Marcel Kraeft - Der Wald, der die Seele nahm.

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"Der Wald, der die Seele nahm" gibt Einblicke in Steves Gedankenwelt und zeigt einen tief
verunsicherten Mann, der keinen Ausweg mehr als Selbstmord sieht. Doch genau diese Absicht ruft Mächte auf den Plan, die von Steve nichts anderes erwarten, als dass er den verbannten Seelen seines Dorfes endlich Ruhe bringt. Dazu muss sich Steve seinen inneren Dämonen und jenen, die das Dorf und seine Bewohner beherrschen, stellen.

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Mit einem Zucken wachte er wieder auf, durchgefroren und verwirrt. Es war Nacht geworden, doch der Vollmond erhellte die Landschaft genug, dass er alles um sich erkennen konnte. Schnell packte er seine Sachen zusammen, um sich auf den Heimweg zu machen. Niemand hat mich gesucht, niemand hat mich vermisst. Warum auch? Er schnallte sich den Rucksack auf den Rücken und lief los. Ein letzter Blick auf den Steinbruch ließ ihn erschrocken stehen bleiben. Er drehte seinen Kopf kurz Richtung Wald, dann wieder zum Steinbruch zurück. Er starrte fassungslos auf das Wasser. Das Meer war wieder da. Das Wasser stand bis zur Kante, nur, dass es diesmal gefroren war. Es sah aus, als hätte man eine riesige Glasplatte von unermesslichem Ausmaß über den Abgrund gelegt. Wunderschön sah es aus, wie sich der Mond darin spiegelte. Der fast friedliche Anblick sollte nicht von Dauer sein. Steve ging die Kante entlang und schaute in die Ferne. Er sah etwas Großes, das sich mit hoher Geschwindigkeit durch das Eis brach und sich ihm von der Seite näherte. Das Eis unter seinen Füßen begann zu knirschen, knacken und ächzen, als würde es unter großer Spannung stehen und gleich einbrechen. Dann erkannte er das Gebilde. Es war die „Extensa“, die sich durch das Eis grub. Steve hatte keine Angst, was ihn selbst verwunderte. Trotzdem, er hatte angesichts des gewaltigen Schiffes ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Er sah, wie ganze Eisplatten unter dem riesigen Rumpf einfach verschwanden oder durch die Wucht des Rumpfes nach vorne weggesprengt wurden und in tausende, winzige Splitter explodierten. Unaufhaltsam kam das Schiff auf ihn zu. Die Geschwindigkeit war schon auf Wasser beeindruckend, aber durch das Eis war ihr schnelles Vorankommen unheimlich und beängstigend. Steve ging zur Seite, denn es sah nicht so aus, als würde die „Extensa“ an Fahrt verlieren. Sie war schon so nahe, dass Steve die winzigen Eissplitter auf seiner Haut spürte. Dann sah er ihn wieder. Dort, unter dem Rumpf, direkt am Wasser, zeichnete er sich ab. Der grüne Nebel. Ein Knall zerriss die Luft. Die „Extensa“ schoss mit voller Fahrt in die Steinplatte und - nichts. Ein Leck, kein Schaden am Rumpf. Das laute, quietschende Geräusch von Stahl auf Stein schmerzte in Steves Ohren. Teile der Steinplatte und Gesteinsbrocken flogen umher, Steve war gezwungen, Deckung zu suchen.

