Charlotta Pinot - Vergessenes Blut

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Endlich kommt der Anruf, auf den der junge Ray Fox, ein erfolgloser Makler aus South Central, so lange gewartet hat. Doch als sich dieser mysteriöse Job ganz anders als erwartet herausstellt, gerät er, ohne es zu ahnen, immer mehr in die vergessenen Fänge seiner eigenen Vergangenheit. Angetrieben von seiner düsteren Gabe fühlt er sich verpflichtet, das Böse zu vernichten. Bei einem seiner nächtlichen Streifzüge als Rächer der Unschuldigen trifft er auf die schöne Jules, eine knallharte Kämpferin, die scheinbar die gleichen Ziele verfolgt. Sie ist es auch, die erkennt, wer Ray wirklich ist und dieser ahnt keineswegs, wie lange sie schon auf der Suche nach ihm ist. Sie offenbart Ray die Welt eines Jahrhunderte währenden Krieges zwischen den Beschützern der Menschen und dem Volk der Hotheri, deren blutrünstigen Feinden. Während Ray sich sichtlich verwirrt auf die Suche nach Antworten begibt, regt sich in ihm ein maßloses Verlangen, welches Jules durch eine Leichtsinnigkeit aus den Tiefen seiner Seele hervorlockt. Und diese entfesselte Dunkelheit hat es nicht nur auf ihr Blut abgesehen. Zu welcher Seite gehört Ray wirklich?

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Was für eine Wahnsinnsfrau.

Immer mehr Schnitte zierten jetzt Levys Wangen und das Blut sog sich tief in seinen Hemdkragen. Wie roter Morgentau schmückten die glitzernden Perlen den moosgrünen Boden.

»Das neue Lächeln steht dir wirklich gut«, verspottete sie ihn, und obwohl sie irgendwie glücklich aussah, klang ihre Stimme todtraurig.

Levys Schmerzen mussten unermesslich sein, ging Ray durch den Kopf und er musste fast lächeln bei diesem Gedanken.

»So mein Lieber, dann verabschieden wir uns jetzt mal ganz höflich voneinander, denn du langweilst mich«, spie sie ihn weiter an und erhob ihre Klinge, um zuzustechen.

Ray verpasste fast seinen Einsatz. Er schnellte aus dem Busch, stand in nur einer Sekunde beim Felsen und griff nach ihrer Messerhand.

»Schätzchen, vielen Dank für die gute Vorarbeit, aber von hieran übernehme ich«, sagte er ruhig, ohne darüber nachzudenken, dass es vielleicht nicht sonderlich clever war, ihr sein Gesicht zu zeigen.

Sie sprang von Levys Rücken, schlug Rays Hand beiseite und trat ihm in einer Wendung so heftig in den Bauch, dass Ray durch die Luft flog.

Das hatte noch keiner geschafft.

Kampfbereit baute sie sich vor ihm auf und fuchtelte vor seiner Nase mit dem Messer umher. Es sah aus, als wollte sie ihren eigenen Schatten erwischen. In ihren Augen sah er jetzt keine Wut mehr, sondern der pure Horror war zu erkennen.

»Wie lange verfolgst du mich schon?«, brüllte sie ihm mit bebender Stimme entgegen, die Augen starr vor Entsetzen. Das Blut rauschte durch ihre Venen wie ein reißender Fluss und er befürchtete, sie würde gleich umkippen.

»Beruhigen Sie sich, ich werde Ihnen nichts tun. Wir sind im selben Team«, redete Ray geduldig auf sie ein.

Sie ging wieder in Kampfstellung und zog ein zweites Messer aus einem der Halfter an ihren Oberschenkeln. Einzelne Strähnen ihrer langen rotbraunen Haare wehten ihr ins Gesicht, den Rest hatte sie zu einem dicken Zopf geflochten. Eingehüllt in eine Art schwarzes Leder und die Füße in hohen Kampfstiefeln, sah sie gemeingefährlich aus. Fesselnd gemeingefährlich.

Dass sie nicht für einen Abendspaziergang gekleidet war, war nicht zu übersehen. Ein Schwert auf dem Rücken hätte das Bild vermutlich noch abgerundet.

»Mir nichts tun? Und was ist mit dem, was ihr mir schon angetan habt, ihr Monster? Ich werde nicht mit dir zurückgehen, dann töte mich lieber gleich. Aber sei dir gewiss, ich werde es dir nicht leicht machen!« Sie tänzelte wie ein Boxer von einem Bein auf das andere und Ray hatte keinen Schimmer, wovon sie sprach.

Wer wusste schon, aus welcher Anstalt die ausgebrochen war. Dass sie nicht ganz richtig tickte, bestätigte ja schon die Tatsache, wie sie Levy einer plastischen Gesichts-OP unterzogen hatte. Jedoch sollte Ray das aus eigenem Anlass vielleicht nicht überbewerten.

»Hören Sie Lady, ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen. Bitte gehen Sie einfach nach Hause und vergessen Sie, was hier passiert ist.«

Sie beäugte ihn misstrauisch. Levys Blut tropfte an ihrem Messer herunter und ploppte gleichmäßig zu Boden, wie das Ticken einer Uhr oder ein Countdown. Spannung lag in der Luft.

»Du gehörst nicht zu den Hotheri?« Ihre Stirn lag in Falten und sie blickte ungläubig in Rays Gesicht.

