Sebastian Kalkuhl - Was richtig ist

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Seit Jahrtausenden wachen Schutzengel über die Menschheit. Cassiel ist einer von ihnen – und er würde alles tun, um Sam zu schützen. Auch wenn es bedeutet, Regeln zu brechen, die Welt in Gefahr zu bringen oder sich mit der Hölle anzulegen.
Die meiste Schutzengel machen ihre Arbeit gut.
Cassiel macht sie richtig.
Das erste Buch aus dem #engelcontent-Universum!

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»Ist alles in Ordnung?«, fragte Ana mit gleichermaßen irritierter und besorgter Stimme.

Sam beeilte sich zu nicken, rieb sich die Tränen aus den Augen und atmete einmal tief durch. »Geht schon«, sagte es dann, obwohl seine Stimme das Gegenteil verlauten lassen dürfte. »Jedenfalls. Wenn ich darf, dann fahr ich dich gerne.«

Ana schaute einen Moment lang in ihren Kaffee, ehe sie ein »Warum eigentlich nicht« murmelte und nickte. »Das wäre großartig, wenn du das machen könntest.«

Sams Herz machte so einen winzigen Hüpfer, dass es sich fast so anfühlte als würde es aus dem Takt geraten. Einen Moment lang fehlten ihm die Worte, dann kam ihm rechtzeitig die rettende Idee. »Kann ich den Zettel von eben nochmal haben?«, fragte es und klopfte sich im Geiste für den Einfall auf die Schulter. »Dann schreib ich dir meine Nummer auf, und wir können heute Abend nochmal drüber reden, wann immer dein Techniker da gewesen ist und du Internet hast.«

Ana nickte, tippte die Nummer auf der Stelle ab. Kurz darauf vibrierte es bei Sam in der Tasche – normalerweise war das Handy ganz auf lautlos gestellt, heute hatte es das wohl vergessen. »Gut«, sagte Ana. »Dann mach ich mich auch lieber auf den Weg, damit ich rechtzeitig wieder Zuhause bin. Die Leute sind ja nie pünktlich.«

»Du kommst zurecht?«

»Ich denke schon.«

Sie klang sicher genug, dass Sam ihr das abkaufte und sie guten Gewissens ziehen lassen konnte. Ganz davon abgesehen war Ana eine erwachsene Frau, die vielleicht neu in der Stadt war, aber wissen dürfte was sie tat und genug Orientierung besessen hatte, um hierher zu finden. ›Und ich kann jetzt nicht auch noch anbieten, sie nach Hause zu bringen, das wäre ein kleines bisschen übertrieben. Aber nach draußen begleiten kann ich sie ja noch.‹

Sie zahlten beide, verabschiedeten sich unterschiedlich lange und ausführlich von Beth, Ana wurde das Versprechen abgenommen, nächste Woche wiederzukommen. Dann machten sie sich auf den Weg zurück nach draußen – immerhin regnete es nicht mehr ganz so heftig.

»’Nen Schirm hast du nicht zufällig dabei?«, fragte Sam.

»Nein, tut mir leid«, erwiderte Ana und wirkte dabei äußerst missmutig. »Vielleicht sollte ich mal einen besorgen, was?«

»Kann nicht schaden.«

Sie stießen einen kollektiven Seufzer aus, dann öffnete Ana die Tür und trat nach draußen, Sam folgte ihr auf den leeren Bürgersteig. Es fluchte innerlich angesichts des Wetters, bereitete sich darauf vor zum Auto zu rennen. Blinzelte.

Es konnte das halbherzig gemurmelte »Entschuldigung« eine Sekunde eher hören, als wie aus dem Nichts jemand vor ihnen beiden auftauchte, Ana grob an der Schulter anstieß und sich an ihnen vorbei ins Innere drängte. Sie stolperte abrupt nach hinten und prallte gegen Sam, das noch damit beschäftigt gewesen war sich zu fragen, was das nun gewesen war. Es streckte einen Arm aus, um sich irgendwo festzuhalten, verfehlte die Türklinke um Haaresbreite und ging daraufhin glanzlos und nicht gerade würdevoll zu Boden. Die Landung auf den Fliesen war hart, knapp an einer Tischplatte und einem Stuhl vorbei, immerhin das hätte schlimmer kommen können. Ana hingegen hatte den Türrahmen zu fassen bekommen und sich dadurch auf den Beinen halten können. Als sie sicher stand, ließ sie los und schüttelte ihre Hand aus, murmelte mehrere Flüche, die Sam noch nie gehört hatte.

»Hey, du verdammtes…«, begann sie, angemessen laut und aggressiv, brach aber gleich wieder ab. Sie schaute sich um, Sam tat es ihr gleich - niemand war zu sehen. »Was zum… Wo ist er hin?«

Es zuckte mit den Schultern. Mehr Ahnung hatte es ja auch nicht.

