Otto Hoffmann - Erzählungen aus der deutschen Geschichte

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Zweitausend Jahre germanisch-deutscher Geschichte von der Wanderung der Cimbern und Teutonen bis zum wilhelminischen Kaiserreich erzählt J. C. Anrdrä in Episoden und Anekdoten. Auf unterhaltsame Weise verknüpft er geschichtliche Ereignisse und das Wirken der handelnden Personen mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den großen Erfindungen und
Errungenschaften ihrer Zeit.
Der Indogermanist Dr. Otto Hoffmann steuerte für den Anhang Nacherzählungen von zwei der schönsten deutschen Heldensagen bei, das Nibelungenlied und die Gudrun-Sage.
Mit 4 Geschichtskarten und 8 schwarz-weißen Bildtafeln.

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2. Die Langobarden.Doch nach sechzig Jahren wurde das Ostgotenreich wieder zerstört, der Kaiser Justinian unterwarf das Land und machte es zu einer oströmischen Provinz. Darauf erschien ein anderes deutsches Volk, die Langobarden, und setzte sich in Italien fest (568). Von ihnen hat der nördliche Teil des Landes den Namen Lombardei, d.i. Land der Langobarden.

11. Karl Martell. Pippin der Kleine.

1. Die Hausmeier.Chlodwigs Nachkommen auf dem fränkischen Throne waren ihm gleich an Grausamkeit, aber nicht an Herrscherkraft. Ja, durch ihre Laster gerieten sie endlich in solche Erschlaffung, daß sie sich gar nicht mehr um die Regierung kümmerten. Nur bei der großen Heerschau, die jedes Frühjahr gehalten wurde, bekam das Volk seinen König zu sehen. Da fuhr er nach alter Sitte auf einem von Ochsen gezognen Wagen nach der Versammlung, setzte sich auf den Thron und ließ sich von dem Volke das herkömmliche Geschenk reichen. Die Regierung des Reiches überließ er ganz seinem obersten Diener, der Hausmeier genannt wurde.

2. Karl Martell.Manche dieser Hausmeier waren sehr tüchtige Männer. Besonders ragte unter ihnen hervor Karl mit dem Beinamen Martell oder Hammer, weil er wie ein Hammer alle Feinde niederschlug. Als die Araber von Spanien aus in Frankreich eindrangen, zog Karl mit seinen Franken gegen sie aus und schlug sie bei Tours und Poitiers in einer gewaltigen Schlacht (732). Hunderttausende der Araber wurden getötet, die übrigen flohen nach Spanien zurück. Es war ein herrlicher, wichtiger Sieg. Wäre das Christenheer erlegen, wer kann sagen, wie weit sich die Araber Europa unterworfen hätten, und ob nicht der Islam an die Stelle der göttlichen Lehre Jesu Christi getreten wäre.

3. Pippin der Kleine.Auf Karl Martell folgte als Hausmeier sein Sohn Pippin der Kleine. Der besaß trotz seines kleinen Wuchses eine ungewöhnliche Körperstärke. Als einst bei einem Tiergefechte die Großen des Reiches über seine Gestalt scherzten, trat er auf den Kampfplatz, zog sein Schwert und schlug einem Löwen, der einen Stier zu Boden geworfen hatte, mit einem einzigen Hiebe den Kopf ab. Und wiederum mit einem Streiche trennte er auch den Kopf des Stieres vom Rumpfe. „David war klein," sagte er stolz, „und doch erschlug er den hochmütigen Riesen, der es gewagt hatte, ihn zu verhöhnen." Mit kräftiger Hand und klugem Sinne lenkte Pippin das Reich. Der schwache König dagegen saß unthätig in seinem Palaste und war in völlige Verachtung gesunken. Da dachte Pippin daran, die Königskrone auf sein eignes Haupt zu setzen. Er sandte an den Papst und ließ ihn fragen: „Wer verdient König der Franken zu sein: der das Reich regiert, oder der nur den Königsnamen trägt?" Der Papst antwortete: „Wer regiert, soll auch König heißen." Pippin schickte darauf den unfähigen Fürsten als Mönch in ein Kloster und ließ sich auf einem Reichstage feierlich zum König ausrufen (751). Dem Papste bewies er sich dankbar. Mit starker Heeresmacht zog er nach Italien, eroberte ein Stück Land in der Nähe von Rom uud machte es dem Papste zum Geschenk. So wurde der Papst weltlicher Herrscher, und es entstand der Kirchenstaat, der bis in unsere Tage gedauert hat. Pippin starb nach ruhmvoller Regierung; die von ihm abstammenden Könige heißen von seinem großen Sohne Karl die Karolinger.

