Nick Vujicic - Mein Leben ohne Limits

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Mein Leben ohne Limits: краткое содержание, описание и аннотация

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Ohne Arme und Beine ist nicht halb so schlimm wie ohne Hoffnung! Als Junge will Nick sich das Leben nehmen heute reist er um die Welt, versprüht Lebensmut und liefert neue Perspektiven. Sein Lachen erobert Herzen, seine Geschichte bewegt Jung und Alt. Mit der Kraft der Hoffnung und einer extra Portion Humor erzählt er hier aus seinem Leben ohne Grenzen.

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Gang ging.

Trotzdem machte meine Mutter sich Sorgen. Als der Geburtstermin näher rückte, sagte sie öfter zu meinem Vater: „Ich hoffe, mit dem Baby ist alles in Ordnung.“ Zwei Ultraschanuntersuchungen während der Schwangerschaft brachten keine nennenswerten Ergebnisse. Die Ärzte sagten meinen Eltern, das Baby sei ein Junge. Über die fehlenden Gliedmaßen kein Sterbenswort! Als ich am 4. Dezember 1982 das Licht der Welt erblickte, war die erste Frage meiner Mom: „Ist das Baby gesund? Geht es ihm gut?“ Es herrschte betretenes Schweigen. Die Sekunden verstrichen und niemand brachte das Kind, um es ihr zu zeigen. Das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte, wurde immer stärker. Anstatt mich meiner Mutter zum Halten zu geben, rief man einen Kinderarzt und brachte mich in eine andere Ecke des Kreißsaals.

Dort wurde ich untersucht und die Ärzte berieten sich. Als meine Mom den kräftigen Schrei eines Babys hörte, war sie zunächst erleichtert. Meinem Vater, der während der Geburt gesehen hatte, dass mir ein Arm fehlte, wurde indessen übel. Eine Schwester brachte ihn aus dem Kreißsaal.

Die Ärzte und Krankenschwestern waren sichtlich schockiert und wickelten mich schnell in Tücher.

Meine Mutter hatte Hunderte von Geburten miterlebt. Sie wusste genau, dass etwas nicht stimmte. Den Medizinern konnte sie es von den Gesichtern ablesen: Irgendetwas war gründlich schiefgelaufen.

„Was ist los? Was stimmt mit dem Baby nicht?“, wollte sie wissen.

Der Arzt verweigerte zunächst die Auskunft, aber sie ließ nicht locker. Schließlich kam ihm der medizinische Fachterminus über die Lippen.

„Phokomelie.“

Als Krankenschwester verstand meine Mom sofort, dass damit Missbildungen oder das Fehlen von Gliedmaßen gemeint waren. Sie konnte es nicht glauben.

Zur gleichen Zeit saß mein Vater draußen und fragte sich benommen, ob er richtig gesehen hatte. Als der Kinderarzt herauskam, rief er: „Mein Sohn, ihm fehlt ein Arm!“

„Es ist so“, sagte der Mediziner mit beruhigender Stimme, „Ihr Sohn hat weder Arme noch Beine.“

\hr Schock und Verzweiflung schwanden meinem Vater die Kräfte. Er sank zu Boden und konnte erst einmal nichts mehr sagen. Dann erwachten seine Beschützerinstinkte. Er stürzte in den Kreißsaal, um meine Mutter vorzuwarnen. Aber er fand sie zu seinem Schrecken schon weinend im Bett. Inzwischen war man bereit, mich zu ihr zu bringen, aber sie weigerte sich, mich zu nehmen.

Die Krankenschwestern weinten. Die Hebamme weinte. Und ich erst! Schließlich legte man mich neben sie. Ich war noch immer in Tücher eingewickelt. Meine Mom konnte nicht ertragen, was sie sah: Keine Arme. Keine Beine. Ihr Kind, nur Kopf und Rumpf.

„Nehmen Sie ihn weg“, sagte sie. „Ich will ihn nicht anfassen. Ich will ihn nicht sehen.“

Bis heute ärgert sich mein Vater darüber, dass die Schwestern ihm nicht die Gelegenheit gegeben haben, es meiner Mutter schonend beizubringen. Als sie später schlief, ging er zum Säuglingssaal, um mich zu besuchen. Wieder zurück, weckte er meine Mom und sagte: „Er ist wunderschön.“ Ob sie mich nun vielleicht sehen wolle? Aber sie war noch zu aufgewühlt und lehnte ab.

Anstatt meine Geburt zu feiern, trauerten meine Eltern und die ganze Gemeinde, zu der sie gehörten. „Wenn Gott ein Gott der Liebe ist“, stellte so mancher die Frage, „wie kann er dann so etwas zulassen?“

MEINE GEBURT - EIN ANLASS ZUR TRAUER

Ich war das erste Kind meiner Eltern. Normalerweise ist das ein großer Anlass zur Freude, aber niemand schickte meiner Mutter Blumen. Sie fühlte sich verletzt und war noch mehr verzweifelt.

