Liesa-Maria Nagel - ANGEL

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Eine Welt, in der Dämonen und Engel verborgen mitten unter den Menschen leben. So auch Angel, eine Werwölfin, die anders ist, als alle ihrer Art, denn sie ist unsterblich. Nicht einmal sie selbst ahnt um die himmelweiten Ausmaße ihres Schicksals…
Melody, Angels Tochter, weiß nichts von ihrem verwobenen Schicksal, als sie kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag einem mysteriösen Fremden begegnet. Der faszinierende Mann, der sich ihr als Lou Morgenstern vorstellt, scheint echtes Interesse an dem jungen Mädchen zu haben.
Angel, die ihre Tochter in all den Jahren nie aus den Augen verlor, vergeht fast an dem Schmerz der Trennung. Weder Claude noch Melody darf sie um sich haben. Besonders nicht ihren geliebten Ira, der ihr Herz immer noch gefangen hält. Bis sich das Blatt eines Nachts entscheidend wendet …

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*

Alles schien gut, denn wie jeden Freitag erschien sie pünktlich zum Unterricht. Ein eigentümlicher Stolz erfüllte mein Herz, als ich Melody beobachtete, wie sie Traceys Haus betrat.

Sie war so ein fleißiges und kluges Kind. Wie gern hätte ich sie Tag für Tag dafür umarmt und ihr gesagt, wie sehr ich sie liebte. Meine Tochter. Aber das war nicht möglich. Niemals.

Nicht, wenn ich wollte, dass sie am Leben blieb. Ihre Existenz durfte nicht bekannt werden. Außer den Wenigen, die von ihr wussten und denen ich vertraute, durfte kein Lebewesen je von ihr erfahren. Um ihre Sicherheit zu gewährleisten und mein Kind vor meinem eigenen Wächter zu bewahren, hatte ich sie vor nunmehr sechzehn Jahren weggegeben. Aufgewachsen war sie bei einem Werwolfpaar, das keine eigenen Kinder bekommen konnte, und irgendwann mal in Traceys Kartei aufgetaucht war. Die Bradleys waren zuverlässige Leute. Sie sorgten gut für Melody. Seit dem Tag ihrer Geburt war ich aus ihrem Leben verschwunden. Melody wusste nicht, dass es mich gab. Und wenn es nach mir ginge, würde sie es niemals erfahren. Ihre Sicherheit, ihr Leben, war meine größte Sorge.

Von meinem Beobachtungsposten, dem Hausdach auf der anderen Straßenseite, hatte ich Traceys Haus perfekt im Blick. Die Menschenfrau war meine einzige Verbindung zu meiner Tochter. Hätte Tracey bei der Adoption nicht darauf bestanden, dass das Mädchen in ihr Programm käme, würde ich gar nichts mehr von ihr hören. Oder mir meine Informationen auf illegalem Wege beschaffen müssen.

Ihre erste Wandlung stand kurz bevor. Mein Kind erreichte langsam das richtige Alter. In den nächsten Monaten würde sich zeigen, ob meine Lüge für sie bestehen bliebe, oder die Warggene ihres Vaters die Oberhand gewinnen würden. Nie verschwendete ich auch nur einen Gedanken daran, dass Claude ihr Erzeuger sein könnte.

Sollte sie sich nicht von allein verwandeln, so würde ich Melody gegenübertreten und ihr alles erklären müssen. Dann müsste ich ihr diese ganze, große Lüge offenbaren und alles würde auffliegen …

Mit jedem Tag, der verging und sie sich nicht wandelte, schien der Wahnsinn in meinem Herzen weiter zu wachsen. Hunger quälte mich öfter als normal. Öfter als gut war. Meine Wandlungen waren länger und schmerzhafter. Ich war leicht reizbar und sehr schnell aus der Ruhe zu bringen. Dauernd aufmerksam, ob sich nicht schwarze Rabenflügel am Himmel zeigten. Auch, wenn wenigstens das schlicht unmöglich war. Denn Claude war sicher verwahrt ...

Nachdem Melody das Haus betreten hatte und ich sie sicher wusste, verließ ich meinen Posten und schlug nun meinerseits den Heimweg ein.

*

Er sah ihr noch nach, bis sich die Haustür hinter ihr geschlossen hatte. Dass auch ihre Mutter sie beobachtete, war ihm durchaus bewusst. Ihre Präsenz vibrierte in ihm, wie das Echo einer großen Glocke. Aber er machte sich keine Sorgen darum, dass er bemerkt werden könnte.

Gerade war Melody die Einzige, die ihn sehen konnte. Allein für sie war er hier. Oder genau genommen sein Geist, den er nur für Melody auf die Erde sandte. In einer Gestalt, die er extra für seine Nachfolgerin ausgewählt hatte. Sexy und ein bisschen gefährlich und so, wie es aussah, hatte er genau richtig entschieden. Sie hatte angebissen.

Nun musste er sich ihr nur noch vertraut machen. Sie musste ihm ihr Vertrauen schenken. Nur so konnte sein Plan gelingen. Luzifer holte tief Atem, sog die kühle Luft in seine Lungen und ließ sie mit einem Seufzer wieder aus.

