Peter Splitt - Pussycat

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Katharina Böhm wächst mit ihrer Zwillingsschwester Anni und ihren Eltern Edelgard und Pavel, in der ehemaligen DDR auf. Als ihr Vater die Familie verlässt, hält sich ihre Mutter mit Männerbekanntschaften über Wasser und steckt Katharina in ein staatliches Erziehungsheim. Geschlagen, misshandelt, vergewaltigt und weggesperrt, erlebt sie ein acht Jahre andauerndes Martyrium, das erst mit dem Erreichen ihrer Volljährigkeit und der Entlassung aus dem Jugendwerkhof ein Ende findet. Ihr erster Schritt in Freiheit führt sie zu den Russen, wo sie völlig naiv und weltfremd, den direkten Kontakt zum KGB sucht. Ihr Ansprechpartner, Oberst Kurganow, erkennt sofort welches Potential in ihr steckt und will sie als Agentin auszubilden. Doch ihr Vertrag beinhaltet auch klein gedrucktes: Marie soll Hemmungen und Scham über Bord werfen und auch ihren eigenen Körper in den Dienst der Sache stellen. Was das bedeutet, zeigt ihr Anika, eine alternde Agentin, die jahrelang für den KGB als Sex-Spionin gearbeitet hat und nun den Nachwuchs ausbildet. Die nicht gerade prüde Marie ist einigermaßen geschockt und hofft gewisse sexuelle Praktiken niemals in der Praxis anwenden zu müssen.

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Großer Gott! Brauchten Männer wirklich so etwas?

Ich drängte mich vorsichtig an der Meute vorbei, ging auf die Haustür zu und wurde prompt wieder aufgehalten. Diesmal war es der Hausherr persönlich. Er war mir gefolgt und bugsierte mich zurück in sein Haus. Er schien kein bisschen betrunken zu sein.

„Sie wollen doch nicht etwa schon gehen, hübsches Fräulein?“

„Ihre Party ist wirklich wunderbar, aber ich muss leider …“

„… etwas trinken!“ Schnell hielt er einen Becher in den Springbrunnen und stieß ihn mir entgegen, sodass etwas von der Flüssigkeit auf meine Seidenbluse schwappte. Dann hielt er seine eigene Tasse hoch, prostete mir zu und ließ das Zeug in seine Kehle laufen. Jetzt sah er mich lüstern an, nahm mich bei der Hand und zog mich mal wieder mit sich fort.

Der Raum, in den er mich brachte, sah aus wie die Bühnenaufmachung in einem nie enden wollenden Märchen. Dazu kam der penetrante Geruch nach Laster und Verderbnis. Wie viele Frauen vor mir mochten hier durchparadiert sein? Ich konnte es nur erahnen. Jedenfalls hatte jede das ihrige zu dem Geruch beigetragen.

Ich zog mich aus und harrte der Dinge, die auf mich zukommen würden. Zunächst geschah gar nichts. Ich wunderte mich über meine eigene Gelassenheit, während ich nackt und unbeweglich auf dem Bett lag und auf die über mir befindliche Decke blickte. In der waren acht Spiegelplatten eingesetzt. Der violette Samtüberwurf auf dem Bett vermittelte mir ein eigenartig prickelndes Gefühl. Es war ein Teil des fragwürdigen Vergnügens, dass ich noch vor mir hatte. An den Wänden hingen Poster von europäischen Großstädten und von exotischen Frauen. Sie waren alle nackt, so wie ich.

Mein Gastgeber hatte es keineswegs eilig. Er wartete gelassen ab, genoss den Anblick meines nackten Körpers. Erst nach einer Weile des Beobachtens griff er hinter sich, wo ein Wandbrett stand, auf dem ein Kästchen lag, das die Form einer Harfe hatte. „Ach ja, meine Süße, ich hab da noch was für dich.“ Er drückte mir das Kästchen in die Hand. „Mach auf!“

Ich zögerte einen Augenblick, wusste nicht, was ich davon halten sollte. Mein Gastgeber hinter der Dobermann-Maske nahm mir das Kästchen wieder ab, öffnete es und entnahm ihm einen Gegenstand, der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Hufeisen hatte. Ich staunte nicht schlecht. Was sollte das sein?

