Reiner Kotulla - Dagebliebene

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Eine Sammlung von Erzählungen über die DDR. Dabei geht es nicht um nostalgische Betrachtungen. Vielmehr wird versucht, die Kräfte zu beschreiben, die von Beginn an versucht haben, diesem deutschen Staat zu schaden, die nicht zulassen wollten, dass sich in der Deutschen Demokratischen Republik eine Gesellschaft entwickelte, die auf die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen verzichtete, die getreu der Prämisse, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf, handelte.
Die globale Kennzeichnung der DDR als Unrechtsstaat ist nicht nur falsch; sie kränkt auch die Bürger und Bürgerinnen dieses Staates.
Die Protagonisten der Kurzgeschichten sind erfunden. Ihre historische Wahrheit beruht darin, dass sie zur Zeit des Bestehens der beiden deutschen Staaten unter den dort herrschenden Verhältnissen hätten existieren können.

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Und Weizsäcker weiter: „Es ist ein historisches Faktum: Ohne die Übertragung der Macht an die Hitler-Clique 1933 durch die damals in Deutschland herrschenden Kreise hätte es kein 1939 gegeben. Ohne diesen Pakt von Kapital und Konzernen, von Antikommunisten und Antisemiten hätte es weder Krieg noch Völkermord und Holocaust gegeben. Und darum hätten 1945 nicht die Völker über Deutschland zu Gericht sitzen müssen. Sie taten es - zwangsläufig. Wenn wir also über Ursache und Folgen reden, müssen wir sehr früh beginnen.

In Jalta entschieden im Februar 1945 die drei Hauptmächte der Antihitlerkoalition über die Bildung von Besatzungszonen. Stalin, so ist überliefert, wollte auf diese Weise verhindern, dass der Plan des US-Finanzministers Henry M. Morgenthau verwirklicht würde. Dieser sah die vollständige Deindustrialisierung vor. Deutschland sollte binnen zwanzig Jahren in ein Agrarland verwandelt werden. Der Morgenthau-Plan favorisierte ferner die Bildung eines Norddeutschen Staates, eines Süddeutschen Staates und einer Internationalen Zone im Ruhrgebiet. Die Sowjetunion wollte — trotz der Bildung von Besatzungszonen — Deutschland als Ganzes erhalten.“ 2

Nachdem die Sowjetarmee und polnische Truppen im März 1945 die Oder-Neiße-Linie erreicht und die anglo-amerikanischen Streitkräfte den Rhein überschritten hatten, begann die letzte Phase des zweiten Weltkrieges in Europa. Das faschistische Oberkommando konzentrierte seine stärksten Divisionen im Raum von Berlin (1 Mill. Mann). Am 16.4.1945 traten die sowjetischen Armeen an Oder und Neiße zur Berliner Operation an. Sie stellten am 25.4.1945 die Verbindung mit den amerikanischen Truppen bei Torgau an der Elbe her, kesselten Berlin ein und zwangen es am 8.Mai 1945 zur Kapitulation. Am 30. 4. 1945 hatte sich Hitler im Bunker der Reichskanzlei durch Selbstmord seiner Verantwortung entzogen. In vielen Orten Deutschlands verhinderten Antifaschisten und andere mutige Patrioten, dass faschistische Offiziere und SS-Einheiten den Widerstand fortsetzten bzw. sinnlose Zerstörungen anrichteten. Die Häftlinge der Konzentrationslager Buchenwald und Mauthausen zum wesentlichen Teil sich selbst befreiten.

Am 8. Mai 1945 kapitulierte Hitlerdeutschland in Berlin-Karlshorst vor den Mächten der Antihitlerkoalition. Die von deutscher Seite durch Generalfeldmarschall Keitel und Vertreter der Luftwaffe und der Marine unterzeichnete Kapitulationsurkunde bestimmte die Feuereinstellung aller faschistischen Streitkräfte ab 8. Mai 1945, 23.01 Uhr, und die bedingungslose Übergabe.

Der T-34 (von russischтанк für Panzer) war ein mittlerer Panzer aus sowjetischer Produktion. Er wurde von 1940 bis 1958 gebaut und von der Roten Armee hauptsächlich im Großen Vaterländischen Krieg eingesetzt. Er gilt als bekanntester sowjetischer Panzer des Krieges. Seine einfache Bauweise ermöglichte eine hohe Massenproduktion unter zum Teil schwierigsten Bedingungen, auch außerhalb von Fabrikgebäuden in Sibirien. Er war mit über 50.000 Exemplaren der meistgebaute Panzer des Zweiten Weltkrieges und mit insgesamt über 80.000 einer der meistgebauten Panzer überhaupt. Der T-34 war zur Zeit des deutschen Überfalls 1941 allen deutschen Panzern klar überlegen. Durch seine enorme Überzahl trug er maßgeblich zum Sieg der Roten Armee bei.

