1 ...8 9 10 12 13 14 ...17 Ich bin mir inzwischen sicher, dass diese dunkle Macht auch unsere Schöpfer überrascht hat, als sie zum ersten Mal auftauchte. Und dass es nicht in der Absicht der Quelle unserer Schöpfung lag, uns dieser Macht auszuliefern, sondern „da oben“ – ich sage es mit meinen Worten – eine gewisse Naivität bzw. Unerfahrenheit herrscht.
Offizielle Erklärung der esoterischen Texte ist es, dass unser Schöpfer durch seine Schöpfung alles kennenlernen will. Selbst das Böse. Kommt mir vor wie die dumme Ansicht, dass sich Kinder erst die Finger verbrennen müssen, um das Spiel mit dem Feuer kennenzulernen.
Es gibt da eine andere These, die ich erst vor kurzem bei meiner Suche nach der Ursache des Bösen gefunden habe. Sie nennt sich „Das Gesetz des Einen“ und wurde in den Jahren 1969 bis 1987 gechannelt von einem Medium namens Carla Rückert. RA nannte sich das Wesen, eigentlich eine Gruppe, die durch sie sprach, und von RA stammt ein sehr bewegender Einblick in das Wesen unseres Schöpfers und die Organisationsprinzipien der himmlischen Gefilde. Hier erst einmal die wichtigste Einsicht, die uns RA enthüllt:
Das Universum wurde als ein Spiegelbild des Einen erschaffen, in dem das Eine sich selbst erkundet. Das Eine ist allgegenwärtig im Universum, und doch ist es zugleich jenseits dessen. Das Universum ist nur ein Spiegelbild des Einen, das mit einer Basis-Vorlage erschaffen wurde: der Quantendynamik. Die Quantendynamik ist ein System, in dem die erzeugte Materie zwischen allen möglichen Potenzialen schwingt. Der Hauptfaktor, der bestimmt, welches Potenzial manifest wird, ist der Wille. Das Eine ist per Definition perfekt, vollkommen und absolut. Perfektion und Ganzheitlichkeit bedeutet, dass alles mit einem Zweck entworfen ist. Jedoch wurde durch Erschaffung eines Systems zur Erforschung aller möglichen Potenziale logischerweise ein Potenzial als Gegenstück zum Zweck geschaffen: die Zufälligkeit, auch als Kontingenz bezeichnet. Und jeder, dem irgendein Unglück zustößt, weiß, was damit gemeint ist. Wenn er plötzlich arm, krank oder von Gott vergessen ist. Man nennt es auch Das Böse, und diejenigen, die das Böse ausüben, sind die dunklen Mächte und ihre Helfer.
Das ist in wohlgewählten, allerdings etwa verquast formulierten Worten das Szenarium, das wir hier vorfinden, wenn wir uns in diesem Teil unseres Universums als Seelen verkörpern. Und damit sind wir mittendrin in der Geschichte der Esoterik, denn alle, die sich mit ihr beschäftigten, wollten mehr wissen über dieses widersprüchliche Konstrukt, das sich Leben nennt.
Ich hoffe, deine Neugier ist groß genug, mir bei dieser Tour d‘Horizon zu folgen, die im Wesentlichen meine Bestandsaufnahme nach 33 Jahren Beschäftigung mit diesem Thema und meine Lebensaufgabe ist. Und gib nicht auf, wenn es dir zu kompliziert oder verdreht erscheint. Ich verspreche dir, dass du reichlich belohnt wirst mit Einblicken, die du dir niemals selbst verschaffen könntest – es sei denn, du fängst jetzt schon an.
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Kapitel 2: Die Quarantäne oder Der Schleier
Wir erfuhren durch „Channeling“ von der Spaltung der Dimensionen und dem Design unseres Sonnensystems. Wie „Das Böse“ in unsere Welt kam. Und vom „Gesetz des Einen“, der uns vor die Wahl stellte, uns selbst oder den anderen zu dienen und dadurch der Erde eine Existenz als „Fearfarming-Planet“ bescherte.
Es gibt viele Versuche, „das Böse“ zu erklären. Auch über den Zeitpunkt, wann es unsere Welt erreichte, gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich habe zusammengetragen, was mir das Internet, unzählige Bücher und meine Arbeit als Medium verrieten, und nach Erklärungen für das Böse in unserer Welt gesucht.
