Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Das ist sicher kein dauerhafter Zustand, aber ich würde sagen, sie haben zumindest in den vergangenen Tagen nichts verbrochen, was die plötzlichen Einberufungen seitens unserer geliebten Majestät begründen oder gar rechtfertigen könnte.

Nein, ich fürchte, der Anlaß ist weitaus banaler als all das.

Die liebe Löwenstein hat jemanden mit heruntergelassenen Hosen oder den Händen in der Kasse erwischt und möchte uns einschüchtern. Wir sollen kleinlaut zusehen, während sie ein sehr lehrreiches und unerfreuliches Exempel an dem armen Bösewicht statuiert. Die Schöne ohne Gnade. Unsere Dame der Schmerzen. Die Eiserne Hexe.«

Jakob Wolf nickte nachdenklich und dehnte seine gewaltigen Muskeln. »Gut. Wahrscheinlich hast du recht. Einem von uns Lords soll der Kopf abgerissen werden, und sie will, daß wir dabei zusehen und uns daran erinnern, wer das Sagen am Hof hat. Also nichts wirklich Neues, mit Ausnahme der Tatsache, daß ich zum ersten Mal nicht die leiseste Ahnung habe, wer es sein könnte. Und das erscheint mir doch ziemlich eigenartig. Normalerweise sind die Gerüchte so laut, daß meine Agenten sie gar nicht überhören können. Also nimm dich in acht, wenn wir am Hof eintreffen, Junge. Halte deinen Mund fest verschlossen und bewahre einen klaren Kopf, und laß dich von mir führen.«

»Du kannst dich auf mich verlassen, Vater.« Valentin schluckte das letzte Blütenblatt und begann auf dem Stengel zu kauen, ohne die Dornen zu beachten. Ein dünner Faden aus Speichel vermischt mit Blut rann über sein Kinn, als er lächelte. Sein Vater wandte angewidert die Augen ab.

Die Vorhalle des Imperialen Hofes war groß genug, um jeden anderen Hof in Verlegenheit zu bringen. Eine gewaltige, weitläufige Halle aus glänzendem Stahl und Messing, die sich in jede Richtung weiter erstreckte, als das Auge sehen konnte.

Hier und da wurde die Aussicht von reichverzierten Säulen aus Gold und Silber unterbrochen, die in regelmäßigen Abständen mehr wegen des Eindrucks denn als Stützen errichtet worden waren. Eine wahre Menschenmasse erfüllte dichtgedrängt die Halle von einer Wand zur anderen. Jeder, der etwas auf sich hielt oder etwas darstellte (oder das zumindest von sich dachte), erschien zur Audienz der Herrscherin bei Hofe, um die Hände derer zu schütteln, die zur Zeit in der Gunst der Imperatorin standen – oder die Nase über die zu rümpfen, die in Ungnade gefallen waren. Man verabredete Hochzeiten, besprach geschäftliche Transaktionen oder fand sich einfach nur ein, um sich vor den Myriaden draußen im Imperium auf den Holoschirmen zu zeigen. Speisen und Getränke aller Arten waren frei und wurden von livrierten Dienern gereicht, aber nur wenige griffen zu. Das Warten auf die Herrscherin und die gespannte Frage, in welcher Stimmung sie sein würde, beflügelte nicht gerade den Appetit. Außerdem besaß Löwenstein eine ziemlich scheußliche Art von Humor, die sich hin und wieder im angebotenen Essen entlud.

Alle Familien waren anwesend: die Crème de la Crème der Aristokratie, in vorsichtigem Abstand von eingeschworenen Feinden oder sorgfältig darauf bedacht, nicht in der Nähe derer mit deutlich niedrigerem Status zu stehen. Jeder Clan lag mit mindestens einem anderen Clan in blutiger Fehde, aber das wurde auch so erwartet.

Auf einer Seite standen die Hologramme, nickten sich gegenseitig freundlich zu und verrieten sich durch gelegentliches schwaches Schimmern, wenn das eine oder andere Sicherheitsfeld das Übertragungssignal für Sekundenbruchteile unterbrach. Gesetz und Brauch verboten ihnen zu sprechen oder die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, und so trieben sie zwischen den prächtigen Lords und Ladies hindurch wie Geister bei einem Gelage.

