Nick Vujicic - Mein Leben ohne Limits

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Ohne Arme und Beine ist nicht halb so schlimm wie ohne Hoffnung! Als Junge will Nick sich das Leben nehmen heute reist er um die Welt, versprüht Lebensmut und liefert neue Perspektiven. Sein Lachen erobert Herzen, seine Geschichte bewegt Jung und Alt. Mit der Kraft der Hoffnung und einer extra Portion Humor erzählt er hier aus seinem Leben ohne Grenzen.

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Meine Geschwister und meine verrückten Cousins und Cousinen haben mich nie wie einen Krüppel behandelt. Sie haben mich auch nie verhätschelt, sondern mich einfach so angenommen, wie ich bin. Und mir mit ein paar Streichen und Späßen gezeigt, dass es das Beste war, die ganze Sache mit Humor zu nehmen.

„Da, der Junge im Rollstuhl!“, riefen sie manchmal quer durch das Einkaufszentrum und zeigten auf mich. „Der sieht ja aus wie ein Alien!“ Hinterher lachten wir uns über die entsetzten Reaktionen der Passanten krumm und schief. Sie wussten ja nicht, dass die gemeinen Kinder, die den armen behinderten Jungen verspotteten, seine engsten Verbündeten waren.

Je älter ich werde, desto wertvoller finde ich es, Menschen zu haben, die mich einfach annehmen. Genauso wichtig ist es für mich zu wissen, dass Gott mich so liebt, wie ich bin. Schließlich habe ich nicht nur starke Momente. Und meine Familie konnte mich auch nicht ununterbrochen beschützen. Spätestens als ich zur Schule kam, war ich damit konfrontiert, anders zu sein. Mein Vater sagte zwar immer, Gott macht keine Fehler, aber oft hatte ich das Gefühl, ich sei die berühmte Ausnahme von der Regel.

„Warum habe ich nicht wenigstens einen Arm?“, fragte ich verzweifelt. „Was könnte ich nicht alles mit einem Arm!“

Klar, jeder von uns hat Momente, in denen er sich sehnlichst den großen Durchbruch oder ein Wunder wünscht. Aber man darf nicht in Panik verfallen, wenn nicht gleich etwas geschieht und der Wunsch in Erfüllung geht. Wie sagt man so schön? Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Schwierigkeiten dürfen uns nicht davon abhalten, unsere Talente auszubauen und unsere Träume zu verfolgen.

Viele Jahre dachte ich, wenn mein Körper nur „normal“ sein könnte, dann wäre mein Leben ein einziger Traum. Was mir dabei nicht klar war: Ich brauchte nicht „normal“ sein -, sondern nur ich selbst! Es war ein schwerer Schritt, mir einzugestehen, dass mich nicht die körperlichen Grenzen hemmten, sondern die Grenzen in meinem Kopf. Ich hielt meinen Traum vom Leben für unerreichbar.

Wenn du auch noch nicht dort bist, wo du dich eigentlich siehst, dann liegt es höchstwahrscheinlich nicht an deiner Umgebung, sondern an dir. Übernimm Verantwortung für dich selbst und tu etwas! Zuerst musst du aber an dich glauben und an deinen Wert. Warte nicht darauf, dass dich jemand sucht. Warte nicht auf das Wunder oder „deine große Chance“. Das Leben ist wie ein großer Suppentopf. Und du bist der Löffel zum Umrühren!

Als Kind habe ich viele Nächte lang für Arme und Beine gebetet. Ich weinte mich in den Schlaf und träumte, dass sie am nächsten Morgen plötzlich da waren. Das ist natürlich nie passiert. Und weil ich mich selbst nicht akzeptieren konnte, war das Ergebnis in der Schule dasselbe: Es war schwierig, von den anderen akzeptiert zu werden.

Wie die meisten Kids war auch ich im Alter von neun bis zwölf sehr unsicher und empfindlich. Wie alle anderen versuchte ich, mich anzupassen, suchte meine Identität und meinen Platz im Leben. Wenn mich jemand verletzte, meinte er es oft gar nicht böse, sondern war einfach nur offen und unverblümt.

„Warum hast du denn keine Arme und Beine?“, war die Frage aller Fragen.

Ich wollte dazugehören, genau wie meine Klassenkameraden. An guten Tagen machte ich mich mit meiner Schlagfertigkeit beliebt, mit der Fähigkeit, über mich selbst zu lachen, und indem ich meinen Körper auf dem Spielplatz hin und her schleuderte. An schlechten Tagen versteckte ich mich hinter Büschen oder in leeren Klassenzimmern, um nicht gehänselt zu werden. Das Problem war auch, dass ich mehr Zeit mit Erwachsenen und älteren Cousins verbrachte als mit anderen Kindern. Ich sah für mein Alter schon recht erwachsen aus, und mein ewiges Grübeln stand der Fröhlichkeit oft im Weg.

