Jürgen Brandt - Schwarze Flut
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Syrte und Björn begeben sich auf eine abenteuerliche Erkundungsreise in die nördlichen, noch unbekannten Regionen der Welt. Auf ihrem langen Weg erwarten sie tödliche Gefahren, aber sie finden auch neue Verbündete.
Aber während sie fort sind, brandet eine neune Gefahr gegen die friedlichen Bewohner heran: Die Schwarze Flut
Ist dies das Ende der Menschheit?
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In den Tagen nach Vollmond füllt sich die Stadt. Aus den benachbarten Dörfern und Gehöften kommen weitere Teilnehmer des Zuges, um auf dessen Ankunft zu warten. Freundlich werden die Neuankömmlinge von den Sizzanern begrüßt. Viele räumen in ihren Häusern ein Zimmer frei, um ihnen Unterkunft zu gewähren. Gastfreundschaft wird hier schon immer großgeschrieben. Besonders gegenüber den Teilnehmern des Zuges.
In den lauen Abendstunden werden an vielen Stellen der Stadt Feste gefeiert. Musiker spielen zum Tanz auf und von den Bewohnern der Häuser wird Wein und Gebäck nach außen gereicht. Einwohner von Sizza tanzen mit den Neuankömmlingen und immer wieder wird auf das schöne Leben in diesem Land angestoßen.
Seit Menschengedenken gibt es innerhalb der bekannten Welt keine Kriege mehr. Es kann sich nicht einmal jemand einen Krieg zwischen Menschen vorstellen. Warum sollten auch Menschen gegen Menschen kämpfen?
Für den Frieden sorgen seit Ewigkeiten die Teilnehmer des Zuges an der Grenze, wo ein immerwährender Kampf stattfindet, um den Gegner abzuwehren.
Alle Menschen haben ausreichend zu Essen und Trinken. Es gibt keine Armut und kein Unrecht. Alle hergestellten Waren und die gesamte Nahrung werden über die Verteiler gerecht an die Bürger verteilt.
In jedem Dorf und jeder Stadt existiert diese Einrichtung. Die Arbeiter dort nehmen die Dinge an, lagern sie ein oder verteilen sie weiter. Keiner bekommt mehr als nötig und nie einer zu wenig. Die Weisen stimmen sich auch unterhalb der Dörfer und Städte ab.
Ist in einer Region zum Beispiel durch Dürre die Nahrung knapp, so geben die anderen Teile ihrer Vorräte dorthin ab. Dieses System hat sich seit langer Zeit bewährt und so wurden bereits viele Krisen erfolgreich gemeistert.
Vor etwa fünf Jahren waren in der benachbarten Stadt Elms die Ernten nach einem verregneten Sommer extrem schlecht ausgefallen. Verschärfend kam noch hinzu, dass sich in diesem Jahr auf den dortigen Roggenfeldern das Mutterkorn[1], ein schmarotzender Pilz, ausgebreitet und die gesamten Mehlvorräte verunreinigt hatte. Zum Glück erkannte man dies bereits nach den ersten leichteren Erkrankungen sofort und vernichtete Mehl und Brot.
Somit war aber der Verteiler um einen Großteil seiner Vorräte für den Winter gebracht. Die Weisen der Stadt Elms reagierten sofort und schickten Boten aus, um Hilfe der Nachbargemeinden zu erbitten. Bereits kurze Zeit später trafen Ochsenkarren um Ochsenkarren mit neuen Vorräten ein. Elms war gerettet und der Bevölkerung ging es auch im darauffolgenden Winter den Umständen entsprechend gut.
Wer weiß, was ohne die sofortige Hilfe gewesen wäre. Keiner möchte sich das entsetzliche Leiden der Bevölkerung ausmalen, wenn alle im Winter hungern müssen, die Wege zugeschneit sind und keine Möglichkeit besteht, an ausreichend Nahrung zu gelangen.
Nur durch die bewährte Organisation der Verteiler unter Aufsicht der Weisen können solche Szenarien auch in Zukunft abgewendet werden. Nur durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung können alle ein sorgenfreies Leben führen.
I. Tom (früher)
Kaum mit dem Studium fertig, schon einen super Job. So hat es sich Tom immer vorgestellt. Aber es war nicht immer einfach für ihn. In der Schule stets mittelmäßig und das Abi auch nur sehr knapp bestanden. Eine 3,9 im Abschlusszeugnis sieht wahrlich nicht gut aus. Aber er kennt Leute, die wichtig sind und Einfluss besitzen. Er konnte sich schon immer gut einschmeicheln. Immer schön sagen, was sie hören wollten und nie widersprechen, auch wenn es manchmal schwerfiel.
Über diese Beziehungen hat er doch noch einen Studienplatz an einer guten Uni erhalten. Er studierte Biochemie und musste sich dafür mit der Untersuchung biomolekularer Strukturen von Organismen auseinandersetzen, genauso wie mit dem Stoffwechsel von Lebewesen aller Art. Welche Stoffe werden auf welche Weise umgesetzt, welche Voraussetzungen sind notwendig und welche Katalysatoren sind beteiligt.