Die Messer fest in den Händen, ließ sie ihn nicht aus den Augen und er wusste, sie würde sofort angreifen, wenn er auch nur einen Schritt näher käme. Sie umkreisten sich wie bei einem altertümlichen Tanz.

»Welche Gang auch immer Sie damit meinen, ich arbeite allein. Ich will Ihnen nichts tun, ehrlich. Gehen Sie einfach und ich kümmere mich um unseren Joker hier.«

Levy war inzwischen ein paar Meter weggerobbt. Weit kam er nicht, er hatte eine gehörige Menge Blut verloren. Auf der Seite liegend sah er erleichtert zu Ray auf. Insofern dieser die Erleichterung aus seinem entstellten Gesicht deuten konnte. Man brauchte schon etwas Fantasie.

»Ray, Kumpel, zum Glück bist du da. Diese Verrückte hat mich angegriffen. Sie wollte mich umbringen! Schnapp sie dir, schnell, du musst sie ausschalten«, rief er ihm schwer verständlich entgegen.

»Halts Maul!«, schrien Ray und die Frau gleichzeitig in seine Richtung.

Levy winselte zunächst weiter, dann keifte er, und als das alles nichts nützte, begann er zu weinen.

»Ich weiß ja nicht, wie Sie darüber denken, aber mir geht das Geheule langsam tierisch auf den Geist.« Mit einem Satz stand Ray hinter ihm und zog sein Messer geschmeidig durch Levys Hals. Wie durch Butter glitt die Schneide durch seine Kehle und eine rote Fontäne pumpte harmonisch aus dem sauberen Schnitt. Jeder Metzger wäre vor Neid erblasst.

Rasch sprang Ray von ihm weg, um sich nicht auch noch die Schuhe zu besudeln. Zufrieden legte er den Kopf zur Seite, blickte auf seine getane Arbeit und wischte sich das Messer am rechten Hosenbein ab. Was sollte es, die Jeans war ja doch nicht mehr zu retten.

Die Frau stand da wie angewurzelt und starrte mit offenem Mund zu ihm rüber.

»Sie räumen dann auf, Schätzchen?«, fragte er unverblümt und schlenderte Richtung Dickicht.

Ihr Herzschlag war jetzt ruhiger und er konnte sie unbesorgt alleine lassen. Ray war zwar daran interessiert, wer sie war und warum sie Levy ans Leder wollte, aber sein Instinkt signalisierte ihm, dass es besser war, die Sache auf sich beruhen zu lassen und schnell zu verschwinden.

»Wer bist du?«, fragte es plötzlich direkt hinter ihm.

»Auf jeden Fall Ihr Fan seit heute Nacht«, antwortete er cool mit einem Augenzwinkern.

»Du bist genau wie sie, aber auch wieder nicht. Sag mir, was du bist?«, verlangte sie couragiert.

»Ich bin nur der Förster, der die kranken Tiere des Waldes erlöst«, entgegnete Ray und rannte in die Nacht, ohne sich noch einmal umzudrehen …

Als Ray die Augen wieder aufschlug, wusste er, dass ihn seine Sinne nicht getäuscht hatten. Die gestrige Nacht war genauso verlaufen, wie seine wiederkehrende Erinnerung es ihm mitgeteilt hatte und er war nicht der Einzige gewesen, der hinter Levy her war.

»Hallo Förster, ich dachte schon, du wachst gar nicht mehr auf aus deiner Trance.« Hinter ihm stand der düstere Engel mit beiden Händen dicht an den Messern.

»Du warst bestimmt eine halbe Stunde weggetreten. Ist das nicht etwas unvorsichtig so alleine im Wald?« Ray musterte das schwarze Ed Hardy Shirt und ihre Röhrenjeans, die sie zu knallbunten Chucks trug.

»Sie können ja richtig nett aussehen, wenn Sie nicht gerade auf Todesmission sind«, sagte Ray, während er aufstand.

Sie begutachtete ihr Shirt. »Heute war Casual-Day im Büro. Und du bist scheinbar auf dem Weg zu einer Kostümparty. Welcher der Village People bist du?«

Ray schaute an sich herab und zog seine Hosenbeine etwas tiefer, die ihm trotzdem gerade mal bis zu den Knöcheln reichten. Es herrschte eindeutig Hochwasseralarm. Beschämt stellte er fest, dass er ihrem Spruch absolut nichts entgegensetzen konnte.

»Was wollen Sie … was willst du … schon wieder?«

»Ich wohne hier«, sprach sie gebieterisch und verbeugte sich überzogen.

»Im Wald?«

»Sagen wir in der Nähe.«

»Wie auch immer, es war ein langer Tag, ich muss los«, erklärte Ray und stiefelte schweren Schrittes den Felsen runter.

»Hey, warte, du kannst nicht schon wieder abhauen, wir müssen reden«, rief sie ihm nach und kletterte hinterher. Dicht hinter ihm hüpfte sie Felsen für Felsen herunter und beäugelte dabei interessiert die gut proportionierten Muskeln in der knallengen Jogginghose vor ihr.

»Hast du Verlustängste oder wieso läufst du mir nach wie ein Kätzchen?«

Mit einem langen Sprung war sie vor ihm auf den Zehenspitzen und presste die Spitze ihres Messers direkt an sein Herz. »Nenn mich noch einmal Kätzchen und ich schwöre dir, ich steche zu.«

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