Sebastian Kalkuhl - Was richtig ist
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Die meiste Schutzengel machen ihre Arbeit gut.
Cassiel macht sie richtig.
Das erste Buch aus dem #engelcontent-Universum!
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»Es war nicht meine Aufgabe, auf dich zu warten, Remiel«, erwiderte Jehudiel ruhig, stand unterdessen auf und rückte ihr einen Stuhl an seiner Seite zurecht. Cassiel hätte auch nicht zu träumen gewagt, dass die Vorsteherin der Schutzengel hier war, um ihn zu unterstützen. »Du warst anfangs noch nicht involviert und bist noch keine Zeugin gewesen. Außerdem hast du dich verspätet.«
»Ich habe mich mit Michael unterhalten, um die Situation auf der Erde zu klären. Wir haben hier ein weitaus größeres Problem als eine Anhörung nach Protokoll!«
»Setz dich bitte«, antwortete Jehudiel darauf, wartete aber nicht auf sie. »Cassiel, entsprach deine Beziehung zu Sam den Vorgaben?«
›Nichts als die Wahrheit.‹ »Nein.«
»Natürlich hat sie das nicht«, warf Remiel ein, kaum dass sie saß. »Wir zeigen und nicht. Wir schützen nur, wenn das Leben unseres Menschen bedroht ist und nicht bei Kleinigkeiten!«
»Wir schützen, wenn es richtig ist«, erwiderte Cassiel. Remiel hatte die Regeln ebenso wenig gemacht wie er, sie hatte sich ebenso daran zu halten und vor allem hatte sie sie ebenso wenig nach ihrer Vorstellung zu biegen. »Und es war richtig. Es war immer alles überall richtig.«
»Deine Gefühle für Sam haben dein Urteil getrübt«, erwiderte Remiel scharf. »Distanz zu wahren garantiert, dass das nicht passiert, du hättest es auf der Stelle melden müssen als du gemerkt hast, dass-«
»Remiel. Bitte.« Mit einem Seufzen nahm sich Jehudiel ein neues Blatt. »Cassiel, hattest du Gefühle für deinen Menschen?«
»Ja.« Es wussten ohnehin schon alle.
»Die du nicht hättest haben dürfen«, erklärte Remiel.
»Ich denke, das haben wir in der Zwischenzeit herausgearbeitet«, erwiderte der Richter und fuhr seelenruhig fort, weiter an Cassiel gewandt. »Haben deine Gefühle zu Sam dein Urteilsvermögen beeinflusst?«
»Ich…« Er schüttelte den Kopf und fuhr dann fort, weil das alleine keine sinnvolle Antwort darstellte, das wusste er selbst. Je länger er nachdachte… »Ich weiß nicht. Ich kann es nicht sagen. Tut mir leid.«
Jehudiel hob eine Augenbraue. Er schaute kurz zu Remiel hinüber, doch die pflichtete ihm ausnahmsweise nicht bei. »Kannst du das erläutern?«
»Ich habe getan, was richtig ist«, erwiderte Cassiel. »Das war immer so. Das war bei den Menschen vor Sam so. Ich habe mich gewundert, warum manche Dinge nötig gewesen sind, aber das waren sie alle. Das waren sie immer. Sie waren alle richtig.«
Jehudiel schien nicht wirklich zu verstehen, aber das hatte wohl auch niemand erwartet. Er zeigte es lediglich deutlich weniger offen als die meisten anderen Engel. »Kannst du zweifelsfrei ausschließen, dass dein Urteil beeinträchtigt wurde?«
»Nein.«
»Und das ist das Problem«, murmelte Remiel kopfschüttelnd. »Ganz genau das ist das Problem.«
Cassiel wusste nicht, was er sagen sollte. Noch mehr darauf beharren, dass das alles richtig gewesen war, konnte er beim besten Willen nicht, und so sehr das Argument bei Schutzengeln zählte, so wenig tat es das offensichtlich vor einem Richter. Aber es blieb sein einziges Argument.
