Marcel Kraeft - Der Wald, der die Seele nahm.
Здесь есть возможность читать онлайн «Marcel Kraeft - Der Wald, der die Seele nahm.» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Der Wald, der die Seele nahm.
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Der Wald, der die Seele nahm.: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Wald, der die Seele nahm.»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
verunsicherten Mann, der keinen Ausweg mehr als Selbstmord sieht. Doch genau diese Absicht ruft Mächte auf den Plan, die von Steve nichts anderes erwarten, als dass er den verbannten Seelen seines Dorfes endlich Ruhe bringt. Dazu muss sich Steve seinen inneren Dämonen und jenen, die das Dorf und seine Bewohner beherrschen, stellen.
Der Wald, der die Seele nahm. — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Wald, der die Seele nahm.», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Es fing an zu dämmern und er hatte noch ein Stück Fußmarsch vor sich. In der Dunkelheit wollte er nicht durch den Wald gehen, schon der Tiere wegen, die dann den Wald durchstreiften. Fröhlich pfeifend trat er den Heimweg an. Nichts ist passiert, alles ist gut. Selbst später, als er ins Bett ging, bekam er das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht. So schlief er zufrieden ein.
Von diesem Tag an kam er nur noch gut gelaunt nach Hause. Er wusste, dass nichts mehr passieren würde – so dachte er zumindest. Steve verdrängte, was damals oben am Steinbruch passiert war und versuchte, nicht mehr darüber nachzudenken, sagte sich jedes Mal, wenn die Erinnerung wie der grüne Nebel durch seinen Kopf geisterte, dass es nur Einbildung gewesen war, oder dass er eingeschlafen sein, geträumt haben musste. Denn manchmal, wenn er oben auf dem Stein saß, schlichen sich die Bilder doch in seine Gedanken, es wollte ihm einfach nicht aus dem Kopf gehen. Ständig sah der diese Wurzel, über die er gestolpert war, von seinem Sitzplatz aus. Noch immer war es für ihn ein Rätsel, wie er nach Hause gekommen war.
Als er an einem Herbsttag etwas unterkühlt nach Hause kam, ging er sofort in die Küche, um Teewasser auf seinem Gasherd aufzusetzen. Plötzlich knackte es und Steve sackte zusammen. Eine Holzdiele war gebrochen. Sie war schon so morsch, dass sie Steves Gewicht nicht mehr standgehalten hatte. Es war vorhersehbar, dass die anderen bald folgen würden. Egal war es ihm trotzdem, auch wenn er sich gerade beim Durchbruch das Fußgelenk blutig geschrammt hatte. Steves Gleichgültigkeit siegte, er sah nur kurz mit schmerzerfülltem Blick an sich hinunter, sah seinen blutigen Fuß und freute sich eigentlich. Darüber, dass er kein Pflaster brauchte, denn seine Socke würde die Aufgabe eines Verbandes erledigen. Das Einzige, das ihn ärgerte, war, dass es jetzt noch mehr stank. Nach altem Fachwerkhaus. Er öffnete sogleich ein Fenster in der Küche. Er wusch sich kurz im Badezimmer, holte sich anschließend seinen Tee aus der Küche und ging in seine Wohnstube. Skeptisch las er die Tageszeitung und fand an jedem Artikel etwas auszusetzen. Seine Augen wurden müde und nach einiger Zeit schlief Steve ein. Seine Zeitung deckte ihn zu, sie hatte sich durch seine Atembewegungen wie eine Decke über ihn gelegt. Die Kerze, die er angezündet hatte, verglühte und ließ den Raum langsam abdunkeln. Es war Nacht geworden.
Plötzlich ein lauter Knall. Steve wachte sofort auf und sprang vom Sofa. Was war das? Von wo kam der Knall her? Ein Einbrecher, vielleicht? Er nahm vorsichtig die Forke, die aus schwerem Gussmetall bestand, vom Karmin. Das Adrenalin schoss ihm durch den ganzen Körper, vorsichtig und auf jedes Geräusch achtend arbeitete er sich von Raum zu Raum. Aber da war niemand. Leise ging er die Treppe hoch und lehnte sich dabei mit der Rückseite an die Wand, um mehr zu sehen. Es war so still im Haus, dass er selbst sein trockenes Schlucken hören konnte. Auch oben befand sich niemand. Es muss etwas umgefallen sein. Noch schnell wollte er, bevor er wieder hinunterging, von oben aus dem Fenster auf die Straße schauen. Von dort aus hatte er eine sehr gute Aussicht auf das Dorf. Es sollte nur ein schneller, prüfender Blick werden. Hin und sofort wieder weg. Als er das tat, brach er zusammen, sein Herz blieb fast stehen. Steve war geschockt. Sein Gesicht verzerrte sich angsterfüllt, leise wimmernde Schreie entfuhren seiner Kehle.
