T. F. Wilfried - ATTENTI AL CANE! - e al padrone

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Ausgerechnet auf dem Teil des Friedhofs, welcher HSV-Fans zur Bestattung vorbehalten ist, wird Kurt tot aufgefunden. Im St. Pauli Trikot. Versehen mit einer Schmähaufschrift, die ihm brutal in die Brust getackert worden ist.
Und nochmals ausgerechnet war Kurt langjähriger Mitarbeiter in einer Werkstatt für behinderte Menschen, für die Tom-Tom immer dann arbeitet, wenn er nicht zu den Spielen des HSV unterwegs ist. Als hätte er nicht schon genug damit zu tun, seine Tourenplanung mit dem Haufen von Chaoten abzustimmen, mit denen er am Wochenende durch die Republik reist. Wo doch seit kurzem seine beiden Mischlingshunde mit auf Tour gehen müssen, weil seine Göttin auch einmal Ruhe finden möchte.
Doch dann sind es ausgerechnet die Hunde, welche die Spur zu Kurts Mörder finden.

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Was nun nicht so sein Ding war. Und gute Augen haben. Brillenträger wurden in diesen Jahren nicht zur Ausbildung zugelassen. Auch wenn es kaum mehr üblich war, die Wache an der Reling oder im Mastkorb zu durchstehen und seine Brille gegen die überpeitschende Gischt der Wellen zu beschützen. Was unzweifelhaft zu weniger Aufmerksamkeit, damit Riffkollision und Schiffbruch führen musste.

Wie auch immer. Sowohl die Mathematik als auch seine vererbte Sehschwäche ließen seine romantischen Träume von einem Leben zur See bei Durchsicht der Aufnahmekriterien zur Nautikschule schlagartig unerfüllbar erscheinen. Schade für die Lale Andersens der Häfen dieser Welt. Schade für seinen pubertären Lebenstraum.

Seine Liebe zur See, zu Tante Jenny und zu Hamburg blieben dennoch Fixpunkte, die wie der Polarstern das Licht in der Nacht bedeuteten, wenn er Halt und Orientierung oder auch nur Entspannung suchte.

Segel- und Surfschein hatte Tom-Tom dann später immerhin nachgeholt. Doch die wirklichen Abenteuer sollte er nicht auf See erleben. Die wirklichen Abenteuer warteten im richtigen Leben auf ihn. Und natürlich in Hamburg.

4 - Erinnerung an Kurt

Szenenbild: »Kurt, wenn ich dich in den Wald schicke, Schnecken einsammeln. Dann kommst du nach Stunden mit leeren Korb zurück und sagst zu mir: Herr Tom-Tom! Immer, wenn ich mich nach den Schnecken gebückt habe, husch, husch, waren sie weg!«

Kurt war übrigens der einzige behinderte Mitarbeiter, welcher Tom-Tom mit Herr Tom-Tom angeredet hatte. Er war halt etwas besonders und etwas Besonderes gewesen. Und Tom-Tom hatte seine Bemerkung im gleichen Augenblick bereut, wie zutreffend sie auch gewesen sein mochte. Kurt war eben mit vielen Dingen beschäftigt.

Auf Schneckensuche hätte er vermutlich zunächst einmal sein Logbuch herausgekramt und notiert, wie der Winkel der Sonneneinstrahlung zur Kriechrichtung der Schnecken zu bemessen war. Ob sich diese Kriechrichtung veränderte, sobald Kurt sich in den Sonnenstrahl stellte und für Schattenwurf sorgte.

Solche und unzählige andere Einflussgrößen wären notiert worden, um ein Muster zu erhalten, an dem man sich orientieren konnte. Derartige Orientierungsmuster bedeuteten Kurt sehr viel. Und als ehemaliger Mathematikstudent besaß er das nötige Rüstzeug, die Welt zu vermessen.

In seinem Logbuch war alles aufgezeichnet. Genützt hat es ihm dennoch nichts. Zu leicht verlor Kurt seine Orientierung. Weshalb er letztlich in einer Werkstatt für Behinderte gelandet war.

Zudem litt Kurt an Kontrollzwängen. Es konnte vorkommen, dass er Tom-Tom noch nach Feierabend mehrmals anrief, um sich zu vergewissern, dass er den Wasserhahn in der Umkleidekabine wieder zugedreht hatte, den er insbesondere in Krisenzeiten arg strapazierte. Denn unter Waschzwang litt Kurt ebenfalls.

Kurt entschuldigte sich für jeden Anruf. Er wusste, dass er den Wasserhahn zugedreht hatte. Kontrolliert hatte er natürlich auch. Vermutlich mehrmals.

Wie auch immer. Tom-Tom hätte sich für seine unüberlegte Anmache wirklich ohrfeigen können. Er hätte Kurt niemals auf Schneckensuche geschickt. Aufgabenstellungen ohne konkret planbare Abläufe bargen zu viele Gefahren. Dann verlor sich Kurt in der Welt. Es war nicht nur unprofessionell. Es war regelrecht eine persönliche Schikane an Kurt gewesen. Für Dinge, die Kurt gar nicht beeinflussen konnte. Darum war er ja bei ihnen in der Werkstatt gelandet.

