Liesa-Maria Nagel - ANGEL

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Eine Welt, in der Dämonen und Engel verborgen mitten unter den Menschen leben. So auch Angel, eine Werwölfin, die anders ist, als alle ihrer Art, denn sie ist unsterblich. Nicht einmal sie selbst ahnt um die himmelweiten Ausmaße ihres Schicksals…
Melody, Angels Tochter, weiß nichts von ihrem verwobenen Schicksal, als sie kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag einem mysteriösen Fremden begegnet. Der faszinierende Mann, der sich ihr als Lou Morgenstern vorstellt, scheint echtes Interesse an dem jungen Mädchen zu haben.
Angel, die ihre Tochter in all den Jahren nie aus den Augen verlor, vergeht fast an dem Schmerz der Trennung. Weder Claude noch Melody darf sie um sich haben. Besonders nicht ihren geliebten Ira, der ihr Herz immer noch gefangen hält. Bis sich das Blatt eines Nachts entscheidend wendet …

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Cassie setzte Teewasser auf, nahm zwei Tassen aus dem Schrank, stopfte ihren Lieblingstee hinein und setzte sich zu ihm an den Küchentisch. Immer noch sah sie ihn nicht an, was Nick langsam aber sicher verrückt machte.

„Cassie, wenn du mir nicht gleich sagst, was dich bedrückt, dann muss ich leider irgendwas zerschlagen. Und du weißt, was für ein Tag heute ist.“

Ein Lächeln huschte über ihre Lippen und endlich, endlich, endlich sah sie ihn an.

„Nick, ich bin schwanger.“

Als hätte sie ihn mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, starrte er Cassie an. Plötzlich herrschte in seinem Kopf nur noch weißes Rauschen. Sogar die Bestie in ihm war vollkommen perplex ob dieser Nachricht, von der er sich nicht sicher war, ob sie nun gut oder schlecht war.

„Äh ...“, stammelte er, weil er nicht wusste, was er dazu sagen sollte.

Er musste ein ziemlich dummes Gesicht machen, denn Cassie fing an zu kichern.

„Hallo? Jemand zu Hause?“ Ihre Hand flog ein paar Mal vor seinen Augen hin und her. Nick blinzelte und endlich kehrten die logischen Gedanken in sein Hirn zurück.

„Wie ...? Aber wir ...? Wie ist denn das passiert?“ Immer noch überschlugen sich die Tatsachen und Konsequenzen in seinem Kopf und allein ihr liebevolles Lächeln hielt ihn davon ab, sich die Haare auszureißen. Er lehnte sich vor und ergriff ihre Hände. „Wie konnte das passieren? Ich meine, wir haben doch immer verhütet, wenn du fruchtbar warst.“

Fragend und verständnislos sah er sie an, aber auch sie zuckte nur mit den Schultern. „Ja, haben wir, aber es ist trotzdem passiert. Ich weiß nicht, warum, aber vielleicht hatte eines von den Kondomen ein Loch ...“

Als Werwolf konnte Nick es an ihr riechen, wenn sie empfänglich war. An diesen Tagen bestand er darauf, mit Kondom zu verhüten. Er wollte keine Kinder und schon gar nicht von einer Menschenfrau. Nicht, weil er es sich mit Cassie nicht vorstellen konnte, nichts würde ihn glücklicher machen, als eine Familie mit ihr, doch war sie sterblich und er lebte ungefähr zehn Mal länger. Was wäre das für eine Zukunft? Ihr beim Sterben zusehen? Kinder, die ihn irgendwann fragten, warum er nie alterte oder ihnen gar erklären zu müssen, was er war. Schlimmer noch das Gen weitervererben und seine Kinder zum gleichen Schicksal verdammen?

„Nick.“ Cassie befreite ihre Hände und legte sie auf seine Wangen. „Ich weiß, wir waren uns einig, dass wir keine Kinder wollten, aber ... es ist passiert. Was machen wir jetzt?“

Nick starrte sie an, sah in ihre braunen Augen und seufzte. „Ich habe nicht die leiseste Ahnung.“

Cassie küsste ihn kurz und setzte sich dann auf seinen Schoß. Sie schlang die Arme um seinen Hals und drängte sich an ihn. Er nahm sie in den Arm und legte den Kopf an ihre Brust. So erschöpft, wie in diesem Moment hatte er sich noch nie gefühlt. Da war er so vorsichtig gewesen, damit er in der Welt der Menschen, in Cassies Welt, möglichst wenig Spuren hinterließ und dann so was. Ein Kind. Sein Kind.

„Ich werde Mark morgen davon erzählen. Sobald das Kind da ist, werden wir zu einer Expertin gehen, die ich kenne. Sie kann herausfinden, ob das Gen in ihm aktiv ist. Sollte das so sein, muss es auf Craven aufwachsen.“

Cassie musterte ihn und ihre Stirn legte sich in Falten. Ihr kastanienbraunes Haar fiel nach vorn, als sie den Kopf senkte. Nick ertappte sich bei dem Wunsch, dass dieses Kind ihre Haare erben würde.

