Marcel Kraeft - Der Wald, der die Seele nahm.
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verunsicherten Mann, der keinen Ausweg mehr als Selbstmord sieht. Doch genau diese Absicht ruft Mächte auf den Plan, die von Steve nichts anderes erwarten, als dass er den verbannten Seelen seines Dorfes endlich Ruhe bringt. Dazu muss sich Steve seinen inneren Dämonen und jenen, die das Dorf und seine Bewohner beherrschen, stellen.
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Es knisterte. Und wieder knisterte es. Steve wurde wach und saß sofort auf. Es knisterte wieder. Es war dunkel, sehr dunkel, und er konnte nichts sehen. Er versuchte mit seinen Händen etwas zu ertasten. Steve fühlte sein altes Sofa. Ich bin wieder zu Hause! Vorsichtig stand er vom Sofa auf und suchte nach dem Lichtschalter, der ja irgendwo da sein musste. Und tatsächlich! Als er den Schalter betätigte, stand er in seiner hell erleuchteten Wohnstube. Steve war erst einmal glücklich, dass sein Haus noch stand. Sei Blick fiel auf das Sofa und er sah, was so geknistert hat. Es war die Zeitung, auf der er im Schlaf gelegen und die seinen Körper bedeckt hatte.
Das Schiff
Der Winter war hereingebrochen, es wurde kälter und die Bäume trugen schon lange keine Blätter mehr. Es war schön anzuschauen, wie der Boden von einem Meer aus unterschiedlich kräftigen Farben bedeckt wurde. Es war still geworden im Wald, die Vögel, die sonst immer ihre schönen Lieder gesungen hatten, waren fort. Stattdessen fiel langsam, als würde man es in Zeitlupe betrachten, der erste Schnee. Wenn die Sonne schien und ihre Strahlen an den vielen kahlen Bäumen vorbeistreifte, erschien der Schnee wie eine Decke aus unzähligen kleinen Kristallen, die in jede Richtung funkelten. Es war immer eine der schönsten Jahreszeiten für Steve. Er hielt dann die Hand auf, sodass sich einer der wunderschönen Kristalle auf ihr absetzten und schmelzen konnte.
Diesmal aber nicht, diesmal war alles anders. Eine Woche war seit dem letzten Traum vergangen. Statt sich, wie das letzte Mal zu verkriechen, hielt er stand und ging erst recht jeden Tag hoch zum Steinbruch. Er nahm sich wieder Urlaub, um noch mehr Zeit auf der Steinplatte verbringen zu können. Er beschloss, viel einzukaufen, um wieder zu Kräften zu kommen. Selbst die Ladenbesitzerin wunderte sich schon. Erst sah man ihn gar nicht mehr und dann kam er gleich vier Mal an einem Tag. Er kaufte so viel ein, dass er gar nicht alles auf einmal nach Hause bringen konnte. Um Hilfe zu bitten, kam für ihn nicht in Frage, er war viel zu stolz. Außerdem mochte Steve die Ladenbesitzerin nicht. Er fand, sie war viel zu eingebildet und hochnäsig. Sie schminkte sich übertrieben stark und roch wie eine billige Parfümerie. Da sie selber kein Geld hatte, vergriff sie sich manchmal an ihrem eigenen Inventar, um etwas zu Essen zu haben. Als er vor dem Laden die letzte Schubkarre mit Lebensmittel belud, musste er doch, er konnte es sich einfach nicht verkneifen, gehässig schmunzeln. Und ich habe einen ganzen Monatslohn bei der blöden Kuh gelassen .
