Katherina Ushachov - 2145 - Die Verfolgten

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"Mutantenschlampen mit dem Gesicht zur Wand, Hände über den Kopf." //
Fabricia ließ vor Schreck den Korb fallen.//
"Pass gefälligst auf, FM." Er schlug ihr hart ins Gesicht. //
Im Jahre 2145 werden Mutanten von der Regierung gejagt. Der siebzehnjährige Avriel ist überzeugter Anhänger der Doktrin des Weltpräsidenten und hasst die mutierten Menschen von ganzem Herzen. Bis ihm klar wird, dass er selbst einer von ihnen ist. Er muss fliehen. Unterschlupf findet er bei Fabricia, der Anführerin der Verfolgten. Als sie verschwindet, kommt es zum Putsch und der Kampf gegen das Regime des Präsidenten beginnt.//
Eine beklemmende Near Future-Dystopie!//
Parallelen zu gegenwärtigen und vergangenen politischen Ereignissen und Strukturen sind nicht zufällig.

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Kurz be­vor sie die Woh­nung ver­ließ, be­trach­te­te sie ihr Lieb­lings­fo­to.

Im Mond­licht hat­ten sie da­mals, vor neun­zehn Jah­ren, ein Fo­to ge­macht. Fa­bri­ci­as stren­ger Zopf schlang sich wie zu­fäl­lig um Riús Hals, er hielt sie fest an sich ge­drückt, und Aria­ne selbst stand hin­ter ih­nen auf ei­ner Bank und lach­te.

Wa­rum war er nur so ein Mons­ter ge­wor­den?

Aria­ne schloss die Tür auf und ging los zum Zi­ga­ret­ten­au­to­ma­ten. Sie brach­te es ein­fach nicht fer­tig, ih­ren Be­darf rea­lis­tisch ein­zu­schät­zen und die Päck­chen auf Vor­rat zu kau­fen. Au­ßer­dem wur­de sie noch nie er­wi­scht, ob­wohl sie fast je­den Abend drau­ßen war. Da­bei ließ sie die Nacht Re­vue pas­sie­ren, in der ei­ne ver­wein­te Fa­bri­cia bei ihr vor der Tür ge­stan­den und um Ein­lass ge­be­ten hat­te.

Da­mals hat­te Fa­bri­cia mit Riú Schluss ge­macht, weil sie von ihm schwan­ger war und nicht woll­te, dass er ih­ret­we­gen Pro­ble­me mit sei­nem Va­ter be­kom­men wür­de. »Hast du es ihm ge­sagt?«, frag­te Aria­ne so­fort, doch ih­re bes­te Freun­din hat­te ver­neint.

We­ni­ge Wo­chen spä­ter trat Riú in die An­ti­mu­tan­ten-Par­tei, kurz: AMP, ein und Aria­ne brach je­den Kon­takt zu ihm ab. Sie konn­te nicht län­ger mit je­man­dem be­freun­det sein, der ak­tiv an ih­rer Ver­nich­tung und der Aus­rot­tung ih­rer Mit­mu­tan­ten ar­bei­te­te.

Sie sel­ber war kurz dar­auf in die Op­po­si­ti­ons­par­tei MP ein­ge­tre­ten und be­reu­te es nicht – sie woll­te ih­re Wür­de be­wah­ren und mit al­len Mit­teln da­ge­gen kämp­fen, dass den Mu­tan­ten im Lau­fe der Jah­re sämt­li­che Grund­rech­te ent­zo­gen wur­den.

Auch wenn das Schick­sal sie und ih­ren einst bes­ten Freund auf die­se Wei­se zu Fein­den mach­te.

Ein an­ge­neh­mer Som­mer­wind hüll­te Aria­ne ein und nahm al­les Trü­be ih­rer Ge­dan­ken mit sich fort, als sie ih­re Kre­dit­kar­te zog und trotz Aus­gangs­sper­re in al­ler Ru­he ih­re Zi­ga­ret­ten be­zahl­te. Auf ih­rem UniCom wür­de sie da­für ei­ne Mah­nung er­hal­ten, aber das war ihr egal. Sie wür­de an­tip­pen, dass sie sich ih­res Un­rechts be­wusst war, und wei­ter­ma­chen. Glück­li­cher­wei­se mel­de­ten die Ban­ken das noch nicht an die Be­hör­den.

Da­bei über­flog sie aus rei­ner Ge­wohn­heit die An­zei­gen auf der Wer­be­säu­le ne­ben dem Au­to­ma­ten. Der neues­te Ki­no­film, das mo­d­erns­te bio­ni­sche Exoske­lett, ein Mu­tan­ten­schreck auf Ul­tra­schall­ba­sis im Son­der­an­ge­bot, Kurz­nach­rich­ten …

Dann sah sie die Fahn­dungs­an­zei­ge.

»Na­nu?« So­fort sprang ihr die Ähn­lich­keit ins Au­ge: Sieht der Typ auf dem Steck­brief nicht fast so aus wie Riú als Ju­gend­li­cher? Wie konn­te das bloß sein?

15. Allegra – unterwegs – 08.07.2145

Sie at­me­te tief durch. Ei­gent­lich war das Gan­ze wie ein Aug­men­ted Rea­li­ty Spiel, und ih­re Quest be­stand dar­in, zu­nächst le­bend und un­ge­se­hen die Stadt zu ver­las­sen.

Nur war das hier kein Spiel.

Die Rie­men des Ruck­sacks drück­ten ihr in die Schul­tern, ih­re Fü­ße schmerz­ten vom Lau­fen, sie ver­steck­te sich im Schat­ten und durf­te sich nicht be­we­gen, so­bald sich ei­ne Pa­trouil­le nä­her­te.