Ana reichte ihm eine Hand und zog es wieder auf die Beine. »Versteh das einer...«

»Alles in Ordnung bei euch?«, rief Beth von hinten durch den Raum.

»Ja, ja«, erwiderte Sam schnell. »Sind nur-«

Draußen krachte es laut, gefolgt von einem Klirren. Sie beide zuckten zusammen, und sprangen einander beinahe in die Arme. Sam überkam die Ahnung, dass das das Unglück war, auf das es die ganze Woche lang schon gewartet hatte. Dementsprechend überraschte es der absurd große Blumentopf nicht, der vollkommen zersplittert auf dem Bürgersteig direkt vor dem Kuchen-Imperium lag.

Beth kam zu ihnen herüber, schaute sich die Sache gründlich an. »Der hätte euch erwischt«, stellte sie fest. »Garantiert. Ihr müsst ’nen Schutzengel gehabt haben.«

»Einen, der uns schubst, ganz offensichtlich«, erwiderte Ana grummelnd und rieb sich noch einmal die Hand.

Cassiel schüttelte den Kopf, um wenigstens etwas Wasser aus den Haaren zu bekommen. Er hasste es, im Regen stehen zu müssen, aber immerhin hatte sich die Mühe gelohnt und Sam war nicht erschlagen worden. Vielleicht hätte er es eleganter lösen können, wenn nicht müssen, aber auf die Schnelle war ihm nichts Besseres eingefallen. Seine Gedanken hingen bei Ana fest und bei der Eifersucht, die sie unwillkürlich und unwissend in ihm auslöste und die er vor allem nicht haben sollte.

›Ich sollte die beiden machen lassen‹, dachte Cassiel, aber es fühlte sich nicht richtig an. ›Ich sollte froh sein, dass Ana vernünftig und freundlich ist, aber bisher ist noch keine Beziehung gutgegangen. Sam sollte es doch besser wissen, als sich einfach Hals über Kopf zu-‹

Weiter kamen seine Gedanken nicht. Die Tür zu seinem Büro flog auf, knallte an die Wand daneben und hinterließ sowohl im Stein als auch im Holz einen beeindruckenden Riss. Ein Schutzengel kam herein, schlug die Tür gleich wieder zu und mit den Händen auf den Schreibtisch. Ihre erdbeerblonden, geflochtenen Haare und Kleider waren durchnässt, aus ihren olivgrünen Augen funkelte die blanke Wut.

»Du warst das gerade«, stellte sie mit scharfer Stimme fest, bei der Cassiel nicht einmal widersprochen hätte, wäre er unschuldig. »Du hast sie geschubst!«

»Sie wären erschlagen worden«, erwiderte Cassiel, auch wenn er nicht glaubte, dass das etwas brachte. Aber mit irgendetwas musste er sich ja rechtfertigen. »Es ist richtig gewesen, Sam zu retten. Sie beide zu-«

»Ich weiß«, unterbrach sie ihn. »Daran habe ich gearbeitet und es wäre nichts passiert, hättest du mich nicht abgelenkt!«

›Du bist Anas Schutzengel‹, dachte er, wurde sich dessen jetzt erst bewusst. »Was soll ich denn getan haben?«

Sein Gegenüber holte mit beiden Händen aus, Cassiel zuckte zurück, doch sie schlug statt nach ihm nur noch einmal auf die Tischplatte. Durch die Erschütterung fiel der Becher voller Tee um und verteilte seinen Inhalt auf dem Holz. Sie atmete tief durch, beruhigte sich mit sichtlicher Mühe und sprach dann erst weiter. »Ich habe mich um diesen Blumentopf gekümmert«, erklärt sie. »Es wäre alles in bester Ordnung gewesen, wenn du Ana nicht geschubst, in Gefahr gebracht und mich damit erschreckt hättest!«

Überraschung wandelte sich endgültig zu Wut. Cassiel ballte die Fäuste, das musste er sich nicht bieten lassen. »Dann hast du also-«

»Ich habe ihn versehentlich fallen lassen«, erklärte seine Kollegin. »Weil du die Regeln gebrochen, dich den Menschen gezeigt und du sie verletzt hast. Sie hätten sich den Hals brechen können, das ist das Gegenteil von unserer Arbeit!«

»Es war richtig!«

»Remiel würde das anders sehen.«

Cassiel blieb mit einem Schlag die Luft weg und er wagte es nicht, zu widersprechen. ›Nein‹, dachte er als erstes und danach noch ein paar Mal. ›Sie darf nicht zu Remiel gehen, das kann ich nicht zulassen, das darf nicht passieren. Am Ende nehmen sie mir Sam weg, das… Nein.‹

Es brauchte etwas Überwindung, aber es musste wohl sein. »Entschuldigung«, murmelte Cassiel und senkte den Blick. »Es kommt nicht wieder vor.«

»Das will ich hoffen«, erwiderte seine Kollegin. »Und halt dich von Ana fern!«

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