An Geld sollte es bei Steve nie scheitern. Eigentlich hatte er viel zu viel davon, er hatte eine Menge Geld nach dem Tod seiner Eltern geerbt und gespart. Seine Eltern hatte er nie recht kennengelernt und keiner konnte ihm sagen, wie sie gestorben waren. Auf ihn wirkte es wie ein Geheimnis. Außerdem wusste er auch gar nicht, wie und wann er sein Geld ausgeben sollte, mit wem oder wofür denn auch. Er hatte das nicht einmal getan, als er mit einer seiner Bekanntschaften in die Stadt fuhr. Er sah einfach gar keinen Grund, das Geld auszugeben. Das eine Mal, als er eine Frau kennengelernt hatte, sollte es eben in die Stadt gehen. Eigentlich war er für sie uninteressant gewesen, doch sie hatte herausgefunden, dass er Geld hatte. Sie hatte in ein Kaffeehaus gewollt, Steve aber nicht. Sie hatten eine Weile gestritten, dann rannte sie wutentbrannt weg. Er hatte es einfach nicht eingesehen einen Kaffee trinken zu gehen und dafür zu zahlen, wenn er doch welchen daheim im Schrank hatte. Für ihn war es klar, dass er nicht doppelt Geld ausgeben würde. Obwohl Geld keinen Wert für ihn hatte, achtete er doch immer darauf. Manchmal kam der Bürgermeister zu Besuch, aber Steve schickte ihn immer gleich wieder fort, denn er mochte ihn nicht. Er wollte immer nur Geld für irgendwelche Sanierungen von ihm haben. Das Dorf, in dem er lebte, war nicht groß, und die Bewohner hatten nicht die Absicht, etwas aus ihren Häusern zu machen. So sah das Dorf schon sehr heruntergekommen aus und Steves Haus fiel unter den übrigen Häusern gar nicht mehr auf. Es stand sowieso weiter abseits.
Nach dem Einkauf sah Steves Haus wie der Laden aus. Überall waren Obst, Gemüse und Fisch, die geräucherte Salami hängte er im Wohnzimmer über dem Kamin auf. Steve war glücklich und freute sich über seinen Einkauf. Er konnte sich nicht daran erinnern, dass er überhaupt schon einmal so viel eingekauft hatte. Er ging in die Küche, riss sich ein Bier auf und machte sich über die Lebensmittel her. Für jeden Tag bereitete er sich Rationen vor und packte alles in Alufolie ein. Er wollte vorbereitet sein, sodass er morgens nur noch seinen gepackten Rucksack schnappen brauchte und sofort losgehen konnte. An Essen musste er so viel mitnehmen, dass er von morgens bis abends da oben am Steinbruch sein und auf etwas, was auch immer es war, warten konnte. Das Wochenende war zu Ende und sein erster Urlaubstag brach an. Er hatte ein Kribbeln im Bauch. Steve war so aufgeregt, als würde er auf die Suche nach einem Abenteuer gehen, aber das sollte es eigentlich nicht werden. Er hatte einen Plan, er suchte den richtigen Tag, um endlich von der Klippe zu springen. Für jeden Tag, den er hoch zum Steinbruch ging, wollte er seine Henkersmahlzeit dabei haben.
Seit dem letzten Traum hatte Steve den Lebensmut verloren. Die grimmige Entschlossenheit war gewichen, die geschäftigen Vorbereitungen hatten nur diesen einen Zweck gehabt. Es gab nichts mehr für ihn, nur noch den Steinbruch. Er hatte aufgegeben und wartete nur noch auf den richtigen Tag, um sich zu erlösen. Trotzdem schlichen sich immer kleine Zweifel ein, die ihn davon abhielten, sein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Diese ständige Einsamkeit kann doch nicht alles im Leben gewesen sein. Ich muss verrückt geworden sein. Er ging noch schnell in die Scheune. Dort gab es das Einzige, was er noch von seinen Eltern hatte, zumindest erzählte man es ihm so. Als er älter geworden war, hatte man ihm einen dicken Mantel, innen mit Fell gefüttert, der ihm bis zu den Knien ging, überreicht. Er roch ziemlich unangenehm, aber das war Steve egal. Der Mantel war schön warm. Dass der Mantel von seinem Vater war, war ihm sehr wichtig. Es schneite leicht, als Steve sich auf den Weg machte. Als er oben auf der Steinplatte ankam, setzte er sich sofort auf seinen Stein, lehnte sich an der Felswand an, wartete, stand wieder auf, ging hin und her, und setzte sich schließlich wieder. Steve streckte sich wie ein alter Mann, aß ein Brot und trank dazu seinen Fencheltee und wartete weiter. Dann stand er wieder auf, ging zur Kante des Steinbruchs und schaute, etwas vorgebeugt, erwartungsvoll die Klippe hinunter. Unvermutet rief aus der Ferne ein Mann herüber: „Sie da, lehnen Sie sich nicht zu weit 'rüber, nicht, dass Sie hinunterfallen!“. Steve schrak zusammen, sodass er beinahe, vor Schreck, wirklich hinuntergefallen wäre. Er atmete kurz durch, drehte sich um in die Richtung, aus der die Stimme kam, aber da war niemand. Komisch . Steve zuckte kurz die Schultern. Dann musste er sich doch freuen, dass er noch lebte. Beinahe wäre er dort tatsächlich hinuntergefallen und er bemerkte, dass er noch nicht so weit war, zumindest nicht an diesem Tag.
