T. F. Wilfried - ATTENTI AL CANE! - e al padrone

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ATTENTI AL CANE! - e al padrone: краткое содержание, описание и аннотация

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Ausgerechnet auf dem Teil des Friedhofs, welcher HSV-Fans zur Bestattung vorbehalten ist, wird Kurt tot aufgefunden. Im St. Pauli Trikot. Versehen mit einer Schmähaufschrift, die ihm brutal in die Brust getackert worden ist.
Und nochmals ausgerechnet war Kurt langjähriger Mitarbeiter in einer Werkstatt für behinderte Menschen, für die Tom-Tom immer dann arbeitet, wenn er nicht zu den Spielen des HSV unterwegs ist. Als hätte er nicht schon genug damit zu tun, seine Tourenplanung mit dem Haufen von Chaoten abzustimmen, mit denen er am Wochenende durch die Republik reist. Wo doch seit kurzem seine beiden Mischlingshunde mit auf Tour gehen müssen, weil seine Göttin auch einmal Ruhe finden möchte.
Doch dann sind es ausgerechnet die Hunde, welche die Spur zu Kurts Mörder finden.

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Für Kurt blieb er der Roadie, welcher nur aus Versehen nicht bei der Schaustellertruppe am Riesenrad als Mitreisender gelandet war. Seine Mutter schickte dennoch immer wieder Geld. Wenn auch nie die geforderten Beträge.

In dieser Familie kannte aber jedes Mitglied die Spielregeln. Daher war Kurt sich sicher: Seine Schwester hatte bei ihren Angaben einen ordentlichen Aufschlag sicherheitshalber gleich eingerechnet.

Damit war es an Kurt, sich um seine Mutter zu kümmern. Die sah das natürlich genau umgekehrt. Zumal Kurt ja zwischenzeitlich in einer Behindertenwerkstatt gelandet und damit ausgewiesen nicht selbständig lebensfähig war. Doch letztlich bildeten Kurt und seine Mutter eine unselige Symbiose, die anscheinend nur der Tod aufzulösen vermochte. Und genau so sollte es auch kommen.

Kurt hatte zwar sein Abitur noch mit exzellenten Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern abschließen können.

Doch bereits zu der Zeit - sein Vater war kurz zuvor in den Suizid gegangen - hätte man sehen können, dass die Dinge keineswegs normal liefen. Entsprechend hatte Kurt sein Mathematikstudium im dritten Semester abbrechen müssen. Diese Semester verkürzten ihm dann zwar seine Elektroniker-Lehre. Doch auch das nur zu dem Ergebnis, bei Woolworth als Substitut vorübergehend eine kleine Elektroabteilung leiten zu dürfen.

Der ganze Kram aus Fernost in billigem Plastiklook und albernen Farben bereitete Kurt körperliche Schmerzen. Also tat er, was er in Krisenzeiten immer tat. Er schaffte sich seine eigene Welt.

Anfangs durchaus noch interessiert an der hiesigen. So wollte er, als das Rendezvous, welches er auf eine Kontaktanzeige in der Zeitung hin in Aussicht hatte, endlich anstand, auf Nummer sicher gehen und mietete für einem Samstagabend den kompletten Bankett-Saal des Schlosses Hugenpoet in Essen-Kettwig.

Seine Auserwählte kam nicht. Wohl aber die Rechnung. Kurt versicherte seiner Mutter, dass er ganz bestimmt festgenommen werden würde, wenn sie die Rechnung nicht bezahlten. Und Mutter zahlte. Nicht jedoch, ohne Kurt eindringlich darauf hinzuweisen, dass diese Summe vom Erbteil abgezogen würde.

Dass Kurt schon längst volljährig war und damit auch schon längst seinen Anteil vom Erbe hätte bekommen müssen, spielte natürlich keine Rolle. Kurts Mutter verwies bei solchen Gelegenheiten auf die lange Schuldenliste.

Etwa, als Kurt es für eine gute Idee gehalten hatte, den Steinschlag in der Windschutzscheibe seines Fiat Cinquecento in der heimatlichen Küche zu reparieren. Das Harz bekam er gut auf den Kratzer und gut auf die Küchenfliesen. Die ausgebaute Windschutzscheibe des kleinen Italieners bekam er auch gut in den Backofen. Denn das Harz sollte bei einhundertachtzig bis zweihundertzwanzig Grad austrocknen.

Warum dann die Scheibe trotzdem geplatzt und in tausend Stücke zersplittert ist, weiß der Himmel. Der Backofen war jedenfalls hin. Was aber im Grunde auch nicht so schlimm war, denn Kurts Mutter backte nie. Sie konnte noch nicht einmal Brötchen aufbacken. Daher war der Verlust des Backofens eigentlich zu verschmerzen. Leichter jedenfalls als jener der Badewanne.

In selbiger hatte Kurt den rechten vorderen Kotflügel nach einer leichten Karambolage mit einer Telefonzelle wieder in Form bringen wollen. Die Schweißpunkte gaben der Emaillebeschichtung der Wanne allerdings den Rest und ein wenngleich schickes, so doch irreparables Muster.