Zehn lange Semester quälte er sich für sein Diplom durch die Lehrsäle und büffelte, was die Zeit hergab. Er hat Professoren bestochen, um frühzeitig an die Lösungen von Klausuren zu gelangen und von Kommilitonen abgeschrieben. Die meisten seiner Präsentationen hat er von anderen erstellen lassen, da er sie selbst nie so gut hätte gestalten können.
Und trotzdem: Er schließt seine Diplom nur mit einer 3,1 ab. Wo soll er sich denn damit bewerben? Jobs würde er schon bekommen, jedoch will er natürlich einen Arbeitsplatz, mit dem er "richtig dick Kohle" machen kann.
Aber wozu gibt es denn Computer. Kurzerhand scannt er sein Zeugnis ein und öffnet Photoshop. Das Programm hat er sich irgendwann illegal aus dem Internet gesaugt und liebt es seitdem innig. Es hat ihm schon oft geholfen.
In wenigen Minuten hat er die "1" hinter dem Komma nun auch vor dem Komma stehen. Einfach ausschneiden, verschieben, ausdrucken und schon steht der Bewerbung bei den besten Firmen der Welt nichts mehr im Wege! Mit einer fantastischen 1,1 im Diplom!
Er freut sich bereits jetzt auf seine erste Million.
2. Der Zug (jetzt)
Pünktlich zwei Wochen nach Vollmond trifft der Zug ein. Diesmal bestehend aus dem Zugmeister und weiteren zwanzig Teilnehmern. Alle sind Erstgeborene und alle gerade erwachsen geworden. Seit der Geburt von ihren Eltern und Lehrern darauf vorbereitet, mit dem Zug bis an die Grenze der bekannten Welt zu ziehen, um das Leben im allgemeinen und den Frieden im speziellen zu sichern. Zwanzig junge Menschen, die es nicht abwarten können, ihren Dienst zu tun. Alle sind durchtrainiert und muskulös, egal ob Frau oder Mann.
Aber plötzlich fällt Björn ein Junge in der Truppe auf, der überhaupt nicht zu den restlichen Teilnehmern zu passen scheint. Recht schmächtig und blass steht er etwas abseits von den anderen. Er trägt auch nicht das sonst übliche braune Lederwams sondern einen dunkelroten Umhang, der ihm fast bis zu den Knöcheln reicht. Björn kann es kaum glauben. Er hat es schon öfters als Gerücht vernommen, aber nie geglaubt. Menschen in roten Umhängen gelten als Hexer. Als Menschen mit merkwürdigen Eigenschaften und noch merkwürdigerem Wissen. Ziemlich nutzlos im Kampf, aber wenigsten nicht gefährlich für andere Menschen.
Allerdings waren die Hexer und Hexen, von denen Björn bisher hinter vorgehaltener Hand gehört hat, immer sehr alte Männer bzw. Frauen. Aber er ist so jung…
Björn wird in seinen Gedanken unterbrochen, da der Zugmeister hoch erhobenen Hauptes vortritt. Ein älterer, sehniger Mann, von der Sonne gegerbte Haut und mit einem feinen Lächeln auf den Lippen. Mit lauter Stimme spricht er seinen Gruß:
"Sehr geehrte Bürger von Sizza. Wir danken für euer Willkommen sowie natürlich auch für Verpflegung und Unterkunft. Besonders danken wir euch für die Unterstützung durch eure Erstgeborenen. Wir kommen von weit her und werden noch viel weiter ziehen. Wir tun dies, um euch zu schützen und unsere herrliche Welt zu ehren."
Lauter Beifall brandet auf und die Hochrufe werden immer lauter. Noch intensiver wird der Jubel, als die 25 jungen Menschen aus Sizza und Umgebung sich zu den bisherigen Zugteilnehmern gesellen. Die Bewahrer der Weltordnung kann man einfach nicht laut genug hochleben lassen. Und Björn ist nun einer von ihnen.
Nach dem offiziellen Teil geht es zu dem gemütlichen über. Der große Platz vor dem Verteiler ist zu einem Festplatz umgestaltet. Normalerweise liefern hier täglich Dutzende von Ochsenkarren die Waren an. Diese werden in den Verteiler, ein gigantisches Warenlager, gebracht und eingelagert. Dutzende von Schreibern listen die Waren auf und notieren das Lieferdatum, die Qualität, wer es anliefert und alle weiteren nötigen Daten.
Die Weisen, hier in Sizza gehören drei Männer und drei Frauen dazu, planen dann den weiteren Umgang mit den Waren, was für längere Zeit eingelagert werden muss oder welche Ware sofort wieder an die Bevölkerung verteilt wird. In die Planung geht die aktuelle Jahreszeit, die bisherige Ernte und die im Lauf des Jahres noch zu erwartenden Anlieferungen mit ein, sowie Dutzende von weiteren Parametern, die nur die Weisen kennen.
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