Er ging mit schlurfenden Schritten zurück, in Richtung seines Rucksackes. Dann nahm er hinter sich ein Pfeifen wahr. Es war laut, nahezu tosend, und kam aus der Ferne. Er blieb stehen, kratzte sich kurz am Kopf und drehte sich langsam um. In derselben Sekunde lief er so schnell er konnte zum Felsen und sprang hinter ihn, um sich zu verstecken. Dann explodierte es auch schon neben ihn. Ein Einschlag. Steve traute seinen Augen nicht mehr. Es kamen Feuerkugeln auf ihn zu, immer mehr und mehr. Wieder ein heftiger Einschlag. Und noch einer. Er wusste gar nicht mehr, wie ihm geschah. In kürzester Zeit stand der Wald in Flammen. Immer wieder achtete er darauf, nicht getroffen zu werden und noch rechtzeitig auszuweichen. Wieder ein Einschlag. Diesmal zischte die Kugel direkt über seinen Kopf hinweg. Dann hörte er eigenartige Stimmen, die überall rund um ihn herum sausten. Inzwischen waren so viele brennende Kugeln heruntergekommen, dass er nicht einmal mehr flüchten konnte. In der Richtung, in der der einzige Pfad war, versperrten schon überall brennende und umgeknickte Bäume Steves Weg. Er war gefangen. Die Angst packte Steve. Überall diese Stimmen und die Feuerkugeln, die aus heiterem Himmel kamen. Als würde das nicht schon reichen, bebte plötzlich der Boden. Vielleicht kann ich die Klippe runterklettern … Das ist der einzige Ausweg! Schnell rannte er zur Kante, legte sich auf den Bauch, um hinunterzuschauen, und um wegen des Bebens nicht zu fallen. Wieder musste er den Kopf schütteln, er konnte es langsam wirklich nicht mehr glauben. Hilflosigkeit machte sich in ihm breit. Der ganze Steinbruch lief voll Wasser und es stieg rasend schnell an. Alle werden ertrinken! Unten im Tal, am Ende des Steinbruchs befand sich ja noch das Dorf. Das Wasser reichte bis zu der Linie, an der der Horizont mit dem Boden verschmolz. Er hörte, wie das Wasser, einem tosenden Meer gleich, an die Felswände peitschte. Schnell sprang er wieder auf und versteckte sich dort hinter einem Felsen. Hier bleibe ich, entweder ich sterbe heute oder eben nicht. Von einer Sekunde auf die andere fielen keine Feuerbälle mehr vom Himmel und der Wald hörte auf zu brennen. Nur der Boden bebte weiter und die Stimmen steigerten sich zu einem brodelnden Heulen. Sie kreisten immer wieder um ihn herum und verschwanden im Nichts. Traurig schaute er zu seinem Wald hinüber, der nun von den Bränden und Einschlägen völlig zerstört war. Er blickte zum Horizont und sah schon von hier, dass das Wasser bald an der oberen Kante angekommen sein würde. Was dann wohl passieren wird?
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