Otto Hoffmann - Erzählungen aus der deutschen Geschichte

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Zweitausend Jahre germanisch-deutscher Geschichte von der Wanderung der Cimbern und Teutonen bis zum wilhelminischen Kaiserreich erzählt J. C. Anrdrä in Episoden und Anekdoten. Auf unterhaltsame Weise verknüpft er geschichtliche Ereignisse und das Wirken der handelnden Personen mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den großen Erfindungen und
Errungenschaften ihrer Zeit.
Der Indogermanist Dr. Otto Hoffmann steuerte für den Anhang Nacherzählungen von zwei der schönsten deutschen Heldensagen bei, das Nibelungenlied und die Gudrun-Sage.
Mit 4 Geschichtskarten und 8 schwarz-weißen Bildtafeln.

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21. Der erste Kreuzzug.

1. Die Not der Pilger in Jerusalem.Schon in früher Zeit war es Sitte, Pilgerreisen nach dem gelobten Lande zu unternehmen, um an den heiligen Stätten zu beten, wo der Heiland gelebt hatte und gestorben war. Besonders häufig wurden die Reisen, die man auch Wallfahrten nannte, seit der Zeit Konstantins, des ersten christlichen Kaisers. Dieser hatte in Jerusalem die prachtvolle heilige Grabeskirche erbaut, und seine Mutter Helena, die noch in hohem Alter nach Palästina gepilgert war, hatte dort an mehreren Orten Kirchen und Kapellen gestiftet. Von nun an war Jerusalem nie leer an Pilgern. Auch als die Araber das Land in Besitz genommen hatten, dauerten die Wallfahrten fort, und die Christen wurden in ihren Andachtübungen nicht gestört. Erst als die rohen Türken Jerusalem eroberten, änderte sich das. Die Christen wurden schnöde mißhandelt, die heiligen Orte entweiht und geplündert- Wehklagend kamen die Pilger nach Europa zurück und erzählten von dem Jammer in Jerusalem.

2. Peter von Amiens.Keiner verstand diese Not so feurig zu schildern, als der französische Einsiedler Peter von Amiens. Auf einer Wallfahrt nach Jerusalem hatte er selbst die Greuel angesehen, welche die Türken verübten. Er begab sich nach Rom zum Papste und sprach: „Heiliger Vater, immer ärger werden in Jerusalem die Drangsale, welche die Ungläubigen uns Christen bereiten. Der Herr Christus will aber solche Schmach nicht länger dulden. Er ist an seinem Grabe mir im Traume erschienen und hat zu mir gesagt: Auf, Peter, eile in deine Heimat und verkünde die Leiden meines Volkes, auf daß ihm geholfen und die heilige Stadt von den Ungläubigen befreit werde!" Der Papst antwortete: „So gehe hin, mein Sohn; erzähle allerorten, was du gesehen und gehöret hast, und rufe die Christen auf, Jerusalem den Türken zu entreißen." Da zog Peter in grobem wollenem Mönchsrock, einen Strick um den Leib, barfuß und mit einem Kruzifix in der Hand, auf einem Esel reitend von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf. Das Volk lief zusammen, wenn es ihn sah. Begeistert redete er zu der Menge: „Auf, ihr Christen, der Heiland ruft euch! Ich selbst habe in Jerusalem gehört, wie aus allen Winkeln der heiligen Stätte der Weheruf erscholl: Rettet, ach rettet uns! Und ihr wollt noch zaudern, ihr wollt nicht hören auf die Stimme des Herrn?" Die Wirkung dieser Predigt war gewaltig. Das Volk sah in dem bleichen abgezehrten Pilger, dessen Äugen wie Feuer glänzten, einen von Gott gesandten Boten. Alle Herzen wurden ergriffen von der Macht seiner Worte; allenthalben regte sich ein glühender Eifer, zum Kampfe gegen die Ungläubigen auszuziehen.

3. Die Kirchenversammlung zu Clermont.Zugleich berief der Papst eine Kirchenversammlung nach der Stadt Clermont in Frankreich. Eine zahllose Menge Volkes strömte dort zusammen, und Peter wiederholte seine Schilderungen vom Elende der Christen in flammender Rede. Dann sprach der Papst: „Sollen wir noch länger die heiligen Orte den Ruchlosen zum Raube lassen? Auf, kehret die Schwerter gegen die Feinde des christlichen Namens. Ihr werdet als Sieger zurückkehren oder die Märtyrerkrone erlangen. Wer mitzieht in den heiligen Kampf, dem sind seine Sünden erlassen, der ist der ewigen Seligkeit gewiß." So ermahnte der Papst, und alles Volk rief: „Gott will es! Gott will es!" Wer an dem Heerzuge teilnehmen wollte, heftete sich ein rotes Kreuz auf den Rock. Daher wurden die Mitziehenden Kreuzfahrer und die Kriege Kreuzzüge genannt.

