Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

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"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

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»Nie­mals! Ich mei­ne, das hier ist mein Zu­hau­se, oder?« Er starr­te sie ge­hetzt an. »Ich ha­be kein an­de­res …« Doch tief im In­ne­ren wuss­te Avri­el, dass sie recht hat­te und er am bes­ten so­fort sei­ne Sa­chen pa­cken und ver­schwin­den soll­te.

»Va­len­ti­ne, ich woll­te bei dei­nem Va­ter um dei­ne Hand an­hal­ten.« Er er­rö­te­te hef­tig.

»Mein Va­ter wür­de mich kei­nem Wai­sen­kind ge­ben. Erst recht kei­nem … Du weißt schon.« Va­len­ti­ne ball­te die Hän­de zu Fäus­ten, so­dass sich die Fin­ger­nä­gel ins Fleisch gru­ben.

»Wenn wir das sieb­zehn­te Le­bens­jahr er­rei­chen, er­hal­ten wir ei­ne Geld­sum­me, die von un­se­ren Schul­no­ten ab­hängt. Va­len­ti­ne, du kennst mei­ne Zeug­nis­se und kannst dir aus­rech­nen, dass das nicht we­nig sein wird!«

»Avi, wenn … wenn du dar­auf be­stehst, dann komm doch heu­te Abend zu mir. Ich bin al­lein zu Hau­se, da kön­nen wir über al­les re­den, oh­ne …« Sie sah sich flüch­tig auf dem Schul­hof um. Ih­re Stim­me zit­ter­te.

»Gut. Ich wer­de kom­men.« Er dreh­te sich weg und ging schnell ans an­de­re En­de des Schul­ho­fes, konn­te es nicht er­tra­gen, wei­ter in ih­rer Nä­he zu sein.

Wenn er Gor­don Ci­ty ver­las­sen muss­te, dann hat­te er kei­ne Wahl. Er muss­te sich von ihr ver­ab­schie­den. Für im­mer.

Nach der Schu­le stand Avri­el, sau­ber ge­kämmt und mit ei­nem Strauß ih­rer Lieb­lings­blu­men – pin­ke Li­li­en – im Arm, vor Va­len­ti­nes Haus. Sein Herz schlug ihm schon den gan­zen Tag bis zum Hals. Er drück­te auf die Klin­gel und kurz dar­auf glitt die Schie­be­tür ge­räusch­los bei­sei­te. Auf ein­mal war er hell­wach und trotz der Dun­kel­heit im Haus sah er deut­lich die Trep­pen, die zum Zim­mer sei­ner bes­ten Freun­din führ­ten. Er rann­te hoch und fand sich mit klop­fen­dem Her­zen vor ih­rer Zim­mer­tür wie­der. Soll­te er hin­ein­ge­hen? Kurz lausch­te er, doch kein Laut war hin­ter der Tür zu hö­ren. Er drück­te vor­sich­tig die Klin­ke nach un­ten.

In ih­rem weiß ge­tünch­ten Zim­mer saß Va­len­ti­ne auf ei­nem Stuhl an ei­nem weiß la­ckier­ten Tisch. Ih­re Schu­l­uni­form war mitt­ler­wei­le zer­knit­tert, und im Spie­gel er­kann­te er, dass sie den Kopf auf die Hän­de ge­legt hat­te und schlief.

Avri­el trat zu ihr und sah zu, wie sich ein paar Haa­re im Rhyth­mus ih­res re­gel­mä­ßi­gen Atems sach­te vor ih­rem Ge­sicht be­weg­ten. Sie wirk­te in die­sem Mo­ment noch zer­brech­li­cher als auf dem Schul­hof – ah­nungs­los und leicht ver­wund­bar, oh­ne Schutz. Die ge­schlos­se­nen Li­der wa­ren ge­rötet, auf­ge­quol­len und zit­ter­ten, als wür­den Alb­träu­me sie pla­gen.

Doch was ihn be­son­ders an­zog, wa­ren ih­re vom Wei­nen ge­schwol­le­nen, leicht ge­öff­ne­ten Lip­pen. Und oh­ne zu wis­sen, was er da tat, küss­te er ih­ren fie­brig hei­ßen Mund.

Va­len­ti­ne er­wach­te und schlug ihm ins Ge­sicht. »Wie kannst du nur?« Sie stieß ihn von sich.

Sein Kopf prall­te schmerz­haft ge­gen ein nied­ri­ges Re­gal. Ein me­tal­li­scher Ge­schmack brei­te­te sich auf sei­ner Zun­ge aus und mach­te ihn ra­send. Gleich­zei­tig hat­te Va­len­ti­ne nie rei­zen­der aus­ge­se­hen als mit die­sem le­ben­di­gen, wü­ten­den Ge­sichts­aus­druck.

»Es tut mir leid.« Das war ge­lo­gen – der Kuss hat­te ihm durch­aus ge­fal­len, ih­re Lip­pen wa­ren so schön weich …

»Du Heuch­ler! Ich kann nicht glau­ben, dass du ein­fach über mich her­fällst!« Va­len­ti­ne schlug ihn er­neut.

Plötz­lich sah er rot – oder eher hell, die Far­be ih­rer Haut …

»Avi!« Der Ruf ging in einen lang ge­zo­ge­nen Schrei über, der Avri­el nicht mehr er­reich­te.

