Charlotta Pinot - Vergessenes Blut

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Endlich kommt der Anruf, auf den der junge Ray Fox, ein erfolgloser Makler aus South Central, so lange gewartet hat. Doch als sich dieser mysteriöse Job ganz anders als erwartet herausstellt, gerät er, ohne es zu ahnen, immer mehr in die vergessenen Fänge seiner eigenen Vergangenheit. Angetrieben von seiner düsteren Gabe fühlt er sich verpflichtet, das Böse zu vernichten. Bei einem seiner nächtlichen Streifzüge als Rächer der Unschuldigen trifft er auf die schöne Jules, eine knallharte Kämpferin, die scheinbar die gleichen Ziele verfolgt. Sie ist es auch, die erkennt, wer Ray wirklich ist und dieser ahnt keineswegs, wie lange sie schon auf der Suche nach ihm ist. Sie offenbart Ray die Welt eines Jahrhunderte währenden Krieges zwischen den Beschützern der Menschen und dem Volk der Hotheri, deren blutrünstigen Feinden. Während Ray sich sichtlich verwirrt auf die Suche nach Antworten begibt, regt sich in ihm ein maßloses Verlangen, welches Jules durch eine Leichtsinnigkeit aus den Tiefen seiner Seele hervorlockt. Und diese entfesselte Dunkelheit hat es nicht nur auf ihr Blut abgesehen. Zu welcher Seite gehört Ray wirklich?

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Kapitel 3

»Wir haben den Auftrag. Ich glaub’s nicht, Ray, wir haben ihn wirklich!« Patt war in ihrer Euphorie kaum zu bremsen und tanzte überglücklich quer durchs Büro.

Ray konnte sich über diesen errungenen Sieg nicht freuen. Die Vision, die ihm durch den kurzen Handschlag übermittelt wurde, ließ ihn nicht mehr los. Pausenlos erfassten ihn Dooleys abstoßenden Erinnerungen und er konnte seine Wut kaum im Zaum halten.

Er wollte am liebsten sofort hinter ihm her. Wenn er ihm jetzt schnell folgen würde, könnte er ihn vielleicht einholen. Er würde sicher an einer Ampel anhalten müssen und Ray könnte die Sache schnell im Auto erledigen. Oder er besuchte ihn zu Hause und wartete, bis die Nacht anbrach, um ihn im Schlaf zu überraschen.

Doch was machte er mit dem Sicherheitspersonal? Ein Mann wie Dooley hatte vermutlich etliche Leute, die ihn sorgfältig bewachten, um böse Überraschungen von ihm fernzuhalten. Er könnte auch einfach klingeln, sie waren ja nahezu Geschäftspartner. Andererseits war da aber noch seine Familie.

Seiner unschuldigen Frau Emily und den Mädchen durfte nichts passieren. Immerhin waren sie schon genug gestraft damit, dieses abnorme Schwein zum Vater und Ehemann zu haben.

Die zahllosen Möglichkeiten, Dooley zur Strecke zu bringen, ließen Rays Verstand kaum noch Platz, um zeitgleich Patt zuzuhören.

»Was ist los, alles in Ordnung?« Eine tiefe Furche schnitt sich senkrecht durch Patts Stirn, als sie ihn besorgt ansah.

»Alles okay!«, log er ungeschickt.

»Mach mir nichts vor, was hast du gesehen?«

Ihm war klar, dass es keinen Sinn machte, sie anzulügen. Auch wenn er ziemlich talentiert auf diesem Gebiet war, konnte er ihr einfach nichts vorspielen.

Patt wusste immer, wenn er etwas ausgefressen hatte und las in seinem Gesicht, wie er in den Erinnerungen anderer Menschen.

Bei Fremden klappte das um einiges besser. Ohne seine kleinen Notlügen wäre er wahrscheinlich keinen einzigen Tag über die Runden gekommen. Alleine schon bei seinem Alter musste Ray immer mogeln, damit er überhaupt ernst genommen wurde. Ganz zu schweigen von seiner Herkunft und der kontinuierlichen Notwendigkeit, den Körperkontakt mit anderen Menschen zu vermeiden.

»Ray, ich höre …«, forderte Patt jetzt in einem forscheren Ton.

»Er ist ein perverses Dreckschwein, er steht auf kleine Mädchen.«

Ihr klappte die Kinnlade runter. »Du meinst, Jack Dooley vergewaltigt Kinder?«

Rays verrohter Gesichtsausdruck und seine pumpende Atmung ließen Patt frösteln. Der Klimawandel setzte ein. Genau jetzt – hier in diesem Büro.

»So könnte man es ausdrücken. Es muss eine Art illegales Bordell gewesen sein, ein Rattenloch. Er hatte dem Mädchen Geld hingeworfen, nachdem er mit ihr fertig war. Wahrscheinlich ist ihm dabei gleich ein zweites Mal einer abgegangen. Sie hatte geblutet. Überall war Blut, verstehst du?« Ray ballte die Fäuste. Und es sah beinahe so aus, als würde er die Zähne fletschen.

Patt schüttelte sich. »Hat er sie geschlagen?«

»Vermutlich.«

Ihr wurde ganz übel, wenn sie darüber nachdachte.

»Du hättest die Angst im Gesicht der Kleinen sehen sollen!« Sofort versetzte ihn das Gespräch mit Patt wieder in den schäbigen Raum mit dem Bett in der Mitte. Diese Flashbacks würden ihn noch den ganzen Tag verfolgen …

Zögernd und voller Abscheu sah er sich nun noch mal genauer um in seiner Vision. Seine Aufmerksamkeit fiel auf das abgenutzte kleine Schränkchen neben dem Bett. An einer Ecke der Schublade konnte er ein bronzefarbenes Schild erkennen, in das der Rost seine Zähne geschlagen hatte. „Eigentum des Erziehungsheims Hilton-Pasadena“.