Früher war es einfach, da sprach man vom Teufel oder Satan und gab dem gefallenen Engel Luzifer und seinen Dämonen die Schuld an jedem Unglück. Aber das ist heute nicht mehr ganz „in“. Luzifer und Satan spielen eine andere Rolle im 21. Jahrhundert, und diejenigen, die Unglück verbreiten, sind eher wir Menschen als überirdische Kräfte. Es sind unter anderem die Kriege, der Kapitalismus und Krankheiten, Karrieresucht oder Gefühlskälte, die unglücklich machen, und ein System, das dem Glück des Einzelnen kaum Raum gibt. Es lässt den Abstand zwischen Arm und Reich sich immer mehr ausdehnen und basiert auf miesen menschlichen Gefühlen, die uns in die DNS eingebaut wurden und im Hinduismus Asuras genannt wurden: Dämonen. Die haben Gier und Geiz, Hass und Wut, Eifersucht und Ehrgeiz, Prahlsucht und Überheblichkeit in unsere Köpfe gepflanzt, und was es sonst noch alles an schlechten Charaktereigenschaften gibt.
Nach allem, was ich inzwischen erfahren habe, gibt es auf unserem Planeten eine Ausgangslage, die das Ausleben dieser Gefühle förderte bzw. ermöglichte: die Spaltung unserer 3. Dimension, die einer 4. Dimension und unsichtbaren dunklen Kräften den Weg öffnete, uns zu beeinflussen und uns für ihre Zwecke auszunutzen. Man sagt, dass wir seitdem in unserer Dimension die Dramen der 4. Dimension austragen müssen, ohne dass wir Menschen das überhaupt wahrnehmen.
Die Informationen, die ich dir jetzt biete, kommen übrigens von Menschen, die mitteilungsbedüftigen und, im besten Fall, wohlwollenden Wesen aus der 4. Dimension ihre Stimme geben. Sie nutzen diese „Channel“ als Sprachrohr.
Da ich selbst sehr lange als Medium mit dieser geistigen Kommunikation meine Erfahrungen gesammelt habe, prüfe ich solche „Durchgaben“ immer besonders sorgfältig. Denn nicht selten fallen wir Menschen auf „astrale Schwätzer“ rein, die uns im wahrsten Sinne „das Blaue vom Himmel“ erzählen, indem sie sich als Engel, Jesus, Maria oder Aufgestiegene Meister etc. ausgeben. Du kannst dich meist auf dein eigenes Bauchgefühl verlassen, das dir sagt, ob es stimmt, was veröffentlicht wird. Hier in diesem Buch bekommst du meine persönliche Auswahl zu lesen.
Die Erde hatte den besten Genpool
Der ursprüngliche Mensch war – nach Auskunft mehrerer Channel – als „Lebendige Bibliothek des Weltalls“ vorgesehen. Er soll ein Wasserwesen vom 3. Planeten der Wega gewesen sein, sagten die Plejadier, die in den 90er Jahren durch Sheldon Nidle und Barbara Hand Clow29 gechannelt wurden. Dieser Wasser-Mensch aus dem WEGA-System galt als besonders geeignet zur „universellen Datenspeicherung“.
29Barbara Hand Clow: Plejadisches Kursbuch, S. 368, sie spricht von der „lebendigen Bibliothek der Galaxis“, s. auch Barbara Marciniak, Boten des Neuen Morgen (S. 107.), Armin Risi S. 358: „Die Erde sollte ein universaler Speicher von Wahrheit, Weisheit und Wissen werden“.
Hand Clow: Plejadisches .Kursbuch S. 150, 96f.,Virginia Essene/Tom Kenyon: Hathoren-Zivilisation S. 75.
Für dich als zukünftigen Informatiker ist interessant, dass ein Gramm unserer DNS ca 700 Terabyte Daten speichern kann. Unsere Körper und Lichtkörper reagieren wie Biocomputer, haben Hardware, Software, Virenschutz-(Firewall) und Defragmentierungsprogramme (das Immunsystem), und haben theoretisch freien Zugang zur kosmischen Datenbank, einem interaktiven Informationsorganismus. Doch diesen unseren Quantenkörpern sind keine freien Updates und Downloads mehr möglich, weil sie manipuliert und verseucht sind. Aber insgesamt verfügt die Menschheit über einen heiß begehrten Genpool, der noch nicht einmal voll in unserer Welt genutzt wird. Wir haben – bis auf einige Ausnahmen – nur zwei unserer einst 12 Genstränge zur Verfügung. Andere Channel wie Kryon30 gaben uns bereits Anleitungen, die anderen Stränge zu aktivieren (Lee Carroll: Kryon Band 10, Koha-Verlag), aber das weiß bisher nur die Gruppe der sogenannten Lichtarbeiter wie ich, und die Adepten der dunklen Mächte, die das von ihren geheimen Clubs mitgeteilt bekommen haben. Von denen werde ich dir später erzählen.
30Carroll, Lee: KRYON – Die 12 Stränge der DNA, Koha Verlag 2011
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