Die Familien betrieben leise Konversation, während sie warteten, und suchten Unterstützung oder Vorteile oder interessierten sich einfach für das neueste Geschwätz. Wissen war Macht am Hof von Löwenstein XIV., selbst wenn es nur das rechtzeitige Wissen war, in welche Richtung man sich zu ducken hatte. Jeder verdächtigte jeden, das voraussichtliche Opfer der bevorstehenden Audienz zu werden, und verstohlene Blicke sahen hierhin und dorthin auf der Suche nach Schwäche – wie Geier, die über einem sterbenden Mann kreisten. Niemand sprach offen über das Bevorstehende – natürlich nicht. So etwas tat man nicht. Nein.

Hier und dort hatten schwerbewaffnete Wachen Posten bezogen, prunkvoll in scharlachrote Rüstungen und Visierhelme gekleidet. Niemand schenkte ihnen die leiseste Beachtung.

Die Familien wußten, daß man sie beobachtete, und die Wachposten waren nur der offensichtlichste Teil der Überwachung. Sie standen eigentlich nur herum, um sicherzustellen, daß befeindete Familien keinen Streit untereinander vom Zaun brachen. Leibwächter oder gar Waffen waren den Besuchern am Hof strengstens verboten, doch wenn die Worte hitzig wurden, folgten hin und wieder Schlägereien. Das war der Zeitpunkt, zu dem sich die Wachen einmischten und mit primitiver Lust die Ordnung wiederherstellten. Ein Niedriggeborener bekam nicht häufig die Gelegenheit, einen Lord zu

mißhandeln, und die Wachen machten stets das Beste daraus. Also standen sie reglos herum, beobachteten und warteten auf ihre Chance, und die Wolfs hielten sich von den Feldglöcks fern, und die Feldglöcks hielten sich von den Shrecks fern, und… und so weiter und so fort. Offene Gewalt war sowieso etwas Linkisches, Plumpes.

Lord Crawford Feldglöck, Oberhaupt seines Clans,

manövrierte gemächlich mit wachen Augen und breitem Lächeln zwischen den Familien hindurch wie ein Hai, der sich in einem Schwarm von Heringen bewegte. Er war unterdurchschnittlich groß, aber dafür wog er überdurchschnittlich viel und gab einen Dreck darauf. Die Feldglöcks hatten immer die Ansicht vertreten, daß die Größe eines Mannes sich in der Breite seiner Vorlieben äußerte, und Crawford Feldglöck war weithin für seine zahlreichen Schwächen bekannt. Er war bereits über hundert, doch die moderne Wissenschaft hielt sein Gesicht voll und faltenlos wie das eines Kindes. Was allerdings nichts am Intellekt des Mannes änderte, der noch immer rasiermesserscharf und gefährlich war. Die Feldglöcks standen im Augenblick in der Gunst des Hofes, nicht zuletzt weil Crawford so viele andere ans Messer geliefert hatte, die ihm im Weg gewesen waren. Natürlich konnte niemand irgend etwas beweisen. Die Gebräuche und das Protokoll waren immer eingehalten worden. Überall, wo Crawford Feldglöck vorbeikam, nickten die Leute respektvoll und machten ihm vorsichtig und weitläufig Platz. Er nahm es auf, als stünde es ihm zu. Und wenn hin und wieder einer der niedrigeren Lords hinter seinem Rücken das Gesicht verzog, gab Crawford Feldglöck einen Dreck darauf. Er konnte es sich leisten.

In seinem Kielwasser – und gelegentlich auch an seiner Seite – trieb wie ein kunterbunter Paradiesvogel Crawfords ältester Sohn und Erbe, Finlay Feldglöck, wie immer in die schrillsten Seidengewänder gehüllt und mit dem leuchtendsten Schmuck behängt, den die neueste Mode hervorgebracht hatte. Hoch aufgeschossen, elegant und modisch bis ins Detail, von den polierten Stiefeln bis hin zur samtenen Mütze glitt Finlay nach allen Seiten hin lächelnd und hier und da freundlich murmelnd zwischen den Lords und dem niedrigeren Adel hindurch und zeigte sich so vielen der Anwesenden wie nur irgend möglich. Vielleicht sah er sogar ganz ansehnlich aus unter all der Kosmetik, die seinem Gesicht eine maskenhafte Starre verlieh, aber das war unmöglich zu erkennen.

Die herrschende Mode verlangte nach fluoreszierender, silbern schimmernder Haut und nach schulterlangem, metallisch glänzendem Haar – jede einzelne Strähne mit allen möglichen Metallen eingefaßt, die augenblicklich angesagt waren. Finlay trug einen Frack, der seine bezaubernde Figur noch betonte, und einen Kneifer, den er eigentlich gar nicht benötigte (niemand benötigte heutzutage einen Kneifer). Jede Geste, jede Pose, alles an ihm war der Inbegriff von Eleganz und Stil.

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