Ray konnte es nicht fassen. So einen Schrank hatte er auch einmal besessen.

Natürlich konnte sich dieses Gefängnis niemals in Hilton befunden haben. Aber waren es Kinder aus seinem ehemaligen Heim, die man in dieser Zelle der zahlungswilligen Kundschaft zum Sex anbot?

Zum Glück holte ihn Patts Stimme wieder aus diesem abscheulichen Déjà-vu.

»Um Himmels willen Ray, das ist ja furchtbar. Wir müssen sofort zur Polizei!«

»Und was soll ich denen erzählen? ›Hallo Officer, ich habe in Jack Dooleys Erinnerungen gestöbert und gesehen, wie er irgendwann mal ein junges Mädchen zum Sex gezwungen hat. Nein Officer, mit Erinnerungen meine ich keine Beweisfotos, ich habe es in seinen Gedanken gelesen. Bitte verhaften Sie diesen Mann!‹ Die lassen mich doch einweisen!«

Es war einfach irrsinnig, auch nur an ein derartiges Gespräch zu denken. Wahrscheinlich würde man ihn selbst festnehmen anstatt Dooley.

Dieses Arschloch war steinreich. Die halbe Stadt hörte auf sein Kommando und kein Polizist oder Staatsanwalt würde sich ihm jemals in den Weg stellen.

»Du willst doch nicht …« Patt ließ den Satz offen stehen.

»Ich weiß nicht, was ich tun werde. Jedenfalls muss diesem Pädophilen das Handwerk gelegt werden. Er wird nie wieder ein Mädchen anfassen, dafür werde ich schon sorgen.«

Abermals überfiel Ray eine Welle des Zorns und Bilder verschiedenster Mordvarianten tanzten sarkastisch durch seine Gedanken. Beschämt versuchte er, das rachelüsterne Grinsen zu unterdrücken, welches sich auf seinen Lippen ausbreiten wollte.

»Schluss jetzt! Ray, so kann es nicht weitergehen. Du hast schon zu oft die Grenzen überschritten. Hör endlich auf, ständig dein Glück herauszufordern. Irgendwann werden sie dich schnappen. Werd endlich vernünftig, Junge. Ich werde nicht für dich lügen, wenn die Polizei vor der Tür steht.«

Patt war stinksauer. Ihre Lippen zitterten vor Wut und eine dicke, blaue Ader pulsierte auf ihrer Stirn. Das rhythmische Pochen hypnotisierte ihn geradezu und er hatte Schwierigkeiten, Patt weiter zu folgen.

»Ich mache mir Sorgen um dich, geht das in deinen Schädel? Das alles bist nicht du. Ich weiß, du bist ein anständiger Junge und hinter all dem steckt auch ein guter Gedanke, du willst den Menschen helfen.«

»So wie Bob Geldof ?«, fiel Ray ihr genervt ins Wort. Patts Gesichtsfarbe wechselte jetzt von Rot ins Purpurne.

»Steck dir den Zynismus in deinen Allerwertesten. Das ist kein Spaß mehr, kapierst du das nicht? Du ziehst nicht los und verprügelst jemanden … du gehst zu weit!«

»Das sind keine Menschen, jedes Tier hat mehr Anstand und Moral als diese Bastarde. Und hast du selbst nicht immer gesagt, ich hätte eine Gabe? Vielleicht ist ja genau das meine Bestimmung.«

»Du weißt genau, dass es nicht das war, was ich damit gemeint habe!« Patts Blick wurde traurig. Sie ließ sich nach hinten fallen und das Leder ihres Bürostuhls quietschte, als würde dieser ihre Kapitulation herausposaunen.

Sie wusste genau, wieso Ray kaum einen Morgen ausgeschlafen ins Büro kam. Nie sprachen sie darüber, trotzdem wusste sie es. Schon komisch, wenn ständig Leute verschwanden, denen er kurz zuvor begegnet war. Nachts wanderte er durch die Kneipen der Stadt, um mit reichlich Alkohol, seiner Courage auf die Sprünge zu helfen. Dann zog er los, um die Welt zu retten. Das redete er sich zumindest ein.

Voller Heldenmut stattete er seinen perversen Freunden einen kurzen Besuch ab. Er nahm sie sich vor. Einen nach dem anderen dieser Verbrecher holte er sich.

Oft genügte es, ihnen Angst einzujagen.

Man konnte sich vorstellen, wie sich jemand fühlte, wenn plötzlich ein junger Bengel – bestenfalls im Anzug – mit gezogener Waffe vor einem stand und von Dingen erzählte, die niemand sonst wissen konnte.

Der seine normwidrigen Schandtaten so detailgetreu ausplauderte, als wäre er selbst dabei gewesen. Es war so erbärmlich, sie dann um Gnade winselnd auf den Knien zu sehen. So weinerlich und schwach.

Der Rotz lief ihnen aus der Nase und sie waren nur noch jämmerliche Schatten ihrer selbst. Plötzlich versprachen sie, ihr Leben zu ändern. Sie wollten sonntags zur Kirche gehen, obwohl Ray bezweifelte, dass Gott sich über ihren Besuch freuen würde. Sie zückten die dicken Scheckhefte – einige stellten sich sogar freiwillig der Polizei und erstatteten Selbstanzeige.

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