T. F. Wilfried - ATTENTI AL CANE! - e al padrone

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Ausgerechnet auf dem Teil des Friedhofs, welcher HSV-Fans zur Bestattung vorbehalten ist, wird Kurt tot aufgefunden. Im St. Pauli Trikot. Versehen mit einer Schmähaufschrift, die ihm brutal in die Brust getackert worden ist.
Und nochmals ausgerechnet war Kurt langjähriger Mitarbeiter in einer Werkstatt für behinderte Menschen, für die Tom-Tom immer dann arbeitet, wenn er nicht zu den Spielen des HSV unterwegs ist. Als hätte er nicht schon genug damit zu tun, seine Tourenplanung mit dem Haufen von Chaoten abzustimmen, mit denen er am Wochenende durch die Republik reist. Wo doch seit kurzem seine beiden Mischlingshunde mit auf Tour gehen müssen, weil seine Göttin auch einmal Ruhe finden möchte.
Doch dann sind es ausgerechnet die Hunde, welche die Spur zu Kurts Mörder finden.

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Doch so ist nicht das Ruhrgebiet. Da ist ein klein Pläuschken ein Zeichen des Respekts, also unverzichtbar. Egal, wie sehr die Zeit drängte.

Kollege Schreiner: »Die Verkehrslage ist ja mal wieder ziemlich chaotisch.«

Anmerkung: Es lagen etwa eineinhalb Zentimeter Schnee, denn der Winter hatte erbarmungslos zugeschlagen im Ruhrgebiet!

»Mein Chef, die arme Socke, muss nachher nach Hamburg! Der tut mir richtig leid. Hoffentlich kommt er überhaupt heute noch an.«

Tom-Tom fragte interessiert, denn Hamburg interessierte immer: »Fährt dein Chef auch zum Spiel?« Kollege Schreiner: »Nee, der fährt Verwandtschaft besuchen, bleibt wohl auch das ganze Wochenende. Aber wieso auch, und wieso zum Spiel, zu was für einem Spiel?«

Tom-Tom holte seinen Autoschlüssel aus der Tasche und zeigte auf den Anhänger mit der HSV-Raute: »Na zu dem Spiel natürlich, wohin denn sonst?«

»Wie jetzt?«, fragte der Kollege. »Sag nicht, du fährst für ein Fußballspiel nach Hamburg?«

»Natürlich«, antwortete Tom-Tom. »Ich fahre nicht für einFußballspiel nach Hamburg. Ich fahre zu jedemSpiel des HSV.«

Der Kollege: »Dann bleibst du aber über das Wochenende da oben in Hamburg, oder?«

Tom-Tom: »Nein, wir fahren zum Spiel und heute Abend noch zurück.«

Der Schreiner: »Das ist aber ganz schön bekloppt, vierhundert Kilometer zu einem Fußballspiel zu fahren und danach gleich wieder vierhundert Kilometer zurück!?«

Bevor Tom-Tom noch antworten konnte, wobei er schon eine Weile überlegte, wie er denn jetzt eine auch für Außenstehende verständliche Antwort geben sollte, stand weiter hinten in der Werkstatt einer der behinderten Mitarbeiter auf.

Schlurfte gemächlich nach vorne. Zog umständlich mit etwas ungeschickter Bewegung aus seiner Hosentasche einen Schlüsselbund, an dem ein zwar recht abgenutzter, aber unverkennbar ebensolcher HSV-Anhänger prangte, wie Tom-Tom ihn eben noch stolz dem Kollegen gezeigt hatte.

Gab Tom-Tom kumpelhaft die obligatorische Fünf und sprach laut und selbstverständlich in aller Ruhe aus, was sowieso jeder weiß: » Gar nicht bekloppt!!!«

Das breite Grinsen des behinderten Mitarbeiters, die völlige Verblüffung des Kollegen, die Absurdität der Situation, welche der behinderte Mitarbeiter so pointiert als schlichte Normalität auf den Punkt gebracht hatte.

Noch im selben Augenblick wusste Tom-Tom: Vielleicht hatte er nicht immer einen leichten Job. Aber Momente wie diesen erlebst du nicht mal eben so, nicht einmal im Ruhrgebiet.

Alles, was morgens noch geschehen war, spielte jetzt keine Rolle mehr. Tom-Tom war sehr stolz, mit behinderten Menschen arbeiten zu dürfen. Er war froh, erleben zu dürfen, wie es seinem Kollegen die Sprache verschlug. Im Ruhrgebiet wohl gemerkt!

Und Tom-Tom war mit einem Schlag in der Stimmung, sich jetzt mit guter Laune auf den Weg zum Treffpunkt und dann nach Hamburg zum Spiel machen zu dürfen.

Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können: Sich an einem Freitag vierhundert Kilometer gen Norden auf die Autobahn zu schmeißen, um ein vermutlich ( nein, ganz sicher! ) grottenschlechtes Spiel zu sehen und zu beklatschen. Danach nochmals vierhundert Kilometer zurück.

Sich womöglich je nach Spielausgang der Häme von Nachbarn und Freunden ausgesetzt sehen. Was zum Teufel ist das???