Die schwer be­waff­ne­ten Ein­hei­ten wa­ren die Ein­zi­gen, die wäh­rend der Sperr­stun­de noch un­ter­wegs sein durf­ten. Sie und die voll­au­to­ma­ti­schen Last­wa­gen der ent­spre­chen­den Ge­wichts­klas­se.

An­sons­ten wa­ren die Städ­te nachts na­he­zu aus­ge­stor­ben.

Al­le­gra wich bei­den aus. Die selbst­fah­ren­den Las­ter soll­ten zwar kei­ne Ge­fahr dar­stel­len, aber wer wuss­te, wo­hin die Bil­der ih­rer Front­schei­ben­ka­me­ras über­tra­gen wur­den. Kein über­flüs­si­ges Ri­si­ko ein­ge­hen, das war nicht nur in Vi­deo­spie­len die klü­ge­re Wahl.

Sie folg­te den Spu­ren der Ma­gnet­bah­nen von Hal­te­stel­le zu Hal­te­stel­le.

Miss Tan wür­de sie nicht ver­misst mel­den. Zu­min­dest nicht, so­lan­ge es sich ver­mei­den ließ. So­bald im Mor­gen­grau­en die Aus­gangs­sper­re en­den wür­de, konn­te Al­le­gra sich in einen be­lie­bi­gen Zug in Rich­tung Loui­sia­na set­zen, oh­ne auf­zu­fal­len. Aber selbst im Som­mer muss­te sie bis da­hin noch ei­ni­ge Stun­den durch­hal­ten.

Die Stil­le der Stadt las­te­te auf ihr und sie muss­te ge­gen die Angst an­kämp­fen, oh­ne sin­gen oder pfei­fen zu dür­fen. Laut­los, mit über­reiz­ten Sin­nen, auf je­des Geräusch lau­ernd, das einen Last­wa­gen oder ei­ne Pa­trouil­le an­kün­di­gen konn­te. Al­le­gra führ­te es sich im­mer wie­der vor Au­gen: Sie such­ten einen Jun­gen mit blon­dem Haar. Sie wür­den vor ei­nem Mäd­chen mit schwar­zem Haar trotz­dem nicht halt­ma­chen.

Wenn sie er­wi­scht wur­de, konn­te sie sich ge­nau­so gut gleich um­brin­gen, nur fehl­te ihr die Fan­ta­sie für ei­ne sinn­vol­le Metho­de, die mit nichts als ei­nem Ruck­sack vol­ler Es­sen und ei­nem UniCom durch­führ­bar wä­re.

Ein lei­ses Sir­ren zer­schnitt die Stil­le und hall­te in den Häu­ser­schluch­ten wi­der.

Al­le­gra blick­te auf.

Ei­ne Droh­ne.

Sie starr­te das Flug­ge­rät für den Bruch­teil ei­ner Se­kun­de an – dann rann­te sie los.

Das Sir­ren spann sie in ein Netz aus Geräuschen ein, vor ihr, hin­ter ihr, über ihr, über­all, kein Ent­rin­nen, wenn es sie erst er­reich­te …

Die Droh­ne hat­te Waf­fen. Ei­nen Ta­ser, wenn sie sich rich­tig er­in­ner­te. Und »Brü­der«.

Zwi­schen die Gas­sen.

Über die Ma­gnet­spur.

Hin­un­ter in die Un­ter­füh­rung.

Wei­ter, im­mer wei­ter, durch die ver­wais­ten un­ter­ir­di­schen Gän­ge und wie­der in die Nacht. Ir­gend­wann muss es doch Mor­gen wer­den . Und bis da­hin muss­te sie die Stadt ver­las­sen ha­ben.

Sie folg­te er­neut den Spu­ren der Ma­gnet­bah­nen, jetzt oh­ne das Sir­ren im Na­cken. Of­fen­bar hat­ten die Ka­me­ras der Droh­ne sie über­haupt nicht er­fasst, als sie los­ge­rannt war. Sonst wä­re ihr das Gerät be­stimmt nach­ge­flo­gen.

Vi­el­leicht wür­de sie es nicht schaf­fen, vor Ta­ge­s­an­bruch die Stadt zu ver­las­sen. Aber ihr UniCom sag­te ihr, dass der Mul­ti­ha­fen von At­lan­ta in der Nä­he war. Von dort aus fand sie be­stimmt einen Zug aus der Stadt. Oder einen bil­li­gen Klein­flie­ger.

Und es wür­de nie­man­dem auf­fal­len, wenn sie bis zum nächs­ten Auf­ent­halt ein we­nig schlief.

16. Avriel Adamski – Gordon City – 08.07.2145

Avri­el muss­te ir­gend­wann in sei­nem Ver­steck ein­ge­d­öst sein, er er­wach­te vom durch­drin­gen­den Vi­brie­ren des UniComs.

»Bist du noch nicht weg?«

Avri­el stand müh­sam auf und stell­te fest, dass ihm im Schlaf Spei­chel aus dem Mund ge­ron­nen war. Ekel­haft. Er wisch­te sich über den Mund, streck­te sich und schrieb dann erst zu­rück: »Ich bin wach. Kann los­ge­hen.«

Konn­te es ei­gent­lich kein biss­chen, aber je eher er weg­kam, de­sto bes­ser.

Er muss­te nicht lan­ge war­ten, fünf Mi­nu­ten spä­ter er­reich­te ihn die nächs­te Nach­richt von Todd: »RENN!«

Und er rann­te. Durch den Kel­ler, raus aus der klei­nen Tür, die zu ei­ner ebener­di­gen Feu­er­lei­ter führ­te und ins nächs­te Ge­büsch. Dort ver­schnauf­te er kurz, ehe er sich un­ter die mor­gend­li­chen Fuß­gän­ger von Gor­don Ci­ty misch­te.

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