Otto Hoffmann - Erzählungen aus der deutschen Geschichte

Здесь есть возможность читать онлайн «Otto Hoffmann - Erzählungen aus der deutschen Geschichte» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Erzählungen aus der deutschen Geschichte: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Erzählungen aus der deutschen Geschichte»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Zweitausend Jahre germanisch-deutscher Geschichte von der Wanderung der Cimbern und Teutonen bis zum wilhelminischen Kaiserreich erzählt J. C. Anrdrä in Episoden und Anekdoten. Auf unterhaltsame Weise verknüpft er geschichtliche Ereignisse und das Wirken der handelnden Personen mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den großen Erfindungen und
Errungenschaften ihrer Zeit.
Der Indogermanist Dr. Otto Hoffmann steuerte für den Anhang Nacherzählungen von zwei der schönsten deutschen Heldensagen bei, das Nibelungenlied und die Gudrun-Sage.
Mit 4 Geschichtskarten und 8 schwarz-weißen Bildtafeln.

Erzählungen aus der deutschen Geschichte — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Erzählungen aus der deutschen Geschichte», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

5. Heinrichs Ende und seine Gemahlin Mathilde (936).Die Früchte dieses großen Sieges hat Heinrich nur wenige Jahre genossen. Als er im Schlosse Memleben an der Unstrut sein Ende nahe fühlte, ließ er seine fromme, ihm treu ergebene Gemahlin Mathilde zu sich kommen und sprach zu ihr: „Du mir immer Treue, mit Recht so innig Geliebte! Ich danke Christo, daß ich dich lebend zurücklasse. Keiner hatte wohl je ein treueres, in allem Guten erprobteres Weib. Habe Dank, daß du mich im Zorne gemäßigt, mich stets weise beraten, von Unbilligkeit mich oft zur Gerechtigkeit zurückgeführt und mich gelehrt hast, mich der mit Gewalt Unterdrückten zu erbarmen. Jetzt empfehle ich dich und unsere Kinder und meine schon scheidende Seele dem Schutze des allmächtigen Gottes und dem inbrünstigen Gebete der Auserwählten des Herrn." Alsbald starb er. Seine sterbliche Hülle wurde in der Schloßkirche zu Quedlinburg beigesetzt, neben ihm später Mathilde, die ihrem Gemahl eine unvergleichliche Stütze, ihren Söhnen eine vortreffliche Mutter und ihrem Volke eine mildthätige Königin gewesen ist.

18. Kaiser Otto der Große.

1. Ottos Krönung.Auch Heinrichs Sohn Otto regierte thatkräftig und ruhmvoll. Man nennt ihn den Großen, weil er durch tapfere Thaten des Reiches Ansehen und Größe gemehrt hat. In der Stadt Karls des Großen, in Aachen, ließ er sich krönen, nachdem ihn die deutschen Fürsten zu ihrem Oberhaupte erwählt hatten. Bei dem glänzenden Krönungsfeste bedienten die Herzöge den neuen König. Der eine sorgte für Wohnung und Bewirtung der Festgäste, das war der Erzkämmerer; ein zweiter war der Erztruchseß, der setzte die Speisen auf den Königstisch; ein dritter, der Erzschenk, schenkte den Wein ein. Ein vierter endlich verrichtete das Amt des Erzmarschalls; seine Pflicht war es, für den Marstall des Königs zu sorgen. Stets war Otto eifrig darauf bedacht, die königliche Macht zu vermehren. Wer von den stolzen Großen des Reiches dem Könige nicht gehorchen wollte, den demütigte er mit gewaltiger Hand.

