Otto Hoffmann - Erzählungen aus der deutschen Geschichte

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Zweitausend Jahre germanisch-deutscher Geschichte von der Wanderung der Cimbern und Teutonen bis zum wilhelminischen Kaiserreich erzählt J. C. Anrdrä in Episoden und Anekdoten. Auf unterhaltsame Weise verknüpft er geschichtliche Ereignisse und das Wirken der handelnden Personen mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den großen Erfindungen und
Errungenschaften ihrer Zeit.
Der Indogermanist Dr. Otto Hoffmann steuerte für den Anhang Nacherzählungen von zwei der schönsten deutschen Heldensagen bei, das Nibelungenlied und die Gudrun-Sage.
Mit 4 Geschichtskarten und 8 schwarz-weißen Bildtafeln.

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1. Karls Bedeutung.Dem kleinen Pippin, der mit so kräftiger Hand das Reich der Franken regiert hatte, folgte auf dem Throne sein Sohn Karl der Große (768—814). Mit Recht führt er diesen ehrenvollen Beinamen. Denn er ist einer der größten Männer in der ganzen Weltgeschichte. Nicht allein als Kriegsheld hat er sich hervorgethan und seine Herrschaft durch Eroberungen weit ausgedehnt; er hat auch die verschiedenen Völker, die er unterwarf, zu einem friedlichen, wohlgeordneten Ganzen verbunden, hat das mächtige Reich mit Weisheit gelenkt, durch treffliche Einrichtungen beglückt und seine Unterthanen gleich einem sorgsamen Vater zu christlicher Frömmigkeit und Bildung erzogen. Bis in ferne Länder drang sein Ruf, über Europas Grenzen hinaus strahlte der Glanz seines Namens, und Jahrhunderte hindurch haben sich die Völker von dem großen Karl erzählt und seinen Ruhm in Liedern gesungen.

2. Der Sachsenkrieg.Fast während seiner ganzen Regierung hat Karl Krieg geführt. Sein schwerster Krieg war gegen die Sachsen gerichtet. Dreißig Jahre hat er gedauert. Denn die Sachsen waren ein tapferes Volk, das seine Freiheit, seine Götter und alten Sitten hochhielt und einem fremden Herrn und dem Christengott nicht dienen mochte. Sie wohnten im nördlichen Deutschland, von den Grenzen des Frankenreiches in der Nähe des Rheins bis zur Elbe und Nordsee hin. Von jeher hatten sie mit den Franken in Streit gelegen; fortwährend machten sie verheerende Einfälle ins Frankenland. Um sein Reich gegen diese lästigen Nachbarn zu sichern, beschloß Karl, sie seiner Herrschaft mit Gewalt zu unterwerfen und zum Christentum zu bekehren. Aber erst nach vielen Feldzügen, nach mancher blutigen Schlacht konnte er dieses Ziel erreichen. Da beugte sich der streitbare Sachsenherzog Widukind vor dem mächtigen Frankenkönig, da unterwarfen sich die oftmals besiegten Sachsen der fränkischen Herrschaft und ließen sich taufen. Die Franken und Sachsen wurden Brüder und ein Volk durch den christlichen Glauben.

3. Das Langobardenreich.Einen zweiten Krieg führte Karl gegen die Langobarden in Italien, deren König Desiderkus ihn beleidigt hatte. Mit einem wohlgerüsteten, stattlichen Heere überstieg er die Alpen. Ein Spielmann, erzählt man, zeigte ihm den Weg übers Gebirge und erhielt dafür soviel Land zum Geschenk, als man rings im Umkreise das Blasen seines Hornes hörte. Den Langobardenkönig befiel große Angst, als der gewaltige Held gegen seine Hauptstadt heranzog. Begleitet von einem vornehmen Franken, der vor Karls Ungnade zu ihm geflohen war, bestieg er seinen höchsten Turm und schaute weithin nach der Ankunft des Feindes. Als der Troß sich zeigte, fragte er: „Ist Karl in dem großen Heere?" „Noch nicht," erwiderte der Franke. Darauf kam der fränkische Landsturm. „Hierunter befindet sich Karl aber gewiß," sagte der König. „Noch nicht, noch nicht," lautete die Antwort. Dann erschienen neue Haufen. Und der erschreckte König rief wieder: „Das ist Karl selbst." Aber es hieß von neuem: „Noch immer nicht." Nächstdem erblickte man in langem Zuge die Bischöfe, Abte und die ganze Geistlichkeit mit ihren Dienern. Des Königs Angst wuchs. „O, laß uns niedersteigen," stammelte er, „und uns unter die Erde verbergen vor dem zornigen Antlitz eines so furchtbaren Feindes!" Der Franke aber sprach: „Wenn du eine Saat von Eisen in dem Felde aufstarren siehst, dann gewarte, daß Karl kommt." Kaum hatte er dies gesagt, als sich im Westen eine finstere Wolke zeigte. Sie kam näher und näher; endlich sah man den eisernen Karl in einem Eisenhelm, in eisernen Schienen, eisernem Panzer um die breite Brust, eine eiserne Lanze hoch in der Linken und das mächtige Schwert in der Rechten. Auch sein Schild war ganz aus Eisen, und selbst sein Streitroß schien ehern zu sein. Fast ebenso war auch sein ganzes Heer gerüstet. Die Straße, das ganze Feld war mit eisernen Männern bedeckt, und die Schwerter blitzten in der Sonne. „Siehe, da ist er, nach dem du so viel gefragt hast," rief der Franke. Wie hätte der Langobardenkönig einem solchen Feinde widerstehen können? Karl eroberte seine Hauptstadt, nahm ihn gefangen und schickte ihn als Mönch in ein Kloster. Das langobardische Reich aber vereinigte er mit dem fränkischen.