Es ist jedenfalls eines: Gar nicht bekloppt!!!

2 - So etwas geschieht doch nicht

Gestern haben sie Kurt erschlagen. Dass es Kurt war, sollte Tom-Tom erst später erfahren. Gefunden wurde Kurt mit eingeschlagenem Schädel auf dem Hauptfriedhof Altona in unmittelbarer Sichtweite zur Arena.

An Spieltagen eine beliebte Abkürzung Richtung Luruper Hauptstraße zu den Haltestellen oder zu den Parkplätzen entlang der Stadionstraße.

Pikant daran war, dass Kurt im nordöstlichen Bereich des Friedhofs gefunden worden war, also in dem Bereich, der HSV-Fans zur Beisetzung vorbehalten ist. Pikant deshalb, weil Kurt ein St. Pauli Trikot trug. Auf dieses Trikot und damit natürlich auch auf Kurt war im Brustbereich ein Pappschild getackert worden mit der Aufschrift: Schaiss St. Pauli . Schlachtgesang mit Bolzenschussgerät verewigt.

Allerdings war hier wohl ein Legastheniker am Werk gewesen, denn die Schreibweise Schaiss entsprach nun nicht üblicher Konvention.

Tom-Tom hatte diese Schreibweise schon einmal gesehen. Das war gewesen, als die damalige Freundin seines Sohnes - wie sagt man so schön - Schluss gemacht und einen Zettel zurückgelassen hatte, auf dem DU SCHAISS WICKSER stand.

Bis auf das DU war also alles nicht so ganz rechtschreibkonform. Darauf wird es der Freundin damals allerdings erstens nicht angekommen sein. Und zweitens kam sie als Tatverdächtige wohl kaum in Betracht.

Die in Hamburg ansässigen Printmedien, die ja auch ansonsten nicht gerade für Zurückhaltung und seriöse Berichterstattung bekannt sind, machten aus dem Fall eine ganz große Nummer. Es war sehr schnell die Rede von Krieg zwischen den verfeindeten Anhängern der beiden Traditionsvereine und einer gezielten Provokation. Die Staatsanwaltschaft tat das einzig Richtige und hielt sich mit Verlautbarungen dezent zurück. Womit wildesten Spekulationen Tür und Tor geöffnet wurden.

Recht schnell kam ein findiger Reporter auf die Idee, dass der doppelte Buchstabe SS leicht runenhaft verzerrt geschrieben war. Ein eindeutiges Indiz für einen rechtsradikalen Hintergrund innerhalb der Fanszene.

Damit nicht genug sollten die Buchstaben A und I für Aktionsfront Islam stehen, also bewusst gewählt worden sein. Angeblich war diese Front ein Zusammenschluss diverser rechter Zellen, welcher sich als Bündnispartner der Islamischen Aktionsfront verstand und in einer gewissermaßen konzertierten Aktion den Rechtsstaat von zwei Seiten mit Terror überziehen wollte.

Wie der Reporter darauf gekommen war, blieb sein Geheimnis. Denn Bilder des Opfers wurden durch die Staatsanwaltschaft nicht veröffentlicht. Der arme Friedhofsgärtner, welcher Kurt an einem nasskalten Morgen gefunden hatte, musste als Zeuge herhalten, obwohl er immer wieder beteuerte, sich an kaum etwas erinnern zu können.

Und für die Existenz einer Aktionsfront Islam gab es in der einschlägigen Literatur bislang nicht die geringsten Hinweise.

Natürlich war die Nachricht von Kurts Tod unter spektakulären Umständen auch überregional in Funk und Fernsehen verbreitet worden. Jedoch ohne Namensnennung und nähere Details zum Opfer. Dafür unter direkter Bezugnahme zu den jüngsten Vorgängen, als es HSV-Fans oder solchen, die sich dafür hielten, im Stehblock gelungen war, im Zuge einer Protestaktion gegen ein Verbot von Pyro-Technik beim Abbrennen mehrerer Bengalos die Supporters-Fahne gleich mit abzufackeln. Von Eskalation der Gewaltspirale war die Rede. Von kriminellen Elementen innerhalb der Fanszene und einer Radikalisierung derselben. Die auch vor Totschlag nicht mehr Halt machte.

So hatte Tom-Tom überhaupt erst von dem Vorfall erfahren. Verstehen konnte er das alles aber nicht. Da die Hamburger Presse ihre reißerischen Berichte mit Überschriften wie Straßenkrieg in Hamburg oder Wann schlagen die Pauli-Fans zurück? titelte, waren sie natürlich direkt betroffen. Denn die Fahrt zum nächsten Heimspiel war gerade in Planung.

Wenn es denn stattfand. Noch wurde spekuliert, ob der Deutsche Fußballbund das Spiel wegen massiver Sicherheitsbedenken womöglich absetzen würde.

Gerade hatte Tom-Tom eine Short Message von Mutti beantwortet, der natürlich dafür votierte, auf das Spiel am Wochenende zu verzichten. Jetzt wollte er sich endlich auf das konzentrieren, wofür ihn sein Arbeitgeber bezahlte.

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