Peter Splitt - Pussycat

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Katharina Böhm wächst mit ihrer Zwillingsschwester Anni und ihren Eltern Edelgard und Pavel, in der ehemaligen DDR auf. Als ihr Vater die Familie verlässt, hält sich ihre Mutter mit Männerbekanntschaften über Wasser und steckt Katharina in ein staatliches Erziehungsheim. Geschlagen, misshandelt, vergewaltigt und weggesperrt, erlebt sie ein acht Jahre andauerndes Martyrium, das erst mit dem Erreichen ihrer Volljährigkeit und der Entlassung aus dem Jugendwerkhof ein Ende findet. Ihr erster Schritt in Freiheit führt sie zu den Russen, wo sie völlig naiv und weltfremd, den direkten Kontakt zum KGB sucht. Ihr Ansprechpartner, Oberst Kurganow, erkennt sofort welches Potential in ihr steckt und will sie als Agentin auszubilden. Doch ihr Vertrag beinhaltet auch klein gedrucktes: Marie soll Hemmungen und Scham über Bord werfen und auch ihren eigenen Körper in den Dienst der Sache stellen. Was das bedeutet, zeigt ihr Anika, eine alternde Agentin, die jahrelang für den KGB als Sex-Spionin gearbeitet hat und nun den Nachwuchs ausbildet. Die nicht gerade prüde Marie ist einigermaßen geschockt und hofft gewisse sexuelle Praktiken niemals in der Praxis anwenden zu müssen.

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„Haben Sie noch etwas vergessen, junges Fräulein?“

„Äh, nein, ich habe nur gerade das Schild im Fenster gesehen. Komisch, dass es mir nicht schon beim Betreten Ihres Cafés aufgefallen ist. Nun, ich bin neu in der Stadt und suche dringend einen Job.“

Der Gesichtsausdruck der älteren Dame veränderte sich. Reine Neugierde ersetzte die Höflichkeit. Trotzdem schien ihr zu gefallen, was sie sah. Ich musste einen adretten und gepflegten Eindruck auf sie gemacht haben.

„Und woher kommen Sie?“, lautete ihre erste Frage.

„Aus Berlin. Äh, Westberlin natürlich“, fügte ich schnell hinzu.

„Natürlich. Und Sie heißen?“

„Larissa Orloff.“

„Haben Sie schon einmal im Service gearbeitet?“

Ich beschloss, die Unwahrheit zu sagen. „Aber sicher! Ich habe mehrfach im vergangenen Sommer bei uns in den Biergärten ausgeholfen.“

„Und warum sind Sie weg von Berlin? Ich meine, eine so schöne große Stadt bietet doch sicher unzählig viele Möglichkeiten?“

Das genau war der Knackpunkt. Hier musste eine einfache, aber glaubhafte Antwort her. Die hatte ich parat. Ich erzählte ihr die Geschichte, die ich mir zurechtgelegt hatte. „Das hat eher persönliche Gründe, verstehen Sie? Ich habe mich von meinem Freund getrennt.“

Jetzt lächelte die ältere Dame wieder. „Ah, ich verstehe, Liebeskummer. Das tut weh, was? Na ja, ihr jungen Leute nehmt die Gefühlsangelegenheiten einfach viel zu ernst. Das Leben geht immer weiter!“

„Ja, schon, aber ich mochte einfach nicht mehr in der gewohnten Umgebung bleiben, wenn Sie verstehen, was ich meine.“

„Aber sicher, Kindchen. Luftveränderung, was? Und da haben Sie sich gerade München ausgesucht?“

Auch darauf wusste ich eine passende Antwort.

„Warum denn nicht München? Ich habe immer gehört, dass München eine fantastische Stadt sein soll, und dann die Nähe zu den Bergen. Ich liebe die Berge, müssen Sie wissen.“

„Wann können Sie anfangen?“

Diese direkte Frage hatte ich so nicht erwartet, aber anscheinend hatte ich die ältere Dame mit meinen Antworten zufriedengestellt.

„Von mir aus gleich morgen. Allerdings muss ich mich noch um eine Unterkunft bemühen …“

„Was, die haben Sie auch nicht?“

„Nein, ich habe Ihnen doch erzählt, dass ich gerade erst in München angekommen bin. Eine entfernte Tante von mir wohnt in Traunstein, aber das ist wohl zu weit, was?“

„Viel zu weit, Kindchen. Da können Sie sich auch gleich in Österreich eine Arbeit suchen.“

„O nein, vielen Dank, ich denke, ich möchte lieber hier in München bleiben.“

„Warten Sie mal, ich habe da oben noch eine Dachkammer frei. Die könnte Ihnen mein Mann ein wenig zurechtmachen. Ich meine, es ist nicht gerade eine Luxuswohnung, aber zum Schlafen reicht es allemal. Und wenn ich mich recht erinnere, steht da oben sogar noch ein alter Elektroofen herum, damit Sie es in den kälteren Jahreszeiten warm haben.“

Das war meine kleinste Sorge. „Passt schon!“

Ich brachte eine der Redewendungen an, die ich vorab einstudiert hatte. Innerhalb von ein paar Minuten hatten sich meine Probleme gelöst. Ich hatte einen Job und eine Unterkunft. Außerdem würde mir der Job als Kellnerin direkten Kontakt zu den Gästen ermöglichen.

Na, Genosse Oberst Kurganow, wie habe ich das gemacht?, dachte ich im Stillen.

