Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

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"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

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Müh­sam zwang sich Avri­el, auf­zu­ste­hen und drück­te sich eng an den Stamm der Bal­samtan­ne. Die Na­deln igno­rier­te er.

Avri­el spür­te, wie er un­kon­trol­liert am gan­zen Kör­per zu zit­tern be­gann.

Va­len­ti­ne …

Gera­de eben noch ihr zar­tes, schla­fen­des Ge­sicht … die Ohr­fei­ge … der Zorn … ihr Blut an sei­nen Hän­den …

Was hat­te er ge­tan?

Er hör­te, wie sich wei­te­re Wa­gen dem Haus nä­her­ten und späh­te durch die Äs­te. Ar­mee­fahr­zeu­ge. Kei­ne Zeit für Ge­wis­sens­bis­se, sie wür­den in den nächs­ten Se­kun­den aus­stei­gen und ihn zu­erst ge­nau dort su­chen, wo er saß.

Im Schutz der Tan­ne schlich er zum Haus und um­run­de­te es, sprang über den Zaun und schnapp­te sich sein Rad. Nichts wie weg!

5. Allegra – Atlanta – 07.07.2145

Sehn­süch­tig blick­te Al­le­gra nach drau­ßen, auf die Wie­se vor dem Wai­sen­haus. Jetzt, da es lang­sam Abend wur­de, spür­te sie, wie sie wie­der zu den Le­ben­den zu­rück­kehr­te.

Das At­men fiel ihr nicht mehr so schwer wie in der Glut­hit­ze des Ta­ges, ih­re Ge­dan­ken wa­ren nicht mehr so ver­ne­belt. Wenn sie nicht wüss­te, dass man sie in we­ni­gen Stun­den ins Bett schi­cken wür­de, hät­te sie gu­te Lau­ne. So aber schob sie ihr Abendes­sen lust­los auf ih­rem Tel­ler hin und her.

»Was wird das, wenn es fer­tig ist?« Miss Brown bau­te sich vor ihr auf.

Al­le­gra blick­te sie un­schul­dig an. »Ich weiß nicht, was Sie mei­nen.«

»Dein Es­sen wird mit Steu­er­gel­dern be­zahlt. Wenn du es nicht auf­isst, dann wan­dert es in den Müll. Ist es das, was du willst? Dass un­se­re Steu­er­gel­der in den Müll wan­dern?«

»Na­tür­lich nicht, Miss Brown.« Was war das für ei­ne dum­me Fra­ge?

»Dann iss auf.«

»Na­tür­lich, Miss Brown.« Al­le­gra roll­te mit den Au­gen. Sie konn­te sich nicht vor­stel­len, dass Geld be­son­ders gut schmeck­te.

Abstrak­te Din­ge hat­ten oh­ne­hin kei­nen Ge­schmack.

6. Riú Gordon – Washington D.C. – 07.07.2145

Es war im­mer wie­der über­ra­schend, wie gut sich der an­er­zo­ge­ne An­stand der Leu­te ge­gen sie selbst nut­zen ließ. Riú kann­te kei­nen ein­zi­gen Fall ei­nes Mu­tan­ten­an­griffs durch Ju­gend­li­che, bei dem sich der Schul­di­ge nicht selbst ans Mes­ser lie­fer­te.

Es war lä­cher­lich ein­fach. So­bald sie be­grif­fen, was sie ge­tan hat­ten, drück­ten sie al­le auf den Am­bu­lanz­knopf oder rie­fen über ih­ren UniCom Hil­fe. Oh­ne zu wis­sen, dass von die­sem Au­gen­blick an al­les mit­ge­schnit­ten wur­de, was um sie her­um ge­sch­ah.

So auch in die­sem Fall.

Riú starr­te so an­ge­strengt auf die Auf­nah­men, dass sei­ne Au­gen zu trä­nen be­gan­nen. Er blin­zel­te ei­ni­ge Ma­le hef­tig und rieb sich mit dem Han­drücken übers Ge­sicht.

Jetzt nur nicht im ent­schei­den­den Mo­ment mü­de wer­den.

Ner­vös blick­te er auf die Ka­me­ra-Stre­ams, von de­nen der jun­ge Mann auf ein­mal ver­schwun­den schi­en. Wi­der bes­se­res Wis­sen war er für einen Au­gen­blick ge­neigt, an den Blöd­sinn zu glau­ben, dass Mu­tan­ten sich un­sicht­bar ma­chen konn­ten. Doch so­fort schüt­tel­te er den Kopf. Als er da­mals Fa­bri­cia mit den Vor­ur­tei­len ge­gen­über Mu­tan­ten kon­fron­tier­te, hat­te sie ihn laut und schal­lend aus­ge­lacht, weil er an so einen Un­fug glaub­te. Er muss­te die Ur­sa­che in den Auf­nah­men su­chen.

Jetzt be­reu­te er, sei­nen As­sis­ten­ten weg­ge­schickt zu ha­ben. So muss­te er selbst mit den Da­tei­en han­tie­ren, statt die Show zu ge­nie­ßen.

