A. Cayden - Im Licht des Mondes

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Im Licht des Mondes: краткое содержание, описание и аннотация

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Als der Dämon Skip in seiner Katzengestalt bei Mick in die Wohnung einbricht, um dessen Leben zu stehlen, ahnt er
nicht, dass er sich in den jungen Mann verlieben wird. Doch nicht jeder ist mit dem Verlauf einverstanden und so
bedrohen bald nicht nur seine eigenen Artgenossen ihr Leben, sondern auch die sogenannten Anwärter des Lichts. Kann Skip
sich behaupten und Mick für sich gewinnen? Und vor allen Dingen: Können sie ihrem Schicksal entkommen?

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„Entschuldigen Sie … Was machen Sie da?“

Das Männchen hält in seiner Bewegung inne und dreht sich auf der Stelle zu mir um. Ich erschrecke, als ich sein Totenkopf gleiches Gesicht sehe, welches nur mit einer dünnen Hautschicht überzogen zu sein scheint, um ihn lebendiger wirken zu lassen. Ein belustigendes Grinsen macht sich auf seiner Miene breit, als er mich von oben bis unten mustert.

„Ich zerstöre Spiegel“, antwortet er mir flapsig mit arroganter Stimme und starrt mich unverändert an, als würde er auf etwas warten.

„Warum zerstören Sie die Spiegel?“

„Weil Sie keiner mehr braucht und damit sie keiner vermisst.“

Das kahle Männchen dreht sich um und wendet sich wieder seiner Arbeit zu. Ich überlege kurz und ein mulmiges Gefühl beschleicht mich. Ohne den Blick von ihm abzuwenden, stelle ich die nächste Frage.

„Was sind das für Spiegel?“

Das Männchen entfernt weitere Stücke von den großen Spiegeln und dreht sich dieses Mal nicht zu mir um. Auf seinem schmalen Rücken sehe ich durch die dünne, schwarze Jacke seine Wirbelsäule, die sich hart vom Stoff abdrückt und die sich zu winden scheint wie eine lebendige Schlange.

„Das sind gespeicherte Erinnerungen.“

Ich schlucke. Meine Kehle wird staubtrocken. Aus Angst vor der nächsten Antwort balle ich meine Hände zu Fäusten.

„Sind das … sind das meine Erinnerungen?“

Das Männchen prustet verachtend auf.

„Nein, du Trottel, dies sind die Erinnerungen anderer Leute – Erinnerungen AN DICH!“

Ein polterndes Lachen entrinnt seiner Kehle und hallt im Raum wider. Verzweifelt springe ich vor, will ihm sein Werkzeug aus der Hand schlagen, doch bevor ich ihn erreichen kann, zerplatzen die Spiegel von selbst. Einer nach dem anderen, wie eine sich schnell verbreitende, tödliche Krankheit. Ich stolpere und knalle hart auf den Scherbenteppich auf. Einzelne Splitter bohren sich in mein Fleisch, lähmen meinen Körper vor Schmerz. Als ich aufsehe, steht das Männchen direkt über mir und grinst mir hämisch ins Gesicht.

„Also … und wer bist nun du?“

Ein Schrei entrinnt meiner Kehle und noch ehe ich mich versehe, sitze ich kerzengerade in meinem Bett. Mit weit aufgerissenen Augen blicke ich mich um, bis ich erkenne, dass ich nur schlecht geträumt habe. Mit laut pochendem Herzen wische ich mir den Schweiß aus dem Gesicht.

„Es war nur ein Traum! Beruhige dich, Mick! Nur ein dämlicher, nichtsbedeutender Traum von vielen!“, beteuere ich mir unzählige Male. Doch es nützt nicht. Mein Puls möchte sich nicht so schnell beruhigen. Meine Kehle kratzt unangenehm und zwingt mich aufzustehen. Meine Beine fühlen sich so weich an wie warme Butter, als ich in die Küche wanke, um mir etwas zu trinken zu holen. Als ich die Milch aus dem Kühlschrank nehmen möchte, fällt mir diese aus der Hand und fliegt mit einem lauten Klatschen hinunter. Der weiße Inhalt verteilt sich über den Fußboden und bildet eine Lache. Kraftlos lasse ich mich auf die Knie sinken und kann die Tränen nicht mehr zurückhalten, die sich stürmend ihren Weg aus meinen brennenden Augen bahnen.

Kapitel 5

Skip:

Unzufrieden streife ich durch die eintönigen Straßen. Ein Leben ist zwar nicht gerade viel, dennoch ist es ein gutes Leben mit einer starken Aura, die ich in dieser Nacht für meinen Herrn erbeutet habe. Dennoch, eins sollte ich noch ergattern, wenn ich meinen Rekord halten möchte und das will ich. Nicht, dass ich sonderlich scharf auf das Lob und die Anerkennung bin, nein. So etwas habe ich nicht nötig. Allerdings möchte ich es diesem aufgeblasenen Dummkopf Moritz nicht gönnen, der Favorit meines Herrn zu werden. Ich brauche unbedingt noch ein menschliches Leben.