Bereits am nächsten Tag begann mein neues Leben als Bundesbürgerin. Ich richtete mich in dem kleinen Dachgeschoss oberhalb des Cafés häuslich ein. Das war nicht weiter schwer, denn ich hatte ja kaum etwas mitgebracht. Trotzdem versuchte ich, es mir irgendwie gemütlich zu machen. Tagsüber ging ich meinem Job als Serviererin nach. Ich nahm meine Aufgabe sehr ernst. Am Anfang war ich noch unbeholfen, aber lernwillig. Und ich lernte schnell. Meine Chefin, Frau Obermayr, zeigte mir sämtliche Kniffe, die Frau brauchte, um den meist männlichen Gästen ein gutes Trinkgeld zu entlocken. Dabei kam mir mein angeborener Charme zugute, und nach ein paar Tagen ging mir die Arbeit wie von selbst von der Hand. Fast kam es mir so vor, als hätte ich in meinem noch so jungen Leben nie etwas anderes getan als Servieren. Neben Frau Obermayr arbeitete auch eine junge Auszubildende in dem Café. Sie hieß Sabine, war siebzehn, nur unwesentlich jünger als ich. Wir schlossen schnell Freundschaft. Sabine stammte aus München und wusste immer, wo etwas los war. So arbeitete ich mich immer mehr in die westdeutsche Mentalität ein. Das war beileibe nicht so schwer, denn der westdeutsche Kleinbürger liebte Geld, Fußball und Autos. Darauf ließ sich aufbauen …

War ich einmal nicht mit Sabine unterwegs, fing ich an, all das zu fotografieren, von dem ich glaubte, es könnte die Sowjets interessieren. Ich unternahm Ausflüge zu Kasernen und fotografierte militärische Einrichtungen, wann immer ich in ihre Nähe kam. Des Weiteren interessierte ich mich für industrielle Anlagen und Güter. Aus diesem Grund schloss ich mich sogar einer Gruppe ausländischer Investoren an, die verschiedene Betriebe besuchte. Nach zwei Wochen hatte ich meinen ersten Film voll. Mit einem gehörigen Gefühl von Stolz steckte ich die Filmrolle in den toten Briefkasten, den man mir zugewiesen hatte. Ich fühlte mich gut. Das war eine Tätigkeit genau nach meinem Geschmack. In der Zwischenzeit ließ mich Frau Obermayr sogar die Kasse machen. Ich hatte ihr Vertrauen gewonnen, erledigte meinen Job zu ihrer vollsten Zufriedenheit. Doch dann kam die bedenkliche Nachricht von meinem Führungsoffizier Ogoneck. Ich wurde zu einer Aktivität gebeten, bei der meine körperlichen Reize gefragt waren. Demzufolge hatte das KGB Akten über potenzielle männliche Opfer angelegt, die lange observiert worden waren und neben beruflichen und privaten Informationen auch deren bevorzugte sexuelle Praktiken enthielten. Es war im September 1977, als man mich in das Haus eines einflussreichen Industriellen schickte, wo an einem ganz bestimmten Tag eine ganz bestimmte Party stattfinden sollte.

Woanders in Deutschland erreichte der Linksterrorismus seinen Höhepunkt. Am 5. September 1977 wurde der Präsident des Bundesverbandes der Arbeitgeber, Hanns Martin Schleyer, in Köln entführt. Die vier Begleiter Schleyers wurden erschossen.

„Leopoldstraße“, verkündete der Taxifahrer mit schlaftrunkener Stimme. „Wir sind gleich in Schwabing.“

Ich öffnete meine Handtasche, nahm einen kleinen Taschenspiegel hervor und überprüfte mein Make-up. Alles war perfekt. Also legte ich den Spiegel zurück und zog stattdessen eine Maske heraus, die ich mir extra für diesen Abend zugelegt hatte. Keine zwei Minuten später waren wir am Ziel. Das Taxi hielt an einer Straßenecke. Ich bedankte mich bei meinem Chauffeur, bezahlte und stieg aus. Da war ich nun. Wie würde es jetzt weitergehen? Mit gemischten Gefühlen näherte ich mich dem Haus mit der Nummer 22 und betrachtete das Gebäude. Von außen wirkte es schlicht und einfach. Anscheinend wollte der Eigentümer kein großes Aufsehen erregen. Jetzt stand ich vor der Eingangstür und versuchte, meine Nervosität in den Griff zu bekommen. Dann betätigte ich die Klingel. Im Hintergrund ertönte ein tiefer Gong. Oberhalb der Tür bewegte sich eine Kamera. Während ich so dastand und wartete, erinnerte ich mich an das, was mir Anika beigebracht hatte. Das Opfer in ein Gespräch verwickeln, dem Mann schöne Augen machen und bereit sein, den eigenen Körper für den Erhalt wichtiger Informationen einzusetzen. Jemand betätigte die Sprechanlage.

„Das Kennwort, bitte“, sagte eine monotone Stimme.

„Adel verpflichtet.“

Die Tür öffnete sich, ich betrat das Haus und staunte. Das Innenleben war ganz anders, als man es aufgrund der äußeren Fassade erwarten durfte. Anscheinend hatte der Eigentümer die Ausstattung seinen extravaganten Wünschen angepasst. Allein die Ausmaße des Salons verschlugen jedem Besucher die Sprache. Mit mehr als hundert Quadratmeter Größe übertraf er alles, was die meisten bisher gesehen hatten. Eine exklusive Auswahl an Antiquitäten und teuren Teppichen auf blitzblank geputzten Marmorböden vermittelten den Eindruck von Wohlstand und Vermögen. Ich fühlte mich zunehmend wohler. Meine Nervosität war wie weggeblasen.

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