Nick Vujicic - Mein Leben ohne Limits

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Ohne Arme und Beine ist nicht halb so schlimm wie ohne Hoffnung! Als Junge will Nick sich das Leben nehmen heute reist er um die Welt, versprüht Lebensmut und liefert neue Perspektiven. Sein Lachen erobert Herzen, seine Geschichte bewegt Jung und Alt. Mit der Kraft der Hoffnung und einer extra Portion Humor erzählt er hier aus seinem Leben ohne Grenzen.

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Auf Straßen mit stinkenden Müllbergen und Schweineställen würde man normalerweise Menschen voller Verzweiflung erwarten. Als ich 2009 dort zu Besuch war, erlebte ich genau das Gegenteil. Die Menschen haben es überhaupt nicht leicht, aber ich habe trotzdem freundliche, anscheinend zufriedene und gläubige Einwohner kennengelernt! Ägypten ist zu neunzig Prozent ein muslimisches Land. „Garbage City“ ist das einzige überwiegend christliche Viertel. Fast achtundneunzig Prozent der Einwohner sind koptische Christen.

Einige der ärmsten Elendsviertel der Welt habe ich gesehen. „Garbage City“ war zwar von den Umweltbedingungen her das schlimmste, von der menschlichen Atmosphäre her aber das wärmste. Fast einhundertfünfzig Menschen drängten sich in ein winziges Betonhaus, das als Kirche dient. Schon als ich meinen Vortrag begann, verblüffte mich die Freude und Zufriedenheit, die das Publikum ausstrahlte. Sie funkelten mich geradezu an! Selten hat mich eine Zuhörerschaft so beschenkt. Während ich erzählte, wie sich mein Leben verändert hat, dankte ich Gott im Stillen, dass er diese Leute trotz ihrer grauenvollen Lebensumstände trägt.

Später fragte ich die Kirchenvorsteher, wie die Menschen in diesem Viertel das Leben ertragen. Sie erzählten mir, dass die Bewohner ihr Vertrauen in Gott setzen, an kleine Wunder glauben und dafür dankbar sind, dass sie ihn und „die Ewigkeit“ haben. Bevor wir die Müllstadt verließen, verteilten wir Reis, Tee und kleine Geldgeschenke, mit denen sich einige Familien Nahrung für ein paar Wochen leisten konnten. An die Kinder verschenkten wir Sportsachen wie Fußbälle und Springseile. Sofort wollten sie, dass wir mit ihnen spielen. Wir griffen einen Ball und tollten herum. Umgeben vom Elend hatten wir unseren Spaß. Ich werde diese Kinder und ihr Lachen nie vergessen. Sie haben mir gezeigt, dass man glücklich sein kann, egal, wie die Umstände sind.

Wie können Kinder in solcher Armut lachen? Wie können Häftlinge fröhlich singen? Wer so etwas schafft, hat zunächst verstanden, dass wir manche Dinge einfach nicht ändern und auch nicht verstehen können. Und hat sich dann entschieden, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die man verstehen und ändern kann. Genau das haben auch meine Eltern getan.

MEINE FAMILIE

Meine Eltern wurden beide im heutigen Serbien in strenggläubige Familien hineingeboren. Unabhängig voneinander emigrierten ihre Familien nach Australien. Der Grund dafür war das kommunistische Regime, das Christen unterdrückte. Meine Großeltern waren apostolische Christen und verweigerten aus Gewissens- und Glaubensgründen den Dienst in der Armee. Die kommunistische Regierung reagierte mit Diskriminierung und Verfolgung. Gottesdienste mussten geheim abgehalten werden. Meine Großeltern mussten mit finanziellen Einbußen zurechtkommen, weil sie sich weigerten, in die kommunistische Partei einzutreten, die jeden Lebensbereich kontrollierte. In jungen Jahren musste mein Vater deswegen nicht selten hungrig schlafen gehen.

Viele Tausend serbische Christen emigrierten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Australien, den Vereinigten Staaten und Kanada. So auch meine beiden Großelternpaare, die sich für Australien entschieden. Sie wollten gemeinsam mit ihren Kindern in einem freien Land ihren Glauben ausleben dürfen. Andere Teile unserer Familie wanderten in die Vereinigten Staaten und nach Kanada aus, sodass ich auch dort viele Verwandte habe.

In einer Kirche in Melbourne lernten sich meine Eltern kennen. Meine Mom, Dushka, war gerade im zweiten Ausbildungsjahr zur Krankenschwester am Royal Children’s Hospital in Victoria. Boris, mein Dad, arbeitete im Büro und in der Buchhaltung. Später wurde er auch Laienprediger. Als ich etwa sieben Jahre alt war, begannen meine Eltern über einen Umzug in die Vereinigten Staaten nachzudenken. Sie hofften, dort leichter an die neuesten Prothesen und die beste medizinische Versorgung für mich heranzukommen.

