Charlotta Pinot - Vergessenes Blut

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Endlich kommt der Anruf, auf den der junge Ray Fox, ein erfolgloser Makler aus South Central, so lange gewartet hat. Doch als sich dieser mysteriöse Job ganz anders als erwartet herausstellt, gerät er, ohne es zu ahnen, immer mehr in die vergessenen Fänge seiner eigenen Vergangenheit. Angetrieben von seiner düsteren Gabe fühlt er sich verpflichtet, das Böse zu vernichten. Bei einem seiner nächtlichen Streifzüge als Rächer der Unschuldigen trifft er auf die schöne Jules, eine knallharte Kämpferin, die scheinbar die gleichen Ziele verfolgt. Sie ist es auch, die erkennt, wer Ray wirklich ist und dieser ahnt keineswegs, wie lange sie schon auf der Suche nach ihm ist. Sie offenbart Ray die Welt eines Jahrhunderte währenden Krieges zwischen den Beschützern der Menschen und dem Volk der Hotheri, deren blutrünstigen Feinden. Während Ray sich sichtlich verwirrt auf die Suche nach Antworten begibt, regt sich in ihm ein maßloses Verlangen, welches Jules durch eine Leichtsinnigkeit aus den Tiefen seiner Seele hervorlockt. Und diese entfesselte Dunkelheit hat es nicht nur auf ihr Blut abgesehen. Zu welcher Seite gehört Ray wirklich?

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»Und die anderen können das nicht?«

»Sie sind aufgrund ihrer Genetik den Anweisungen des Königs verpflichtet. Ihre Natur lässt es nicht zu, Befehle zu verweigern oder eigene Interessen über die der Gemeinschaft zu stellen – selbst wenn sie es wollten. Ihr sonst freier Wille wird vom König unterdrückt. Hybriden hingegen spüren diese natürliche Verbundenheit kaum und hin und wieder hatte der König Probleme, ihre Loyalität zu erhalten. Der Fortbestand der Rasse war – ist – ihr oberstes Ziel. Durch die intensive Zucht und Selektion konnten sie bis an die Spitze der Nahrungskette heranwachsen und entwickelten über die Jahrhunderte hinweg Eigenschaften, die denen der menschlichen Spezies weit überlegen waren. Sie sind schneller, kraftvoller, schlauer. Sie beherrschen die Gabe der Telepathie – kommunizieren, ohne zu sprechen. Ihre Sinne sind um ein Vielfaches geschärfter als die der Menschen. Vor ein paar Jahren gelang mir die Flucht. Und seitdem sind sie hinter mir her. Jeden Tag. Aber ich habe den Spieß herumgedreht. Jetzt jage ich sie!«

Jules beendete ihre Ansprache und Ray sah ihr mit einer Mischung aus Skepsis und Entsetzen direkt in die Augen.

All die schrecklichen Erinnerungen holten sie kurz ein und sie wusste, er konnte ihr aufgeregtes Herz hören. Dennoch war sie stolz, dass sie es geschafft hatte, zu überleben.

Von ihrer Härte, mit der Ray bereits Bekanntschaft gemacht hatte, war nun nichts mehr zu sehen. Ihre Züge waren weich und sie wirkte erleichtert, ihm davon erzählt zu haben.

»Na das nenn ich mal ’ne Gruselgeschichte!« Ray war noch nie ein Mann geschickter Konversation und wusste nicht so recht, was er sagen sollte. Sie war aufgewühlt und das war ihm unangenehm.

»Du glaubst mir nicht?«

Ihm gingen viele Dinge durch den Kopf. Er dachte an Dooley und die Zelle, in der er das Mädchen missbraucht hatte. Vielleicht war auch sie eine Gefangene dieser Monster und wurde an Männer verkauft. Das alles klang so unwirklich und verrückt, doch genau das war sein Leben auch und sein Leben war echt. Verdammt echt.

»In meinem Leben sind so viele unglaubliche Dinge geschehen – Dinge, die weit über das menschliche Verständnis hinausgehen. Es ist total verrückt, aber ja, ich glaube dir.«

Hoffnungsvoll sah sie ihn an. Ihre Narbe war jetzt nicht mehr weiß und blutleer und man erkannte ihr hübsches Gesicht.

»Was ich dagegen nicht verstehe, ist, wieso du gerade mir das alles erzählst? Wir kennen uns keine vierundzwanzig Stunden.« Jules setzte sich wieder.

»Hast du es denn immer noch nicht kapiert?«

»Was kapiert, verdammt noch mal?«

Sie schwieg einen Moment, als suchte sie nach den richtigen Worten. »Ich wusste es im ersten Moment, als ich dich gesehen habe. Deine Schnelligkeit, deine Kraft, das Blitzen in deinen Augen. Und ich wette, du kannst Gedanken lesen«, bemerkte sie besserwisserisch.

Ray schnappte nach Luft.

»Warte, du denkst aber nicht, dass ich eine dieser ›Kreaturen‹ bin?«

»Doch, genau das vermute ich. Oder besser gesagt, ich weiß es. Um ehrlich zu sein, glaube ich nicht, dass du ein Reingeborener bist. Dafür bist du viel zu ungeschickt, selbst ich hätte dich töten können, wenn mir der Sinn danach gestanden hätte.«

»Hey, ich bin nicht …«

»Ich denke, du bist ein Abkömmling, ein Hybrid. Ein Elternteil, wahrscheinlich deine Mutter, wurde mit einem von ihnen verpaart.«

Ray musste sich an der Baumwurzel festhalten.