Riú spei­cher­te mit ei­ni­gen ge­üb­ten Hand­be­we­gun­gen die Auf­nah­men aus dem Haus der Spring­fields und öff­ne­te sie. Mit ei­ner leich­ten Berüh­rung sei­nes Dau­mens spiel­te er die Da­tei­en in Zeit­lu­pe ab, und voilà …

Das Fens­ter im Zim­mer des Mäd­chens stand of­fen und ein trotz mo­d­erns­ter Ka­me­ras leicht un­schar­fes Bild zeig­te ihm einen Mu­tan­ten, der ge­nau 00:03:34 nach Auf­nah­me­be­ginn auf das Fens­ter­brett sprang und un­mit­tel­bar da­nach ver­schwand.

Aber wo­hin war der Mu­tant ge­flo­hen?

So­fort woll­te er die Bil­der der Au­ßen­ka­me­ras ab­ru­fen, um ge­nau das her­aus­zu­fin­den, doch ihn emp­fing ei­ne knall­ro­te, blin­ken­de Feh­ler­mel­dung im Kon­troll­pa­nel. Die Feh­ler­be­schrei­bung of­fen­bar­te ihm, dass schon letz­te Wo­che je­mand den Au­ßen­ka­me­ras von Gor­don Ci­ty den Saft ab­ge­dreht hat­te – und an­schei­nend hat­te sich im­mer noch nie­mand die Mü­he ge­macht, den Scha­den zu re­pa­rie­ren, ob­wohl er höchst­per­sön­lich die un­miss­ver­ständ­li­che An­wei­sun­ge ge­ge­ben hat­te, Stö­run­gen an Über­wa­chungs­ge­rä­ten um­ge­hend zu be­he­ben!

Er tipp­te ge­gen die Smart­wall. »Wel­chem Coun­ty ge­hört Gor­don Ci­ty an?«

»Gu­ten Abend. Gor­don Ci­ty ge­hört zu DeKalb Coun­ty. Kann ich wei­ter be­hilf­lich sein?«

Die KI hat­te ei­ne an­ge­neh­me Stim­me, aber ihm wä­re es lie­ber, sie hät­te nichts ge­sagt.

»Fa­bri­cia, ru­fe den Coun­ty Exe­cu­ti­ve an.«

»Ich ru­fe den Coun­ty Exe­cu­ti­ve von DeKalb Coun­ty an. Rich­tig?«

»Rich­tig.« Er stütz­te ge­nervt das Ge­sicht in die Hän­de. KI stand für künst­li­che In­tel­li­genz, aber das Pro­gramm müss­te in dem Fall KD hei­ßen. Künst­li­che Dumm­heit. Nicht zu ver­glei­chen mit den As­sis­ten­ten aus sei­ner Stu­di­en­zeit.

Im­mer­hin war das Pro­gramm schlau ge­nug, sich durch­zu­wäh­len, oh­ne ihn nach wei­te­ren De­tails zu fra­gen. Nach­dem nie­mand ans Bü­ro­te­le­fon ging, rief es di­rekt beim Coun­ty Exe­cu­ti­ve zu Hau­se an.

»Mr Green?« Riú schiel­te auf das Pro­fil, das Fa­bri­cia, wie er sei­ne KI in ei­nem sen­ti­men­ta­len An­fall ge­nannt hat­te, für ihn ne­ben den An­ruf­in­for­ma­tio­nen ein­blen­de­te.

»Wer ruft an? Es ist Fei­er­abend. Wenn das ein Streich ist …«

»Riú Gor­don. Aus dem Wei­ßen Haus.«

»Ent­schul­di­gen Sie bit­te, Sir, Mr Pre­si­dent, ich …«

»Mr Green, wie­so sind die Au­ßen­ka­me­ras an den Ge­bäu­den in Gor­don Ci­ty ka­putt und das seit vier Wo­chen?«

»Seit vier … Das ist nicht mög­lich. Die Au­ßen­ka­me­ras in Gor­don Ci­ty sind längst re­pa­riert.«

»Soll mei­ne Of­fi­ce Ma­na­ge­rin ent­spre­chen­de Be­wei­se zu­sam­men­stel­len und Ih­nen zu­kom­men las­sen, Mr Green?« Er lä­chel­te.

»Ich … wer­de das über­prü­fen. Soll ich zu­rück­ru­fen, Mr Pre­si­dent?«

»Le­gen Sie nicht auf. Ich war­te.«

»Ich wer­de mich be­ei­len.«

Riú hör­te den Mann hek­tisch mit Pa­pie­ren ra­scheln, Schub­la­den zu­knal­len und dann ab­ge­hackt tip­pen. Ver­mut­lich ein­hän­dig.

Stil­le.

»Mr Pre­si­dent?«

»Ich hö­re.«

»Ich weiß nicht, wie das pas­sie­ren konn­te, aber das Geld für die Re­pa­ra­tur der Ka­me­ras … Es ist mir sehr un­an­ge­nehm.«

»Was?«

»Laut mei­nen Un­ter­la­gen soll­ten sie längst re­pa­riert wor­den sein. Aber of­fen­sicht­lich ist das nicht ge­sche­hen. Ich weiß nicht, wo­hin die Staats­gel­der da­für ver­schwun­den sind.«

»Ein Mu­tant ist in Ihrem Coun­ty auf der Flucht, Mr Green. Und kei­ne ein­zi­ge Au­ßen­ka­me­ra in der gan­zen Stadt funk­tio­niert. Sie ah­nen hof­fent­lich, wel­che das Kon­se­quen­zen ha­ben wird?«

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