Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Nach den Abgeordneten des Parlaments kam die große Masse: Familienangehörige, politischer Anhang, Geschäftsleute und Offiziere und jeder und jede, die sich durch Bestechung, Betteln oder Diebstahl eine Einladung hatten verschaffen können. Der Imperiale Hof war die politische und soziale Achse, um die sich das gesamte Reich drehte, und alle wollten dort sein – oder zumindest, daß andere sie dort sahen… Man war ein Niemand, wenn man nicht am Hof gesehen wurde.

Und schließlich, ganz zum Schluß, in abgetragenen Kleidern und mit verhärmten Gesichtern, erschienen die zehn Bürgerlichen, die die jährliche Imperiale Lotterie gewonnen hatten. Der Gewinn bestand aus einem Besuch bei Hofe, zusammen mit dem Recht, die Herrscherin persönlich um Beistand, Milde oder Gerechtigkeit anzuflehen. Selbstverständlich war es ein höchst riskantes Unterfangen, als Bürgerlicher die Stimme bei Hofe zu erheben. Bürgerliche besaßen hier keine Freunde, und manchmal war es besser, wenn die Imperatorin einen erst gar nicht bemerkte. Ihr Gerechtigkeitssinn war höchst unberechenbar, obwohl sie hin und wieder zugunsten eines Bürgerlichen entschied – aber nur, um irgendwelche Aristokraten zu brüskieren, die ihr Mißfallen erregt hatten. Im großen und ganzen tendierten die glücklichen Lotteriegewinner dahin, die Gelegenheit zu nutzen, um einfach nur am Hof zu verweilen. Manche verbrachten ein ganzes Jahr dort, ohne je ihre Bitte oder Frage zu stellen.

Die höfische Empfangshalle selbst war diesmal ein Sumpf.

Dichte Nebelbänke hingen in der feuchten Luft zwischen knorrigen, verdrehten Bäumen, und überall stand zumindest knöcheltief schwarzes Wasser. Verknotete Schlingpflanzen hingen von den ausladenden Ästen der Bäume herab und schleiften im Wasser, und die Luft schwirrte vor Fliegen und anderen Insekten. Die Höflinge stapften unbeirrt durch den Sumpf voran, während sie aufmerksam nach Krokodilen und anderen Unerfreulichkeiten Ausschau hielten, die in der undurchsichtigen schwarzen Brühe lauern konnten. Wenn der Sumpf auch nicht echt war, so hieß das noch lange nicht, daß sich keine höchst realen Gefahren darin herumtrieben.

Meist handelte es sich jedoch nur um Hologramme, die der physischen Realität eben stark genug nachempfunden waren, um den Höflingen einen Schauer über den Rücken zu jagen.

Löwenstein fand Gefallen daran, ihren Hof ›interessant‹ zu halten, und ihr Geschmack in dieser Hinsicht war sowohl hinterhältig als auch weit gefächert. In der Vergangenheit hatte sie den Hof bereits als Wüste, als arktische Einöde und als städtisches Elendsviertel erscheinen lassen. Das Elendsviertel war wirklich ziemlich gefährlich gewesen, und hinterher waren alle von Flöhen befallen gewesen. Die Wüste war die hinterhältigste Landschaft von allen: überall Sand und die Luft so heiß, daß man kaum atmen konnte. Und um die Dinge noch ein wenig spannender zu gestalten, hatte Löwenstein winzige Metallskorpione im Sand verstecken lassen; kleine, widerliche Apparate mit Neurotoxinen in ihren Stacheln. Ein geringerer Lord hatte eine Woche lang mit dem Tod gekämpft. Löwenstein mußte heute noch kichern, wenn sie an diesen köstlichen Streich dachte.

Die Höflinge schleppten sich voran und murmelten düstere Verwünschungen vor sich hin. Die Gewißheit, daß das gesamte Reich an den Fernsehern saß und ihnen zusah, trug nicht gerade zu einer besseren Laune bei. Jeder Planet, gleichgültig wie arm er auch sein mochte, hatte dank kunstvoll getarnter Holokameras Zugang zum Treiben bei Hofe. Die Lords und die Abgeordneten schworen sich jedes Jahr, endlich Schluß zu machen mit diesem überholten Brauch, aber irgendwie kam es nie dazu. Niemand konnte dem Gedanken widerstehen, daß ein so riesiges Publikum zusah.

Hin und wieder tauchten silbern schimmernde Statuen im Nebel auf und zeigten die Formen zahlreicher fremder Rassen, die in das Reich eingegliedert und über ihren Platz in der Hierarchie belehrt worden waren. Es gab eine ganze Menge davon. So viele, daß niemand die genaue Zahl kannte.