Er lege seine Arme schützend vors Gesicht und versuchte, so wenig wie möglich abzubekommen. Der abrupte Aufprall brachte das Schiff zum Stehen. Gestein und Eis türmten sich zu einem Berg vor dem Bug auf. Die „Extensa“ war in einem Mantel aus Eis gefangen, man konnte nicht einmal die Farbe des Schiffes erkennen. Sie war völlig zugefroren. Kleine Eisbrocken platzten vom Rumpf ab, es knirschte kurz und mit einem doppelten Bollern schlug die Falltür am Boden auf. Es dauerte einen Moment und wie schon zuvor kam ein Reiter heraus, der direkt auf Steve zuritt. Dieses Mal war es Leonides. Er zog streng an den Zügeln, sodass sich das Pferd kurz aufbäumte, bevor es schnaubend zum Stehen kam. „Akleta hat mir berichtet. Irgendwas ist anders an Dir. Das ist ungewöhnlich, sogar verwirrend, aber wir werden es schon herausfinden.“ Steve war empört. „Könnte mir jemand endlich mal sagen, was hier los ist?“ In diesem Moment fühlte er eine warme Windböe und es wurde schlagartig warm. Der Boden fing an zu beben, alles erzitterte, Steine stürzten den Hang hinunter, Bäume krachten samt Wurzeln zu Boden, selbst die Besatzung der „Extensa“ fiel von den Segeln auf das Deck hinunter. Alles und jeder um ihn herum schien sich krampfhaft an etwas festzuhalten, nur Leonides nicht. Regungslos und unbeeindruckt stand er da, als ob die Erde vollkommen ruhig wäre. Das Eis auf dem Meer und der viele Schnee schmolzen in Kürze dahin. Es wurde immer heißer. „Da, trink!“, rief Leonides ihm zu und überreichte ihm eine kleine Ledertasche. „Los, schnell!“, rief er wieder. In seiner Panik fiel Steve zu Boden, stand wieder auf und nahm einen Schluck. „Los, trink alles!“, drängte Leonides. Steve musste husten, es schmeckte bitter und kratze im Hals. Auf einmal sah der Mond merkwürdig aus, so, als würde er zu kochen beginnen und leuchtete in vielen verschiedenen Farben, die ineinander verschwammen und sich in Sekundenschnelle veränderten. Dann rieselte feiner Sand vom Himmel. Auch aus jeder Ecke und Ritze am Boden drang Sand, er schien von überall herzukommen. Schon war alles um ihn herum von einer feinen Schicht bedeckt und es wurde stürmisch. Steve versuchte sich auf einen Felsen zu retten, hielt sich fest, wo er nur Halt finden konnte. Kleine Sandberge häuften sich am Boden. Steve versuchte, seine Augen vor dem Sand zu schützen. Der Sand war schon überall, in der Hose, in seinen Taschen, unter der Jacke, in den Schuhen und die feinen Körner knirschen zwischen seinen Zähnen. Auf einmal war es wieder so still, als hätte jemand die Zeit angehalten. Vorsichtig schaute Steve auf. Aus seinem Steinbruch war eine Wüste geworden und aus dem Mond eine Sonne. Der Mannschaft an Bord schien diese Veränderung auch nicht geheuer. Das war wohl nicht ihr Werk . Plötzlich, als wäre das alles schon nicht genug, begann der Stahl der „Extensa“ gequält zu knarren und dann wurde es wieder ruhig. Steve drehte sich zu Leonides um, der noch immer hinter ihm stand und wie ein Prophet einen Stock in die Luft hielt. Als er den Arm sinken ließ, versank auch die „Extensa“ Zentimeter um Zentimeter im Sand. „Was ist hier los?“, rief Steve erschrocken. Schneller und schneller versank das riesige Schiff im Sandmeer. Der Wind wuchs zu einem Sturm und Steve musste sich am Felsen festkrallen, um nicht von der nächsten Böe heruntergeschleudert zu werden. Leonides stand immer noch ungerührt da. Unvermittelt waren die Stimmen wieder da. Sie huschten im Sturm umher, mal verschleiert, mal, als ob sie direkt neben Steves Ohr wären, mal leise flüsternd, mal vor Schmerz schreiend. Steve wurde langsam vom Sand begraben und versuchte, sich an der Oberfläche zu halten. Er schwitzte so stark, dass ihm der Schweiß in Bächen vom Gesicht lief. Er hatte ja noch seine Wintersachen an und die Hitze wurde nun unerträglich. Plötzlich hörte der Sturm auf, als ob ihn jemand wie einen wütenden Hund von Steve weggezogen hätte, heulte ein Stück entfernt weiter und blieb dann auf einer Stelle.