4. Zug nach Spanien.Auch gegen die Araber in Spanien zog Karl zu Felde und entriß ihnen das Land nördlich vom Ebrostrome. Als er aber aus dem siegreichen Kampfe wieder heimkehrte, überfielen Feinde plötzlich in einem engen Gebirgsthale sein Heer, und viele seiner Krieger wurden niedergehauen. Da fiel auch sein berühmter Feldherr, der wackere Held Roland, über dessen Tod die Sage folgendes erzählt: Von vier Speeren zu Tode verwundet, nahm er sein herrliches, leuchtendes Schwert und schlug es aus allen Kräften auf einen Marmorstein ; denn er wollte es lieber zertrümmern, als den Arabem überliefern. Aber das Schwert spaltete den Stein und zerbrach doch nicht. Alsdann ergriff er sein Horn und stieß mit solcher Kraft hinein, daß es zersprang und die Adern an Rolands Halse zerrissen. König Karl, der schon acht Meilen voraus war, vernahm den gewaltigen Schall und kehrte wieder um; aber er fand den Helden tot daliegen und beweinte ihn bitterlich.

5. Weitere Kriege.Alsdann unterwarf Karl die Bayern, die sich seiner Herrschaft nicht fügen wollten, und schickte ihren Herzog in ein Kloster. Durch ihr Gebiet rückte er weiter gen Osten vor und machte sich alles Land bis tief nach Ungarn hinein unterthänig. Auch die Dänen im Norden, die damals argen Seeraub trieben, bekamen die Stärke seines Armes zu fühlen. So wurde das Reich, das Karl beherrschte, durch seine Eroberungen das mächtigste in ganz Europa: der größte Teil von Deutschland und Italien, ganz Frankreich und selbst ein Stück von Spanien gehörten ihm an (s. Karte II).

Karte II Das Reich Karls des Großen 6 KaiserkrönungWie schon sein Vater - фото 2

Karte II: Das Reich Karls des Großen.

6. Kaiserkrönung.Wie schon sein Vater Pippin, so stand auch Karl mit dem Papste stets in guter Freundschaft. Gegen Feinde leistete er ihm seinen machtvollen Schutz, und der Papst war ihm dafür dankbar. Als Karl einst am Weihnachtsfeste in Rom war und in festlichem Schmucke am Altare der Peterskirche zum Gebet niederkniete, da setzte der Papst dem Könige eine goldene Kaiserkrone aufs Haupt. Das versammelte Volk aber rief mit lautem Jubel: „Heil und Sieg Karl dem Großen, dem von Gott gekrönten, friedebringenden römischen Kaiser!" So wurde die römische Kaiserwürde, die seit dem Untergange des alten Römerreiches vor mehr als dreihundert Jahren aufgehört hatte, wieder hergestellt (800). Diese Würde machte Karl zum obersten Herrscher in der ganzen Christenheit.

14. Karl der Große als Landesvater.

1. Landesverwaltung.Karl, der große Kriegsmann, war auch ein weiser Landesvater. Damit alles wohl verwaltet werde, teilte er das ganze Reich in viele kleine Bezirke oder Gaue, an deren Spitze er angesehene und erfahrene Männer stellte, die Grafen genannt wurden. Strenge hielt er darauf, daß überall im Reiche sein Wille gelte. Sein Petschaft war in seinen Degenknopf gegraben. Hatte er einen Befehl an einen halsstarrigen Großen untersiegelt, so pflegte er wohl zu sagen: „Hier ist mein Befehl, und hier — indem er das Schwert schüttelte — ist die Waffe, die ihm Gehorsam verschaffen wird."

2. Kirche und Schule.Die christliche Religion und Kirche lag ihm sehr am Herzen. Er sorgte, wo er nur konnte, für gute Geistliche und erwies ihrem heiligen Berufe große Achtung. Um den Kirchengesang zu verbessern, ließ er Sänger und Orgelspieler aus Italien kommen; denn seine Franken hatten gar rauhe Kehlen, so daß die Italiener von ihrem Gesange sagten, er gliche dem Geheul wilder Tiere oder dem Rumpeln eines Frachtwagens, der über einen Knüppeldamm fährt. Die Erziehung der Jugend hielt er für eine seiner wichtigsten Aufgaben. Daher stiftete er viele Schulen und stellte geschickte Männer als Lehrer an. An seinem Hofe mußten alle seine Diener, hohe und niedere, ihre Söhne in die Schule schicken. Eines Tages trat er selbst in die Schulstube, hörte eine Zeitlang zu und sah dann die schriftlichen Arbeiten der Schüler durch. Die gelobten mußten alle auf seine rechte, die getadelten auf seine linke Seite treten. Da fand es sich, daß die faulen meist die Söhne vornehmer Eltern waren. Karl wandte sich zu den fleißigen, aber armen Knaben und sagte: „Ich freue mich, liebe Kinder, daß ihr so wacker seid; bleibet dabei und werdet immer vollkommener. Zu seiner Zeit soll euch mein Lohn nicht fehlen." Zornig sah er dann auf die trägen Knaben zu seiner Linken und rief: „Ihr aber, ihr Söhne der Vornehmen, ihr feinen Püppchen, die ihr des Wissens nicht not zu haben meinet, weil ihr reich seid, ihr faulen, unnützen Buben, ich sage euch, bei Gott! euer Adel und eure zarten Gesichter gelten nichts bei mir; von mir habt ihr nichts Gutes zu hoffen, wenn ihr eure Faulheit nicht durch eifrigen Fleiß wieder gut machet!"

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