Kurt hatte es nie leicht gehabt. Er kam aus einer Familie, die ziemlich ab vom Weg war. Kurts Vater hatte sich bei erstbester Gelegenheit von der Ruhrtalbrücke zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig gestürzt. Tom-Tom konnte sich nicht des Eindrucks erwehren, dass diese Wahl immer noch besser gewesen war, als sich mit Kurts Mutter jedes Wochenende die Rudi Carell Show ansehen zu müssen.

Tom-Toms erste Begegnung mit Kurts Mutter sollte eine einzige Katastrophe bleiben. Nervös nestelte diese zunächst an der Tischdecke, dann an den Servietten und fiel ihm bei mindestens jedem zweiten Satz ins Wort. Kurt, du arme Sau, hätte er schreien mögen. Doch wer hätte es hören wollen?

Immerhin hatte Kurts Vater der Familie ein abbezahltes Einfamilienhaus hinterlassen.

Dazu eine stolze Betriebsrente und eine unanfechtbar fällige Lebensversicherungs-Police. Denn der Risikovorbehalt war pünktlich vor Suizid abgelaufen. Auch Kurts Vater überließ die Dinge nicht gern dem Zufall.

Er hatte sich exakt am Folgetag des ersten Jahres seit Abschluss von der Brücke gestürzt. Die Versicherung muckte zwar eine Zeitlang. Konnte die Auszahlung aber nicht verhindern. Zusammen mit einem kleinen Aktienpaket und Grundstücken im Norden Deutschlands, die Kurts Vater von einer alleinstehenden Tante geerbt hatte, war die Familie im herkömmlichen Sinne unabhängig. Man hätte auch sagen können: wohlhabend.

Was aber nichts am bescheidenen Lebensstil änderte. Kurt benötigte nicht viel. Und seine Mutter war von Statur klein, in ihrer Geisteshaltung kleinlich und hielt auch ihre Ausgaben auf kleinster Flamme. Mit anderen Worten: Sie war geizig wie ein Schotte und ein Schwabe zusammen.

Tom-Tom hatte damals nicht wirklich verstanden, was Kurt damit meinte, als dieser ihm en passant sagte: »Herr Tom-Tom. Wenn Sie einmal eine Überschwemmung im Keller haben. Stellen Sie die Möbel auf Erasco-Konserven. Das sind die besten. Die halten mindesten fünfzehn Jahre. Alle anderen Sorten, die wir ausprobiert haben, waren spätestens nach acht Jahren hinüber.«

Als Tom-Tom dann das erste Mal bei Kurt im Keller stand, wusste er sofort, was Kurt gemeint hatte. Zwei Kellerräume wirkten aufgeräumt. Die Regale und Kommoden standen ordentlich in Reih und Glied. Aufgebockt auf Konservendosen. Natürlich Erasco, wie sich Tom-Tom mit bücken und in Augenschein nehmen versicherte.

Der Rest des Kellers war weniger gut in Schuss. Kommoden, die mit zwei Regalfüßen schief im knöcheltiefen Wasser standen.

Geborstene Konservendosen und verrostete Überreste. Den ehemaligen Inhalt mochten Ratten weggeholt haben. Da Kurts Familienbesitz in Überschwemmungsgebiet stand, hatte schon sein Vater Vorsorge getroffen und sämtliche Einrichtungsgegenstände im Keller auf tatsächlich Konservendosen gestellt. Und es waren exakt die Erasco-Konserven, welche noch als intakte Stützen dienten. Alle übrigen Konserven hatten sich bereits ergeben.

Kurts Vater hatte peinlich genau und penibel auf jede Konservendose ein Etikett aufgeklebt, auf dem Tag des Einsatzes als Stützfuß und Kaufdatum der Konserve vermerkt waren. Die meisten Dosen hatten maximal acht, wenige neun Jahre gehalten. Kurts Geheimtipp war mittlerweile in der Tat über zwanzig Jahre im Einsatz und sah von außen betrachtet noch durchaus Vertrauen erweckend aus.

Obwohl Tom-Tom sich nicht für einen Konservendosenexperten hielt, hatte er sich dennoch vorgenommen, dem Hersteller eine anerkennende Notiz mit Kurts gesammelten Erfahrungen zu schicken. Gemacht hatte er es dann doch nicht. Er konnte sich nicht vorstellen, dass der Hersteller diesen Dauertest verstehen, geschweige denn gewinnbringend verwerten könnte.

Kurt war dem Ganzen ziemlich allein und schutzlos ausgesetzt. Seine Schwester hatte sich mit vierzehn Jahren von einem Mitglied einer durchziehenden Provinzband schwängern lassen und war mit ihm durchgebrannt. Kurt hatte ihn immer nur den Roadie genannt. In den Bittbriefen, die seine Schwester regelmäßig an die Familie schrieb, - nicht, ohne ein aktuelles Bild vom Enkelkind beizulegen - war ihr Auserwählter natürlich Bandleader mit vorübergehender Pechsträhne.

Mal war der Arm aufgrund einer wilden Bühnenshow gebrochen. Für einen Leadgitarristen durchaus ein Handicap.

Mal hatte die Stimme nach unendlichen Zugaben versagt. Stimmband-Entzündung. In der Version war er dann wohl der Leadsänger der aufstrebenden Nachwuchsband.

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