Dummer Weise hatte Kurt bei der Aktion nebenher auch noch die Dichtungen am Abfluss und zur Wand hin geschreddert. Womit die Badewanne nicht mehr benutzbar war. Oder präzise ausgedrückt: Badete jemand im Obergeschoss, wurde die Küche darunter gleich mit geflutet. Ja, auch Kurts Mutter hatte es nicht leicht.

Die Nummer mit der Kontaktanzeige in der Zeitung machte Kurt obendrein erneut zum Gespött seiner männlichen Kollegen in der Gruppe:

»Die Anzeige hättest du mal besser in Wuppertal aufgegeben!« »Wieso in Wuppertal?«, fragte Kurt auch noch dackeltreu zurück. »Na, einem Kumpel habe ich erzählt, dass in Wuppertal die Züge durch die Luft fahren. Sagt der: Boah ey, Wuppertal! Und wollte sofort nach Wuppertal umziehen. Ist dann in Wuppertal zur Zeitung hin, erklärt der Mieze am Schalter, dass er jetzt eine Wohnung braucht. Mieze am Schalter macht die Suchanzeige fertig.

Eine Woche später hat mein Kumpel eine eins-A-Wohnung in Wuppertal. Er gleich wieder: Boah ey, Wuppertal. Geht dann noch mal zu der Mieze von der Zeitung und sagt: Jetzt brauche ich aber auch Arbeit, damit ich die Wohnung bezahlen kann.

Mieze macht Anzeige fertig. Mein Kumpel hat nach wieder einer Woche einen fetten Job. Kannst dir ja denken was der sagt: Boah ey, Wuppertal!

Nachdem er sich so eingelebt hat in Wuppertal, geht er noch mal zu der Mieze am Anzeigenschalter. Erklärt ihr ein wenig schüchtern, dass das alles ja wunderbar klappt in Wuppertal. Aber so rein hormontechnisch wäre es nicht schlecht, wenn jetzt eine Frau in sein Leben träte.

Kein Problem, sagt die Mieze. Beschreiben sie doch mal, was für eine Frau sie suchen. Mein Kumpel legt dann gleich los: Astrein aussehen muss sie natürlich. Darf auch ruhig ein bisschen was auf den Knochen haben. An den richtigen Stellen, versteht sich. Und ähnlich wichtige Details. Die Mieze liest ihm dann alles nochmals vor.

Mein Kumpel verdreht verzückt die Augen und sagt: Jau, fertig machen, das ist sie!

Fragt die Mieze ein letztes Mal: Eine Angabe fehle ihr noch: Einspaltig oder zweispaltig? Kannst dir ja denken, was mein Kumpel gesagt hat: Boah ey, Wuppertal!«

Auch wenn Tom-Tom ziemlich sicher annahm, dass Kurt die Pointe nicht verstanden hatte, machten Kurt diese und ähnliche Frotzeleien in der Folgezeit das Leben nicht leichter.

Den finalen Schuss versetzte sich Kurt jedoch erst mit seiner Idee vom Bühnen- und Discotechniker. Okay, Woolworth Elektroabteilung war jetzt vielleicht nicht die Verwirklichung aller durch die Familie gestellten Erwartungen an einen Abiturienten mit Prädikatsabschluss in den naturwissenschaftlichen Fächern.

Kurt nahm die unausgesprochen im Raume stehende Herausforderung an und bastelte an einer zweiten Existenz.

Die Nummer mit der Discotechnik ging nach Tom-Toms Einschätzung auf gleich zwei gravierende Fehleinschätzungen durch Kurt zurück. Zum einen war Kurt der Meinung, dass er als begnadeter Naturwissenschaftler deren Gesetze völlig durchschaut und im Griff habe. Zum anderen war sich Kurt sicher, dass er als Herr der Lightshow in der Disco bei den Mädels top angesagt wäre. Womöglich noch vor dem DJ. Denn wie sollte der ohne Kurt eine gescheite Bühnenshow mit Wahnsinnseffekten hinbekommen?

Kurt hat sich in dieses Thema, wie es nun einmal seine Art war, leibhaftig hineingefressen. Er arbeitete Schaltpläne für Stroboskop-Kanonen heraus, dass es nur so krachte.

Entwarf Nebelmaschinen, die mit flüssigem Kohlenstoffdioxid betrieben wurden, und kam über alledem kaum noch zur Ruhe.

Nachdem seine ersten Prototypen beeindruckend funktionierten und er tatsächlich sein erstes Engagement in einer Vorortdisco erhalten hatte, machte es bei Kurt natürlich wieder klick. Zu schade für den Vorort war wohl eher vom Vater vererbt. Zu teuer, Kohlenstoffdioxyd nur für einen Disco-Auftritt zu bestellen, dann mehr die Schottennummer der Mutter.

Also setzte sich Kurt in seinen Fiat Cinquecento und fuhr nach Düsseldorf zu Messer Griesheim, heute Air Liquide.

Beim Pförtner bestellte er um Punkt zwei Uhr dreißig in der Früh zwei Tankwagen Kohlenstoffdioxid an die Lieferadresse seines Elternhauses. Der Pförtner gab die Bestellung brav weiter. Der Vertrieb verbuchte die Bestellung ebenfalls ordnungsgemäß, ohne Kurt als Erstbesteller, die Lieferanschrift, seine Bonität oder auch nur einen Handelsregistereintrag nachzuprüfen. Eilbestellung hatte der Pförtner dick unterstrichen vermerkt.

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