Marcel Kraeft - Der Wald, der die Seele nahm.
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verunsicherten Mann, der keinen Ausweg mehr als Selbstmord sieht. Doch genau diese Absicht ruft Mächte auf den Plan, die von Steve nichts anderes erwarten, als dass er den verbannten Seelen seines Dorfes endlich Ruhe bringt. Dazu muss sich Steve seinen inneren Dämonen und jenen, die das Dorf und seine Bewohner beherrschen, stellen.
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Steve versuchte sich so klein wie möglich zu machen, als würde er versuchen, sich unter dem Stein zu verkriechen. Er wartete einen Moment. Plötzlich erreichte ihn ein grüner Nebel, der langsam über den Boden schlich und ihn verschlang. Es war immer noch still. So still, als hätte jemand die Welt angehalten und wartete nur darauf, dass wir alle herunterfallen . Vorsichtig versuchte Steve, über den Stein zu schauen. Er erschrak so heftig, dass er gleich wieder nach hinten fiel und sich an der Steinwand hinter ihm wieder den Kopf stieß. Was ist das? Das kann doch nicht echt sein! So etwas hatte er noch nie gesehen. Trotzdem, er war neugierig, lehnte sich abermals nach vorne und schaute vorsichtig über den Stein. Er schüttelte den Kopf, rieb sich die Augen und konnte es immer noch nicht glauben. Da stand eine riesige Kutsche, die Tür offen und hundert Pferde davor gespannt. Der Atem, der aus ihren Nüstern und Mäulern dampfte, glich dem grünen Nebel, der schon überall zu sein schien. In der Kutsche stand ein Mann, er war ziemlich groß, trug einen langen Mantel und einen langen Bart. Steve nahm seinen Mut zusammen, stand vorsichtig auf und versuchte sich mit kleinen Schritten zu nähern. Langsam durchbrach er den Nebel, der sich gleich hinter ihm wieder schloss. Mit ängstlicher Stimme rief Steve dem Mann zu: „Wer sind Sie?“ Er zeigte keine Regung, also versuchte Steve es erneut: „Wer sind Sie, wo kommen Sie her?“ Er wagte sich weiter heran, versuchte auf dem Weg dorthin mehr zu erkennen und sah, dass die Kutsche mit den vielen Pferden direkt vor der Steinbruchkante schwebte. Es war unglaublich. Dort, von wo man sonst bis zum Horizont schauen konnte, war ein Gebräu von braunen und schwarzen Wolken, durchzogen von Blitzen und grünen Nebel. Es entstand der Eindruck, als würde die Kutsche direkt aus der Hölle kommen. Steve war schon sehr nahe herangekommen, rief immer wieder zu dem Mann, erhielt aber nie Antwort. Als er an der Kante des Steinbruchs ankam, nur noch einen Schritt von der Kutsche entfernt war, drehte der Mann unvermittelt seinen Kopf herum, von einer Sekunde auf die andere. Steve zuckte zusammen, fiel erschrocken nach hinten auf sein Gesäß und hielt den Atem an. Der Mann öffnete seinen Mund und der grüne Nebel kroch heraus auf den Boden. Steve war so geschockt, dass er fast vergaß zu atmen. Im selben Moment sagte der Mann mit tiefer, vibrierender, rauer und lang gezogener Stimme: „Du hast uns gerufen, steig‘ ein.“
Voller Angst und Panik sprang Steve schreiend vom Boden auf und versuchte, so weit wie möglich wegzulaufen. Aus der Ferne hörte Steve den Mann etwas sagen, es klang wie ein an die Pferde gerichteter, lauter Zuruf und das Trampeln begann erneut. Steve drehte sich vor Angst um, stolperte dabei über eine Baumwurzel und fiel im selben Moment, als er sah, wie die vielen Pferde mitsamt Kutsche und dem Mann über ihn hinwegsetzten. Steve versuchte sein Gesicht mit den Armen zu schützen und wurde, von der Gewalt der Eindrücke übermannt, ohnmächtig.
Nach einiger Zeit kam er langsam wieder zu sich, hielt aber die Augen immer noch vor Angst geschlossen. Er atmete erst einmal tief ein und bemerkte, dass er auf etwas Weichem lag. Noch immer roch es nach Pferden und er vernahm ein Wiehern. Vor Angst zuckte er sofort zusammen. Er ist noch immer hier! Vorsichtig öffnete er die Augen und musste ungläubig schmunzeln. Er konnte es nicht fassen. Die Umgebung kam ihm bekannt und sehr vertraut vor. Dann wusste er es. Es war der Pferdestall seines Nachbarn. Er lag in einer Box, in der sich ein Pferd befand, das gerade äpfelte. Wie bin ich vom Steinbruch hierher in den Stall gekommen?
Der Traum
Sehnsucht überkam Steve. Ein Gefühl von Heimweh, er fühlte sich jetzt richtig einsam. Seit jenem mysteriösen Abend hatte Steve Angst, wieder zum Steinbruch zu gehen.
