Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

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"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

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7. Avriel Adamski – Gordon City – 07.07.2145

Avri­el war an den erst­bes­ten Ort ge­ra­delt, der ihm ein­fiel – in den klei­nen öf­fent­li­chen Park ne­ben der Schu­le. Er wür­de nicht ewig dort blei­ben kön­nen.

Sie wür­den ihn bald schon über­all su­chen.

Er muss­te ver­schwin­den.

Unauf­fäl­lig hol­te Avri­el sei­nen UniCom aus der Ho­sen­ta­sche und lins­te auf die Uhr. Sperr­stun­de. Ei­gent­lich durf­te er sich nicht mehr auf den Stra­ßen auf­hal­ten. Nor­ma­ler­wei­se wur­de das Ge­setz eher lax durch­ge­setzt, aber nicht heu­te.

Ei­lig drück­te er sich an den We­gen ent­lang, im­mer im Schat­ten, und hoff­te, dass ihm kei­ne Pär­chen oder Spa­zier­gän­ger mit Hund be­geg­nen wür­den. Schnell fand er den klei­nen, et­was ver­wahr­los­ten Spring­brun­nen. An­geb­lich mo­der­ne Kunst, für Avri­el sah das Ding aus, als hät­te je­mand et­was Un­för­mi­ges ge­baut und dann mit Ab­sicht ver­ros­ten las­sen.

Er lehn­te sein Rad da­ge­gen, schöpf­te Was­ser und wusch sich aus­gie­big Ge­sicht und Hän­de. So lan­ge, bis sei­ne Haut rot war und sein Ge­sicht spann­te. Er zog sich sein T-Shirt über den Kopf und wen­de­te es. Auf den ers­ten Blick war nicht zu er­ken­nen, dass er es ver­kehrt her­um trug, so­dass nie­mand se­hen wür­de, wie schmut­zig es war. Au­ßer­dem hat­te das Hemd, das er dar­über ge­tra­gen hat­te, so­wie­so das Meis­te ab­be­kom­men. Avri­el ließ es in einen Ab­fall­ei­mer fal­len und schob mit ei­nem Ast Müll dar­über.

Das reich­te zwar ver­mut­lich nicht, um sei­ne Spur voll­kom­men zu ver­wi­schen, doch es war bes­ser als gar nichts. Wenn er nun durch den künst­li­chen Bach­lauf im Park wa­te­te und an­schlie­ßend in ei­nem wei­ten Bo­gen ins Wai­sen­haus zu­rück­kehr­te, konn­te er noch recht­zei­tig zum Abendes­sen da sein und so tun, als gin­ge ihn das Gan­ze nichts an.

Konn­te er so kalt­blü­tig sein?

Va­len­ti­ne war tot und er dach­te nur an sein ei­ge­nes Über­le­ben. Wie­so stell­te er sich nicht ein­fach? Wie­so woll­te er trotz al­lem noch wei­ter­le­ben?

Er wuss­te es nicht.

8. Riú Gordon – Washington D.C. – 07.07.2145

Die Be­frie­di­gung dar­über, dass er Mr Green ein­schüch­tern konn­te, hielt nicht lan­ge an. Vor al­lem aber lös­te die­ses Te­le­fonat sein ei­gent­li­ches Pro­blem nicht. Es war ihm egal, wer die Si­cher­heits­gel­der ver­un­treut hat­te, er wuss­te nur, dass die­se Per­son blu­ten muss­te. Am bes­ten so­fort, qual­voll und wäh­rend er genüss­lich zu­sah.

So­fern nichts an­de­res be­schä­digt war, wür­de es schon er­mit­tel­bar sein, wer das ge­we­sen war.

Er rief er­neut Mor­man­nin an. »Die Au­ßen­ka­me­ras in Gor­don Ci­ty sind de­fekt. Und zwar je­de ein­zel­ne.«

»Ich weiß. Wir kön­nen die Such­spin­nen nicht blind los­schi­cken, das kön­nen wir uns nicht leis­ten. Ich ha­be be­reits Droh­nen für Gor­don Ci­ty an­ge­for­dert, aber bis sie star­ten und beim Haus der Spring­fields sind …«

»… ist der Mu­tant mög­li­cher­wei­se weit weg. Das weiß ich, Bart.«

»Kann die Soft­wa­re ihn zu­ord­nen? An­hand der Vi­deo­auf­nah­men oder der DNA?«

»Die Bots sind dran. Er hat­te die Haa­re vor dem Ge­sicht hän­gen und die Bil­der sind teil­wei­se ver­schwom­men.«

Bart seufz­te am an­de­ren En­de Nord­ame­ri­kas.

»Ihr wer­det ihn fin­den und tun, was not­wen­dig ist.«

»Na­tür­lich.«

Riú leg­te auf. Gleich wie gut sich die Tech­nik in den letz­ten Jah­ren wie­der ent­wi­ckelt hat­te, er woll­te sich das Gan­ze selbst an­se­hen. Noch ein­mal spiel­te er die Auf­nah­me ab, bis er ein Bild hat­te, auf dem der Mu­tant auf­recht stand. Riú drück­te den Mo­ment-Free­ze- und gleich­zei­tig den Aus­wer­tungs­but­ton, der das Bild zu­sätz­lich mit Schät­zun­gen zu Kör­per­grö­ße, Ge­wicht und Al­ter be­schrif­te­te.

