Liesa-Maria Nagel - ANGEL

Здесь есть возможность читать онлайн «Liesa-Maria Nagel - ANGEL» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

ANGEL: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «ANGEL»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eine Welt, in der Dämonen und Engel verborgen mitten unter den Menschen leben. So auch Angel, eine Werwölfin, die anders ist, als alle ihrer Art, denn sie ist unsterblich. Nicht einmal sie selbst ahnt um die himmelweiten Ausmaße ihres Schicksals…
Melody, Angels Tochter, weiß nichts von ihrem verwobenen Schicksal, als sie kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag einem mysteriösen Fremden begegnet. Der faszinierende Mann, der sich ihr als Lou Morgenstern vorstellt, scheint echtes Interesse an dem jungen Mädchen zu haben.
Angel, die ihre Tochter in all den Jahren nie aus den Augen verlor, vergeht fast an dem Schmerz der Trennung. Weder Claude noch Melody darf sie um sich haben. Besonders nicht ihren geliebten Ira, der ihr Herz immer noch gefangen hält. Bis sich das Blatt eines Nachts entscheidend wendet …

ANGEL — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «ANGEL», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Noch während sie an ihm vorüberging, atmete sie tief ein. Sie wollte wissen, wie ein Mann, der so gut aussah, eigentlich roch. Die Erkenntnis hätte sie beinah aus den Latschen kippen lassen.

Flüssige Schokolade. Vanille. Zimt und ein Hauch Patchouli. Süß und erdig. Wild und wundervoll. Sie seufzte leise. So musste die Versuchung riechen!

Sie ließ sich einige Schritte von seinem berauschenden Geruch begleiten, ehe sie sich davon befreite, und versuchte ihn zu ignorieren. Sie hörte seine langsamen Schritte auf dem Weg. Er folgte ihr.

Warum tat er das?

Melody versuchte, sich nicht beunruhigen zu lassen. Wahrscheinlich wollte er bloß in dieselbe Richtung. War ja auch kein Wunder. Da sie ihn vorher vor sich nicht gesehen hatte, musste er ja schließlich aus derselben Richtung gekommen sein, wie sie. Also wollte er wahrscheinlich auch in dieselbe Richtung weitergehen.

Schließlich tauchten gutaussehende Männer nicht einfach aus dem Nichts auf.

„Ist das nicht ein bisschen zu gefährlich für dich hier draußen allein im Park?“, hörte sie seine Stimme hinter sich, freundlich und sanft. Er war immer noch einige Schritte entfernt. Und dennoch richteten sich die Härchen in ihrem Nacken auf. Ein Schauer rann ihren Rücken hinunter.

„Gerade für einen so hübschen, kleinen Dämon, wie dich.“

Melody erstarrte und fuhr herum. Er stand direkt vor ihr. Lächelte sie mit diesem anziehenden, sinnlichen Lächeln an. Und sie hatte ihn nicht einmal herankommen gespürt.

Schnell machte sie einen Schritt rückwärts.

„Bitte? Ich habe keine Ahnung, was Sie meinen“, erwiderte sie hektisch, etwas zu hektisch für ihren Geschmack. Er lachte leise, was bei seiner Stimme beinah, wie Musik klang. Er steckte die Hände in die Taschen seiner Jeans und nahm eine lockere, sehr unbedrohliche Haltung ein. Viel zu unbedrohlich, wie Melody fand. Sie machte vorsichtshalber noch einen Schritt zurück. Er seufzte leise und wiegte leicht den Kopf. Sein langes, schimmerndes Haar fiel ihm dabei wie flüssige Seide um die Schultern, bewegte sich, als wäre es lebendig.

„Ich erkenne einen Dämon, wenn er vor mir steht. Glaub mir.“

Oh, Melody glaubte ihm aufs Wort. Nichts in seiner Stimme oder seinem Blick ließ auch nur den Hauch einer Lüge erkennen. Geschweige denn irgendwelcher Unsicherheiten.

„Das freut mich für Sie“, sagte Melody steif, „Aber ich werde jetzt gehen.“ Wieder wandte sie ihm den Rücken zu und stapfte durch das Laub weiter den Weg entlang. All ihre Sinne waren angespannt nach hinten gerichtet. Im schlimmsten Falle würde sie die Tasche fallenlassen und davon rennen, so schnell sie konnte.

Aber diesmal hörte sie keine Schritte, die ihr folgten. Erleichtert beschleunigte sie etwas und bog eilig um den Pfeiler, der die Mauer des Parks beendete.

„Du hast doch wohl nicht etwa Angst vor mir, oder?“

Melody konnte das erschreckte Aufkeuchen nicht mehr unterdrücken, als er plötzlich vor ihr unter einer Laterne stand.

„Was zum … ! Wie bist du so schnell hier? Das ist doch …“

Sie starrte ihn an. Das amüsierte Lächeln auf seinen Lippen war ihr wohl Erklärung genug.

„Na schön. Du bist also ebenfalls ein Dämon. Warum, zur Hölle, verfolgst du mich?“

Sie stemmte ihre freie Hand in die Seite und versuchte so bedrohlich wie möglich auszusehen. Bei dem Wort 'Hölle' sah sie es in seinen Augen aufblitzen. Also ein Unterweltdämon. Vielleicht sogar ein Satan? Außer Robins Wächter kannte sie keinen. Und es gab ja einige.