Sowjetische Ehrenmale in Berlin

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden im Stadtgebiet von Berlin vier sowjetische Ehrenmale angelegt. Sie sollten an die getöteten Rotarmisten erinnern, insbesondere an die etwa 80.000 Soldaten, die bei der Schlacht um Berlin gefallen waren. Diese Ehrenmale sind nicht nur Denkmale an den Sieg. Sie sind gleichzeitig auch Gedenkstätten, in Verbund mit Soldatenfriedhöfen und somit sowjetische Kriegsgräberstätten in Deutschland. Das zentrale Ehrenmal ist die große Anlage im Treptower Park. Daneben entstanden die Ehrenmale im Großen Tiergarten, in der Schönholzer Heide und das Ehrenmal im Bucher Schlosspark (Stadtbezirk Berlin-Buch). Die beiden letztgenannten befinden sich im Bezirk Pankow.

Das Ehrenmal im Tiergarten wurde auf Grund eines Beschlusses des Kriegsrats der 1. Weißrussischen Front von den Bildhauern Lew Kerbel und Wladimir Zigal gemeinsam mit dem Architekten Nikolai Sergijewski entworfen und an der damaligen Charlottenburger Chaussee errichtet. Dieses Ehrenmal ist das letzte auf dem Kampfweg der 1. Weißrussischen Front von Küstrin über Seelow bis Berlin. Am 11. November 1945 wurde es mit einer Parade der alliierten Truppen eingeweiht.

Er hat mich vergewaltigt (1949)

Durch das kleine Fenster der Gartenlaube beobachtet Waltraud Tag für Tag die Streife, die ihren Postengang entlang der Telegrafenleitung absolvieren. Sie erinnert sich daran, was man ihnen immer wieder eingebläut hatte, dass das keine Menschen eher sibirische Tiere seien.

Einmal waren es nicht zwei, sondern drei Soldaten gewesen. Waltraud holte aus der Truhe das Fernglas, das einzige Andenken an den Geliebten, der bei Stalingrad gefallen war, und richtete es auf die drei. Zwei trugen keine Kopfbedeckung, hatten das Käppi unter die Schulterklappen geschoben. Ihre kahl geschorenen Schädel glänzten in der Sonne. Der dritte trug eine große runde Uniformmütze, dass sie sein Gesicht kaum erkennen konnte.

Die junge Frau nahm ihren ganzen Mut zusammen, verstaute das Fernglas wieder in der Truhe. Die Hand schon auf der Türklinke, zögerte sie, doch ihre Neugier überwog die Angst.

Die Soldaten sahen Waltraud nicht, als sie vor die Laubentür trat, also rief sie laut „Hallo!“

Der mit der großen Mütze, ein Leutnant, wandte seinen Kopf, blickte zu ihr hin und bedeutete den anderen zu halten. Auf halbem Wege trafen sie sich. Nacheinander blickte sie den drei Soldaten ins Gesicht. Auf den ersten Blick konnte sie darin nichts Tierisches entdecken. Deshalb nahm sie all ihren Mut zusammen, sah dem mit der großen runden Mütze in die Augen, stotterte ein wenig als sie die drei einlud.

Dann saßen sie um den Tisch auf der kleinen Wiese vor der Laube, tranken vom Kaffeeersatz, den man hier Muckefuck nannte, sprachen vom Wetter und sonst Wichtigem. Die beiden Postengänger verstanden kein Deutsch, sodass der Leutnant alles übersetzen musste.

Zuerst blickte Waltraud von einem zum anderen, während sie sprach, bis sie schließlich nur noch dem Leutnant in die Augen schaute. Leicht schräg gestellt, registrierte sie, dass sie ihn fragte, woher er käme. „Kasachstan, genau genommen aus der kasachischen Sowjetrepublik“, seine Antwort und sie weiter fragte, wo er gelernt hatte, so gut Deutsch zu sprechen. Da erzählte er von seinen Eltern, die schon in den 1930 er Jahren von der Wolga in den Osten gezogen waren. Er war zweisprachig aufgewachsen und hatte sich direkt nach dem Überfall der Hitler-Faschisten auf die Sowjetunion freiwillig zum Militär gemeldet.

„Überfall“, ging es Waltraud kurz durch den Kopf, Russlandfeldzug nannte sie es bisher.

„Darf ich fragen, wie sie heißen, gnädiges Fräulein?“

Da musste Waltraud lachen.

„Warum lachen Sie?“

„Gnädiges Fräulein hat mich noch nie jemand genannt. Ich heiße Waltraud und sie?“

„Wladimir Neubauer.“

„Sonst waren es immer nur zwei Soldaten, die hier vorbeikamen?“

„Nun, es hat Sabotagefälle an der Telegrafenleitung gegeben. Da müssen wir nachforschen.“

Einen Moment zögerte Wladimir, bevor er weitersprach.

„Ihnen ist da wohl nichts aufgefallen?“

Was meinte er wohl mit dieser Frage? Dachte er etwa sie oder jemand aus der Siedlung würden da etwas kaputtmachen? Und wenn, sie würde doch keinen Landsmann verraten. Das sagte sie ihm nicht, verneinte lediglich seine Frage.

„Na dann“, sagte Wladimir, bedankte sich für den Muckefuck auch im Namen seiner Kameraden.

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