Otto Hoffmann - Erzählungen aus der deutschen Geschichte

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Zweitausend Jahre germanisch-deutscher Geschichte von der Wanderung der Cimbern und Teutonen bis zum wilhelminischen Kaiserreich erzählt J. C. Anrdrä in Episoden und Anekdoten. Auf unterhaltsame Weise verknüpft er geschichtliche Ereignisse und das Wirken der handelnden Personen mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und den großen Erfindungen und
Errungenschaften ihrer Zeit.
Der Indogermanist Dr. Otto Hoffmann steuerte für den Anhang Nacherzählungen von zwei der schönsten deutschen Heldensagen bei, das Nibelungenlied und die Gudrun-Sage.
Mit 4 Geschichtskarten und 8 schwarz-weißen Bildtafeln.

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5. Die Angelsachsen.Auch die Nordsee hielt die Deutschen nicht von Wanderzügen ab. So fuhren die Angeln und Sachsen (449) nach Britannien und eroberten das Land, das nach ihnen Angelland oder England genannt wurde.

7. Attila, der Hunnenkönig.

1. Der Hunnenschrecken.Furchtbarer als alle Verwüstung, welche die Züge deutscher Völker anrichteten, war die Not und Zerstörung, die von den Hunnen ausging. Nicht allein dem römischen Reiche, auch den neu gestifteten deutschen Staaten schien von ihnen der Untergang zu drohen. Am gefährlichsten wurde ihre Macht unter dem König Attila (Etzel).

2. Attila, die Gottesgeißel.Dieser gewaltige Kriegsheld war von Gestalt klein und häßlich. Aber an dem stolzen Gange, der würdevollen Haltung erkannte man sogleich den Herrscher. Ein Haufe von Königen und Fürsten unterjochter Völker umgab ihn; sie erschienen wie seine Diener, zitterten bei seinen Winken und eilten, seine Befehle zu vollziehen. Um sich her liebte er die Pracht; seine Gäste aßen aus goldnen und silbernen Gefäßen; er selbst duldete auf seiner Tafel nur hölzerne Schüsseln und war in Speise, Kleidung und Pferdeschmuck sehr einfach. Bei Gastmählern hörte er gern Gesang und heiteren Scherz; doch verlor er dabei nie den strengen Ernst. Sein Wohnsitz lag in Ungarn. Dort erhob sich in einem sehr großen Dorfe sein Palast, wie die andern Häuser nur aus Holz erbaut, doch mit weiten Hallen umgeben und prächtig ausgestattet. Von hier aus verbreiteten seine Befehle Schrecken über ferne Nationen. Man sagte, wenn er sein Schwert in die Erde stieße, so hätten hundert Völker gebebt und Rom und Konstantinopel in ihren Grundfesten gezittert. Er selbst nannte sich Gottesgeißel. Und wahrlich: alles Land, das er betrat, erfuhr es, daß er wirklich eine Geißel Gottes, eine Zuchtrute der Völker war.

3. Attilas Verheerungszug.Attilas Herrschaft reichte von den Grenzen Asiens bis tief in Deutschland hinein. Aber das genügte ihm nicht: auch den Westen von Europa bis zum Ocean hin wollte er besitzen. Darum brach er mit einem Heere von mehr als einer halben Million Streiter auf, zog, alles vor sich niederwerfend, durch Österreich und Bayern und ging dann über den Rhein nach Gallien. Sein Zug glich dem der Heuschreckenschwärme, welche die Saatfelder in wenigen Stunden zur Wüste machen. Eine Menge blühender Städte sank in Schutt und Asche. Plünderung, Mord und Brand herrschten überall, wo sich die wilden Scharen hinwälzten.

4. Die Hunnenschlacht (451).In dieser Not verbanden sich Römer und deutsche Völker (Westgoten, Franken etc.), dem Weltstürmer gemeinsam entgegenzutreten. Auf den catalaunischen Ebenen in Gallien, wo jetzt die Stadt Chalons liegt, stießen die feindlichen Heere aufeinander. Hier fand die große Hunnenschlacht statt, die entschied, ob Europa hinfort den kräftigen deutschen Völkern oder den hunnischen Barbaren gehören sollte. Es war ein fürchterlich blutiger Kampf, ein grauenvolles Würgen. So grimmig war die Wut der Streitenden, daß die Sage erzählt, noch drei Tage nachher hätten die Geister der Erschlagnen in den Lüften miteinander gerungen. Gegen 200 000 Tote deckten das Schlachtfeld. Aber der Hunnenkönig ward geschlagen und mußte mit den Überbleibseln seines Heeres nach Ungarn zurückkehren.

5. Attilas Ende.Freilich war Attila noch stark genug, im nächsten Jahre einen Einfall in Italien zu machen. Doch das war seine letzte Heerfahrt. Bald darauf starb er. Sein Leichnam wurde in einen goldnen Sarg gelegt, den ein silberner und zuletzt ein eiserner umschloß. Waffen, Pferde und Kostbarkeiten wurden mit ihm begraben, die Gefangnen aber, die das Grab gemacht hatten, getötet, damit die Ruhestätte des Hunnenhelden nicht verraten werde. Nach Attilas Tode zerfiel sein Reich: die unterjochten Völker machten sich wieder frei, und die Hunnen verschwanden allmählich aus Europa.

