Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

Здесь есть возможность читать онлайн «Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

2145 - Die Verfolgten: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «2145 - Die Verfolgten»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

2145 - Die Verfolgten — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «2145 - Die Verfolgten», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

12. Allegra – Atlanta – 07.07.2145

Sie saß in der Ab­stell­kam­mer und spiel­te auf ih­rem UniCom. Le­vel 182 sperr­te sich schon seit zwei Wo­chen da­ge­gen, von ihr ge­knackt zu wer­den, und das nerv­te sie. Bis da­hin hat­te sie selbst die schwie­rigs­ten Etap­pen des Spiels nach we­ni­gen Ta­gen be­stan­den.

Und wenn sie doch die Pre­mi­um­wäh­rung kauf­te? Mit ei­nem Fin­ger­schnip­pen wech­sel­te sie aus der Aug­men­ted-Um­ge­bung des Spiels in ihr Bank­pro­gramm, au­then­ti­fi­zier­te sich mit ei­nem Dau­men­ab­druck auf ei­nem vir­tu­el­len Feld über dem UniCom und ver­zog an­ge­sichts der klei­nen Zahl an ver­blie­be­nen Units ihr Ge­sicht. 25 Û und noch ziem­lich viel Mo­nat. Was, wenn sie den Le­vel trotz­dem nicht schaff­te?

Ein Klop­fen an der Tür schreck­te sie aus ih­rer Kon­zen­tra­ti­on auf. Wer wuss­te, dass sie in der Ab­stell­kam­mer saß?

Al­le­gra rühr­te sich nicht, lausch­te.

»Al­ly? Ich weiß, dass du da drin bist.«

Das war die Stim­me der Heim­lei­te­rin! Sie wuss­te, dass Al­le­gra noch wach war und wür­de sie ver­mut­lich da­für be­stra­fen.

Ihr Herz klopf­te schmerz­haft, als sie den UniCom in ih­re Ge­säß­ta­sche steck­te und lang­sam auf­stand. Sie öff­ne­te die Tür und blick­te Miss Tan ins Ge­sicht.

Statt ihr ei­ne Stand­pau­ke zu hal­ten, lä­chel­te die Heim­lei­te­rin sie nur an­ge­spannt an. »Gut, dass ich dich hier fin­de, Al­ly.« Ih­re Hän­de zit­ter­ten.

»Wa­rum? Was ist los?«

»Im gan­zen Coun­ty wur­de ei­ne Mu­tan­ten-Raz­zia aus­ge­ru­fen. Sie su­chen zwar einen jun­gen Mann, aber seit wann tun die Mu­tan­ten­jä­ger nur das, was sie an­geb­lich sol­len? Die wer­den al­len hier mit ih­ren Ta­schen­lam­pen in die Au­gen leuch­ten. Du bist in Ge­fahr.«

Al­le­gra zwang sich, durch­zuat­men. »Ich weiß nicht, wie­so mich das be­tref­fen soll­te, Miss Tan.«

»Wir ha­ben kei­ne Zeit für die­se Spie­le. Du weißt, dass du ei­ne Mu­tan­tin bist. Ich weiß, dass du ei­ne Mu­tan­tin bist. Wir müs­sen uns be­ei­len.«

Al­le­gra wisch­te sich has­tig die feuch­ten Hand­flä­chen an der Hin­ter­sei­te ih­rer Ho­se ab. »Kann ich Ih­nen ver­trau­en?«

»Ich hät­te dich bei den ers­ten An­zei­chen ver­ra­ten kön­nen, aber das woll­te ich nicht. Ich bin we­der blind noch blöd, Mäd­chen.«

»Na gut …« Wi­der­wil­lig ver­ließ Al­le­gra den Ab­stell­raum. »Was jetzt?«

»Du musst nach New Or­leans ge­hen.«

»Die Stadt wur­de auf­ge­ge­ben.«

»Ver­trau mir.« Miss Tan wisch­te an ih­rem UniCom her­um. »Ich ha­be dir ei­ne Rou­te ge­schickt, auf der du dort­hin ge­lan­gen kannst. Nur an die­sem Ort bist du si­cher und fin­dest Hil­fe. Dei­nes­glei­chen le­ben dort.«

Al­le­gra tipp­te den Bild­schirm an und so­fort pro­ji­zier­te der UniCom ei­ne Ho­lo­kar­te in die Luft. Sie run­zel­te die Stirn. »Das sind … mehr als fünf­hun­dert Mei­len. Wie soll ich das zu Fuß schaf­fen?«

»Da­rum geht es nicht. Ent­we­der du schaffst es oder du stirbst. Wenn du bleibst, kannst du nur ster­ben.«

»Wie viel Zeit ha­be ich noch?«

»Die Nach­richt ging vor ei­ni­gen Stun­den raus, sie ha­ben in Gor­don Ci­ty an­ge­fan­gen. Du musst schnells­tens hier weg.«

»Gut.« Al­le­gra at­me­te tief durch. »Ich brau­che mei­ne Schu­he und Pro­vi­ant.« Sie wa­ckel­te mit den Ze­hen in ih­ren Flip­flops.

»Ich ha­be einen Ruck­sack in der Kü­che vor­be­rei­tet. Zieh dich um. Ich war­te dort auf dich.«

Al­le­gra zog die Flip­flops aus und husch­te bar­fuß in den Schlaf­saal.

Ei­ni­ge der an­de­ren Mäd­chen schlie­fen be­reits, an­de­re spiel­ten heim­lich auf ih­ren UniComs.

»Al­ly! Wo kommst du auf ein­mal her?«

» Sch! …« Ei­lig zog Al­le­gra ih­re Schu­he un­ter dem Bett her­vor, zog sich ein Paar So­cken über die Fü­ße und schlüpf­te in die Turn­schu­he.