»Ist die Tatsache, dass ich in Sam…« Er räusperte sich, schaffte es dann doch nicht, das in der Deutlichkeit zu sagen. Jetzt hätte er gerne erst recht dazu gestanden, und trotzdem brachte er es einfach nicht über sich. »Dass ich Gefühle für Sam hatte, ist das jetzt immer noch so relevant?«
»Ich denke, es ist sicher zu sagen, dass diese Tatsache alles losgetreten hat«, erwiderte Jehudiel. »Zumindest nach dem, was ich bisher in Erfahrung bringen konnte. Und ich würde gerne weiter von dir hören, wie es weitergegangen ist.«
»Ich habe nur getan, was…«
»Hast du ansatzweise eine Ahnung, was du alles damit angerichtet hast?«, fragte Remiel. Cassiel bildete sich hoffentlich nur ein, dass sie gefährlich nach vorne gezuckt war. »Weißt du, was gerade auf der Erde los ist? Du hättest dich von diesem Menschen lossagen sollen, du hättest dich unter Kontrolle haben sollen, du hättest ihn nicht lieben dürfen, dann wäre das alles nicht passiert!«
»Ihr könnt mir nicht verbieten, Gefühle zu haben!«
»Doch, das kann ich.«
›Bitte was?‹ »So funktioniert das nicht!«
»Ruhe«, unterbrach Jehudiel sie. »Das hier wird auch so schon lange genug dauern. Beruhigt euch beide.«
Remiel sah nicht begeistert aus, aber sie schwieg. Und gab Cassiel allein mit ihrem Blick zu verstehen, dass er auch nicht weiter diskutieren sollte – nicht dass er das vorgehabt hatte.
»Fahren wir fort. Erzähl mir bitte von den Ereignissen, die die ganze Sache ausgelöst haben.«
Cassiel nickte, holte wieder tief Luft. Wohl fühlte er sich nicht dabei, aber aus der Sache kam er nicht mehr heraus.
Freitag, 23. Oktober
24 Tage vorher
»Ihr verdammten…« Sam biss sich auf die Zunge und schluckte den Rest herunter. Die Verantwortlichen konnten es sowieso nicht hören und vom Fluchen löste sich die Straßensperre auch nicht in Luft auf. »Ich will doch nur Kaffee!«
Die Stille ließ sich gut und gerne als ein »Heute nicht« interpretieren. Sam seufzte, fluchte dann doch, wendete und fuhr zurück in die Richtung, aus der es gerade gekommen war. Da hatte es immerhin gerade ein Café gesehen, wenn auch nur eine dieser Ketten, die von der einen Hälfte der Kunden abgöttisch geliebt und von der anderen Hälfte abgrundtief gehasst wurde. Letztere kamen trotzdem immer dann wieder, wenn die Alternative hieß, ganz auf Koffein verzichten zu müssen. Oder die Leute standen einfach auf Sirup, Schokolade und aktuell dieses unsägliche Kürbisgewürz, was in den Getränken versenkt wurde. Sam konnte damit wenig bis gar nichts anfangen, mit der Qualität des Kaffees auch nicht und seine Motivation, solche Cafés zu betreten, ließ sich theoretisch und vollständig mit Entzugserscheinungen zusammenfassen. Immerhin gab es noch Parkplätze ganz in der Nähe.
Innen war es so voll, dass Sam sich schon gar keine Hoffnung mehr machte, einen Sitzplatz zu finden. Davon war es an einem Freitagnachmittag um diese Uhrzeit zwar ohnehin nicht ausgegangen, aber gerade hier fühlte sich die Tatsache gleich doppelt frustrierend und nervig an.
Es versuchte, sich nicht mehr so viele Vorurteile über seine Mitmenschen zu bilden – spätestens seitdem es herausgefunden hatte, dass alle Vorurteile, die sich die Menschen über es selbst machten, gar nicht stimmten. Aber bei denen, die in der Schlange vor Sam standen, konnte es gefühlt bei jeder einzelnen Person sagen, wer hier freiwillig und begeistert hinging und wer nur hier war, weil er keinen besseren Ort wusste. Ein, zwei Gesichter im Raum erkannte es sogar, die saßen öfter in seinem Stammcafé, aber sie waren nie ins Gespräch gekommen.
»Und was darf es für dich sein?«, fragte der Kerl hinter der Theke mit einem sichtbar aufgesetzten Lächeln.
Sam musste sich etwas zusammenreißen, auch die grundlegendsten Regeln von Höflichkeit nicht zu vergessen. »’Nen großen Kaffee, bitte.«
»Mit Milch?«
»Nein.«
»Irgendwas anderes rein?«
›Um Gottes Willen.‹ »Nein.«
»Und wie heißt du?«
›Ich hasse diesen Laden.‹ »Sam.«
Der Kerl notierte, hoffentlich bekam er die drei Buchstaben richtig hin. Er runzelte die Stirn, schaute erst Sam an, dann seinen Becher, dann wieder Sam. »Steht das für Samantha?«
»Nein?«
»Für, äh… Samuel?«
»Nein. Und auch nicht für Samweis.«
»Für… was?«
»Herr der Ringe?«
»Die Filme?«
»Vergiss es.«
Zum Glück ließ der Kerl das Fragen daraufhin schlagartig sein, sodass Sam in Ruhe bezahlen und auf seinen Kaffee warten durfte. Und tunlichst ignorierte, dass jetzt mindestens die Hälfte der Leute seinen Namen kannte.
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