Marcel Kraeft - Der Wald, der die Seele nahm.

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"Der Wald, der die Seele nahm" gibt Einblicke in Steves Gedankenwelt und zeigt einen tief
verunsicherten Mann, der keinen Ausweg mehr als Selbstmord sieht. Doch genau diese Absicht ruft Mächte auf den Plan, die von Steve nichts anderes erwarten, als dass er den verbannten Seelen seines Dorfes endlich Ruhe bringt. Dazu muss sich Steve seinen inneren Dämonen und jenen, die das Dorf und seine Bewohner beherrschen, stellen.

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Überall roch es nach altem, nassem Holz. Als er wieder die Augen öffnete, bemerkte er schockiert, dass er zu Hause war, auf seinem Sofa lag und dass ebendieses Sofa nach altem, nassem Holz roch.

Auf der Suche

Nichts ist so, wie es scheint, und nichts scheint so, wie man es sich vorgestellt hat. Steve traf die Erkenntnis, dass er nicht das tun durfte, was er sich vorgenommen hatte. Nun, das kann sich positiv, aber auch negativ anfühlen. Steve erkannte, dass er sich eigentlich doch das Leben nehmen wollte. Diese merkwürdigen Träume, die sich so real anfühlen. Ist das vielleicht gar kein Traum?

Er schloss sich zwei Tage im Haus ein, versuchte sich selbst wiederzufinden und sich seine Fragen selbst zu beantworten. Allerdings schien es ihm unmöglich, Antworten zu finden. Die Stunden vergingen, Kopfschmerzen kamen. Vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit, vielleicht gibt es doch eine Lösung. Seitdem er wieder auf dem Sofa erwacht war, schneite es draußen unaufhörlich. Der Winter war mit seiner vollen Kraft hereingebrochen und verzauberte das ganze Land in eine weiße Traumwelt. Steve ging durch sein Haus und haderte mit seiner Vergangenheit. Passiert das alles, weil ich damals nicht alles richtiggemacht habe? Er hatte das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Er fasste sich ans Herz und ging zum Spiegel. Auch der – und das Spiegelbild darin - hatte schon bessere Zeiten gesehen. Der Spiegel war völlig verstaubt und matt, aber es reichte noch aus, dass Steve sich erkennen konnte. Lange stand er davor und spürte, wie sich ein Kloß in seinem Hals bildete. Er spürte etwas, dass er zuvor noch nie verspürt hatte, sodass er in seinen Körper hineinhörte. Ein Ziehen in seinem Herzen. Je länger er vor dem Spiegel stand, umso schmerzhafter wurde es. Der Kloß wanderte immer weiter in seinem Hals hoch, sein Mund wurde ganz trocken und sein Körper fing leicht zu zittern an. Nerven zuckten in seinen Wangen. Plötzlich waren sie da, die richtigen Antworten. Im selben Moment sackte er zusammen, ging auf die Knie und konnte sich gerade noch so an der Kommode abstützen, die vor dem Spiegel stand. Er fing so bitterlich an zu weinen, dass er sich am Boden krümmte.

Steve verspürte das Gefühl von Leben. Ich muss, nein ich WILL nachholen, was ich verpasst habe! Er schlug mit der geballten Faust auf den alten, völlig verblassten, spröden Boden, immer und immer wieder. „So viele Jahre! Was ist geschehen? Warum?“ Er hörte gar nicht mehr auf zu weinen, im Gegenteil. Es wurde schlimmer und heftiger, bis er in einen regelrechten Weinkrampf verfiel. Plötzlich nahm er einen bekannten Geruch wahr. Er kannte ihn, hatte ihn vor nicht allzu langer Zeit schon einmal in der Nase gehabt. Es roch nach der „Extensa“, nach ihrem alten, nassen, hölzernen Deck. Ein Blick auf seine Beine ließ ihn erkennen, dass diese in einer Wasserpfütze lagen. Vorsichtig folgte er mit seinen Augen dem Wasser. Wo kommt das denn her? Als er den Ursprung der Pfütze entdeckte, zuckte er vor Schreck zusammen. Akleta stand vor ihm, die Stiefel voller Schnee, als wäre er gerade von draußen hereingekommen. Steve hatte aber nichts gehört, keine Tür, die sich geöffnet hatte, keine Schritte. Steve robbte am Boden etwas von dem Mann weg. „Was willst du hier? Wie bist du hereingekommen?“ Akleta machte ein nachdenkliches Gesicht und strich sich mit der Hand über die Stirn. „Du bist jetzt so weit. Trotzdem, irgendwas ist anders mit Dir. Du hast Deinen Willen wieder. Halt Dich bereit, wir kommen Dich holen!“ Er kratzte sich nachdenklich am Kopf, drehte sich um und redete leise mit sich selbst. Wutentbrannt stand Steve auf und wollte Akleta hinterher, der in die Wohnstube gegangen war. Steve wollte ihm klarmachen, dass hier niemand geholt würde. Er hielt sich mit einer Hand noch an der Mauer fest, rutschte in seiner Eile fast am Schmelzwasser aus und stolperte regelrecht in die Stube. Aber Akleta war verschwunden, genau wie das Wasser, das einen Augenblick zuvor noch den Boden in eine Rutschbahn verwandelt hatte.

