Sebastian Kalkuhl - Was richtig ist
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Die meiste Schutzengel machen ihre Arbeit gut.
Cassiel macht sie richtig.
Das erste Buch aus dem #engelcontent-Universum!
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»Mit Sirup?«
»Schokolade, Vanille, Karamell und Haselnuss.«
»Dann… bin ich hier zum letzten Mal gewesen«, erwiderte Ana, strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr und schaute eine Weile lang auf den Fußboden. Sams Herz macht einen winzigen Hüpfer bei der Geste.
Cassiel runzelte die Stirn. Er konnte nicht sagen, was ihn an der Situation dort im Café so störte, an der Frau, die Sam da getroffen hatte, an der Unterhaltung, die sie beide jetzt schon eine Weile führten. Es sollte ihn glücklich machen, dass da ausnahmsweise eine Person saß, die Sam allem Anschein nach annahm wie es war, es sollte ihn erleichtern, er sollte sich freuen. Stattdessen aber saß er vor dem Fenster am Schreibtisch, den Kopf mittlerweile in beide Hände gestützt und musste sich davon abhalten, auf die Erde zu gehen und der Sache ein Ende zu bereiten.
›Ich könnte da unten sitzen‹, dachte Cassiel. ›Ich könnte mich mit ihm unterhalten. Ich könnte mit ihm reden, ich könnte ihm so viel erzählen… ich würde es verstehen.‹
Er schüttelte den Kopf. Vielleicht lief Sam bei seiner Anwesenheit nicht schreiend weg, aber das hieß nicht, dass er menschlich wirkte. Egal was er tat, egal wie sehr er seine Kräfte zurückhielt, er blieb ein Engel. Zu anders, zu gefährlich.
›Aber wenn es irgendwie…‹
Ein plötzlicher Knall vor der Tür ließ Cassiel aus seinen Gedanken hochschrecken. Kurz darauf war ein herzzerreißendes Schluchzen zu hören, dann Schritte und Stimmengewirr. Er stand auf und wollte nachsehen, was da passiert war, nur um direkt vor der Tür wieder stehenzubleiben, als ihm eine Ahnung kam. Die durch ein heiseres Schreien fast unverständlicher Worte direkt bestätigt wurde.
»Warum müssen wir zusehen? Warum müssen wir immer wieder zusehen?«
Einen Moment lang herrschte Stille, dann gingen die Stimmen wieder los, lauter und hektischer als gerade noch. In Cassiel krampfte sich unterdessen alles zusammen, er ließ die Hand sinken, die er in Richtung Türklinke ausgestreckt hatte, ging langsam rückwärts, bis er wieder auf seinen Stuhl sank. Der Fall war klar, Luzifers Diener hatten sich wieder einen Menschen geholt. Die einzige offene Frage lautete damit nur noch, ob dieser Mensch ermordet worden oder in die Hölle entführt worden war, um dort gehirngewaschen und ebenfalls zu einem dieser Wesen gemacht zu werden. Diese Wesen, weder Menschen noch Dämonen und erst recht keine Engel, was auch immer sie behaupteten.
Dem gesamten Himmel war von höchster Stelle verboten worden, mit Luzifers Dienern zu interagieren. Es hieß, dass wenn sie einen Engel in die Finger bekamen und töten konnten, Luzifer selbst sich aus der Hölle befreite, in den Himmel zurückkehrte und wieder einen Krieg anzettelte. Für Schutzengel bedeutete das, dass sie im Zweifel zuzusehen hatten, wie ihre Menschen ermordet oder in die Hölle gerissen wurden, und sie gezwungen waren, gegen alles zu handeln, was sie normalerweise führte und anleitete. Nicht schützen zu können und zu dürfen, wo es doch so richtig war.
Cassiel versuchte das Chaos draußen zu ignorieren so gut es ging, hielt sich die Ohren zu und schloss die Augen. Atmete tief durch. Da war wieder die Angst, dass Sam irgendwann zum Opfer werden würde und er ausgerechnet dann nicht da sein durfte. Der Gedanke allein war kaum auszuhalten.
Mittwoch, 28. Oktober
19 Tage vorher
Bisher verlief diese Woche gänzlich ungewöhnlich und das machte Sam mehr als skeptisch. Die Tatsache, dass erst Mittwoch war, sprach dabei für sich und stellvertretend für sein gesamtes Leben. Dementsprechend ging es davon aus, auch dieses Mal auf seinem Weg zum Kuchen-Imperium von einer Straßensperre aufgehalten zu werden – dass genau das nicht passierte, alle Straßen frei waren und es den ganzen Tag lang vor keiner roten Ampel hatte warten müssen, minderte sein Misstrauen nicht unbedingt.
