A. Kaiden - Marienblut

Здесь есть возможность читать онлайн «A. Kaiden - Marienblut» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Marienblut: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Marienblut»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Leetha führt ein ganz normales Leben, bis zu dem Zeitpunkt, als die Albträume beginnen und sich bewahrheiten. Zahlreiche junge Frauen werden ermordet und unheimliche Vorfälle stürzen die Welt ins Chaos. Das Gleichgewicht auf Erden scheint zerstört und das Böse hält Einzug.
Welche Rolle spielt Leetha dabei? Wird es ihr gelingen, die Geheimnisse zu lüften und die Ordnung wieder herzustellen?

Marienblut — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Marienblut», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Echt jetzt? Genial. Ich bin dabei. Beeil dich.“

Miaka konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Die Ungeduld ihrer Freundin sprang ihr förmlich durch das Telefon entgegen, doch sie konnte ihre Reaktion gut nachvollziehen. Sie selbst war auch kein Fan von Krankenhäusern.

„Alles klar. Ich mach mich sofort auf den Weg. Solange musst du noch durchhalten.“

„Mach ich, hast du genug zum Futtern daheim?“

„Was meinst du?“

Miaka stutzte.

„Ich hab tierische Gelüste auf Chips und Cola.“

„Ach herrje … da wird es eventuell etwas eng. Aber ich hatte ohnehin vor, noch Sey und Leetha anzurufen, damit wir uns bei mir treffen.“

„Super, die sollen was mitbringen.“

„Okay, richte ich ihnen aus“, antwortete Miaka glucksend und zog sich gleichzeitig ihre Schuhe an. „Dir ist es also recht, wenn noch mehr kommen und wir über das Ereignis im Freibad sprechen?“

„Klar, hätten wir schon längst tun sollen.“

„Gut, bis gleich.“

Miaka beendete eilig das Telefongespräch und verließ das Haus, während sie als Nächstes die Nummer von Sey wählte.

Leetha blieb vor Staunen die Luft weg. Bisher hatte sie nur einen vergleichbaren Speisesaal bei einer Schlossführung gesehen. Langsam ließ sie ihren Blick durch den länglichen Raum schweifen, in dem ein großer Tisch aus edlem Holz bestückt mit etlichen Kerzen thronte. Vorsichtig streiften ihre Finger zuerst die Platte, dann einige der rot gepolsterten Sessel, die in Vielzahl darum standen. Weder auf dem Tisch, noch auf den Polstersesseln war ein Quäntchen Staub zu entdecken.

„Wie kann ein dermaßen großes Haus nur derart sauber sein?“, murmelte Leetha gedankenverloren vor sich hin und schlenderte auf eine der prachtvollen Ritterrüstungen zu, die an der Wand stand. Sie streckte zaghaft ihre Fingerspitzen nach der grauen Rüstung aus, traute sich dann doch nicht und ließ ihre Hand wieder sinken. Sie wollte nichts zerstören und sie hatte nun mal ab und an zwei linke Hände. Sie seufzte leise auf und musterte den Brustpanzer von oben bis unten. Sie kannte sich zwar in solchen Dingen nicht sonderlich gut aus, doch es brauchte keinen Blick eines Speziallisten um festzustellen, dass es sich um ein antikes Stück handelte.

„Nicht schlecht, nicht schlecht.“

Sie wandte sich um und wollte gerade gehen, als ihre Augen an dem riesigen Spiegel hängen blieben, der ihr beschwörend entgegen funkelte. Wie gebannt trat sie auf den vergoldeten Rahmen zu. Efeu und Blumenranken schlängelten sich verspielt um das saubere Glas und erinnerten Leetha an ein Tor zu einer anderen Welt. Dieses Mal konnte sie ihre Finger nicht still halten, zu groß war ihre Faszination für den Spiegel. Der würde Anja bestimmt auch gefallen, da war sie sich sicher. Was ihr allerdings weniger gefiel, war ihr eigenes Spiegelbild, das ihr verschwitzt und müde entgegenblickte.

„Oh Mann, du hattest auch schon bessere Tage“, murmelte sie und zupfte an ihren Haaren herum. Genau in dem Moment erspähte sie drei Schatten im Spiegel. Sie zuckte erschrocken zusammen und wirbelte aufgeregt um die eigene Achse. An der langen Tafel, die plötzlich reich gedeckt war, hatte der Vater mit seinen Töchtern Platz genommen.

„Ausgezeichnet. Das Essen ist dir wieder einmal hervorragend gelungen.“

„Vielen Dank, Dad. Das freut mich.“

Melina strahlte über das ganze Gesicht und ihre Wangen leuchteten in einem sanften rot.

„Du verwöhnst mich, wirklich. Deine Kochkünste werden von Tag zu Tag besser. Du stehst deiner Mutter in nichts nach.“

„Meinst du wirklich?“

Der Mann tupfte seinen Mund mit der Servierte ab und nickte der älteren Tochter eifrig zu.

„Ja, aber sicher. Zweifelst du an meinen Worten?“

Melina schüttelte emsig ihren Kopf und schaute mit großen und hoffnungsvollen Augen zu ihrem Vater.

„Nein, das nicht, doch ich glaube, ich bin noch lange nicht so gut wie Mama.“

„Oh doch, das bist du. Glaube mir.“

Leethas Blick fiel auf Gesa, die die gesamte Zeit lustlos und genervt in ihrem Essen herumstocherte. Bei letztem Kompliment ließ sie die Gabel laut auf dem Teller aufschreien. Sowohl ihre Schwester als auch ihr Vater zuckten zusammen.