Steve stand wieder auf und klopfte den Sand von seinen Kleidern. Als er sich umdrehte, stand die Göttin Quanta vor ihm. Erschrocken stolperte er nach hinten, prallte gegen die Felswand und versuchte sich, die Hände im Rücken, krampfhaft daran festzuhalten. Es hatte ihm die Sprache verschlagen, nicht einmal ein Krächzen entwich seiner Kehle. Leonides kam heran und schaute ihn fragend an. „Und, hast du Schmerzen gehabt?“ „Nein“, Steve schaute ihn verwirrt an. „Das Elixier, das du getrunken hast, hat das verhindert. Die Weltenverschiebung ist sonst äußerst schmerzhaft.“ Mit diesen Worten drehte sich Leonides zur Göttin um. „Er ist es, der Auserwählte, der Letzte aus dem Dorf. Er kann alles ändern!“ Steve erstarrte. „Was? Wieso? Was soll das heißen?“ Er stieß sich von der Felswand ab, und in seinem sandigen Gesicht konnte man den mühsam unterdrückten Ärger sehen. Im selben Moment flog er durch die Luft und wurde hart zu Boden geschleudert. „Unterbrich uns nicht!“ Die Göttin schaute streng auf Steve hinab. Obwohl Steve ein paar Meter weit weg gelandet war, hörte er ihre Stimmen so deutlich, als hätten sie in sein Ohr gesprochen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht gesellte er sich wieder zu den beiden. „Kümmere Dich darum. Lass alles vorbereiten, ich werde solange mein Auge auf Euch richten!“ Leonides verbeugte sich zum Zeichen, dass er alles verstanden hatte, was die Göttin von ihm wollte. Steve hob vorsichtig den Arm. Er wollte die Aufmerksamkeit auf sich lenken, um gefahrlos etwas äußern zu können. Die Göttin verzog ihr Gesicht, drehte sich zu ihm hin und kam ganz dicht heran. „Du bist also der Auserwählte. Dein Name hat hier keine Bedeutung, „Schwarzer Reiter“ sollst du gerufen werden!“ Unvermittelt wurde ihr Blick weicher, dann streichelte sie ihm mit zärtlicher Hand über die Wange. „Hab Vertrauen.“ Im gleichen Atemzug fragte Leonides: „Und was ist mit Akleta?“ „Wir werden sehen. Ich möchte, dass Ihr drei Offiziere stets an seiner Seite seid und auf ihn aufpasst. Sag Nebek und den anderen Bescheid.“ Plötzlich wich Leonides nach hinten zurück, als wüsste er schon, was passieren würde. Steve wusste nicht, was er in diesem Moment tun sollte und war sprachlos. Ich bin der Auserwählte? Auserwählt wofür? Schwarzer Reiter? Der Sturm, der weiter entfernt noch immer tobte, kam plötzlich mit neuer Heftigkeit zurück. Er umkreiste sie, schloss sie in einen Ring aus Windböen. Quanta streckte ihren Arm aus und berührte mit einem Finger die Windströme. Der Sturm füllte sich mit Sand und bildete eine undurchdringliche Wand. Sie öffnete ihren Mund, weißer Nebel entwich, der schwer zu Boden sackte. Sie sprach etwas, aber durch den tobenden Wind und knirschenden Sand konnte Steve sie nicht verstehen. Steve bemerkte, dass er über dem Boden schwebte. Etwas, Stromstößen ähnlich, schoss durch seinen Körper, bis er starr und benommen in der Luft hing. Langsam kroch der weiße Nebel, einer sich windenden Schlange ähnlich, sein Bein hoch, über seinen Bauch hinweg bis zu seinem Mund. Die Starre löste sich plötzlich und Steve schnappte überrascht nach Luft. Unfreiwillig öffnete er dabei seine Lippen und der Nebel kroch hinein. Er durchzog seinen ganzen Körper. Er versuchte sich zu wehren, wollte dem Schmerz, den der Nebel verursachte, entkommen und wurde ohnmächtig. Als er den ganzen Nebel in sich aufgenommen hatte, war der Schmerz vorbei und zuckend fiel er zu Boden.

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