Jürgen Brandt - Schwarze Flut
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Syrte und Björn begeben sich auf eine abenteuerliche Erkundungsreise in die nördlichen, noch unbekannten Regionen der Welt. Auf ihrem langen Weg erwarten sie tödliche Gefahren, aber sie finden auch neue Verbündete.
Aber während sie fort sind, brandet eine neune Gefahr gegen die friedlichen Bewohner heran: Die Schwarze Flut
Ist dies das Ende der Menschheit?
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Aber jetzt liegen sie sich in den Armen und freuen sich über den bevorstehenden Zug. Zur Feier des Tages holt Roland ein Geschenk für seinen Schüler aus einem Versteck. Es ist vollständig in ein rustikales Leinentuch gehüllt und etwas über einen Meter lang.
"Mein Schüler, lange Jahre hast du hart trainiert und mit allen Waffen kannst du perfekt umgehen. Als Belohnung habe ich hier etwas ganz Besonderes für dich. In deinem Geburtsjahr ging ich, wie so oft, am Meer entlang und da sah ich am Strand etwas Merkwürdiges. Erst als ich es anhob, erkannte ich es. Ein Stück EisHolz. Du hast sicher davon gehört. Es ist extrem selten und härter als Stein. Nur sehr wenig davon befindet sich hier in unserer Stadt. Als ich es sah, wusste ich genau, was daraus werden soll, nur nicht für wen. Trotzdem machte ich mich daran und bearbeitete das Holz. Ich benötigte fast zehn Jahre, um dies zu erschaffen. Zu dieser Zeit warst du bereits mein Schüler und da wusste ich auch schon, dass du es zu deinem Zug erhalten wirst. Du bist wirklich ein würdiger Träger."
Feierlich überreicht Roland das Geschenk. Langsam und vorsichtig schlägt Björn die Tücher zur Seite. Zum Vorschein kommt ein Schwert vollständig aus EisHolz. Das dunkelrote Holz mit schwarzer Maserung ist unverwechselbar. Das Rot scheint von innen heraus zu leuchten, während das Schwarz alles Licht verschluckt. Noch nie ist ein Baum oder ein Strauch in der bekannten Welt gefunden worden, der aus so einem Holz besteht. Nur ganz selten werden Bruchstücke davon gefunden. Meist von Bauern beim Umpflügen ihrer Felder. Aber am Strand, das grenzt schon an ein Wunder, denn das Holz ist so schwer, dass es tatsächlich nicht schwimmen kann, sondern immer untergeht.
Björn kennt Schwerter aus Holz sehr gut und in vielen Trainingsstunden hat er etliche davon verschlissen. Selbst bei den aufwendig im Feuer gehärteten Holzschwertern brachen nach einigen heftigen Kämpfen die Klingen. Aber ein Schwert aus EisHolz! So eine Waffe hatte er noch nie gesehen. Gab es so etwas überhaupt? Was konnte sie? Konnte überhaupt einer dagegen ankämpfen? Und das Wichtigste: War ER überhaupt würdig, dieses Schwert zu führen?
Nachdem er schließlich sein neues, fantastisches Schwert vorsichtig ausgepackt und ein paar lockere Lufthiebe vollführt hat, greift sich Roland ein gehärtetes Holzschwert und fordert ihn zum Duell. Auch Roland selbst hat seine Schöpfung noch nie im Kampf erprobt. Nach zehn Jahren Arbeit daran und weiteren acht Jahren Hüten dieses Schatzes wie seinen Augapfel kann er es nun endlich an einen würdigen Besitzer übergeben und im Kampf bewundern.
Roland und Björn stellen sich in einem mittleren Abstand gegenüber. Dass der Abstand zweier Kämpfer "Mensur" heißt, war eines der ersten Dinge, die Björn von seinem Lehrer beigebracht bekam. Nach einer Verbeugung beginnt das Kampftraining. Roland eröffnet einen Angriff und Björn schützt sich durch eine Parade. Sein Lehrer hat ihm vielfältige Möglichkeiten hierfür aufgezeigt.
Die Paraden lassen sich grob in Körper- und Klingenparaden unterteilen. Bei einer Körperparade weicht man dem gegnerischen Angriff aus, oft reicht hier schon ein Schritt nach hinten. Während man bei einer Klingenparade die gegnerische Waffe mit der eigenen abblockt und wegdrückt. Als nächsten darf Björn einen Angriff starten und Roland pariert. Und so geht es abwechselnd immer weiter.
Nach einer kleinen Ewigkeit, so scheint es Björn zumindest, ist das Training beendet. Sein neues Schwert liegt fantastisch in seiner Hand. So gut kam er bisher mit keinem zurecht.