8. Untergang des weströmischen Reiches.

Die Deutschen hatten den Römern nach und nach fast alle ihre Länder entrissen; das weströmische Reich bestand zuletzt nur noch aus Italien. Auch dieses fiel zuletzt in der Deutschen Hände. Odoaker, ein Fürst deutscher Stämme von der Ostsee, hatte anfänglich mit seinen Scharen im Dienste der Römer gestanden. Da sah der tapfere Mann, wie morsch und jämmerlich der römische Kaiserthron geworden war, und wie leicht er da herrschen könne, wo er nur diente. Ohne Schwierigkeit stieß er den schwachen Kaiser Romulus Augustulus vom Throne und machte sich zum Könige von Italien. — Das war das Ende des einst so mächtigen, weltbeherrschenden Römerreiches. Die Deutschen hatten den langen Kampf mit ihm siegreich ausgefochten. Gott hatte sie dazu berufen, eine alte, faule und verdorbene Welt zu zertrümmern und durch ihre frische Kraft neue Staaten auf diesen Trümmern zu gründen (s. Karte I).

Karte I Germanische Reiche um 500 n Chr II Das Mittelalter Vom - фото 1

Karte I: Germanische Reiche um 500 n. Chr.

II . Das Mittelalter.

Vom Untergange des weströmischen Reiches bis zur Reformation, 476—1517.

9. Chlodwig, der Frankenkönig.

1. Die Franken.Während zur Zeit der Völkerwanderung viele deutsche Völker ihre Heimat verließen und in fremden Ländern neue Reiche gründeten, waren die Franken in ihren Wohnsitzen am Niederrhein geblieben, hatten sich aber von dort immer weiter nach Westen ausgedehnt. Ihr König Chlodwig (seit 481), aus dem Geschlecht der Merowinger, stiftete durch große Eroberungen ein mächtiges Reich. Fast ganz Gallien brachte dieser Frankenkönig unter seine Herrschaft. Daher hat es den Namen Frankreich erhalten. Auch den Alemannen (am oberen Rhein) entriß er einen großen Teil ihres Gebietes und besiegte sie bei Zülpich in einer blutigen Schlacht. Dieser Sieg hatte wichtige Folgen.

2. Chlodwigs Bekehrung.Chlodwig war nämlich bis dahin ein Heide; seine Gemahlin Clotilde aber bekannte sich zum Christentum. Vergeblich hatte sie ihn oft ermahnt, seinen nichtigen Göttern zu entsagen und den Christenglauben anzunehmen. Als nun bei Zülpich sich der Sieg schon auf die Seite der Alemannen neigte, da gedachte er, was ihm seine Gemahlin von dem mächtigen Christengotte erzählt hatte, und er rief in seiner Angst: „Hilf mir, Jesus Christus, denn meine Götter verlassen mich. Wenn du mir den Sieg schenkest, so will ich an dich glauben und mich taufen lassen I" Und wirklich wandte sich bald der Kampf: die Franken drangen vor, die Feinde wichen und flohen. Chlodwig erfüllte sein Gelübde. Am nächsten Weihnachtsfeste ließ er sich in der Stadt Rheims taufen und mit ihm viele seiner Franken. Der Papst in Rom war sehr erfreut über die Bekehrung des mächtigen Königs. Er nannte ihn den allerchristlichsten König, und diesen Beinamen haben seitdem alle seine Nachfolger auf dem fränkischen Throne als Ehrentitel getragen. Chlodwig jedoch hatte das Christentum nur sehr äußerlich angenommen. Er blieb auch als Christ, was er als Heide gewesen war: ein ungerechter, tückischer, grausamer Herrscher. Um seine Macht zu vermehren, zog er nicht allein auf Krieg und Eroberungen aus, er übte auch schändlichen Verrat gegen seine eigenen Verwandten. Damit keiner ihm die Alleinherrschaft streitig mache, räumte er sie alle durch heimtückischen Mord aus dem Wege.

1 0. Theodorich der Ostgote. Die Langobarden.

1. Theodorich der Ostgote.Der germanische Heerführer Odoaker, der das weströmische Reich in Italien gestürzt hatte (s. 8,2), herrschte nur kurze Zeit unbehelligt, denn die Eroberungszüge anderer Stämme dauerten fort. Schon nach einigen Jahren kamen die Ostgoten nach Italien gezogen; ihr König Theodorich (Dietrich) der Große besiegte Odoaker und nahm das ganze Land in Besitz (493). Italien hatte unter der Regierung dieses deutschen Fürsten, der Gerechtigkeit und Milde übte und mit Kraft den Frieden schützte, eine glücklichere Zeit, als es seit Jahrhunderten gesehen hatte.

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