4. Der Zug unter Gottfried von Bouillon (1096—99).Mit großem Eifer wurde nun allerorten gerüstet, und im Herbste des nächsten Jahres setzte sich ein wohlgeordnetes Heer von Kreuzfahrern in Bewegung. Der Zug glich einer Völkerwanderung: mehr als eine halbe Million Menschen zog gegen Osten. Der Hauptführer des Zuges war Gottfried von Bouillon, Herzog von Niederlothringen, durch fromme Tugend und ritterliche Tapferkeit das Musterbild eines christlichen Helden. Bis Konstantinopel ging alles glücklich. Aber sobald das Heer nach Kleinasien übergesetzt war, begannen Not und Trübsal. Denn die Kreuzfahrer fanden an den Türken einen ebenso tapfern, als listigen Feind; sie mußten monatelang einzelne Städte belagern und litten durch Sonnenglut, Hunger und Seuchen ungeheure Verluste.

5. Die Eroberung Jerusalems (1099).Endlich, im dritten Jahre nach dem Ausbruch, näherten sich die Kreuzfahrer dem Ziele ihrer Sehnsucht. Als sie von einer Anhöhe die heilige Stadt im Glanze der Abendsonne vor sich liegen sahen, sanken alle auf die Kniee, Freudenthränen entflossen ihren Augen, und der tausendstimmige Jubelruf: „Jerusalem! Jerusalem!" erschütterte die Luft. Aber die Eroberung der Stadt kostete noch einen langen heißen Kampf. Denn sie war von festen Mauern umgeben und wurde durch ein starkes Türkenheer verteidigt. Die Zahl der Kreuzfahrer aber war auf 20 000 Mann zusammengeschmolzen. Doch ihre Begeisterung half ihnen zum Siege. Nach fünfwöchiger mühevoller Belagerung drangen sie unter dem Rufe: „Gott will es!" in die Stadt ein. Ein furchtbares Blutbad begann. Weder Greise, noch Weiber, noch Kinder fanden Schonung; bald glich die ganze Stadt einem großen Leichenfelde. Nur Herzog Gottfried hielt sich frei von den entsetzlichen Greueln, die das Kreuzheer verübte. Aus dem Mordgetümmel eilte er in die Kirche des heiligen Grabes, kniete barfuß und im wollenen Büßerhemde an der geweihten Stätte nieder und dankte Gott, daß er ihm den Sieg verliehen habe. Auch den übrigen Kreuzfahrern kehrte allmählich die Besinnung zurück. Sie reinigten sich vom Blute der Erschlagnen, wallfahrteten in feierlichem Zuge zum Grabe des Erlösers und sangen Loblieder zu Ehren des Allerhöchsten. Dann wählten sie Gottfried zum Könige. Aber der demütige Held sprach: „Ich will nicht da die Königskrone tragen, wo mein Heiland unter der Dornenkrone geblutet hat," und nannte sich nur Beschützer des heiligen Grabes. Schon im folgenden Jahre starb er, und sein Bruder Balduin wurde König von Jerusalem.

22. Die Zeit der Hohenstaufen.

1. Kaiser Konrad III.Den fränkischen Kaisern (Nr. 19 u. 20) folgten Herrscher aus dem Hause der Hohenstaufen auf dem deutschen Kaiserthrone (1138-1254). Sie führen diesen Namen von ihrer Stammburg, die auf dem hohen Staufen lag, einem Berge in Schwaben. Nach ihrer Burg Waiblingen hieß der Hohenstaufen auch Waiblinger. Ueber ein Jahrhundert lang hat dieses Herrscherhaus regiert und dem deutschen Reiche sechs Kaiser gegeben. Der erste war Konrad III.

2. Welfen und Waiblinger; die Weiber von Weinsberg.Jedoch der Herzog Heinrich der Stolze von Bayern, aus dem alten Hause der Welfen, war unzufrieden, daß nicht er, sondem ein Hohenstaufe Kaiser geworden war. Er empörte sich gegen Konrad, und so begann eine langwierige Zwietracht der Welfen gegen die Waiblinger, die Hohenstaufen. In dem Kampfe gegen Herzog Heinrich siegte der Kaiser in der Schlacht bei dem Städtchen Weinsberg. Die Stadt selbst verteidigte sich aber wacker. Konrad war über den hartnäckigen Widerstand ergrimmt und gelobte, die schwerste Strafe über die Einwohner zu verhängen. Endlich konnte sich die kleine Feste nicht mehr halten. Da kamen Frauen aus der Stadt heraus zum Kaiser und baten demütig um Gnade. „Mit Weibern führe ich keinen Krieg," sprach der Kaiser; „sie mögen frei abziehen und von dem, was ihnen am liebsten ist, so viel mitnehmen, wie ihre Schultern tragen können." Da öffneten sich am andern Morgen die Thore, und es erschien ein seltsamer Aufzug. In langen Reihen kamen die Weiber aus der Stadt, jede ihren Mann auf dem Rücken. Konrad lachte über die Klugheit der Frauen; als seine Räte meinten, das sei Betrug und der Vertrag dürfe ihnen nicht gehalten werden, erwiderte er: „Ein Kaiserwort soll man nicht drehen noch deuteln." Um der treuen Weiber willen schenkte er auch den Männem Leben und Freiheit.

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