Ich kriege nie ein Mädchen ab. Ich kann sie ja noch nicht mal umarmen! Und wenn ich mal Kinder habe, kann ich sie nie hochheben. Was kriege ich denn schon für einen Job! Wer würde so jemanden einstellen? Für die meisten Sachen braucht man ja noch eine zweite Person, die mir bei der Arbeit hilft. Wer ist so dumm und will eine Arbeitskraft für den Preis von zwei?

Die größte Herausforderung war natürlich das Körperliche, aber auch gefühlsmäßig litt ich unwahrscheinlich. Schon in jungen Jahren machte ich eine fürchterliche Depressionsphase durch. Als ich dann Teenager wurde, begannen die Leute zu meiner totalen Überraschung und Erleichterung, mich nach und nach zu akzeptieren. Was damit einherging, war, dass ich lernte, mich selbst anzunehmen.

Zeiten der Unsicherheit, das Gefühl, Außenseiter zu sein und nicht geliebt zu werden - wer kennt das nicht? Jeder hat solche Ängste. Der eine befürchtet, wegen seiner großen Nase gehänselt zu werden, der andere wegen seiner Locken. Die Erwachsenen haben Angst, ihre Rechnungen nicht bezahlen zu können oder Erwartungen zu enttäuschen.

Momente des Zweifelns und der Angst hat einfach jeder. Traurig zu sein ist ganz natürlich und gehört zum Menschsein. Aber negative Gefühle werden dann gefährlich, wenn sie nicht über einen hinwegrollen, sondern einen unter sich begraben.

Was dagegen hilft, ist auf das Gute zu vertrauen, das in dir steckt: Talente, Wissen, Liebe! Wenn du davon überzeugt bist, tust du den ersten Schritt in Richtung Selbstannahme. Und sobald man den guten Weg betritt, gesellen sich andere dazu.

MACH DEN MUND AUF

Ich fand meine Bestimmung, als ich versuchte, meinen Klassenkameraden den Umgang mit mir leichter zu machen. Warst du jemals der Neue in der Schule, der einsam in der Ecke sein Pausenbrot essen musste? Und jetzt stell dir vor, dass du außerdem noch im Rollstuhl sitzt. Die ganzen Umzüge von Melbourne nach Brisbane, in die Vereinigten Staaten und wieder zurück zwangen mich geradezu in die Offensive.

Wenn ich neu in einer Klasse war, dachten die meisten zuerst, ich sei nicht nur körperlich, sondern auch geistig behindert. Sie blieben so lange auf Abstand, bis ich den Mut aufbrachte, in der Cafeteria oder im

Flur ein Gespräch anzufangen. Je öfter ich das tat, desto mehr akzeptierten sie, dass ich kein Fremdkörper im Rollstuhl war.

Manchmal genügt es eben nicht, darauf zu warten, dass es von allein besser wird. Natürlich sind Wünsche gut. Träume sind gut. Hoffnung ist auch gut. Aber man muss auch etwas aus seinen Wünschen und Träumen machen! Wenn du irgendwo hinwillst, musst du dich auch dahin ausstrecken. Ich wollte, dass die Leute an meiner Schule erkennen, dass ich genauso ein Mensch war wie sie. Aber dazu musste ich mein Schneckenhaus verlassen. Als ich mich schließlich dazu durchgerungen hatte, warteten ungeahnte Erfahrungen auf mich.

Die Gespräche mit den Klassenkameraden darüber, wie ich in einer Welt, die für Arme und Beine gemacht war, zurechtkam, führten nach und nach dazu, dass ich zu Schülertreffen, Jugendgruppen und Jugendorganisationen eingeladen wurde. Nach und nach begriff ich eine zentrale Lebensweisheit. Warum bringt man uns das nicht in der Schule bei? Jeder von uns hat irgendein Talent - eine Fähigkeit, eine Gabe, ein Geschick -, das ihm Freude macht und ihn erfüllt. Der Weg zu einem erfüllten Leben liegt oft genau in diesem Talent verborgen.

Wer noch nicht weiß, was sein Talent ist, sollte eine kleine Selbsteinschätzung machen. Dazu braucht man nichts weiter als Stift und Papier oder einen Computer. Dort listet man seine Lieblingsaktivitäten auf. Welche Tätigkeit zieht dich magisch an? Was könntest du stundenlang tun? Wobei verlierst du den Blick für Raum und Zeit? Wovon kriegst du nicht genug? Und was sagen andere Leute über dich? Bewundern sie dein Organisationstalent oder deine analytischen Fähigkeiten? Wer sich nicht sicher ist, wie andere ihn einschätzen, sollte einfach einmal Familie und Freunde fragen.

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