Er schluckte kurz und heftig, zwei, drei Mal, sodass seine Kehle kratzte. Dann stand er auf und ging wieder zum Fenster. Er hatte das Gefühl, dass er im Haus ziemlich sicher war und ihm nichts passieren würde. Leicht von der Seite des Fensters, um nicht gesehen zu werden, schaute er nochmals runter auf die Straße, die direkt vor seinem Haus verlief, und fasste sich mit beiden Händen auf den Kopf. Unten stand die Kutsche mit dem mysteriösen Mann. Überall war wieder der grüne Nebel. Für Steve hatte es den Anschein, als würde es nur noch sein Haus geben. Die anderen Häuser vom Dorf waren verschwunden, verschlungen vom grünen Nebel. Steve wusste nicht, was er tun sollte. Er dachte, der Mann würde ihn nicht sehen, wie er sich neben dem Fenster versteckte, doch der öffnete seinen Mund und sprach. Steve zuckte zusammen. Es hörte sich an, als stünde er direkt neben ihm: „Du hast uns gerufen …“. Wieder diese tiefe, vibrierende Stimme. Steve schaute vorsichtig über die Fensterbank, um den Mann zu sehen und stellte fest, dass dieser direkt in seine Augen sah. Vollkommen verängstigt kauerte Steve am Fenster. Er kann nicht ins Haus … Ich bin hier sicher … Plötzlich fing sein Haus an zu beben, Bilder fielen von den Wänden, Türen und Schränke gingen auf, Regale fielen herunter. Steve schaute wieder aus dem Fenster, um zu sehen, was der Mann tat. Er hörte wieder die Stimme: „Ich hol‘ dich!“ Auf einmal schoss, wie eine Rakete, sein alter Gasofen aus der Küche senkrecht nach oben, durchschlug den Boden der ersten Etage und das Dach, bevor er in einem riesigen Feuerschwall davonflog. Fassungslos verfolgte Steve den Flug seines Ofens. Was ist hier nur los? Er schaute zu dem Mann und sah, wie dieser einen dicken Stab hochhielt und in Richtung des Hauses zeigte. Steve schluckte und in derselben Sekunde explodierte das gesamte Obergeschoss. Ein heulender Sturm tobte um Steves Haus und verzehrte alle Überreste des Hauses. Der Sturm heulte, finster, schauerlich, bedrohlich. Steve sah nur, dass der Mann keine Miene verzog, nur seinen Arm bewegte. Er wusste, gleich würde wieder etwas passieren und sprang schnell auf, so schnell er konnte, und versuchte, sich in den Kellner zu retten. Dabei drehte er sich um und sah, wie Stück für Stück seines Bodens in die Lüfte verschwand. Es heulte fürchterlich. Panisch stürzte Steve die Kellertreppe hinunter und schlug sich beide Knie auf. Er sah, dass auch hier unten schon Teile seines Hauses fehlten und seine Küche, durch die entzündete Gasleitung, einem Flammenmeer glich. Kurz dachte er daran, als ein Teil der Decke auf ihn fiel, dass er den Küchenboden nun nicht mehr zu reparieren brauchte.
Ohne Vorwarnung war es vorbei, der Wind war verschwunden, jaulte nicht mehr, und von seinem Haus waren nur noch vereinzelte, traurige Reste der Grundmauer übrig. Mehr war nicht übrig geblieben. Das Feuer in der Küche war, als hätte jemand einen Schalter umgelegt, verschwunden. Obwohl, Küche konnte man das auch nicht mehr nennen. Steve wischte sich den Staub aus dem Gesicht und schüttelte ihn mit seinen Händen aus den Haaren. Er blinzelte kurz und sah, dass der Mann vor ihm stand. Vor Schreck wollte Steve wegrennen, doch im selben Moment prallte er hart mit dem Rücken auf den Boden. Der Mann hatte ihn schon am Kragen gepackt und zu Boden geworfen. Dann bückte er sich, griff wieder nach Steves Kragen und schleifte ihn, den Boden entlang, in Richtung Kutsche. Steve versuchte sich zu wehren, hatte aber keine Chance. Der Mann war übermenschlich stark. Er holte aus und beförderte Steve, ohne jegliche Anstrengung, in die Kutsche. Die Tür schloss sich von selbst und die Pferde liefen sofort, mit enormem Tempo, los. Steve wurde ruckartig gegen die Wand gepresst und stieß sich so den Kopf, dass er wie betäubt war und sich nicht bewegen konnte. Bevor er ohnmächtig wurde, sah er noch, wie die Kutsche abhob.