Als er es sich genauer anschaut, erkennt er auf dem EisHolz keinen einzigen Kratzer. Der Kampf ist absolut spurlos an ihm vorübergegangen. Roland schaut hingegen sein Schwert ungläubig an. Es besteht aus Eiche und wurde im Feuer zusätzlich gehärtet. Bisher hatte dieses Schwert in allen Übungsstunden nur wenige, kleine Schrammen abbekommen. Aber nun hat es in nur einem Kampf etliche, tiefe Scharten erhalten. Damit hat selbst der erfahrene Lehrer nicht gerechnet. Er wird ihn viel Mühe kosten, diese Schäden wieder auszubessern.
Nachdem Björn sich noch auf das Herzlichste bei seinem Lehrer bedankt hat, macht er sich erschöpft auf den Heimweg, nicht ohne sein wunderbares, neues Schwert ordentlich in Tücher zu hüllen. So stolz und unbesiegbar hat er sich noch nie in seinem Leben gefühlt. Wann wird ihn der Zug endlich an den Rand bringen? Er wird die Grenzen sprengen und seine Welt befreien. Er alleine mit seinem mächtigen Schwert.
Zu Hause isst er nur eine Kleinigkeit im Kreise seiner geliebten Familie. Zu fünft sitzen sie in der Küche an einem Holztisch und erzählen ausgiebig über die Ereignisse des Tages. Es gibt, wie abends bei ihnen üblich, leckeres Graubrot mit Butter und einigen Wurstsorten.
Danach wäscht sich Björn nur kurz und geht die Treppen hinauf in den ersten Stock. Hier befinden sich die Zimmer der drei Kinder und das Elternschlafzimmer. Vollkommen erledigt von dem langen, anstrengenden und ereignisreichen Tag legt er sich sofort ins Bett. Kaum berührt sein Kopf das Kissen, schon befindet er sich im Traumland und besteht mit Leichtigkeit die schwersten Abenteuer.
Am nächsten Morgen geht der Alltag für Björn aber erst einmal weiter. Er muss früh aufstehen, das Netz flicken und danach auf das Meer hinausfahren, um zu fischen, nachmittags den Fang zum Verteiler bringen, im Haushalt helfen und jede freie Minute zu Roland gehen, um weiter zu üben.
Die ersten Anzeichen des Frühlings treten zwar immer weiter in den Vordergrund, aber es wird noch Wochen dauern, bis der Zug hier in Sizza eintrifft. Erst zwei Wochen nach dem ersten Vollmond im Frühling ist der jährliche Termin.
Am Sonntag, wie jede Woche, schläft Björn etwas länger und frühstückt im Kreise der Familie. Seine beiden Geschwister sind neidisch, dass Björn auf die lange Reise gehen darf, aber so sagt es nun einmal das Gesetz. Nur jeweils das älteste Kind einer Familie darf mitreisen, sobald es das 18. Lebensjahr erreicht hat. Und dies ist eben Björn. Nica, seine wunderschöne Schwester, ist ein Jahr jünger und Hans, sein kleiner Bruder, sogar drei Jahre.
Nach dem Frühstück toben die drei zusammen wild im Haus herum. Nichts ist vor ihnen sicher. Wenn mal wieder ein Stuhl oder etwas anderes umfällt, meint ihre Mutter nur immer scherzhaft:
"Der Schwarze Schatten soll euch holen."
Wie sooft werden aber auch ihre Eltern in das bunte Treiben einbezogen. Lachend laufen sie über die Wiese und raufen um ein paar Früchte. Zwischendurch trinken sie im Garten am Tisch sitzend frisches Wasser, um sich zu erholen. Langsam kommen sie wieder zu Atem, während Björn auf das Gezwitscher der Vögel in den schattenspendenden Ästen über ihnen lauscht. So friedlich ist ihre Welt hier, doch wie mag es am Rand aussehen?
Aber wer will jetzt daran denken. Und schon kullern alle fünf wieder über die Wiese, versuchen sich zu kitzeln oder auf andere Art zu necken. So verrinnt die Zeit bis Mittag im Fluge.
Gemeinsam stehen sie nun auch in der Küche und bereiten das Essen zu, Kartoffeln und Lamm. Dazu gibt es frische Pfifferlinge und Steinpilze. Es ist eins von Björns Lieblingsgerichten, denn seine Mutter will ihn, solange er noch hier in der Stadt lebt, verwöhnen und ihm alles erdenklich Gute zukommen lassen. Auch die anderen genießen das kleine Festmahl und so wird lange und ausgiebig geschlemmt. Nur ein paar wenige Knochen erinnern am Ende an dieses wohlschmeckende Mahl.
Nachdem abgewaschen und das Geschirr wieder verstaut ist, gibt es einen kleinen Verdauungsspaziergang durch die benachbarten Gässchen der Stadt, über die sauber gepflasterten Steinwege, vorbei an gepflegten Häusern. In jedem Vorgarten blühen die ersten Blumen und verströmen einen betörenden Duft. Es wird gegrüßt und gelacht, hier ein kleiner Plausch und dort ein kleiner Tratsch. So vergeht Tag um Tag, Woche um Woche.
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