Er bemerkte auch, dass seine Hose wieder knochentrocken war. Er ging zurück in den Flur und starrte auf die Stelle, an der er zuvor gelegen hatte. Aber dort war nur eine kleine Pfütze, die seine Tränen gebildet hatten. Steve zuckte zusammen. Es klopfte hinter ihm an der Tür. Er riskierte noch einen Blick in den Spiegel und sah sein vom Weinen völlig angeschwollenes Gesicht. Steve öffnete vorsichtig die Tür und seufzte vor Erleichterung. Es waren nur Kinder die eine Schneeballschlacht angezettelt hatten. Einer ihrer Schneebälle hatte wohl seine Tür getroffen.

Steve schmiss sich auf sein Sofa und dachte nach. Eine Frage war noch immer offen. Wie bin ich vom Steinbruch wieder nach Hause gekommen? Er konnte es sich nicht erklären, und seine Neugier war erwacht. Als hätte er es eilig, sprang er vom Sofa auf, schnappte seinen Mantel, stopfte schnell ein paar Brote und etwas zu trinken in den Rucksack und rannte los. Steve merkte, dass die Leute noch weniger als je zuvor mit ihm zu tun haben wollten. Alle waren zuhause. Welcher Tag ist heute? Aber sobald er an eine Tür klopfte, wurde sie sofort vor seiner Nase zugeschlagen, oder man öffnete ihm erst gar nicht.

Nur eine Tür ließ er aus. Helens Tür. Er hatte sich schon seine eigene Theorie zurechtgelegt. Sie hätte mich ja gar nicht tragen können, ich bin viel zu schwer. Aber vielleicht hat sie etwas gesehen? NEIN! Er bemerkte schnell, dass er gar nicht den Mut hatte, an ihre Tür zu klopfen. Als er bei allen Häusern gewesen war, ging er gleich weiter, hoch zum Steinbruch. Vielleicht finde ich da etwas, vielleicht finde ich eine Antwort. Er suchte überall, kletterte hoch auf die Felsen, sah sich genau um. Das Einzige, das er sehen konnte, war, dass alles wieder normal war. Das Wasser war nicht mehr da, verschwunden, wie alles andere aus seinen Träumen. Und die schöne Aussicht. Die weite Ferne und ringsherum den Wald. Auch die Steinplatte beäugte er eingehend. Die war immer noch in zwei Hälften gespalten, allerdings war es nur ein kleiner Spalt, nicht mehr die gewaltige Kluft. Selbst hier war keine Spur, kein Hinweis darauf, wie er auf sein Sofa gekommen war.

Gefasst, aber etwas enttäuscht, ging er wieder nach Hause. Am folgenden Tag versuchte er es wieder. Und auch am nächsten Tag. Die Wanderungen wurden immer schwieriger für ihn, es hörte nicht auf zu schneien. Selbst im Wald lag so viel Schnee, dass es immer anstrengender wurde durchzukommen, und jeden Tag kam er erschöpfter nach Hause. Doch das alles konnte Steve nicht davon abhalten, Tag für Tag hoch zum Steinbruch zu gehen. Er versuchte, sein Leben zu ändern, er wollte gerne reisen und im Frühjahr sollte es losgehen, obwohl er noch gar nicht so recht wusste, wohin eigentlich. Sogar sein Haus wollte er reparieren. Zuerst ein neues Dach, das ist bitter nötig. Wenn er nicht zu geizig war, vielleicht auch noch das eine oder andere Fenster. Steve schaute nach vorn. Das nächste Jahr sollte Veränderungen bringen. Auch auf die Menschen im Dorf wollte er offener zugehen. Es konnte nicht so weitergehen, dass jeder weglief, als wäre er ein Ungeheuer, sobald er auf jemanden zukam. Früher hatte es ihn nie gestört, neuerdings stellte er sich oft die Frage nach dem Wie und Warum. Manchmal dachte er darüber nach, das Haus zu verkaufen und woanders hinzuziehen, um neu anzufangen. Das war für ihn dann doch zu weit hergeholt und dann war da ja noch sein Steinbruch. Es war sehr fraglich, ob er es über sich bringen könnte, ihn zu verlassen.

Es war früher Nachmittag, es hatte aufgehört zu schneien. Die Nachmittagssonne stand genau richtig, um den schneebedeckten Boden in einen Kristallteppich zu verwandeln. Wenn er durch den Wald ging, roch er die kalte Luft, schmeckte die glasklare, eisige Luft, die sich mit den von den Bäumen fallenden Schneeflocken vermischte. Steve schob den Schnee auf seinem Lieblingsstein zur Seite, schenkte sich Tee ein und zog ab und zu an seiner Pfeife. Er genoss den Geruch vom Kirschtabak, den er sich für solche Tage aus der Stadt besorgt hatte. Er war selig. Das Einzige, was ihn an diesem Tag störte, war, dass die Sonne so tief stand, dass ihre Strahlen vom Schnee gebrochen wurden und ihn blendeten. Er musste oft blinzeln und schloss dann die Augen einfach ganz. Er schlief ein.

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