›Na gut‹, dachte es, als es ohne Zwischenfall in die richtige Straße einbog, ›soll mich nicht stören. Solche Tage hab ich schließlich auch mal verdient.‹
Es parkte und beeilte sich, in den Laden zu kommen. Das einzige, was nicht optimal lief, war das Wetter, seit gestern Abend regnete es in Strömen. Sam schloss die Ladentür schnell hinter sich und atmete dann einmal tief durch, ehe es den Raum bewusst betrat.
Beth, die Ladenbesitzerin, hatte es unterdessen schon längst gesehen, wahrscheinlich schon Kaffee aufgesetzt und die Tasse bereitgestellt. Wie immer hatte sie sich ihre krausen, schwarzen Haare hoch- und vor allem aus dem Gesicht gebunden. Wie immer trug sie mit sichtlichem Stolz ihre rosa-blau-hellgelb-gestreifte Schürze, auf der riesengroß das Logo des Kuchen-Imperiums prangte. Und wie immer hatte sie Mehlstaub im Gesicht, es hob sich gut sichtbar von ihrer dunklen Haut ab. »Meine Art von Make Up« hatte sie das irgendwann einmal genannt, Sam glaubte nicht, sie jemals ohne gesehen zu haben. Mittlerweile fiel es ihm kaum noch auf.
»Morgen«, begrüßte Beth es so wie jeden Besucher zu grundsätzlich jeder Uhrzeit. »Wie immer ohne Milch und Zucker?«
»Gerne. Und groß.«
»Selbstverständlich. Keks?«
»Immer.« Mittwochs waren immer die mit Schokostücken dran. Montags nur Schokolade, dienstags mit Haselnüssen, mittwochs Schokostücke, donnerstags Glasur, freitags ein Experiment und samstags gab es Reste. Alles selbstgebacken, verstand sich.
Sam schaute sich im Laden um. Nicht, dass es nach einem freien Platz suchen müsste, eine Handvoll Leute verteilte sich auf das halbe Dutzend Tische. Für die Verhältnisse des Küchen-Imperiums grenzte das schon fast an Überfüllung, aber Sam war froh um jede Person, die den Weg hierher fand und hoffentlich wiederkam. Das hielt das kleine Café am Leben.
»Sam?«
Es wandte den Kopf, suchte nach der Person, die es gerufen hatte und erkannte Ana erst, als sie eine Hand zur Begrüßung hob. Es fragte sich, wie um alles in der Welt es die Begegnung mit ihr schon wieder hatte vergessen können, wollte spontan im Boden versinken oder unauffällig unter dem nächsten Tisch verschwinden. Stattdessen riss es sich zusammen, schluckte die aufkommende Nervosität herunter und ging zum Tisch in der hintersten Ecke des Raums herüber. Ana begann daraufhin zu lächeln.
»Darf ich mich setzen?«, fragte Sam.
»Klar!« Ihr Lächeln wurde breiter. »Danke für die Empfehlung, der Kaffee ist hier wirklich besser.«
»Natürlich ist er das!«, rief Beth von hinter der Theke zu ihnen herüber und sie mussten alle lachen.
»Und?«, fragte Sam weiter, um das Gespräch nicht versehentlich schon im Keim ersterben zu lassen. »Welchen Sirup hast du genommen?«
»Haselnuss«, erwiderte Ana. »Und das ist ja witzig, dass wir uns nochmal über den Weg laufen.«
»Irgendwann wäre das sowieso passiert«, sagte Sam schulterzuckend, auch um nicht direkt zu zeigen, wie sehr es sich über diesen Zufall freute. Hoffentlich verzögerte sich das erwartete Unglück für die nächsten zwei Stunden, oder wie lange sie dieses Mal redeten und die Zeit vergaßen. »Wenn ich kann, dann komme ich nach der Arbeit her. Letzte Woche wäre ich das auch, aber… na ja. Du weißt ja, wie das geendet ist.«
»Glaub mir, es war nicht schlimm, dass du nicht da warst«, erklärte Beth. »Es gab einen bewaffneten Überfall im Laden gegenüber, mit Schießerei und allem. Die Straße war den ganzen Tag lang gesperrt und die Polizei hat bis gestern noch jeden Tag ermittelt, also…«
»Das war hier?« ›Wie hab ich das denn nicht mitbekommen?‹ »Bist du in Ordnung?«
»Ich war hinten und hab neue Kekse gemacht«, erwiderte sie, während sie seelenruhig den Kaffee für Sam anrichtete. »Erst als mich die Polizei befragt hat, hab ich mitbekommen, was passiert ist. Von dem Verdienstausfall mal abgesehen ist alles gut.«
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