Sein Urlaub war vorbei und bei der Arbeit machte man sich auch schon Gedanken über ihn, obwohl Steve seinen Arbeitskollegen eigentlich immer egal war. Wegen seiner mürrischen Art und Weise wollte niemand etwas mit ihm zu tun haben. Nur das Nötigste, nicht mehr, nicht weniger. Steve war aber immer ein sehr zuverlässiger Mitarbeiter, und stets pünktlich. Seit einiger Zeit bemerkten sie, dass etwas mit Steve ganz und gar nicht stimmte. Er ging nach der Arbeit direkt nach Hause und hatte absolut keine Energie mehr. Selten ging er einkaufen, es war ihm angenehmer, nach der Arbeit auf dem Sofa zu liegen und zu hungern. Den Hunger stillte er dann meistens mit einem Glas Wasser. Dafür muss ich nur in die Küche oder das Badezimmer gehen. Meistens schlief er direkt nach der Arbeit ein, auf seinem alten braunen Sofa, an dem die Polster und die Lehnen so durchgesessen waren, dass er den Federkern hartnäckig an seinem Gesäß spürte. Dass er deswegen seit geraumer Zeit Rückenschmerzen davontrug, war ihm auch egal. Irgendwie hatte alles keinen Sinn mehr für ihn. Das Einzige, was er noch hatte, war sein Wald, den er immer durchkreuzte, um zu seinem geliebten und jetzt gefürchteten Steinbruch zu kommen. Das Schlimmste war, dass er sich die Geschehnisse noch immer nicht erklären konnte. Was war da passiert? Bilde ich mir das nur ein? Er versuchte, sich selber Ausreden einfallen zu lassen, um zumindest irgendeine Erklärung zu finden, damit er wieder zum Steinbruch gehen könnte.
Eines Morgens verspürte er eine Besinnungslosigkeit, die in Gleichgültigkeit umschlug. Er redete sich ein, alles, was nur möglich war, dass alles, was er in seiner Vergangenheit erlebt hatte, ihm egal geworden war, ob er noch Angst hatte oder dabei sterben könnte. Nachdem er für sich alles durchdacht, bedacht und mit sich beredet hatte, hatte seine Lösung gefunden: Er musste hoch, sich wieder aufraffen. Mit seinem letzten Mut, der letzten Entschlossenheit, die er noch zusammenraffen konnte, machte er sich auf den Weg. Schon auf den ersten Metern bemerkte er, dass er die ganze Zeit über sehr schwach geworden war. Er hatte ja kaum noch gegessen, er war nun doch sehr abgemagert und wirkte zudem sehr krank. Einen Schritt nach dem anderen setzte er, immer wieder ein paar Schritte. Noch nie war ihm etwas so wichtig gewesen. Er kämpfte mit sich selbst. Immer wieder und wieder hielt er an, um zu verschnaufen. Sein kariertes Hemd war schon völlig klamm, klamm von seinem Körperschweiß. Haare und Hemdkragen waren durchnässt. Er zog einen Geruch hinter sich her, als hätte er schon mehrere Tage nicht mehr geduscht und seine Kleidung nicht gewechselt. Vor Anstrengung fiel ihm das alles gar nicht auf. Es gab nur ein Ziel – ich muss die Steinplatte oben am Steinbruch erreichen . Die Puste ging ihm immer wieder aus, und während er durch den Wald ging, stützte er sich an den Bäumen ab. Ein Ast, den Steve von einem Baum brach, war ihm eine Hilfe. Auf dem Weg zur Steinplatte überlegte er die ganze Zeit, was ihn wohl erwarten würde. Werde ich meine Angst bekämpfen können? Er redete sich ständig ein, dass dort bestimmt nichts Außergewöhnliches sein würde. Nach unendlich langer Zeit und einem letzten Durchatmen kam er endlich an. Sofort setzte er sich und genoss die wundervolle Aussicht. Der Wind rauschte, wie immer, an seinem Rücken vorbei und verschwand hinter einer Felswand, bis der nächste Windstoß kam. Steve saß einfach nur da und war selig. Plötzlich vernahm er ein Knacken aus dem Wald, der neben der Steinplatte verlief. Steve zuckte sofort zusammen, bekam schnappte nach Luft und sein Puls schnellte in die Höhe. Dann hörte er wieder die Stimmen, sie kamen direkt auf ihn zu! Nicht schon wieder! Er blinzelte, um vielleicht irgendetwas im Wald zu erkennen. Die Stimmen wurden immer lauter, es schien, als würde jemand lachen. Vorsichtig rutschte er mit seinem Rücken die Felswand entlang, bis er mit dem Gesäß den Boden berührte und versteckte sich. Noch immer konnte er nichts sehen. Erleichterung machte sich breit – es war nur ein Pärchen, das den Waldpfad herunter kam. Sie waren gut gelaunt und scherzten über die Sachen, die sie sich gegenseitig erzählten. Sie bekamen gar nicht mit, dass Steve sich hinter dem Felsen versteckte. Sie waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Durchatmend stand er wieder auf und freute sich, dass seine Befürchtungen sich in Rauch aufgelöst hatten. Er saß noch eine ganze Weile zufrieden und glücklich auf seinem Stein, genoss die Umgebung und spürte, wie sehr ihm das alles gefehlt hatte. Aber trotzdem fragte er sich immer wieder, was eigentlich an dem Tag, als er im Stall erwacht war, geschehen war. Er beschloss, dass es nicht weiter von Interesse oder Wichtigkeit für ihn war.
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