»Al­ly?«

»Seid still!« Sie zog ei­ne leich­te Jeans­ja­cke über und schlich wie­der zur Tür.

Die­ses Mal quietsch­ten ih­re Turn­schu­he auf­dring­lich.

»Al­ly, wo gehst du hin?«

»Wie­so bist du noch auf?«

»Was ist hier los? Ich will schla­fen!«

»Al­ly?«

Ih­re Hän­de fühl­ten sich eis­kalt an.

Die an­de­ren Mäd­chen wuss­ten nichts. Noch nicht. Sie brach­ten die Nach­richt, die auch sie ge­le­sen hat­te, nicht mit Al­le­gra in Ver­bin­dung. Aber bald wür­den sie ver­ste­hen. Und dann?

13. Avriel Adamski – Gordon City – 07.07.2145

Er dreh­te die Ak­te zwi­schen den Hän­den und trau­te sich nicht, sie auf­zu­ma­chen und zu le­sen.

Und das seit Stun­den.

Es war ein­fach al­les viel zu schnell ge­gan­gen. Todd hat­te die Tür zum Ak­ten­schrank ge­knackt und wäh­rend Avri­el nach sei­ner Ak­te ge­sucht und sie sich un­ter das T-Shirt ge­klemmt hat­te, ver­ur­sach­te sein bes­ter Freund so viel Cha­os im Raum, dass der Ver­lust der Un­ter­la­gen erst ein­mal nicht auf­fal­len wür­de.

Dann hat­te Todd ihn in ei­nem an­de­ren Kel­ler ver­steckt und kam ei­ni­ge Zeit spä­ter mit Cra­ckern und ei­ner Fla­sche Was­ser zu­rück. »Die Ron­ny tobt.«

»Klar. Was hast du er­war­tet? Dass sie euch für das Cha­os ei­ne Me­dail­le ver­leiht?«

»Äh …«

»Ja, ge­nau.«

»Ich lass dich dann mal hier. Sag mir ein­fach nicht, wann du ab­haust. Oder sag es mir doch. Dann len­ke ich die Ron­ny ab, ja?« Todd ver­schwand.

Seit­dem war Avri­el al­lei­ne mit den Ak­ten und den Cra­ckern.

»Was soll’s …« Er leg­te sich auf den Bauch, brei­te­te die Pa­pierak­te aus und be­leuch­te­te sie mit dem UniCom.

Laut den Ein­tra­gun­gen war er erst ei­ni­ge Ta­ge alt ge­we­sen, als ihn ei­ne Frau auf ih­rer Tür­schwel­le ge­fun­den hat­te. Er trug ein Bänd­chen am Arm, auf dem sein Na­me und sein Ge­burts­da­tum ge­stan­den hat­ten. Der 08.07.2128.

Mor­gen vor sieb­zehn Jah­ren.

Er strich mit den Fin­ger­spit­zen über das bei­lie­gen­de Fo­to. Ein glatz­köp­fi­ges Ba­by mit di­cken Ärm­chen.

Die Frau, die ihn ge­fun­den hat­te, hieß Aria­ne Faw und hin­ter ih­rem Na­men stand in Klam­mern ›HSM‹. Ho­mo Sa­pi­ens Mu­t­ans.

Ei­ne Mu­tan­tin.

Er tipp­te ih­re Adres­se, die in der Ak­te stand, in sei­nen UniCom ein – wenn er Glück hat­te, wohn­te sie noch dort und konn­te ihm ein paar Fra­gen be­ant­wor­ten. Er muss­te nur einen Weg fin­den, um nach At­lan­ta zu kom­men.

14. Ariane Faw – Atlanta – 07.07.2145

Ei­gent­lich hat­te sie sich fest vor­ge­nom­men, we­nigs­tens an die­sem Abend noch vor der Aus­gangs­sper­re zu er­wa­chen. Doch wie im­mer, wenn der We­cker ih­res UniComs klin­gel­te, stell­te sie ihn ru­hig, dreh­te sich um und ku­schel­te sich noch für ein, zwei Stünd­chen in die Kis­sen.

Erst weit nach Son­nen­un­ter­gang schäl­te sie sich aus der De­cke und tapp­te ins Ba­de­zim­mer.

Aria­ne be­gann ih­ren Abend da­mit, sich die kurz ge­schnit­te­nen Lo­cken zu käm­men und zu schau­en, ob sich graue Haa­re ins Blond ge­schli­chen hat­ten.

Ne­ga­tiv.

Be­ru­higt wand­te sie sich dann der sorg­fäl­ti­gen Wahl ih­rer Klei­dung zu: Mi­ni­rock, Ho­sen­trä­ger, ei­ne wei­ße Blu­se.

Wie je­den Abend weck­te die Gar­de­ro­be Erin­ne­run­gen an die glück­li­che Zeit, als sie Ge­schichts­stu­den­tin ge­we­sen war – da­mals wa­ren Mu­tan­ten und Men­schen noch freund­lich zu­ein­an­der ge­we­sen. Es war gleich­gül­tig, zu wel­cher der bei­den Men­schen­ras­sen man ge­hör­te, so­lan­ge man nur Köpf­chen be­saß und an der Abend­fa­kul­tät von Wa­shing­ton al­le Prü­fun­gen be­stand. An­grif­fe – laut Riú Gor­don der Grund für die Ver­fol­gun­gen – fan­den prak­tisch nicht statt. Vi­el­leicht al­le zwei, drei Jah­re ei­ner. Wenn über­haupt.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «2145 - Die Verfolgten»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «2145 - Die Verfolgten» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «2145 - Die Verfolgten»

Обсуждение, отзывы о книге «2145 - Die Verfolgten» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x