Helmut Barz - Damenopfer

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"Ich bin wirklich stolz darauf, die Sonderermittlungseinheit sowie das Institut für okkulte Pathologie und kryptoforensische Medizin offiziell eröffnen zu dürfen. Aus diesem Anlass möchte ich ihnen gleich den ersten Fall übergeben."
Mit diesen Worten erschießt sich Jan-Ole Vogel, Justizminister des Landes Hessen und der Rockstar seiner Partei. In aller Öffentlichkeit. Vor den Kameras der versammelten Medien. Doch warum? Katharina Klein und Andreas Amendt ermitteln – und geraten selbst ins Kreuzfeuer von Politik und Medien. Denn sie kommen einem medizinischen Skandal auf die Spur – und einer Verschwörung, die bis in die höchsten Kreise der Regierung reicht …
Frankfurts chaotischste Kriminalpolizistin ist zurück: Katharina Klein liebt Oldtimer, Schusswaffen – und noch immer den völlig falschen Mann. Auch als Kriminaldirektor und Leiterin einer neuen Sonderermittlungseinheit verbeißt sie sich in ihre Ermittlungen, bis sie die Täter zur Strecke gebracht hat – selbst, wenn sie damit eine solide Staatskrise auslöst.

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Die Lacher im Publikum gaben Vogel recht.

»Doch worüber wir noch gar nicht gesprochen haben«, fuhr er fort, sein Ton deutlich ernster, »ist das, womit sich die neue Sonderermittlungseinheit und das Institut für okkulte Pathologie und kryptoforensische Medizin beschäftigen werden: mit dem Tod!«

Vogel nahm einen Schluck aus dem bereitstehenden Wasserglas, um den Satz einsinken zu lassen. Doch das Publikum hing längst an seinen Lippen.

»Ja, mit dem Tod. Der letzten Grenze. Dem ultimativen Feind. Wir haben ihn aus unserem Leben ausgesperrt. Wir ziehen hohe Mauern um unsere Friedhöfe, verbannen sie hinaus aufs Land. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber Tatsache ist und bleibt: Wir alle werden sterben. Der Tod gewinnt immer, das müssen wir machtlos anerkennen. – Viel zu viele Menschen sterben jedoch vor ihrer Zeit. Durch heil- oder vermeidbare Krankheiten, durch Unfälle. Und, ja, auch durch die Hand Dritter. Wissentlich oder unwissentlich.«

Vogel senkte erneut den Blick auf den Aktenkoffer, bevor er fortfuhr: »Die Sonderermittlungseinheit sowie das Institut für okkulte Pathologie und kryptoforensische Medizin, die wir heute eröffnen, werden diesen Menschen, die nicht mehr für sich selbst sprechen können, eine Stimme geben. – Und letztlich, das erhoffe ich mir zumindest, wird die Arbeit dieser Institution dazu beitragen, dass weniger Menschen zu früh – vor ihrer von Gott, von der Natur bestimmten Zeit – dem schwarzen Schwarm des Todes zum Opfer fallen.«

Schwarzer Schwarm des Todes? Das hatte Katharina an diesem Tag schon einmal gehört. Auf dem Rundgang. Richtig. Vogel selbst hatte Andreas Amendt danach gefragt. Ob er wisse, was der Begriff bedeute. Leider hatte Katharina die Antwort nicht mitbekommen, denn in diesem Augenblick hatte sich Walpurga Grüngoldt ihrer bemächtigt. Die Oberbürgermeisterin hatte sie in mythischer Heldenverehrung in ihr Herz geschlossen, seit Katharina ihrem Sohn das Leben gerettet hatte.

»Und nun möchte ich Ihnen gerne die Menschen vorstellen, die diese schwere Aufgabe für uns schultern«, fuhr der Justizminister fort. »Denn über sie haben wir heute noch gar nicht gesprochen. – Leider heute nicht anwesend sind der Geschäftsführer Doktor Manès Müller …«

Natürlich. Das hatte Katharina beinahe verdrängt. Ihr war ja ein Geschäftsführer vor die Nase gesetzt worden.

»… sowie Kriminaloberkommissar Arndt Betsinger …«

Katharina war froh gewesen, seinen Namen auf der Bewerberliste zu lesen. Betsinger war ein alter Freund von ihr aus Polizeihochschulzeiten. Er saß aber gerade noch im Flieger aus Rom.

»Und nun, der Einfachheit halber, von innen nach außen:« Vogels Geste hatte die Eleganz und Verve eines Großzauberkünstlers. »Zunächst Doktor Alfons Horn und Doktor Bertram Horn, die Experten für Spurenkunde …«

Die Hörnchen. Gleichfalls Freunde von Katharina. Und die Besten ihres Fachs. Die eineiigen Zwillinge waren an diesem Morgen in den gleichen schwarzen Anzug und das gleiche weiße Hemd gekleidet. Damit man sie unterscheiden konnte, trug das eine Hörnchen eine rote Fliege mit blauen Punkten, das andere eine blaue Fliege mit roten Punkten.

»Daneben Kriminalhauptkommissar Doktor Arnulf Sturmer …«

Niemand würde vermuten, dass der Mann mit der Statur eines Preisboxers aus der unteren Liga und dem Gesicht einer missgelaunten Bulldogge Psychologie studiert hatte.