Wie sehr sehnte er sich diesen Tag herbei. So lange wartete er nun schon darauf, plante und erdachte, und nun war es fast soweit. Alles fügte sich genau so, wie er es wollte. Ende des Monats würde Melodys Welt in Schutt und Asche vor ihr liegen und er, Luzifer, wäre derjenige, der ihr Zuflucht böte. Bis dahin würde er sie, sooft er konnte, besuchen und bereits mit ihrer Ausbildung beginnen. Je früher sie lernte eine Herrscherin zu sein, desto besser. Die Hölle war schließlich kein Kindergarten. Auch, wenn sich so manch ein Satan gern mal so benahm. Wieder entrann ihm ein Seufzer, diesmal voller Zufriedenheit, als er sich langsam auflöste, die Morgendämmerung verließ und zurück in seinen Körper kehrte.

*

Der Geruch würde ihm noch tagelang nachhängen. Tief in seine Haut zog er, der Duft von Lust und Fleisch, Frau und Blut, Sünde und Verderbnis.

Ira saß in einem der roten Samtsessel des Wolllust. Nur ein Wochenendausflug von London nach Berlin. Zwar gab es in der alten Stadt auch Clubs wie diese, aber das Wolllust mochte er irgendwie. Er war allein hergekommen, denn für das, was er vorhatte, brauchte er die Gesellschaft seiner Brüder sicher nicht. In den letzten Jahren war er oft allein unterwegs. Wochenlang. Monatelang … Sein Kopf lag auf der niedrigen Lehne, tief hineingesunken in die Polster war sein Körper. Niedergedrückt von der zarten Last auf seinem Schoß.

Sein wolfsfellgraues Haar bildete einen harten Kontrast zu dem roten Samt. Auch, wenn nur noch wenige Strähnen auf ihn fielen. Er hielt es kurz seit einigen Jahren. Zu sehr erinnerte ihn die raue Länge daran, wie sie stets mit ihren Fingern hindurchgefahren war.

Die Frau, die sich so lasziv auf seinem Schoß räkelte, die er dafür bezahlte, dass sie genau das tat, stöhnte leise auf. Ihre lackierten Fingernägel, die exakt die Farbe ihrer Highheels hatten, krallten sich in seine Schultern. Die Spitzen ihres blonden Bobs fielen ihr ins Gesicht, als sie sich vorbeugte, um seinen Hals zu küssen.

Ihre Hüften bewegten sich in einem routinierten, kreisenden Rhythmus. Langsam und fordernd zugleich. Ausgerichtet darauf ihm die größtmögliche Freude zu bereiten. Und dennoch war sein Innerstes kalt.

Kein Feuer. Keine Leidenschaft. Kein Begehren.

Er verspürte nicht einmal besonders große Lust, aber dieser Abend war notwendig, denn der Hunger nagte an ihm. Seit er sie verloren hatte, waren Menschenfrauen alles, von dem er im Stande war, sich zu ernähren. Allerdings reichte das sterbliche, schwache Blut gerade einmal eine Woche, wenn er Glück hatte. Wie dankbar war er da für Etablissements, wie das Wolllust.

Der Schrei der Hure lockte einige neugierige Blicke zu ihnen herüber. Das kleine Separee, welches er für sich beansprucht hatte, war zwar von zarten Vorhängen verdeckt, ließ aber dann und wann doch einmal einen Blick hindurch. Ihn störte das nicht und die Frau offenbar auch nicht. Immer wilder und hemmungsloser ritt sie ihn, befriedigte sich schier an ihm, der er nur da saß und seinen unseligen Hunger schürte. Mit den Gedanken war er bei einer anderen. Der einzigen Frau, die er je wieder begehren würde. Wieso nur hatte er sie fortgeschickt?

Er hätte sie einsperren sollen. Oder zu einer der Seinen machen.

Aber diese Schmach, die sie ihm bereitet hatte, konnte er nicht dulden! Niemand hinterging ihn auf so schändliche Weise! Sosehr er sie auch lieben mochte, er würde sich nicht das Kind ihres Wächters unterjubeln lassen! Wütend packte er den Nacken der Hure, die gerade ihren wer-weiß-wievielten Orgasmus erlebte, und versenkte seine Zähne in ihrer Halsschlagader. Wieder schrie sie und ein neuer Schauer ließ ihren Körper erbeben. Im Anschluss hieran hätte sie jedenfalls keinen Grund sich zu beschweren … Wie stets, wenn er sich eine der Frauen nahm, die hier arbeiteten, schloss er die Augen. Mit einer Hand in ihrem Nacken und der anderen an ihrer Hüfte zwang er sie zu noch wilderen, schnelleren Bewegungen.

Nur mit all seiner Willenskraft gelang es ihm, sich vorzustellen, dass das matte Blut, welches seinen Rachen hinunter rann, einen anderen Geschmack hatte. Süßer. Herber. Unsterblicher …

Hinter seinen geschlossenen Lidern verwandelte sich der blonde Schopf der Frau in lange, nachtschwarze Wogen. Wurde der dünne Körper zu üppigen, wohlgeformten Rundungen. Er erinnerte sich an ihren Geschmack … Dieser wilde, ungebändigte, die Sinne betäubende Nachtjasmin, der tief in sein Innerstes drang und sich dort festsetzte. Ewig, wie es schien.

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