Ehrfurcht sprachlos überqueren sie den Tiger und schlagen gleich am anderen Flussufer das Lager auf.

Einige, unter ihnen auch Björn, machen sich am Fluss mit schnell hergestellten Holzspeeren ans Fischen. Die meisten haben erhebliche Schwierigkeiten, obwohl es von großen Fischen nur so wimmelt. Die Lichtbrechung an der Wasseroberfläche lässt aber den Fisch für den Jäger an einer anderen Stelle erscheinen, als an der er sich eigentlich befindet. Björn hat hingegen jahrelange Erfahrung damit und spießt einen Fisch nach dem anderen problemlos auf. Das Abendessen ist gesichert.

Da es aber gerade erst früher Nachmittag ist, ruft Gorm alle zusammen und lässt sie gegeneinander im Schwertkampf trainieren. Er geht während dessen durch die Reihen und gibt wertvolle Tipps. Nur Felix sitzt etwas tatenlos an der Seite. Alle anderen üben mit ständig wechselnden Duellpartnern. Björn stellt schnell fest, dass er den meisten an Technik und Kraft weit überlegen ist. Roland scheint ein ganz besonderer Lehrmeister gewesen zu sein.

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