Charlotta Pinot - Vergessenes Blut

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Endlich kommt der Anruf, auf den der junge Ray Fox, ein erfolgloser Makler aus South Central, so lange gewartet hat. Doch als sich dieser mysteriöse Job ganz anders als erwartet herausstellt, gerät er, ohne es zu ahnen, immer mehr in die vergessenen Fänge seiner eigenen Vergangenheit. Angetrieben von seiner düsteren Gabe fühlt er sich verpflichtet, das Böse zu vernichten. Bei einem seiner nächtlichen Streifzüge als Rächer der Unschuldigen trifft er auf die schöne Jules, eine knallharte Kämpferin, die scheinbar die gleichen Ziele verfolgt. Sie ist es auch, die erkennt, wer Ray wirklich ist und dieser ahnt keineswegs, wie lange sie schon auf der Suche nach ihm ist. Sie offenbart Ray die Welt eines Jahrhunderte währenden Krieges zwischen den Beschützern der Menschen und dem Volk der Hotheri, deren blutrünstigen Feinden. Während Ray sich sichtlich verwirrt auf die Suche nach Antworten begibt, regt sich in ihm ein maßloses Verlangen, welches Jules durch eine Leichtsinnigkeit aus den Tiefen seiner Seele hervorlockt. Und diese entfesselte Dunkelheit hat es nicht nur auf ihr Blut abgesehen. Zu welcher Seite gehört Ray wirklich?

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Mit dem Messer schnitt er tief in ihre Leiste und ein warmer, roter Strom ergoss sich zwischen ihren Schenkeln. Er wusste genau, wofür, er war ja kein Anfänger.

Wieder und wieder schändete er das zierliche Mädchen, stieß tief in sie hinein und hörte auch währenddessen nicht auf, sie mit dem Messer zu bearbeiten.

Terry sah ihm die ganze Zeit über in die Augen, was Öl in sein triebhaftes Feuer goss. Sie war so ausgezehrt vor Schmerzen, dass sie nicht mal mehr versuchte, zu schreien.

»Willst du noch mehr, mein kleiner Schmetterling?«, keuchte Levy, noch deutlich erregt.

»Töte mich, bitte töte mich …«, flehte das Mädchen kraftlos. Sie wollte nicht mit dieser Schande leben. Levy lächelte sie diabolisch an und küsste sie auf die Stirn. Es war der Kuss des Todes. Dann stach er ihr das Messer mitten ins Herz. Mit einem fast glückseligen Seufzen verschwand das Leben aus Terrys geschundenem Körper.

Ihre Leiche wurde Wochen später von Wanderern gefunden. Schwarzbären hatten sie ausgegraben und fraßen sich satt an den faulenden Innereien. Sieben weitere Mädchen hatte Levy während seines vierwöchigen Streifzugs durch die Berge getötet und nicht einen einzigen Hinweis auf deren Mörder hinterlassen.

All diese Informationen erhielt Ray mit nur einer kurzen Berührung. Es war, als würde in diesem Moment die Zeit stillstehen, während er stundenlang die Geschehnisse beobachten konnte.

Als er sich wieder, zurück aus Levys Gedanken, in der Bar befunden hatte, ekelte er sich vor sich selbst. Wie konnte man sich nur so in einem Menschen getäuscht haben? Waren etwa alle Menschen schlecht? Oder war er es, der die ganzen Perversen anzog? Gab es sie nur in seinem unmittelbaren Umfeld? Wieso er? Wieso musste er das alles wissen? Warum konnte er kein scheißnormales, langweiliges Leben führen, ohne sich jeden Tag im eigenen Horrorfilm wiederzufinden?

»Was ist los, Ray, sitzt dein Pflaster zu eng?«, wollte Levy von ihm wissen.

Ray hatte sich beherrschen müssen, ihn nicht auf der Stelle, vor allen Leuten in Stücke zu reißen. »Ja, alles bestens, ich kann nur kein Blut sehen«, sagte er indes. Levy tätschelte Rays Wange mit seinen Mörderhänden und ihm selbst stieg die Galle hoch.

Wie von einer Tarantel gestochen war er danach aus dem Lokal geflüchtet. An der frischen Luft wollte er sich beruhigen. Alles, woran er vorbei gelaufen war, hatte er benennen müssen: Baum, Mülleimer, Briefkasten, Bank, Hydrant, Hundescheiße …

Er füllte seinen Kopf mit sinnlosen Bildern, Worten, Liedern und Erinnerungen. Er wollte ihn so mit Informationen vollstopfen, dass kein Platz mehr blieb, um an Levys Campingausflug zu denken.

Doch wie Blitze erschien zwischen all den Gedanken und Informationen immer wieder Terrys Gesicht und eine innere Stimme flüsterte ihm zu, was zu tun war.

Kapitel 4

Wutentbrannt schlug Ray mit der Faust gegen sein eigenes Spiegelbild, welches von dem auf Hochglanz polierten Fußboden reflektiert wurde.

Mit einem dumpfen Knacken splitterte eine der schlohweißen Fliesen, als wäre sie aus Zuckerguss. Er schnaufte wie eine Dampflok, der man den heißen Wasserdampf aufgedreht hatte.

Ray war nicht wirklich aufgebracht – nein, er war absolut entsetzt. Fast apathisch erhob er sich, stapfte steifbeinig an Patt vorüber und plumpste k. o. in seinen Schreibtischstuhl.