„Auf Craven aufwachsen? In deinem Rudel? Aber du hast gesagt, dass Mark mich nicht akzeptiert?“

Nick stieß einen Seufzer aus und raufte sich nun doch das Haar. „Cassie, sollte das Kind das Gen erben muss es lernen, damit umzugehen! Du kannst es nicht in deiner Welt behalten. Wenn es in die Pubertät kommt, wird es sich verwandeln und, wenn es sich dann nicht kontrollieren kann, wird er wahllos Menschen töten. Jeden, der sich ihm in den Weg stellt. Dich mit eingeschlossen.“

Darüber schien sie einen Moment nachzudenken. Schließlich wurde ich Blick dunkel. „Ich würde eher das Kind aufgeben, als ein ganzes Leben von euch getrennt sein zu müssen.“

Nick starrte sie entgeistert an. Der Entschluss, der sich langsam in sein Bewusstsein schlich, war so logisch und so einleuchtend, dass Nick sich wunderte, warum ihm das nicht gleich eingefallen war.

„Nein, wir behalten das Kind. Und wenn Mark dich nicht ins Rudel aufnimmt, werde ich es eben verlassen.“

*

„Scheiße noch mal! Was hast du jetzt wieder angestellt?!“ Robins Stimme widerhallte in meinem Ohr. Ich war noch nicht ganz von meiner Honda gestiegen, da hatte mein Handy geklingelt und eine aufgebrachte Robin damit begonnen mich zusammenzufalten, wie einen besseren Briefbogen. Derweil sie schimpfte, schleppte ich meinen geschundenen Körper aus der Tiefgarage in den Aufzug.

„Das war schon die dritte Prügelei diese Woche! Und es ist erst Freitag!“

Nein, Traceys Stimme war noch etwas schlimmer als Robins. Obwohl uns einige Kilometer trennten, bekam ich das Gefühl, dass die Beiden neben mir stünden. Mittlerweile war ich diese morgendlichen Kontrollanrufe gewohnt und überhörte die Bitten, Anschuldigungen, Predigten und Appelle einfach.

Mit langsamen, unbeholfenen Bewegungen wegen der schmerzenden Muskeln zog ich mir die blutigen, zerrissenen Sachen aus, während ich das Handy zwischen Wange und Schulter geklemmt hielt, und hin und wieder ein „Mhm“ murmelte.

„Angel! Verdammt! Hörst du uns überhaupt zu?!“ Robins Stimme drang allmählich wieder zu mir durch.

„Das ist einfach meine Sache, Robin. Lass es gut sein. Und du auch Tracey.“

Robin schäumte vor Wut. Aber ich ließ mich nicht belehren und legte einfach auf. Auf dem Weg ins Bad schaltete ich mein Handy aus und ließ es auf dem Nachttisch liegen. Morgen wäre immer noch ein genauso guter Tag, um mir die Sorgen meiner Freunde anzuhören.

Ich schloss die Badezimmertür hinter mir ab und stellte die Dusche an. Das heiße Wasser spülte Staub, Schmutz und Blut hinunter in den Abfluss. Zurück blieb nur mein geschundener, gebrochener Leib. Irgendwann mischten sich Tränen zu dem Wasser. Wie jeden Morgen, wenn ich zurückkam.

Es dauerte ungefähr eine Stunde, bis ich mich wieder soweit beisammen hatte, dass ich das Bad verlassen konnte.

Mittlerweile klappte auch das Gehen wieder etwas besser, da mein Fuß schon heilte. Das war die Sache mit der Unsterblichkeit. Man heilte wahnsinnig schnell.

Ohne das Licht einzuschalten, durchquerte ich die Küche, neben Bad und Schlafzimmer der einzige, weitere Raum in dieser Wohnung. Alles hier war spärlich möbliert und besaß nichts Liebevolles. Er war rein zweckdienlich, ich verbrachte ohnehin nie viel Zeit hier. Für gewöhnlich wartete hier in der Küche immer … - Ich stutzte und drehte mich auf halbem Weg ins Schlafzimmer noch einmal um. Wo zum Teufel …?

„Ich finde nicht gut, was du da tust, Angel.“

Ach, da war sie ja.

Beruhigt drehte ich mich wieder um und erblickte sie im Türrahmen meines Zimmers. Die zarten, milchweißen Arme vor der schmalen Brust verschränkt. Das hübsche, ebenmäßige Gesicht zu einem verärgerten Ausdruck verzogen. Die himmelblauen Augen funkelnd. Ihre goldenen Locken fielen ihr in einem langen, geflochtenen Zopf über die Schulter bis zur Hüfte. Ein Engel, wie er im Buche stand.

„Dieser Ausdruck steht dir nicht, Marie“, sagte ich zu ihr, während ich weiter ins Schlafzimmer ging.

„Er ist aber gerechtfertigt“, brummte sie und blieb im Türrahmen stehen, während ich das Handtuch, das ich um mich geschlungen hatte, wegwarf und in meinem Schrank nach einem Shirt suchte. Mir war egal, dass Marie all die Blutergüsse, Schrammen und Kratzer sah, die meinen Körper verunstalteten. Narben zierten ihn unzählige. Da fielen ein paar Neue kaum auf.

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