Er ließ das Ding zwischen seinen Fingern baumeln und gab mir durch ein Zeichen zu verstehen, was ich damit machen sollte. So langsam dämmerte mir, was es war. Zunächst zeigte ich jedoch keine Reaktion, sondern schaute meinen Gastgeber mit einem etwas ratlosen Gesichtsausdruck an. Dabei spielte ich ihm etwas vor. Er grinste, formte mit Daumen und Zeigefinger einen Ring und ließ den gabelförmigen Gegenstand hindurchgleiten. Jetzt musste ich ihm zu erkennen geben, dass ich wusste, was es war. Vorsichtig berührte ich die glatte Oberfläche.

„Oh … es ist kalt!“

Er grinste wieder. „Natürlich, im Augenblick schon.“

„Das ist ein Doppeldildo“, nicht wahr? Mit Befriedigung registrierte ich, dass meine Stimme völlig ruhig blieb.

Mein Gastgeber grinste noch immer. „Es wird dir gefallen, Schätzchen. Es ist außerordentlich interessant.“

„Wirklich?“ Ich war der Meinung, ich hätte bereits alles kennengelernt, aber das hier …

Er gab mir keine Antwort, gab sich völlig entspannt.

Offensichtlich wartete er auf eine Entscheidung, die nicht seine sein würde. Wieder sah ich ihn an, erkannte die Geilheit in seinen Augen. Dann setzte ich alles auf eine Karte. Mein Körper zitterte leicht, als ich mir die kalte Spitze des Dildos einführte.

Kapitel 3

Am nächsten Morgen klingelte in seinem Büro in Berlin Karlshorst das Telefon.

„Dobryy vecher, Juri, Sergej hier. Wie geht es dir?“

„Danke, am liebsten gut! Was kann ich für dich tun?“

„Ich rufe an, um dir zu sagen, dass die Kleine, die du mir gestern vorbeigeschickt hast, wirklich eine Wucht ist.“

„Ist das wahr? Das freut mich, zu hören. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß miteinander?“

„Worauf du dich verlassen kannst. Deine Larissa ist ein Naturtalent, mein Kompliment an deine Spürnase. Verrätst du mir, woher du sie hast?“

„Sagen wir, sie ist mir einfach zugeflogen, Sergej. Der Rest soll mein Geheimnis bleiben. Du bist also mit ihr zufrieden gewesen?“

„Absolut, Juri!“

„Dann kann ich sie also auch für richtige Aufgaben einsetzen?“

„Aber sicher! Sie hat den Test mit Bravour bestanden! Die kannst du überall einsetzen, glaub’s mir.“

„Das höre ich wirklich gern, Sergej. Mir hat sie auch direkt gefallen. Sie ist ein Glücksfall für uns. Jemanden wie sie bekommen wir nicht alle Tage.“

„Da ist was Wahres dran. Übrigens ist sie bei den anderen Besuchern meiner kleinen Party auch gut angekommen. Weil sie nicht prüde ist, sich aber eine gewisse Naivität bewahrt hat.“

„Nun, sie ist ja auch noch sehr jung.“

„Wie alt ist sie denn?“

„Neunzehn.“

„Oh, da habe ich sie ein wenig älter eingeschätzt. Vielleicht lag es an der Maske, oder am Make-up. Ihr Gesicht habe ich allerdings erst so richtig beim Sex gesehen.“

„Du alter Lüstling!“

„Ha, ha, ha … du wärst wohl selbst gern an meiner Stelle gewesen, was?“

„Kein Kommentar, Sergej.“

„Na ja, sie ist halt ein Klasse-Mädchen und ich freue mich, dass ich euch zu Diensten sein konnte. Immer wieder gern!“

„Ha, von wegen! Beim nächsten Mal schicke ich dir unsere gute, alte Anika vorbei.“

„O bitte nein, bloß das nicht!“

„Ist ja schon gut, du Schlawiner. Ich bedanke mich für deine Auskunft.“

„Nichts zu danken, Juri. Wie gesagt, ein Mädchen wie Larissa kannst du mir jederzeit vorbeischicken.“

„Lustmolch! Habe ich das nicht bereits gesagt?“

„So etwas Ähnliches, Juri. Mach es gut.“

„Do svidaniya.“

Alles war perfekt gelaufen. Die eigentliche Arbeit konnte beginnen.