2. Otto und sein Bruder Heinrich.An solchen Empörungen der Großen hatte sich auch Ottos Bruder Heinrich beteiligt, in der Hoffnung, selbst König zu werden. Als aber der Hauptanstifter des Aufstandes in einem Kampfe gefallen war, bat Heinrich voll Reue seinen Bruder um Verzeihung, und Otto gewährte sie ihm großmütig Allein die Reue war von kurzer Dauer; bald ließ sich Heinrich wieder in eine Verschwörung ein, die den Zweck hatte, den König während des Osterfestes im Dome zu Quedlinburg zu töten. Doch dieses frevelhafte Vorhaben wurde verraten und die Haupträdelsführer wurden verhaftet und hingerichtet. Auch Heinrich ward eingekerkert. Jetzt endlich kam der verirrte Jüngling zu dem Bewußtsein seiner abscheulichen Handlungsweise. Er floh aus dem Gefängnis und begab sich barfuß und in härenem Büßergewande am Weihnachtsfeste in den Dom zu Frankfurt, wo er sich um Verzeihung flehend dem zürnenden Bruder zu Füßen warf. Der Fürsprache seiner frommen Mutter Mathilde und dem edlen Gemüte Ottos verdankte es Heinrich, daß ihm zum zweitenmal Verzeihung gewährt wurde. Ja, Otto gab ihm sogar das Herzogtum Bayern, und seit dieser Zeit war Heinrich sein treuester Anhänger und seine zuverlässigste Stütze.

3. Die Ungarnschlacht auf dem Lechfelde (955).Siegreich kämpfte Otto gegen alle Feinde des Reiches. Er entriß den Slaven das ganze Land bis an die Oder und führte dort das Christentum ein. Er drang gegen die Dänen in Jütland vor und errichtete auch in ihrem Lande christliche Bischofsitze. Einen heißen Kampf hatte auch er wider die Ungarn zu bestehen. In unabsehbaren Scharen zogen die wilden Räuber abermals heran und prahlten: „Unsere Rosse werden die deutschen Flüsse und Seen austrinken und mit ihren Hufen die Städte zerstampfen. Stürzt nicht der Himmel auf uns herab, thut nicht die Erde sich auf, uns zu verschlingen — wer vermag uns zu besiegen?" Im Bayernland auf dem Lechfelde, einer weiten Ebene, die der Lech durchströmt, stieß Otto mit seinen Deutschen auf die furchtbaren Feinde. Sein Heer war nicht zahlreich; doch er setzte seine Hoffnung auf Gott. Vor dem Kampfe empfing er das heilige Abendmahl und betete zu dem Herrn der Heerscharen um Hilfe und Sieg. Und alle seine Krieger beteten mit ihm und gelobten, treu bei einander zu halten bis in den Tod. Dann ging's in die Schlacht. Die Deutschen kämpften voll Löwenmutes. Haufenweise erlagen die Ungarn ihren grimmigen Hieben: was von ihnen der Schlacht entfloh, wurde auf der Flucht erschlagen. Nur sieben Mann, heißt es, ließ Otto mit abgeschnittenen Nasen und Ohren nach dem Ungarnlande heimkehren, um dort von ihrer schmählichen Niederlage zu erzählen. Seitdem wagten es die Ungarn nie wieder, in Deutschland einzufallen. Auch nahmen sie bald darauf das Christentum an, das sie an mildere Sitten gewöhnte.