Zu­min­dest konn­te er so die Su­che nach dem Mu­tan­ten ein­schrän­ken las­sen, selbst wenn kei­ne ge­naue­re Ana­ly­se der Da­ten mög­lich sein soll­te.

Er schick­te die Da­tei an Bart Mor­man­nin.

Par­al­lel da­zu drück­te er auf einen But­ton, der ihn di­rekt mit dem Bü­ro sei­ner Se­kre­tä­rin ver­band. »Gla­fi­ra, Vor­la­ge M17. Du be­kommst gleich die Pa­ra­me­ter rein, ich will die Mel­dung se­hen und selbst ab­schi­cken.«

Noch ehe die jun­ge Frau ant­wor­ten konn­te, be­en­de­te er die Ver­bin­dung und schob die aus­ge­wer­te­te Da­tei in ih­ren Cloud­ord­ner.

We­ni­ge Mi­nu­ten spä­ter hat­te er den fer­ti­gen Text vor sich auf dem Touch­ta­ble: An al­le An­woh­ner Gor­don Ci­tys und des um­ge­ben­den Be­zir­kes! Ein ge­fähr­li­cher Mu­tant be­droht die öf­fent­li­che Si­cher­heit. Es han­delt sich um einen jun­gen Mann im Al­ter von un­ge­fähr 17 Jah­ren. Er hat schul­ter­lan­ge, blon­de Haa­re und trägt ein hell­blau­es Hemd mit T-Shirt dar­un­ter. Sei­ne Au­gen sind grün, an­sons­ten ist er schmal ge­baut und schät­zungs­wei­se 1,70 m groß. Hin­wei­se wer­den er­be­ten. Bit­te wen­den Sie sich da­für an die ört­li­chen Po­li­zei­dienst­stel­len.

All­ge­mein wird zum ei­ge­nen Schut­ze emp­foh­len, kei­ne Frem­den nach Son­nen­un­ter­gang ins Haus zu las­sen und kei­ne Ob­dach­lo­sen vor der Haus­tür auf­zu­neh­men und in das ei­ge­ne Heim zu brin­gen.

Riú Raoul­son Gor­don, Pre­si­dent of the Uni­ted World.

Die­se Nach­richt sand­te er di­rekt an den Lei­ter der Be­hör­de für Pro­pa­gan­da, Gio­se­phe Lob­bes. Des­sen Auf­ga­be war es, die Nach­richt ab­zu­seg­nen – oder mit zu­sätz­li­chen wirk­sa­men Flos­keln aus­zu­stat­ten – und dann an die Po­li­zei wei­ter­zu­lei­ten.

»Nun ent­wischst du mir nicht mehr, klei­ner Mu­tant.« Er grins­te zu­frie­den. Zum ers­ten Mal an die­sem Abend hat­te er das Ge­fühl, et­was Nütz­li­ches ge­tan zu ha­ben.

9. Avriel Adamski – Gordon City – 07.07.2145

End­lich er­reich­te Avri­el das Wai­sen­haus. Flüch­tig sah er sich um. Nach rechts, links, hin­ten, oben.

Nichts.

Jetzt muss­te er nur noch un­ge­se­hen hin­ein.

Has­tig zog er sei­nen UniCom aus der Ho­sen­ta­sche und schau­te auf die Uhr­zeit. Das Abendes­sen hat­te er je­den­falls schon ver­passt, das ver­hieß nichts Gu­tes.

Das Gerät vi­brier­te in sei­nen Hän­den und er rief die Nach­richt ab.

»An al­le re­gis­trier­ten Nut­zer.«

Er las wei­ter.

Schei­ße. Das war sein Fahn­dungs­auf­ruf.

Sein Hemd. Sein T-Shirt. Sei­ne Haa­re. Zum Glück hat­te er das Hemd be­reits ent­sorgt und sei­ne Haa­re hin­gen so weit in sein Ge­sicht, dass man es kaum er­ken­nen konn­te. Aber was, wenn das nicht reich­te? Wie vie­le Jungs in sei­nem Al­ter tru­gen lan­ge Haa­re? Und wie vie­le von de­nen kann­ten Va­len­ti­ne?

Übel­keit stieg in ihm auf, traf auf einen schmerz­haf­ten Kloß in sei­nem Hals. Er lehn­te sich an den Baum vor dem Wai­sen­haus und übergab sich so lan­ge, bis er nur noch Ma­gen­saft spuck­te.

Er ver­lor wert­vol­le Zeit.

Schnell zog er den UniCom wie­der her­vor und tipp­te ei­ne Nach­richt an sei­nen bes­ten Freund Todd. »Ich brau­che Hil­fe.«

Prompt kam die Ant­wort: »Wo bist du? Die Ron­ny tobt. Die ha­ben hier ei­ne Raz­zia ge­macht, al­les auf den Kopf ge­stellt, und sie ist ih­nen die gan­ze Zeit nach­ge­rannt und hat ge­brüllt.«

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