„Gesa! Was soll das denn? Man spielt nicht mit dem Essen! Deine Schwester hat sich viel Mühe gegeben, also habe wenigstens den Anstand, dich vernünftig zu benehmen wenn du schon nichts essen möchtest.“

Gesa sah trotzig auf und schnaubte verachtend, antwortete jedoch nicht. Ihr Verhalten trieb ihrem Vater eine leichte Zornesröte ins Gesicht. Vorsichtig schaltete sich Melina ein, die Verständnis für ihre kleine Schwester zu haben schien. Mitfühlend sah sie die an.

„Hast du denn keinen Hunger?“

Es folgte nur ein widerspenstiges Kopfschütteln als Antwort und Melina schluckte leicht, gab allerdings nicht auf.

„Schmeckt es dir denn nicht?“

„Nein!“

Gesa schmiss klirrend die Gabel auf den vollen Teller, sprang auf und rannte wütend aus dem Raum. Die Tür knallte laut zu und der Vater stand zornig auf. Zu spät, denn Gesa war bereits weg.

„Also wirklich was ist denn nun wieder in sie gefahren?“

Er warf einen fragenden Blick zur älteren Tochter, die deprimiert in ihren Stuhl einsank. Sofort wurden seine Gesichtszüge wieder weich und er trat auf sie zu, um ihr aufmunternd eine Hand auf die Schulter zu legen.

„Es liegt nicht an deinen Kochkünsten. Dein Essen ist vorzüglich. Sie macht einfach nur eine schwierige Phase durch. Nimm dir ihre Worte und ihr Verhalten nicht zu sehr zu Herzen. Ich werde nachher mal ein paar Takte mit ihr sprechen.“

Melina griff zaghaft nach der Hand ihres Vaters und schüttelte verneinend den Kopf.

„Nein, ist schon gut. Ich denke, ich weiß, was mit ihr los ist. Am besten ist es, wenn ich mit ihr spreche, ja? Bitte lass es mich zuerst versuchen. Ich denke, ich kann vielleicht besser zu ihr durchdringen.“

Ihr Vater zog überrascht eine Augenbraue in die Höhe, dann nickte er zustimmend.

„In Ordnung, das hört sich gut an. Ich bin mir sicher, du schaffst das.“

Beide lächelten sich innig an, dann waren sie plötzlich verschwunden und mit ihnen das Essen ebenso wie das Besteck. Leetha blinzelte ein paar Mal hintereinander. Da jedoch nichts mehr passierte, verließ auch sie das Zimmer mit gemischten Gefühlen.

Kapitel 4

Sie konnte nicht sagen, warum sie das tat. Auf der einen Seite wusste sie, dass es Hausfriedensbruch war, aber andererseits stimmte hier irgendetwas nicht. Ihr Verlangen, dem Geheimnis des Hauses und der mysteriösen Familie auf den Grund zu gehen war unbändig. Deswegen ging sie auch ohne Zögern zurück in den Flur und schnurstracks auf die zweite Tür zu, die noch unerforscht war. Sie holte einmal tief Luft, dann drückte sie entschlossen die Klinke nach unten und betrat das Wohnzimmer. Wie erwartet war sie allein in dem Raum. Das geräumige Zimmer bestand aus einer großen und sehr einladenden Ledercouch, einem edlen Glastisch mit schwarzen Beinen und milchig weißen Schränken und Regalen. Den Fernseher suchte Leetha vergebens. Wenn es kein TV-Gerät und keinen Computer hier gab, mit was beschäftigten sich die Kinder?

„Nichts für mich“, murmelte sie und bewegte sich auf den ersten Schrank zu, um den Inhalt zu inspizieren. Ein Pfiff entwich ihren Lippen, als sie das reichlich vorhandene Silberbesteck mit den kunstvollen Verzierungen erblickte. War hier auch irgendetwas einfach? Aßen die Bewohner wirklich mit dem blank geputzten Besteck? Für Leetha wirkte es mehr nach Schmuck und Dekoration als tatsächliches Nutzwerkzeug.

Gedankenverloren ging sie zu einem hüfthohen Schrank und begann, Schublade um Schublade zu öffnen. Sie fand viele gehäkelte und genähte Tischdecken und Tischläufer, die sie allerdings nur kurz musterte. Für Handarbeit hatte sie sich noch nie wirklich begeistern können, abgesehen vom wöchentlichen Backen. Das war jedoch was anderes. Überrascht hielt sie inne, als ihr ein paar Zeichnungen in die Hände fielen. Die DIN A4 Skizzen waren mit Bleistift gezeichnet und ziemlich gut. Es waren verschiedene Motive darauf abgebildet. Zum einen Schmuckschatullen und Medaillons, zum anderen unterschiedliche Landschaften und doch hatten alle etwas gemeinsam. Leetha kniff die Augen zusammen und prüfte jede Skizze sorgfältig, bis sie fand, was sie suchte. Auf jedem der Bilder waren verschiedene Symbole versteckt und eingearbeitet. Sie kannte die Zeichen nicht direkt, aber sie glaubte, diese in Zusammenhang mit Religion oder Magie schon einmal gesehen zu haben. Ob sie die Zeichnungen mit ihrem Handy abfotografieren sollte? Sie kramte etwas unschlüssig in ihren Taschen. Genau in dem Moment ließ sie eine wütende Stimme zusammenfahren und herumwirbeln.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Marienblut»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Marienblut» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Marienblut»

Обсуждение, отзывы о книге «Marienblut» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.