Liesa-Maria Nagel - ANGEL

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Eine Welt, in der Dämonen und Engel verborgen mitten unter den Menschen leben. So auch Angel, eine Werwölfin, die anders ist, als alle ihrer Art, denn sie ist unsterblich. Nicht einmal sie selbst ahnt um die himmelweiten Ausmaße ihres Schicksals…
Melody, Angels Tochter, weiß nichts von ihrem verwobenen Schicksal, als sie kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag einem mysteriösen Fremden begegnet. Der faszinierende Mann, der sich ihr als Lou Morgenstern vorstellt, scheint echtes Interesse an dem jungen Mädchen zu haben.
Angel, die ihre Tochter in all den Jahren nie aus den Augen verlor, vergeht fast an dem Schmerz der Trennung. Weder Claude noch Melody darf sie um sich haben. Besonders nicht ihren geliebten Ira, der ihr Herz immer noch gefangen hält. Bis sich das Blatt eines Nachts entscheidend wendet …

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Wenn er sich nicht ganz täuschte, war sie mittlerweile eingeschlafen. Er fühlte ihre Müdigkeit in den Knochen. Näher konnte er nicht heran. Nicht, solange er in diesem verdammten Käfig saß, in den Belial ihn für sie gesperrt hatte. Dieser Verräter! Sollte er jemals wieder seinen menschlichen Körper und die Freiheit zurückerlangen, würde er es Belial heimzahlen! Jeden verfluchten Tag, den er in dieser Gestalt verbringen musste! Siebenfach! Und ihr auch …

Seit er zurückdenken konnte, tat er nichts anderes, als ihr durch diese Welt zu folgen und sie vor allem zu beschützen, was ihr drohte. Oh, bei allen Sieben Höllen, und das war einiges! Was hatte er nicht schon alles Grausames tun müssen, um sie zu beschützen.

Sie, die sie sein Fluch war ...

Wut blitzte in seinen nachtschwarzen Rabenaugen auf. Er hasste sie so sehr ... und liebte sie mit jeder Faser seines Körpers. Und das Wissen darum, dass seine vollkommene Liebe zu ihr nur ein Teil seines Fluchs war, machte es nicht unbedingt leichter. Er war zu ihrem Wächter gemacht worden. Von Ihm. Als Strafe für sein boshaftes, maßloses Treiben vor unbestimmter Zeit.

Er kettete den Magier, der er einstmals gewesen war, an dieses gottlose, grausame Geschöpf mit dem Engelsgesicht und verband sie in allem, was sie waren. Er spürte alles, was sie tat. Wusste, was sie fühlte und dachte. Spürte jeden anderen Kerl, der sich mit ihr vergnügte.

Und am Deutlichsten aber spürte er ihren Schmerz. Seit sie ihn fortgeschickt hatte, verbannt in die Gestalt eines Raben, quälte sie sich Tag für Tag.

Oh, er wusste nur zu gut, dass sie bei jedem Kerl, den sie mit sich nahm, nur an ihn dachte. Sie wusste, dass er es spürte und sie wusste ganz genau, wie weh ihm das tat! Sie tat es nur, um ihn zu verletzen. Aber er war ihr darum nicht böse. Diesen Hass hatte er wahrlich verdient ...

Jedes Mal, wenn er sein Spiegelbild in ihren Augen sah, erinnerte er sich daran.

Wenig von seiner ursprünglichen Kraft war ihm noch geblieben. Der Rest an Magie, die er noch besaß, reichte gerade so, um zu überleben.

Und trotz allem konnte er nicht von ihrer Seite weichen. Jedes Mal, wenn er sie sah, wurde es warm um die Stelle, an der sein Herz saß.

Er liebte die Art, wie sie sich bewegte. Er liebte ihr pechschwarzes Haar und ihre perlweiße Haut.

Nur allzu gut erinnerte er sich an das Gefühl dieser zarten, weißen Haut unter seinen Fingern. Er erinnerte sich, wie sie schmeckte ... wie sie sich anfühlte ... wie sie roch.

All das machte sein Leid nur noch schlimmer. Er hatte es sich schon vor so vielen, vielen Jahren mit ihr verdorben.

Er musste sie damals alles vergessen lassen. Es war zwingend notwendig gewesen. Sonst hätte er sie für immer an den Wahnsinn verloren.

Er hatte einen großen Teil seiner unsterblichen Seele und seiner Macht opfern müssen, um sie ihrer vielen tausend Jahre Erinnerung zu berauben. Aber es war damals der einzige Weg gewesen, sie vor sich selbst zu retten. Denn das war der einzig wirkliche Feind, den sie hatte: sich selbst. Und das, was nun wieder in ihr schlummerte. Er wusste, dass der Wahnsinn ihrer Seele immer noch in ihr war und das er immer da sein würde. Kein Zauber, den er wirkte, würde das jemals ändern können.

Er spürte es, jedes Mal, wenn sie tötete. Wenn sie die Gestalten wechselte. Wenn sie jede Vollmondnacht im Blutrausch an der Grenze zum Abgrund wandelte ...

*

Der Atem meiner Bestie ging schwer und rasselnd. Ich bekam kaum Luft, als ich nach vollendeter Wandlung auf dem Asphalt lag.