Batta Vujicic, mein Onkel, hatte eine Bau- und Objektmanagementfirma nur etwa fünfzig Kilometer außerhalb von Los Angeles in Agoura Hills. Er hatte meinem Vater stets gesagt, dass er ihn sofort einstellen würde, wenn wir ein Arbeitsvisum auftreiben könnten. Auch die Aussicht auf eine große Gemeinschaft serbischer Christen rund um Los Angeles reizte meine Eltern. Ein Visum mit

Arbeitsberechtigung zu bekommen, stellte sich jedoch als langwieriger Prozess heraus. Mein Vater stellte den Antrag, aber wir zogen zunächst über eintausendsechshundert Kilometer in den Norden Australiens nach Brisbane in Queensland. Das Klima dort war besser für mich und meine Allergien, mit denen ich neben allem anderen auch zu kämpfen hatte.

Ich war fast zehn und in der vierten Klasse, als endlich die Ampeln für einen Umzug in die Vereinigten Staaten auf Grün schalteten. Meine Eltern waren der Meinung, dass wir Kinder - mein Bruder Aaron, meine Schwester Michelle und ich - genau im richtigen Alter waren, um uns an das amerikanische Schulsystem zu gewöhnen. Trotzdem mussten wir in Queensland noch mehr als achtzehn Monate warten, bis das dreijährige Visum für meinen Vater bereitlag und wir die Koffer packen konnten. Es war das Jahr 1994.

Unglücklicherweise stellte sich der Umzug als Fehlentscheidung heraus. Und zwar aus verschiedenen Gründen: Als wir Australien verließen, hatte ich schon die sechste Klasse begonnen. Die neue Schule in Agoura Hills war völlig überfüllt. Ich wurde in den Unterricht für Fortgeschrittene gesteckt, was schwer genug war, außerdem war der Lernstoff komplett anders organisiert. Bisher war ich immer ein guter Schüler gewesen, aber hier fiel es mir schwer, mich einzugewöhnen. Weil auch das amerikanische Schuljahr sich vom australischen unterscheidet, war ich schon im Rückstand, bevor es in Kalifornien überhaupt losging. Ich holte nur schwer auf. Zu allem kam noch hinzu, dass es in meiner neuen Schule üblich war, für jede Stunde den Raum zu wechseln. Das war in Australien anders gewesen und bedeutete für mich noch mehr Belastung.

Unsere Familie war bei Onkel Batta, seiner Frau Rita und ihren sechs Kindern eingezogen. Auch wenn sie ein großes Haus hatten, war es nun gerappelt voll. Eigentlich wollten wir so schnell wie möglich in eigene vier Wände umziehen, aber die Immobilienpreise waren viel höher als in Australien. Mein Vater wurde in der Firma meines Onkels eingestellt und meine Mutter ließ ihren Beruf erst einmal ruhen. Sie wollte sich zuerst darauf konzentrieren, dass ihre Kinder die Umstellung bewältigten. Außerdem hatte sie noch keinen Antrag auf eine Arbeitsgenehmigung als Krankenschwester gestellt.

Nach drei Monaten im Haus von Onkel Batta wurde meinen Eltern klar, dass der Umzug ein Fehler war. Ich fiel in der Schule immer weiter zurück. Meine Eltern hatten Schwierigkeiten, für mich eine passende Krankenversicherung zu finden. Die hohen Lebenshaltungskosten in Kalifornien machten ihnen zu schaffen. Außerdem hatten sie Bedenken, ob wir eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung bekommen würden. Ein Rechtsanwalt hatte ihnen erklärt, dass meine Behinderung der Bewilligung vielleicht im Weg stehen würde. Die Behörden würden daran zweifeln, ob meine Eltern die hohen medizinischen Kosten für mich auf Dauer selbst aufbringen könnten.

Angesichts all dieser Schwierigkeiten entschlossen wir uns, nach nur vier Monaten wieder zurück nach Brisbane zu ziehen. Wir fanden ein Haus, das in derselben Straße lag, in der wir davor gewohnt hatten. Wir Kinder konnten also zu unseren Freunden und in die alte Schule zurückkehren. Mein Vater nahm seinen Job als Lehrer für Computerwesen und Betriebsleitung am College wieder auf. Meine Mom widmete sich ihren drei Kindern. Allen voran mir.

KEIN LEICHTER FALL

Heute erzählen meine Eltern ganz offen von ihren Ängsten und Albträumen kurz nach meiner Geburt. Als ich noch kleiner war, haben sie mir natürlich nicht auf die Nase gebunden, dass ich nicht das Kind ihrer Träume war. In den ersten Monaten hatte Mom Angst davor, es nicht zu schaffen, sich um mich zu kümmern. Mein Vater konnte sich nicht vorstellen, dass ich einmal ein schönes Leben haben würde. Wenn ich schon völlig hilflos war und mir so viel vom Leben verwehrt bleiben würde, sollte ich wenigstens wissen, dass Gott an meiner Seite ist, entschied er. Sonst war alles offen. Gemeinsam gingen meine Eltern verschiedene Optionen durch und dachten auch daran, mich zur Adoption freizugeben. Beide Großelternpaare boten an, mich bei sich aufzunehmen, aber letzten Endes lehnten meine Eltern ab. Sie fassten den Entschluss, mich zu behalten und sich so gut wie möglich um mich zu kümmern.

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