Doch niemand scherte sich einen Dreck darum. Einige der Statuen hatten länger überlebt als die Spezies, die sie

repräsentierten. Aber auch darum scherte sich kaum jemand einen Dreck. In erster Linie war das Imperium eben ein menschliches Imperium. Einige der älteren Höflinge lehnten sich für eine Verschnaufpause gegen die Statuen, allerdings erst, nachdem sie sie sorgfältig auf hinterlistige Fallen untersucht hatten.

Die Herrscherin saß gelassen auf ihrem großen Thron aus schwarzem Eisen und glitzernder Jade. Das Möbel ragte genau so weit aus dem Wasser, daß ihre Füße trocken blieben.

Löwenstein sah aus, als würde sie sich vollkommen wohl fühlen, obwohl der Thron offensichtlich für eine sehr viel größere Person entworfen worden war. Die Nebel schienen auf geheimnisvolle Weise ihren ruhigen Platz mit seinem eigenen kleinen Kreislauf kühler Luft zu vermeiden. In ihren

majestätischen Gewändern und mit der Diamantenkrone auf dem Kopf wirkte Löwenstein kalt, majestätisch und vollkommen; jeder Zoll eine wahre Imperatorin. Die wartenden Dienerinnen hockten nackt im schmutzigen Wasser am Fuß des Throns, angespannt wie ungeduldige Jagdhunde an unsichtbaren Leinen.

Nach und nach versammelten sich die Höflinge vor dem Thron, sorgsam darauf bedacht, einen respektvollen Sicherheitsabstand einzuhalten, und verneigten sich tief vor der Herrscherin. Sie blickte gelangweilt über Hunderte gesenkter Köpfe hinweg und gähnte laut. Die Höflinge verharrten erhitzt und schwitzend in ihrer Haltung und warteten geduldig, daß sie ein Zeichen gab. Einmal hatte Löwenstein sie für eine ganze Stunde so stehen lassen. Schließlich gab sie mit einem müden Winken ein Signal, und eine Fanfare erklang. Die Höflinge richteten sich erleichtert wieder auf, und hier und da rieben sich einige verstohlen den Nacken. Niemand war dumm genug, etwas zu sagen. Ein Blick auf die Imperialen Dienerinnen reichte vollkommen aus, um allein den Gedanken daran aus jedermanns Bewußtsein zu verscheuchen. Die Gesichter der nackten Frauen waren leer, seelenlos, unmenschlich, und ihre künstlichen Augen besaßen den direkten, unheimlich starren Blick von Insekten. Sie beobachteten die Höflinge mit unerschütterlicher Konzentration, und hier und da glitten einsatzbereite Metallklauen unter den Fingernägeln hervor.

Ein erstickter Schrei ertönte in der Versammlung der Lords, als Lord Gregor Shreck mit unverhülltem Entsetzen auf eine der Dienerinnen starrte. Er wollte sich nach vorne in Bewegung setzen, und die Dienerinnen spannten sich. Shrecks Familie drängte sich rasch um den Lord zusammen. Sie hielten ihn an Ort und Stelle fest, während andere beruhigend auf ihn einflüsterten. Schließlich war er wieder genügend bei Sinnen, um den Blick abzuwenden. Aber seine Hände und sein Mund bebten noch immer voll ohnmächtiger Wut und Sorge. Ein leises Murmeln lief durch die Menge, als allen klar wurde, daß die Gerüchte also doch gestimmt hatten. Die Nichte von Gregor Shreck war vor kaum einem Monat aus ihren

Gemächern verschwunden und seither nicht wieder gesehen worden. Niemand war ernsthaft überrascht. Es hatte sich zunehmend herumgesprochen, daß sie sich mit den falschen Leuten abgab. Die Gerüchte sprachen von Verrat, doch das taten sie andererseits immer. Und jetzt war sie hier, aller Erinnerungen und ihrer Persönlichkeit beraubt, so daß ihr Körper der Herrscherin dienen konnte. Der alte Shreck hatte seine Nichte wiedererkannt, aber dann hatte er doch den Mund gehalten und nichts gesagt. Was hätte er auch sagen können?

Die Imperatorin beugte sich auf ihrem Thron nach vorn, und alle Gespräche verstummten. Als sie zu sprechen begann, klang ihre Stimme ruhig, gleichmäßig und entschlossen, und sie erreichte jedes Ohr im Hof und noch weit darüber hinaus.

Die Höflinge lauschten respektvoll, während sie sich mit Seidentüchern den Schweiß abwischten, der über ihre Schläfen rann. Die Dienerinnen lauschten nicht. Sie beobachteten.

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