*

Von dem Geld, das ich als Serviererin bekam, kaufte ich mir ein Kofferradio. Damit konnte ich die verschlüsselten Nachrichten der Russen bequem von meinem kleinen Dachzimmer aus über Kurzwelle empfangen.

„77203 – Achtung 77538 – Achtung 76326, 80348 …“, lauteten die Codes, die sie mir schickten und die ich entschlüsseln musste.

Dazu bediente ich mich einer bestimmten Tabelle mit Symbolen, die mir der Genosse Ogoneck mitgegeben hatte. Zugegeben, am Anfang kam mir das Gewühl aus Buchstaben und Zahlen noch reichlich verwirrt vor, aber mit der Zeit bekam ich den Dreh raus. Es war alles reine Übungssache, mehr nicht.

Am 13. Oktober 1977 wurde die Lufthansamaschine „Landshut“ entführt. Ein Kommando der mit der RAF kooperierenden palästinensischen Volksfront zur Befreiung Palästinas zwang das Flugzeug mit siebenundachtzig Menschen an Bord zum Flug nach Mogadischu in Somalia, um den Druck auf die Bundesregierung zu verstärken. Die Geiselnahme wurde am 18. Oktober 1977 gegen Mitternacht durch die GSG 9 der Bundespolizei gewaltsam beendet. Sechsundachtzig Geiseln wurden bei dieser Aktion befreit, und drei der vier Terroristen erschossen. Flugkapitän Jürgen Schumann war zuvor bei einem Zwischenstopp vom Anführer der Terrorgruppe erschossen worden. Wenige Stunden nach der Befreiung der Geiseln beging die inhaftierte RAF-Spitze kollektiven Selbstmord. Hanns Martin Schleyer wurde noch am 18. Oktober 1977 erschossen, als seine Entführer vom Tod der RAF-Häftlinge erfuhren. Seine Leiche wurde am 19. Oktober 1977 im französischen Mühlhausen aufgefunden.

In dieser turbulenten Zeit vergingen die Tage und Wochen wie im Flug. Der Winter kam, und ich versuchte, mein halbwegs normales Leben weiterzuführen. Ich schmückte die kleine Dachkammer von Frau Obermayr gemäß den festlichen Anlässen, stellte Kerzen und Weihnachtssachen auf. Außerdem hatte ich mir einen Adventskalender mit Schokoladenfüllung, einen einfachen Adventskranz mit Tannenzapfen und einen winzigen Weihnachtsbaum besorgt. Kleinbürgerlicher ging es schon bald nicht mehr. Tagsüber ging ich zum Servieren ins Café, abends traf ich mich mit Sabine. Sie kannte den neusten Tratsch und die Lokale, die gerade trendy waren. So erhielten die Sowjets gezielte Informationen direkt aus der Schickeria. Ich gab ihnen durch, wer sich wann und wo mit wem traf, und sie fügten diese Hinweise ihren Akten bei. Spuckten die dann ein neues potenzielles Opfer aus, war ich zur Stelle und stellte den Kontakt her. Dabei hielt ich mich stets an die Vorgaben, die ich von Anika bekommen hatte. Natürlich ging ich nicht gleich mit jedem Mann ins Bett. Zunächst ging es nur um die Kontaktaufnahme. Ich traf mich mit den Männern, verwickelte sie in unzählige Gespräche, versuchte, etwas herauszufinden, was meine Auftraggeber interessieren konnte. Ich ging ins Theater, ins Kino, in Bars, in Konzerte, in die Oper, zum Fußball und auf Messen. Ich war jung, liebte das Leben, genoss es in Saus und Braus. Die Männer waren großzügig und nett. Für mich war es eine Zeit voller neuer Eindrücke und Ideen. Ich war nicht prüde. Wenn mir ein Mann gefiel, dann nahm ich ihn mir. Danach bekam Oberst Kurganow seine Informationen und bedankte sich auf seine Weise – mit Geld und Geschenken.

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