Ich blicke mich im Schutz des alles umhüllenden Deckmantels der Nacht um. Die sogenannte Oststadt habe ich die Nächte zuvor schon abgegrast. Dort ist nicht mehr viel zu holen. Mein Blick schweift weiter nach Westen. Eigentlich ist dies nicht mein Jagdrevier, doch solange mich keiner der anderen Sammler sieht, wie ich ihre Beute wegnehme, kann es mir egal sein. Wer hält sich schon groß an Regeln? Behände überquere ich die unsichtbare Grenze und erkunde das fremde Gebiet, welches sich nicht wirklich von meinem unterscheidet. Hier sieht ein Weg aus wie der andere. Die ganze Stadt ist eine düstere, unförmige Masse.

Gelangweilt passieren meine Augen die Häuserreihen auf der Suche nach einem offenen Fenster, während ich über die grauen Straßen schlendere. Geschickt weiche ich herumliegenden Dosen, Flaschen und Mülltüten aus, die sich mir immer wieder in den Weg stellen. Menschen sind doch wirklich primitive Wesen, die kein Mitleid verdienen. Lästige Plagegeister, die alles zerstören, was nicht ohnehin durch die Kriege zerstört wurde. Nicht einmal ihresgleichen verschonen sie, auf ihrer egoistischen Suche nach grenzenloser Macht und Befriedigung. Ihnen ist jedes Mittel recht, um ihren Willen durchzusetzen … wie Tiere, gesteuert von ihrem Trieb. Nur dass diese Tierart wohl die nutzloseste von allen ist, die der da oben je erschaffen hat. Eins dieser ekelhaften Exemplare, das überdeutlich meine Meinung der menschlichen Rasse bestätigt, kommt gerade aus einer dunklen Ecke getaumelt. Es handelt sich um einen Mann Ende 40, dessen kantige Wangenknochen stark aus seinem langgezogenen stoppelbärtigen Gesicht hervorlugen. Seine Augen blicken unkonzentriert durch die Gegend und er schwankt gefährlich in meine Richtung, bemüht sein Gleichgewicht zu halten. Ich rümpfe verächtlich meine Nase, als seine Alkoholfahne mir entgegenschlägt. Ein weiteres verkümmertes Geschöpf, das sich lieber gleich zum Sterben in die Büsche fallenlassen sollte, um dort zu verenden.

„Scheieieiß Leben! Diese blö…den Penner! Isch weiß genau, was isch tu! Olles Gesindel, olles!“, lallt er laut vor sich hin und tritt nach Mülltonnen, die allerdings gute zwei Meter weiter weg stehen. Es ist mir ein Rätsel, wie er es schafft, dass Gleichgewicht zu halten und nicht auf den harten Asphalt aufzuschlagen. Genervt tapse ich auf die Seite, um nicht zwischen seinen Füßen zu landen. Da in diesem Zustand absolut keine Gefahr von ihm ausgeht, muss ich mir nicht die Mühe machen, die demütigende Flucht zu ergreifen. Stattdessen widme ich meine Aufmerksamkeit wieder den aneinandergereihten Baracken zu. Irgendwo muss sich doch eine günstige Gelegenheit finden lassen.

„Du besch... Flohsack!“

Ein schmerzerfülltes und überraschtes Maunzen entweicht meiner Kehle, als mich sein dreckiger Schuh hart in die Seite trifft und ich fast einen Meter weit wegfliege. Sofort rapple ich mich auf und fauche ihn an. Was fällt diesem besoffenen, unwürdigen Scheusal ein?!

„Du Unglücksträger, du … verrecke! Verrecken solld ihr allale!“

Gerade noch rechtzeitig springe ich auf die Seite, als der besoffene Idiot eine leere Dose nach mir wirft. Verdammt! Wieso kann der denn noch so gut zielen in seinem Zustand? Er wankt bedrohlich näher und ich kann durch den Schleier der Trunkenheit vor seinen Augen ein mordlustiges Glitzern entdecken. Unsicher mache ich ein paar Schritte zurück. Könnte ich meinen menschlichen Körper benutzen, wäre ich ihm haushoch überlegen, aber so …

Wütend über meinen Leichtsinn, und dass ich meinen Gegenüber falsch eingeschätzt habe, entfährt mir ein weiteres Fauchen. Mir bleibt nichts anderes übrig, als vor diesem trunkenen Versager zu flüchten. Ohne eine weitere Sekunde zu verlieren, drehe ich mich nach rechts und renne zu einer Häuserfront, vor der sich der Müll stapelt und springe dazwischen. Ich suche mir einen Platz mit Guckloch und sehe, wie dieser stinkende Mensch auf die Müllberge zu schwankt. Suchend und verwirrt bleibt er davor stehen, unsicher, was er tun soll.

„Wo bischte? Woho? Kittikatti?“

Als ob ich ihm antworten würde! Wie ist dieser Trottel noch in der Lage, irgendetwas zu treffen? Am liebsten würde ich ihm sein Kittikatti in den Allerwertesten rammen!

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