Hier war die Grenze!, dachte ich, als ich zum wiederholten Male aufzustehen versuchte und kläglich scheiterte. Der nächste Vollmond wäre mein Letzter. Die Kraft meines unsterblichen Körpers war restlos erschöpft. Wer hätte das gedacht. Auch Unsterbliche konnten also sterben …

Mein Blick verschwamm, als ich mich rein durch schiere Willenskraft zum Aufstehen zwang.

Ich bin der einzige, unsterbliche Werwolf auf diesem gottverdammten Planeten! , fluchte ich innerlich, Ich werde ja wohl noch laufen können!

Meine Klauen gruben sich in den Boden, als ich die Zähne fletschte und aufstand. Na komm schon, Körper … Einen letzten Tanz noch.

Ein Brüllen löste sich aus meiner Kehle, als ich mich anspannte und sprang. Das Garagendach war keine Hürde. Selbst jetzt nicht. Die Nacht hatte mich wieder! Mordlust keimte in meinem Herzen auf, als ich auf die Straße hinunterblickte, und überlagerte die Erschöpfung. Ich würde jagen! Ich würde töten! Und nicht einmal mein eigener Hunger würde mich davon abhalten! Nicht heute Nacht! Meinen mächtigen Wolfskörper auf die Hinterläufe aufrichtend, stimmte ich ein schrilles, lautes Heulen an, das noch weithin hörbar war. Ein Artgenosse antwortete und ich folgte seinem Ruf, hatte ihn erkannt. Mein Rudel traf sich etwas außerhalb der Stadt. Die Lande rund um London waren voll mit Schafen, Rindern und unachtsamen Touristen, die wir zu Tode hetzen konnten.

In stiller, heiterer Vorfreude rannte ich durch die Straßen. Nichts hielt mich auf. Niemand sah mich. Ich war ein lebendiger Schatten, gerade einmal ein kalter Windhauch, der durch ein offenes Fenster strich.

Der raue Kies eines Hinterhofs riss mir die Pfoten auf, als ich schlitternd bremste. Ich hatte etwas gesehen. Dort, in einer Seitenstrasse. Unbedacht und so leicht zu entdecken. Wie unvorsichtig. Aber das konnte nur er sein … Er …

Ein schmatzendes, nasses Geräusch, als seine Zähne einen großen Brocken Fleisch aus dem Oberschenkel seines Opfers rissen. Blut bildete einen schimmernden Teich um seinen hellgrauen, fast aschfahlen Leib. Muskeln, hart, wie Drahtseile und eine Kraft versprechend, die einem Teufel ebenbürtig war. Meine Kehle verließ ein Grollen, dass sein Name war.

Sein Kopf schnellte herum und in dem mondlichtfarbenen Fell glänzte rotes Blut. Doch nichts vermochte die grausame Schönheit dieser Höllenkreatur zu entstellen. Erkennen ließ ihn die Augen weiten. Rote Augen, glühend und heiß, wie Kohlen. Er fuhr herum und knurrte leise. Seine ausgreifenden Sätze würden ihn schnell zu mir getragen haben …

Kapitel II

Bald würde es schneien, dachte Raphael bei sich und warf einen Blick hinauf in den wolkenlosen Himmel. Er und Michael saßen in einem kleinen, aber sehr exklusiven Café in der Londoner Innenstadt. Zwischen ihnen auf dem kleinen Tisch aus Naturstein stand ein üppiges Frühstück. Croissants, Champagner, Erdbeeren … Alles, was das verwöhnte Erzengel-Herz begehrte. Aber immerhin war heute ein besonderer Tag. Es gab etwas zu feiern! Denn heute hatte der himmlische Rat ihm und ihm allein die Befehlsgewalt übertragen. Er war nun nicht mehr nur der Führer der himmlischen Heerscharen, sondern auch Herrscher über den gesamten Himmel. Zwar war dies nur eine vorübergehende Maßnahme, doch hatte Raphael keinesfalls vor diesen Posten wieder abzugeben. Ganz im Gegenteil.

Wenn sein Plan erstmal erfolgreich abgeschlossen war, würde die Position des „Gottes“ für alle Ewigkeiten ihm gehören.

„Sag, mein lieber Michael, was hältst du von der heutigen Tageszeitung, hm?“

Raphael schob seinem Freund eine der irdischen Morgenzeitungen über den Tisch. Es war dabei völlig egal gewesen, welche Zeitung er vorhin am Kiosk gegenüber erwarb. Jedes Titelblatt zierte heute das gleiche, verschwommene Bild. Auf Michaels groben, aber dennoch nicht unschönen Gesicht, zeigte sich ein Lächeln. „Da hast du dich aber mal wieder selbst übertroffen“, grinste der rothaarige Erzengel, „Wie hast du denn ein Foto von der Ersten bekommen? Lagst du selbst auf der Lauer oder hast du jemanden bezahlt?“

Raphael seufzte und machte gleichzeitig eine wegwerfende Handbewegung. „Als wenn ich mich selbst des Nachts auf irgendeine Mauer hocken würde. Nein, mein treuer Diener Raziel hat das für mich übernommen. Du kennst ihn sicher noch aus seiner Ausbildung. Er war einer der Besten, weshalb er ja auch nun zu meiner Garde gehört. Der Junge hat ganze Arbeit geleistet.“

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