»Was für eine Scheiße, was für eine verdammte Scheiße«, brüllte er lauthals durchs Büro.

Schnurstracks stöckelte Patt zu ihm rüber, schlang sanft ihre langen Arme von hinten um seinen Hals und schmiegte sich fest an ihn. Die Wärme ihrer zarten Wange an seinem stoppligen Gesicht spendete ihm einen Moment Trost und er spürte ihr Mitgefühl deutlich. Ray war ihr dankbar, doch das machte sein Gefühlschaos nicht gerade besser. Es fiel ihm schwer, mit ihrer Zuneigung umzugehen. Das war schon immer so.

»Es tut mir so leid, was mit ihm passiert ist. Ich weiß, ihr standet kurz davor, Freunde zu werden. Und dann musst du so etwas Schreckliches auch noch aus den Nachrichten erfahren …« Patt drehte seinen Stuhl um die eigene Achse, bis er direkt vor ihr saß, und nahm Rays Gesicht in beide Hände. Für sie war er immer noch der hilflose Junge von der Straße, der ihren Schutz benötigte. Und der wäre ihm immer sicher – egal wie erwachsen oder stark er heute war.

Verflucht, Patt wusste ja noch gar nichts von letzter Nacht, dachte Ray. Er hatte sie seit Freitagabend nicht mehr gesprochen und keine Gelegenheit gehabt, mit ihr über die Sache in der Kneipe zu reden. Mal ganz abgesehen von dem, was scheinbar danach passierte.

Der Zeitpunkt konnte nicht schlechter sein, also würde er es vorerst dabei belassen. Ray hasste es, Patt anzulügen. Sie hatte die Wahrheit verdient und würde sie erfahren.

Nur nicht heute.

Hin und wieder war es besser, den Mund zu halten und damit einem geliebten Menschen schlaflose Nächte zu ersparen. Patt trug schon zu viel seiner dunklen Last auf ihren schmalen Schultern.

»Ist schon gut, ich bin okay. Ich glaube, ich brauche nur etwas Zeit für mich.« Er stützte die Ellenbogen auf die Knie und vergrub sein Gesicht in den offenen Händen.

»Aber natürlich mein Schatz, geh nach Hause und nimm dir so viel Zeit, wie du willst. Ich kümmere mich hier um alles. Mach dir keine Gedanken. Wenn du mich brauchst …«

»Dann rufe ich dich sofort an, versprochen!« Patt zog ihn noch einmal in eine feste Umarmung, bevor er das Büro verließ, in sein Auto stieg und mit Vollgas davonfuhr.

Rays Ziel war nicht sein Apartment, wie Patt vermutete. Vielmehr verschlug es ihn auf kürzestem Wege in Richtung Park. Seine Erinnerungen waren einfach zu bizarr, um ihnen dieses Mal Vertrauen zu schenken. Er wollte Gewissheit. Er brauchte einen Beweis dafür, was wirklich in der vergangenen Nacht geschehen war.

Viel zu schnell raste Ray über den Golden State Freeway und überfuhr die Ampeln gefährlich knapp bei Orange. Die Straßen waren relativ leer, der Berufsverkehr hatte sich mittlerweile gelegt. Doch auch sonst hätten ihn andere Fahrzeuge nur wenig behindert.

Was nicht gleichzeitig bedeutete, dass die vollgestopften Straßen ihm nicht tierisch auf die Nerven gingen.

Ray stellte seinen Chevy Citation direkt am Parkcenter ab. Wie auf einem Jahrmarkt flimmerten die rotblauen Signalleuchten der Streifenwagen über das Terrain.

»Mist!« Es wimmelte von Polizisten und Übertragungswagen der Fernsehsender. Die Journalisten rangen wie aufgescheuchte Hühner um die besten Plätze und es reihte sich Kamera an Kamera. Vorbei an der aufgeregten Meute passierte er das erste kleine Waldstück und konnte sich ein paar Hundert Meter vorarbeiten.

Beim Versuch, anschließend den schmalen Fire Road zu überqueren, marschierte er geradewegs auf eine Polizeisperre zu. In letzter Sekunde stoppte er und versteckte sich blitzschnell hinter einer großen Buche.

Angespannt linste er hinter dem Stamm hervor, um die Lage zu checken. Es waren einfach zu viele wachsame Augen hier, so kam er nicht weiter. Er würde kommende Nacht einen zweiten Versuch starten müssen. Leise fluchend trat er den Rückzug an.

Ray sprang in sein zerbeultes Fahrzeug und machte sich diesmal tatsächlich auf den Heimweg. An der Glendale Galleria stoppte er allerdings noch kurz für ein verspätetes Frühstück. Sonderlich hungrig fühlte er sich nicht, sein Magen war da fraglos anderer Meinung und knurrte wie der kleine Wadenbeißer seiner Nachbarin Tara.

Appetitlos rettete er die Pancakes vor dem sicheren Ertrinken im klebrigen Sirup und knabberte lieblos die Ränder ab. In Gedanken war er wieder mal ganz woanders. Wie sollte er in Sachen Dooley vorgehen? Patt und er brauchten dringend Kohle, das war Fakt.

Er könnte sich endlich einen Namen in der Branche machen, zukünftig gutes Geld verdienen und seine Europapläne in die Tat umsetzen.

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