»Verpaarung? Du denkst, ich entstamme einer Zucht … wie ein Rassekaninchen?«

Jules musste schmunzeln. »Wäre möglich. Vielleicht bist du aber auch die süße Frucht eines schwerwiegenden Verbrechens. Ohne die Zustimmung des Königs ist es nämlich nicht gestattet, sich fortzupflanzen. Die Gene dürfen sich unter keinen Umständen unkontrolliert mit den menschlichen mischen, da nie sichergestellt werden kann, in wieweit die Hotheri die Nachkommen dann noch unter Kontrolle haben. Sie könnten sie anhand des Geruches nämlich nicht mehr identifizieren. Geschweige denn ihren Willen versklaven. Sie könnten ein komplett menschliches Leben annehmen und den Hotheri schaden. Sich weiter mit Menschen paaren und vielleicht zu einer ganz neuen Rasse heranwachsen. Einer Bedrohung. Ich weiß, dass es solche Fälle gegeben hat. Und wenn du keinem der Zuchtprogramme entstammst, waren da eventuell ehrliche Gefühle im Spiel.«

Ihre Wangen leuchteten, als sie lächelte. Ray hingegen sah aus, als hätte man bei ihm Krebs im Endstadium diagnostiziert.

»Es kommt vor, dass sich Kreaturen so sehr zur Menschenwelt hingezogen fühlen, dass sie fast wahnsinnig werden. Sie verlieben sich und wollen nicht mehr unter dem Zwang des Königs stehen. Ein paar Wenige waren in der Lage, die Verbindung zu kappen und sich von ihnen abzuwenden. Ihr einziger Wunsch war die Freiheit und ein menschliches Leben. Eine kleine Gruppe schaffte es, zu fliehen, verbündete sich und plante einen Aufstand. Doch fast alle wurden vernichtet, nur eine Handvoll ist heute noch am Leben. Das Netzwerk ist einfach zu groß.« Sie hüpfte vom Stamm.

»Sehr interessante Theorie – die ich leider widerlegen muss.«

Ray hob seinen Zeigefinger belehrend in die Luft. »Wieso halte ich mir kein saftiges Mädchen im Keller, wenn ich doch so eine blutsaugende Bestie bin?«

»Gut kombiniert, Dr. Watson

»Danke, Sherli

Sie schüttelte amüsiert den Kopf.

»Die Hotheri können auch ohne Blut leben. Sie ernähren sich von ganz normalen Dingen wie du und ich. Aber das Blut erhält ihre Fähigkeiten. Es gibt ihnen Vitalität und Kraft, hütet sie vor Krankheiten. Es heilt Verletzungen und verlängert ihre Lebensdauer erheblich. Außerdem schmeckt es ihnen einfach. Man könnte es mit einem Alkoholrausch vergleichen.«

Ray verzog angewidert den Mund.

»Nur der König entscheidet, wer sich von Menschen ernähren darf. Rangniedere oder Genschwache kriegen ihr ganzes Leben keinen einzigen Tropfen. Sie altern und sterben wie normale Menschen auch.«

»Okay, aber an deiner Theorie stimmt trotzdem was nicht!«

»Aha?«

»Wenn ich laut deiner Aussage einer von ihnen bin, jedoch kein Blut trinke, wieso habe ich dann diese ›Fähigkeiten‹, wie du sie nennst?«

Sie biss sich frech auf die Lippe, was bei ihr irgendwie unglaublich verwegen aussah.

»Siehst du, und genau das, müssen wir herausfinden! Ich habe nämlich absolut keine Ahnung, und soweit ich das mitbekommen habe, gab es bisher keinen wie dich. Zumindest keinen, der überlebt hat und solange unentdeckt blieb.«

»Keinen wie mich? Bisher habe ich noch kein loderndes Feuer in meinen Augen gesehen«, prustete Ray, als er vom Baum sprang und ihr in Richtung der beiden Kraftprotze folgte.

»Wes, wirf mir mal die Taschenlampe rüber.« Gekonnt fing sie das Geschoss mit ihrer linken Hand auf und kramte ein Handy aus der Hosentasche. Sie schaltete die Frontkamera an und drückte es Ray in die Hand.

Er hielt sich das Display vors Gesicht und begutachtete seine Augen, während sie ihn mit der Taschenlampe anleuchtete. »Jab, ich sehe verdammt gut aus bei Vollmond, aber schau, keine Leuchtfeuer von Gondor «, erklärte er zufrieden.

»Sorry, mein Fehler!« Sie nahm ihm das Handy ab, lächelte ihn zuckersüß an und schlug ihm dann so heftig ins Gesicht, dass seine Ohren wackelten.

Das laute Klatschen ließ die Nachtvögel hektisch aus den Bäumen flüchten. Ein seltsames Geräusch entwich ihm im selben Moment – ein Grollen, als käme es tief aus seinen Eingeweiden. Ray hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund.

Im Hintergrund hörte er die beiden Möchtegern-Schlägertypen laut losgrölen und knurrte jetzt erst recht.

Rays Wange färbte sich feuerrot und prickelte. Ihre kraftvolle Backpfeife hatte verdammt wehgetan, allerdings auf eine seltsam angenehme Weise. Ehe Ray etwas sagen konnte, positionierte sie das Handy erneut vor seinem Gesicht und er verschluckte sich beinahe vor Schreck. Seine Augen brannten wie schwelende Holzkohle. Sie waren noch immer Absinthgrün – irgendwie – doch hinter seiner Iris konnte er es deutlich erkennen. Und Moment, was war das?

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