„Ich verfolge dich doch nicht. Wir haben nur zufällig denselben Weg.“

Er stieß sich von der Laterne, an der er gelehnt hatte, ab und ging weiter die Straße entlang. Genau in die Richtung, in die sie wollte. Melody fluchte leise und folgte ihm. Was sollte sie auch anderes machen als wachsam bleiben und ihn im Auge behalten. Für den Notfall kramte sie schon einmal ihr Handy aus der Tasche und behielt es in der Hand. Dabei starrte sie auf seinen Rücken und dachte darüber nach, was für eine Art Dämon er wohl war? Er war weder Vampir noch Werwolf, das hätte sie am Geruch erkannt. Während sie noch darüber nachdachte, merkte sie nicht, dass der Abstand zwischen ihnen immer kleiner wurde.

Erst, als er neben ihr ging und sie anlächelte, mit diesem gut gelaunten, 'Ich weiß, dass ich verboten gut aussehe' – Lächeln, merkte sie, dass er sich hatte zurückfallen lassen. Sie seufzte resigniert. Wahrscheinlich wurde sie ihn nicht mehr los. Gut, dass sie auf solche Fälle vorbereitet worden war. Im Notfall wusste sie sich zu verteidigen.

„Wie heißt du?“, fragte er leise und begann in seiner Manteltasche zu kramen. Melody fürchtete schon das Schlimmste, aber er holte nur eine Schachtel Zigaretten heraus und steckte sich eine an. Als er ihr auch eine anbot, lehnte sie kopfschüttelnd ab.

„Also? Dein Name?“

Seine Stimme war immer noch freundlich, bekam aber einen kaum wahrnehmbaren ungeduldigen Unterton. Instinktiv antwortete sie. Sie war sich sicher, dass es besser wäre, ihn nicht zu verärgern.

„Melody. Melody Bradley.“

Er nickte und zog an seiner Zigarette. Melody fiel auf, dass es diese schwarze Sorte war. Die, die nach Nelken duftete.

„Ich bin Lou“, stellte er sich vor. Melody stutzte. Was für ein seltsamer Name.

„Lou? Wie Ludwig oder Louis, oder was?“, spöttelte sie.

Er grinste breit und kicherte.

„So in etwa.“

Melody sah deutlich, dass sich hinter dieser unscheinbaren Antwort wesentlich mehr verbarg. Lou war eine Kurzform, ein Spitzname. Nicht sein echter Name.

„Und weiter?“, fragte sie, jetzt neugierig geworden.

„Morgenstern.“

Ein eiskalter Schauer rann ihr den Rücken hinab, ließ sie frösteln und setzte sie gleich darauf in Flammen, als er sich zwischen ihren Beinen sammelte. Sie schluckte ein leises Aufkeuchen herunter, das sich plötzlich in ihrer Kehle sammelte.

Lou Morgenstern.

Irgendwo hatte sie diesen Namen schon einmal gehört ... Bloß wo? Vielleicht gehörte er zu einem größeren Konzern? Oder war er Schauspieler? Model? Dem Aussehen nach sehr wahrscheinlich Letzteres ... Aber dann für ein Gothic- oder Fetishmagazin. Ohne, dass sie es wirklich wollte, drängte sich ihr ein Bild von Lou in Lack und Leder auf, halb nackt, wie er sich zwischen Stahlstangen rekelte. Ein wenig schockiert über sich selbst, verdrängte Melody das Bild schnell wieder. Ihr war ohnehin schon viel zu warm in seiner Gegenwart.

Gemeinsam bogen sie in die Straße ein, an deren Ende Traceys Haus lag. Schon von Weitem sah sie Robins Wagen quer in der Einfahrt parken. Die Vampirin schien es mal wieder überaus eilig gehabt zu haben. Mel schmunzelte. Vielleicht war Tony bei ihr. Dann hatte sie es immer eilig.

Gute hundert Meter vor ihrem Ziel blieb Lou plötzlich stehen. Melody, die sich in der Zwischenzeit schon richtig an seine Gesellschaft gewöhnt hatte, bleib ebenfalls stehen. Sie sah ihn fragend an, als er sie entschuldigend anlächelte.

„Verzeih“, sagte er und sie stolperte regelrecht über dieses veraltete Wort. „Weiter kann ich dich nicht begleiten, aber ich bin mir sicher, dass wir uns wiedersehen.“

Melody runzelte die Stirn. Sie glaubte ihm aufs Wort. Klar, wahrscheinlich würde er sie weiter verfolgen oder beobachten, weil er ein merkwürdiger, kranker Stalker oder Psychopath war. Das würde sie ihm sofort abkaufen! Also lieber nicht verärgern. Sie hob in einer möglichst unverbindlichen Geste die Schultern.

„Wie du meinst. Bis dann.“

Sie drehte sich um und ging los. Sie fröstelte, als die Wärme, die sie in seiner Nähe empfunden hatte, plötzlich verschwand.

„Grüß doch bitte deine Mutter von mir, wenn du sie gleich triffst.“

Seine Stimme verhallte in der frischen Luft des angebrochenen Tages. Als sie sich umdrehte, war die Straße hinter ihr leer und auch in die andere Richtung sah sie ihn nicht mehr. Seltsam, dachte sie noch, während sie weiterging. Warum sollte Emilia hier sein? Sie hasste Traceys Labor ...

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «ANGEL»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «ANGEL» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «ANGEL»

Обсуждение, отзывы о книге «ANGEL» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x