»Die uniformierten Beamten sind Polizeihauptwachtmeister Harald Markert …«, fuhr Vogel fort.

Harry. Katharinas erster Partner. Ihr Ausbilder. Ein großer, gutmütiger, grauhaariger Bär, ein »Schutzmann von nebenan«, der aber auch sehr ungemütlich werden konnte.

»… Kommissarsanwärter Darian Kadkani …«

Jung, drahtig, schneidig, olivfarbener Teint, militärischer Haarschnitt und gepflegter Schnauzbart: ein stolzer »Mitbürger mit Migrationshintergrund in Uniform«.

»Daneben wiederum Polizeioberkommissar Oswald Kramer …«

Oswald schaffte es auch an diesem Morgen, seine Uniform wie ein Fashion-Statement aussehen zu lassen. Er musste sich die Kleidungsstücke maßfertigen lassen. Gegönnt war es ihm, denn er war der beste Einsatzkoordinator, den Katharina kannte.

»Diana Söhnlein …«

Jeannie, wie sie allgemein nur genannt wurde – nach der bezaubernden Jeannie aus der beliebten Fernsehserie der Sechziger und Siebziger. Blond, zierlich, gutgelaunt. Ihr enger Rock gerade noch diesseits der Ziemlichkeitsgrenze. Sie war Amendts Sekretärin, doch eigentlich träumte sie davon, Schauspielerin zu werden.

»Frank Grüngoldt, der ab dem Sommer seinen Zivildienst in der IT der Sonderermittlungseinheit ableisten wird …«

Der schlaksige Junge mit den zu groß geratenen Ohren war der Sohn von Oberbürgermeisterin Walpurga Grüngoldt. Katharina hatte ihm das Leben gerettet. Seither hatte er sich in den Kopf gesetzt, Polizist zu werden.

»Und natürlich die beiden Leiter der Institution: Professor Doktor Andreas Zölestin Amendt …«

Amendts zweiter Vorname war Zölestin? Das hatte Katharina nicht gewusst. Sie musste sich eingestehen, dass sie ohnehin nicht viel über ihn wusste. Endlich traute sie sich, ihm einen Blick zuzuwerfen. Gut sah er aus. Erholt. Die Haut gebräunt. Der graue Anzug saß wie angegossen. Sein schwarzes Haar war frisch geschnitten. Und er hatte endlich den Kampf mit dem Rasierer aufgegeben und sich einen gepflegten Dreitagebart stehen lassen. Souverän stand er da, die linke Hand lässig in die Hosentasche gesteckt, als absolviere er solche Pressetermine jeden Tag.

»Zu guter Letzt die kriminalistische Leiterin: Kriminaldirektorin Katharina Klein!«

Nachdem er nun endlich alle Anwesenden vorgestellt und begrüßt hatte, stellte sich Vogel etwas aufrechter hin. »Ich bin wirklich stolz darauf, die Sonderermittlungseinheit sowie das Institut für okkulte Pathologie und kryptoforensische Medizin offiziell eröffnen zu dürfen. Aus diesem Anlass möchte ich ihnen gleich den ersten Fall übergeben.«

Während Vogel mit der einen Hand den Aluminiumkoffer vor sich aufklappte, ergriff er mit der anderen das Wasserglas, das für ihn bereitgestellt worden war. Er nahm einen großen Schluck …

doch …

er …

schluckte …

nicht!

Katharina wusste, was er vorhatte, noch bevor sie die monströse Pistole sah, die Vogel nur Sekunden später in der Hand hielt.

Sie sprang vor. Die Steinstufe unter ihr gab endgültig nach.

Katharina stürzte, versuchte sich abzufangen. Ihr Fuß stieß hart auf die nächsttiefere Stufe, glühender Schmerz schoss durch ihren Knöchel. Sie kippte nach vorne, schaffte es gerade noch, den Arm vor das Gesicht zu legen, dann schlug sie auf dem harten Stein der Treppe auf.

Sie wollte sich sofort wieder aufrappeln, doch ihr Arm hatte keine Kraft, auch nicht ihr Bein, das jetzt bis zur Hüfte vor Schmerzen loderte. Hilflos ließ sie sich zurücksinken …

… und musste mit ansehen, wie Vogel sich die Pistole unter das Kinn setzte …

Bitte, bitte, bitte lass das einfach einen schlechten Scherz sein!

… und abdrückte.

***

Damengambit

Weiterhin Sonntag, 6. April 2008.

Fühlt sich aber eher nach Montag an

»The attack and defence emanating from this classical opening produce some of the most beautiful chess it is possible to obtain. The Queen’s Gambit possesses the merit of being the soundest of all the openings.«

Frank Marshall

Gleicher Ort.

Gleiche Zeit.

Aber zu spät.

Kein schlechter Scherz. Und auch kein Zaubertrick.

Der Knall des Schusses peitschte über den Vorplatz der Villa.

Blut und Wasser schossen Vogel aus Mund und Nase. Dann kippte er rückwärts aus Katharinas Sichtfeld. Umstandslos. Als hätte man ihm den Strom abgeschaltet.

Katharina versuchte erneut, aufzustehen, doch Schmerzen durchschossen ihre Schulter und ihren Knöchel, als hätte man weißglühende Brandeisen hineingerammt.

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