Wie ein Raub­tier pack­te er sie und ver­senk­te sei­ne Zäh­ne in ih­rem Arm, füll­te sei­nen Mund mit ih­rem Ge­schmack, lösch­te das Feu­er in sei­nem Her­zen mit der Küh­le ih­rer sei­den­wei­chen Haut.

Ihren Schmer­zens­schrei hör­te er nur dumpf, wie durch einen Schlei­er. Ih­re lä­cher­lich klei­ne, schwa­che Faust schlug er­folg­los ge­gen sein Ge­sicht, sei­ne Brust, sei­nen Hals.

Er pack­te ihr Hand­ge­lenk und drück­te zu, zerr­te dar­an, bis die­ses läs­ti­ge, zu­cken­de Ding ihn nicht mehr ir­ri­tier­te.

Ver­sank im­mer mehr in ei­nem rot ge­rä­der­ten Wahn. Biss er­neut zu.

Bis sie sich nicht mehr wehr­te und zu Bo­den sank.

Doch mit der Ru­he kam auch der Hor­ror. Er blick­te auf Va­len­ti­ne hin­ab und spür­te, wie sei­ne Hän­de zit­ter­ten. Als wür­den sie nicht ihm ge­hö­ren. Aus den Wun­den si­cker­te Blut, aber es lock­te ihn nicht, im Ge­gen­teil. Der An­blick ver­ur­sach­te ihm ein Ge­fühl des Ekels.

Mit dem Pf­licht­be­wusst­sein ei­nes Schul­jun­gen drück­te er auf den in je­dem Zim­mer in­stal­lier­ten Knopf, der ei­ne Am­bu­lanz her­bei­ru­fen wür­de – er war sich si­cher, dass sie Va­len­ti­ne nicht hel­fen konn­te.

3. Riú Gordon – Washington D.C. – 07.07.2145

Riú saß vor sei­nem in den Schreib­tisch ein­ge­bet­te­ten Ar­beits­com­pu­ter im Oval Of­fi­ce und war ganz auf­ge­kratzt. Ei­gent­lich leb­te er in stän­di­ger Furcht, hat­te kei­ne Zeit für Ru­he­pau­sen.

Er wuss­te ge­nau, dass er sich ob­jek­tiv be­trach­tet am si­chers­ten Ort der Er­de be­fand. Die neues­ten Si­cher­heits­vor­keh­run­gen hat­te er schließ­lich selbst ein­bau­en las­sen und da­mit das Oval Of­fi­ce zu ei­ner un­ein­nehm­ba­ren Fes­tung ge­macht. Selbst wenn je­mand es ge­gen sei­nen Wil­len hin­ein­schaff­te, hat­te er im­mer noch ge­nug Män­ner vom Se­cret Ser­vice vor der Tür, um ei­ne klei­ne Ar­mee auf­zu­hal­ten.

Und dann dach­te er dar­an, dass sein Va­ter ei­gent­lich an sei­ner Stel­le sit­zen soll­te, und fühl­te sich mick­rig. Wer war er im Ver­gleich zu Raoul Gor­don? Ein klei­ner Jun­ge, auf des­sen Rücken die gan­ze Welt lag. Und ir­gend­wann wür­de er un­ter ih­rem Ge­wicht zu­sam­men­bre­chen.

Da­bei war nicht ge­ra­de hilf­reich, dass sich nach dem Tod sei­nes Va­ters sämt­li­che KI-As­sis­ten­ten ein­fach ab­ge­schal­tet hat­ten und Riú so­mit ei­ne Welt zu­sam­men­hal­ten muss­te, die tech­nisch um fünf­zig, wenn nicht gar hun­dert Jah­re in die Ver­gan­gen­heit ka­ta­pul­tiert wor­den war.

Nun war je­doch die auf­rei­ben­de Bild­schirm­ar­beit be­en­det, er hat­te nichts zu tun und ge­nau das mach­te ihn ner­vös, so­dass er sich per­ma­nent da­von ab­hal­ten muss­te, auf dem Touch­s­creen her­um­zu­trom­meln und da­mit un­frei­wil­lig Be­feh­le aus­zu­lö­sen.

Er könn­te das Gerät aus­schal­ten, das Oval Of­fi­ce ver­las­sen und sich aus­ru­hen. Ei­ni­ge Stun­den gar nichts tun und hof­fen, dass er nicht auf Schlaf­ta­blet­ten zu­rück­grei­fen muss­te, um die drin­gend not­wen­di­ge Ru­he zu be­kom­men.

Und wenn ge­nau in die­sem Mo­ment ein At­ten­tä­ter da­bei wä­re, sei­nen per­fi­den Plan in die Tat um­zu­set­zen?

Nein. Er muss­te blei­ben. Schla­fen konn­te er auch spä­ter noch.

Schon seit Mo­na­ten hiel­ten sich die­se ver­damm­ten Mu­tan­ten be­deckt, kein ein­zi­ger An­griff, nicht ein­mal ir­gend­wel­che Ju­gend­li­che, bei de­nen die el­ter­li­chen Ge­ne durch­bra­chen. Nichts. Konn­te das be­deu­ten, dass sie et­was be­son­ders Gro­ßes plan­ten – war das die Ru­he vor dem Sturm? Vor sei­nem Sturz?

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