12. Bonifatius, der Apostel der Deutschen.

1. Das Christentum in Deutschland.Zur Zeit Pippins herrschte das Christentum bereits bei den meisten deutschen Völkern. Die Deutschen, die in fremde Länder eingewandert waren, hatten es durch die Römer kennen gelernt und sich leicht und rasch von ihren alten Göttern zum christlichen Glauben bekehrt. Unter den Franken war das Christentum seit Chlodwig verbreitet. Im Innern Deutschlands dagegen dauerte es noch lange, bis das Licht des Evangeliums das Heidentum verdrängte. Über das Meer her, aus Irland und England kamen Glaubensboten, die hier das Wort vom Kreuze verkündeten. Auf jenen Inseln hatte das Christentum kräftig Wurzel gefaßt: es blühten dort zahlreiche Kirchen und Klöster, und in den Mönchen lebte ein heiliger Eifer, die Segnungen des Evangeliums auch andern Völkern zu bringen. So zogen viele von ihnen nach Deutschland, wanderten unter mancherlei Mühseligkeiten, Entbehrungen und Gefahren durch die dunkeln Wälder, verkündeten den rohen Volksstämmen die Lehre von Christo und legten in der Wildnis Klöster an, damit in ihnen das christliche Leben feste Stätten habe, von denen aus es immer weiter dringe.

2. Die Donnereiche.Der thätigste unter allen diesen Männern war der englische Mönch Winfrid, der den kirchlichen Namen Bonifatius erhalten hat. Mit Recht wird er als der eigentliche Apostel der Deutschen gepriesen. Er kam nach Deutschland zur Zeit des Hausmeiers Karl Martell. Zuerst wirkte er unter dem wilden Friesenvolke in Holland; dann ging er nach Hessen und Thüringen, lehrte und taufte viele Tausende. Voll kühnen Mutes zertrümmerte er die Altäre der heidnischen Götter und fällte die heiligen Bäume, unter denen das Volk ihnen Opfer darbrachte. Bei dem Dorfe Geismar im Hessenland stand eine uralte, wunderbar große Eiche; die war dem Donnergotte geheiligt und galt für unverletzlich. Bonifatius aber ergriff selbst die Axt und half den Baum fällen. Erschrocken standen die Heiden umher und meinten, der Zorn ihres Gottes werde alsbald Feuer auf den Verwegenen herabschleudern. Die Eiche stürzte krachend nieder, aber Bonifatius blieb unverletzt. Da erkannte das Volk die Ohnmacht seiner Götter, sagte sich von ihnen los und nahm willig die Taufe an. Bonifatius ließ aus dem Holze der Eiche eine Kapelle bauen, die er dem Apostel Petrus weihte.

3. Bonifatius wird Bischof.Das Werk der Bekehrung gewann immer größere Ausdehnung. Eine Menge von Gehilfen sammelte sich um Bonifatius, die ihn in seiner Arbeit unterstützten. Keine Beschwerde, keine Gefahr konnte seine Wirksamkeit hemmen. Vom Papste zum Erzbischof von Deutschland erhoben, errichtete er in den bekehrten Gegenden eine Anzahl Bischofsitze und gründete Kirchen und Klöster zur Befestigung des neuen Glaubens. Seine Lieblingsstiftung war das Kloster Fulda, wo unter einem seiner Schüler eine berühmte Pflanzstätte für Geistliche aufblühte. Er selbst hatte später seinen Sitz in Mainz, und alle Bistümer Deutschlands waren ihm untergeordnet.

4. Märtyrertod.Aber nicht in äußerem Glanze suchte Bonifatius seine Ehre, sondern einzig in der Ausbreitung des christlichen Glaubens. Daher entsagte er als siebzigjähriger Greis dem erzbischöflichen Stuhle, um noch einmal zu den Friesen zu gehen und ihre Bekehrung zu vollenden. Von einer Anzahl Gehilfen begleitet, kam er in ihr Land, und seine Predigt wirkte Wunder. Tausende von Männern, Frauen und Kindern wurden getauft. An einem festgesetzten Tage sollten die Neubekehrten von ihm den bischöflichen Segen empfangen. Er erwartete sie in seinem Gezelt, das auf freiem Felde aufgeschlagen war. Kaum dämmerte der Morgen, da strömte eine große Menschenschar herbei. Aber es waren nicht die erwarteten Freunde; es waren wilde Heiden, die mordgierig ihre Waffen schwangen. Die Begleiter des Bonifatius wollten sich zur Wehre setzen, aber er rief ihnen zu: „Lasset ab vom Kampfe; denn die Schrift sagt: vergeltet nicht Böses mit Bösem. Der Tag ist gekommen, den ich lange erwartet habe; hoffet auf den Herrn, er wird eure Seelen erretten." Kaum hatte er diese Worte gesprochen, so stürzten die Feinde vor und erschlugen Bonifatius mit seinem ganzen Gefolge (754). Seine Leiche wurde später nach dem Kloster Fulda gebracht, das er sich selbst zur letzten Ruhestätte auserkoren hatte.

13. Karl der Große. Seine Kriege.

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