Mit Tränen in den Augen fragte sie meinen Vater: „Habe ich denn keine Blumen verdient?“

„Tut mir leid“, antwortete er. „Natürlich hast du das.“ Er verschwand und tauchte kurz darauf mit einem Blumenstrauß aus dem krankenhauseigenen Blumengeschäft auf.

Von alledem habe ich nichts gewusst, bis ich ungefähr dreizehn war. Damals stellte ich zum ersten Mal die Frage nach meiner Geburt und den ersten Reaktionen meiner Eltern auf die fehlenden Gliedmaßen. An diesem Tag war es fürchterlich in der Schule gewesen. Mom weinte mit mir. Ich erzählte ihr, dass ich die Nase voll davon hatte, ohne Arme und Beine leben zu müssen. Sie versuchte, mich zu trösten. Gott habe mit mir bestimmt etwas ganz Besonderes vor. Und eines Tages würden wir erkennen, was das ist.

Im Lauf der Zeit wollte ich immer mehr Details wissen. Manchmal war bei den Gesprächen nur ein Elternteil dabei, manchmal auch beide. Auf der einen Seite war ich selbst einfach neugierig, auf der anderen Seite löcherten mich meine Klassenkameraden mit Fragen.

Zunächst hatte ich Angst vor dem, was mir meine Eltern sagen würden. Ich spürte, dass es ihnen nicht leichtfiel, darüber zu reden, und wollte sie ja nicht in Verlegenheit bringen. Am Anfang zögerten sie, konkret zu werden, und versuchten nur, mich zu beruhigen. Aber als ich älter wurde und hartnäckiger fragte, öffneten sie sich und redeten auch über ihre Gefühle und Ängste. Sie wussten, dass ich nun besser damit umgehen konnte. Und trotzdem: Als Mom mir beichtete, dass sie mich am Anfang nicht in ihrer Nähe haben wollte, war das ein schwerer Schlag - gelinde gesagt. Ich war schon so unsicher genug. Und nun zu hören, dass meine eigene Mutter meinen Anblick nicht ertragen konnte, war ... Na ja, wie würdest du dich fühlen? Ich war sehr verletzt und fühlte mich ungeliebt. Etwas später musste ich aber an alles denken, was meine Eltern schon für mich getan hatten. Unzählige Male hatten sie mir ihre Liebe bewiesen. Zum Glück war ich zum Zeitpunkt dieser Unterhaltung schon alt genug, um mich in sie hineinversetzen zu können. Abgesehen von der eigenartigen Vorahnung meiner Mutter hatte es während der Schwangerschaft keinerlei Anzeichen gegeben. Dementsprechend schockiert und verstört waren sie nach der Geburt. Wie hätte ich als Vater reagiert? Ich bin nicht sicher, ob ich mich so gut zusammengerissen hätte. Das habe ich meinen Eltern so gesagt. Im Lauf der Zeit haben wir dann immer offener über dieses Thema reden können.

Heute bin ich froh, dass wir so lange damit gewartet haben, bis mir im Grunde meines Herzens wirklich klar war, dass meine Eltern mich liebten. Seit dieser Zeit gehen wir sehr offen miteinander um,

was unsere Gefühle und Ängste betrifft. Inzwischen verstehe ich auch, wie ihnen der Glaube geholfen hat. Sie haben darauf vertraut, dass Gott für mich einen Platz hat.

Ich war ein extrem willensstarkes und fröhliches Kind. Lehrer, andere Eltern und sogar fremde Leute ließen meine Eltern wissen, dass meine positive Lebenseinstellung sie faszinierte. Ich für meinen Teil begriff irgendwann, dass trotz meiner großen Einschränkungen andere Menschen noch schlimmer dran waren als ich. Wenn ich heute um die Welt reise, bin ich angesichts des großen Leids überall dankbar für das, was ich habe. Und konzentriere mich weniger auf das, was mir fehlt.

Ich habe Waisenkinder mit schrecklichen Krankheiten gesehen. Junge Frauen, die sexuell versklavt werden. Arme Männer, denen man wegen einer lächerlichen Schuld die Freiheit raubt. Leid ist überall und oft unglaublich grausam. Aber sogar in den dreckigsten Slums und nach den schlimmsten Katastrophen bin ich überrascht, wie Menschen nicht nur überleben, sondern selbst unter widrigsten Bedingungen Gründe finden, sich zu freuen. Freude war nun wirklich das Allerletzte, was ich beispielsweise in der Müllstadt „Garbage City“, dem schlimmsten Elendsviertel am Rand der Hauptstadt Ägyptens, erwartet hätte. Der Stadtteil Manschiyyet Nasser liegt am Fuße eines großen Felsens. Seinen traurigen, aber passenden Namen und den widerlichen Gestank hat das Viertel wegen des Mülls, den seine fast fünfzigtausend Einwohner aus ganz Kairo hierherschleppen und durchwühlen. Müll ist wirtschaftliche Grundlage der Leute von „Garbage City“. Jeden Tag sortieren sie Berge von Abfall aus der Achtzehn-Millionen-Stadt in der Hoffnung, etwas Brauchbares zu finden, was sich verkaufen, recyceln oder sonst irgendwie verwenden lässt.

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