4. Das römische Reich deutscher Nation.Otto unternahm mehrere Züge nach Italien, wo große Unordnung eingerissen war. Dort hatte sich der Markgraf Berengar der Herrschaft bemächtigt. Um sich darin noch mehr zu befestigen, wollte er die rechtmäßige Erbin der italienischen Krone, Adelheid, zwingen, sich mit seinem Sohne zu vermählen. Das wollte die Fürstin aber nicht. Daher ward sie in ein festes Schloß am Gardasee gesperrt, wo ihr die grausamste Behandlung zuteil wurde. Mit Hilfe eines Klosterbruders floh sie durch einen unterirdischen Gang, fuhr über den See und fand Zuflucht in der Hütte eines armen Fischers. Endlich entkam sie glücklich nach dem Schlosse Canossa; von hier schrieb sie an König Otto und bat um seine Hilfe. Otto war sogleich dazu bereit, eilte mit seinem Heere nach Italien und vertrieb Berengar. Da er seine erste Gemahlin Editha verloren hatte, so vermählte er sich mit der jungen, schönen Erbin des Landes. So brachte er das Land, das einst zum Reiche Karls des Großen gehört hatte, unter seine Herrschaft und ließ sich zum Könige von Italien krönen. In Rom setzte ihm der Papst die römische Kaiserkrone aufs Haupt (962), wie sein Vorgänger einst Karl dem Großen. Von nun an verblieb die Kaiserwürde den deutschen Königen. Hierdurch erhoben sie sich über die andern christlichen Herrscher: diese alle neigten sich vor des Kaisers Majestät. Das Deutsche Reich aber führte fortan den Namen heiliges römisches Reich deutscher Nation. — Kaiser Otto starb, nachdem er 37 Jahre regiert hatte. Auf ihn folgten noch drei Kaiser aus dem sächsischen Hause, das im ganzen 105 Jahre über das Deutsche Reich geherrscht hat.

19. Kaiser Heinrich IV.

1. Heinrichs Jugend.Nachdem das sächsische Kaiserhaus ausgestorben war, wählten die Deutschen ihre Herrscher aus dem Stamme der Franken. Man nennt daher diese Fürsten die fränkischen Kaiser (1024—1125). Die beiden ersten (Konrad II. und Heinrich III.) waren ausgezeichnete kraftvolle Männer, unter denen sich das Deutsche Reich zu hoher Macht erhob. Als dritter Kaiser folgte Heinrich IV., der ein sechsjähriges Kind war, als er auf den Thron gelangte. Anfänglich stand er unter der Leitung seiner Mutter Agnes, die für ihn das Reich verwaltete. Aber die deutschen Fürsten mochten nicht einem Weibe unterthänig sein. Der ehrgeizige Erzbischof Anno von Köln ging sogar darauf aus, den jungen Heinrich seiner Mutter zu entreißen und die Regierung des Reiches in seine eignen Hände zu bringen. Er lud die Kaiserin mit ihrem Sohne zu einem Fest ein, das er zu Kaiserswerth am Rhein veranstaltete. Nach der Mahlzeit beredete er den heitern Knaben, sein prächtiges Schiff zu beschauen. Aber kaum hatte Heinrich das Schiff betreten, so stießen die Ruderer vom Ufer ab und erreichten bald die Mitte des Stromes. Der Knabe ahnte Verrat, schrie und sprang ins Wasser, um schwimmend das Ufer zu erreichen; aber man zog ihn wieder heraus, gab ihm viele gute Worte und brachte ihn nach Köln in die Wohnung des Erzbischofs. Alle Bemühungen der Mutter, ihren Sohn wieder zu erhalten, waren vergeblich. Anno machte sich zum Vormund des königlichen Knaben und erzog ihn mit größter Strenge. — Nach einigen Jahren jedoch gelang es einem anderen Kirchenfürsten, sich der Reichsverwaltung zu bemächtigen. Das war der Erzbischof Adalbert von Bremen, der nun Heinrichs weitere Erziehung übernahm. Ganz verschieden von dem harten finstern Anno, ließ er seinem Zögling freien Willen und gab seinen Begierden und Leidenschaften freien Spielraum. Diese Behandlung hatte sehr verderbliche Folgen. Heinrich lernte nicht sich selbst beherrschen, wurde leichtsinnig und hochmütig, und glaubte ganz nach Willkür und Laune leben zu dürfen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Erzählungen aus der deutschen Geschichte»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Erzählungen aus der deutschen Geschichte» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Erzählungen aus der deutschen Geschichte»

Обсуждение, отзывы о книге «Erzählungen aus der deutschen Geschichte» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x