Nach einiger Zeit kam Steve, völlig nass und durchgeschwitzt, wieder zu sich. Er fühlte sich schöpft. Er lag auf dem Bauch, tastete vorsichtig den Boden ab und merkte, dass seine Hände sich in tiefen Sand vergruben. Langsam öffnete er die Augen und sah, dass er auf einem Strand gelandet war. Bedächtig stand er auf und schaute sich um. Leere, reine Leere, nichts war da, außer heißen Sand und einer unerträglich heißen Sonne, die direkt auf ihn herunterbrannte. Steve rief um Hilfe, so laut er nur konnte. Doch anstatt eines kräftigen Rufs rang er seiner Kehle nur ein Krächzen ab. Egal wohin er schaute, er sah nichts außer Sand. Er rannte ein Stück, fiel aber nach kurzer Zeit völlig erschöpft zu Boden. Er hatte Durst, seine Kehle war vollkommen ausgetrocknet. Diesmal schrie Steve vor Wut. WAS SOLL DAS HIER? WARUM BIN ICH HIER? Doch nicht einmal ein Echo antwortete ihm, seine Stimme wurde einfach von den Sandmassen verschluckt. Plötzlich schossen überall, in unregelmäßigen Abständen, Sandfontänen hoch. Steve versuchte wegzurennen, aber direkt vor ihm schoss die nächste Fontäne in die Höhe. Er lief in die andere Richtung. Wieder schossen Fontänen hoch, diesmal waren es gleich fünf oder sechs. Er fiel hin, stand gleich wieder auf, und als er sich fassungslos umdrehte, stand jemand vor ihm. Erschrocken wich er einen Schritt zurück. Wer ist das? WAS ist das?! Es sah aus wie eine große, weibliche Person, um Welten größer als er, und bestand scheinbar völlig aus Sand. Sie kam direkt aus dem Boden hervor und der Sand rieselte wie ein Wasserfall von ihrem Kopf. Er versuchte sie anzufassen, um sich zu versichern, dass sie wirklich vor ihm stand, bekam aber im selben Moment einen Schlag aus dem Nichts, der ihn mehrere Meter wegschleuderte. Wieder und wieder trafen ihn die Schläge. Er wurde durch die Luft gewirbelt und hin und her geschleudert. „ WAS SOLL DAS?“ Steve schrie verärgert. Im gleichen Augenblick musste er schmunzeln und überraschte sich damit selbst. Die Sandfigur sprach und ihre Stimme hörte sich so zart und weich, so liebevoll und vertraut an, dass er sich gleich etwas geborgener fühlte. Sie sagte: „Ich bin die Göttin Quanta, ich werde Dir helfen Deinen Weg zu finden!“ Steve wollte sie unterbrechen, ihr ins Wort fallen, denn er hatte jede Menge Fragen, aber kam nicht dazu. Erneut wurde ihm ein Schlag aus dem Nichts versetzt und er wurde wieder durch die Luft gewirbelt, bevor er hart auf dem Boden landete. „Deine Fragen werden sich bald von selbst beantworten, Du hast uns gerufen!“ sprach die Göttin. Steve stand langsam auf, streckte sich, weil durch den Aufschlag sein Rücken schmerzte. Die Sandfigur schwebe langsam über den Boden auf ihn zu. Steve war unheimlich zumute, denn es gab tatsächlich einen Abstand zwischen dem, was ihre Füße waren, und dem Boden. Vorsichtig wollte Steve versuchen etwas zu sagen. Sobald er den Mund aufmachte, wurde die Göttin schneller und überrannte Steve, sodass er schon wieder nach hinten fiel und zudem noch voller Sand war. Der Sand war überall, im Mund, in der Nase, in den Taschen, unter seinem Hemd und in der Unterhose. Steve musste sich fast übergeben, weil er sich an dem ganzen Sand fast verschluckt hätte. Während er den ganzen Sand, der einfach nur salzig schmeckte, ausgespuckte, langsam wieder Luft bekam und fast wieder sprechen konnte, flog sie ganz vergnügt umher und schlug Saltos. Steve war nun wieder er selbst, war wütend, nur traute er sich nicht, seinem Ärger freien Lauf zu lassen. Er wusste schließlich nicht, was sie als Nächstes vorhatte und so hielt er sich lieber bedeckt. Langsam kam sie aus der Luft auf ihn zu, beuge sich ein wenig zu ihm herunter und schaute in sein Gesicht. Flüsternd, fast konnte man sie schon gar nicht mehr verstehen, sagte sie: „Sei bereit, sie werden Dich bald abholen, sei am Steinbruch!“ Dann schoss sie wie ein Pfeil durch die Luft, ihr Lachen klang im Gegensatz zu ihrer Stimme beinahe gehässig, und sie rief: „Es ist Dein Krieg!“ Lachend verschwand sie und nichts als feiner Sand, wie Staub, rieselte vom Himmel. Er war wieder ganz alleine, Stille legte sich um ihn. Er legte sich auf den Rücken und versuchte sich etwas auszuruhen. Er war erschöpft und hatte höllische Schmerzen im Rücken. Irgendwann schlief er ein.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Der Wald, der die Seele nahm.»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Wald, der die Seele nahm.» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Der Wald, der die Seele nahm.» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.