Simon Green - Der Eiserne Thron

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Im Jahre des Herrn 22--: Mit eiserner Faust regiert Ihre Majestät Kaiserin Löwenstein XIV. das galaktische Imperium.
Plebejer und Adel leiden gleichermaßen unter ihrer Knute.
Owen Todtsteltzer, Lord von Virimonde, Letzter einer Linie berühmter Krieger, versucht sich der Aufmerksamkeit und den Launen der Herrscherin zu entziehen – und fällt gerade dadurch in Ungnade. Unversehens wird, ein Kopfgeld auf Owen ausgesetzt, und er muß zur zwielichtigen Nebelwelt fliehen, wo er eine Truppe ungleicher Verbündeter um sich schart. Ihr Ziel: den Eisernen Thron zu stürzen…

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Die Versammlung der Lords haßte ihn wie die Pest, und der Adel schien bereit, jede Summe zu bezahlen, wenn es um Drams Tod ging.

Die Preise für Informationen, die den Hohen Lord kompromittieren konnten, stiegen in schwindelerregende Höhen, allerdings beinahe ohne praktische Auswirkungen. Dram besaß keinerlei offensichtliche Laster und noch viel weniger Schwächen. Die Gelüste und Ausschweifungen am Hof schienen ihn vollkommen kalt zu lassen. Er besaß keine Freunde, und seine Feinde waren tot. Seine Stimme sprach im Namen der Herrscherin, und seine Worte waren Gesetz. Männer, Frauen und Kinder wurden offen in seinem Namen getötet, wegen Verrats und kleinerer Vergehen, um andere zu entmutigen. Sein letztes bekanntes Opfer war der letzte Lord Todtsteltzer gewesen.

Sein Tod hatte die Intrigen der Lords für beinahe eine Woche zum Erliegen gebracht.

»Zurück zum Geschäft«, sagte die Imperatorin, und jedermann lauschte ihren Worten. »Wir werden jetzt die Berichte unserer Agenten entgegennehmen.«

Auf der dem Hohen Lord Dram entgegengesetzten Seite des Throns erschien ein zweiter Mann. Wie der Oberste Krieger hatte er bereits die ganze Zeit über hinter einem tarnenden Hologramm auf sein Stichwort gewartet. Löwenstein besaß eine Vorliebe für dramatische Auftritte. Der Neuankömmling trug das silberne Abzeichen der persönlichen Esper ihrer Majestät auf der Stirn und war in bleiche, unauffällige Gewänder gekleidet. Wie die Dienerinnen besaß auch der Esper keinen eigenen Willen und kein Bewußtsein mehr. Die Geheimagenten und Spione des Imperiums stellten mit Hilfe der Kräfte des Espers telepathischen Kontakt zum Hof her, und der Esper wiederholte ihre Berichte wortgetreu. Die Agenten blieben anonym, und ihre Sicherheit blieb gewährleistet. Der Gesichtsausdruck des Espers änderte sich unvermittelt, als eine fremde Persönlichkeit eindrang. Seine ganze Körperhaltung schien sich zu entspannen, als er zu sprechen begann.

»Also gut. Passen Sie auf, weil ich mich nicht wiederholen werde. Ich bin in das Zentrum der Kyberrattenbewegung eingedrungen, so weit, so gut. Ich habe keinerlei Formen von Organisation entdecken können. Sie sind nur eine Bande von Verlierern und Einzelgängern, die sich in die Rechnermatrix hacken, wo immer sich eine Gelegenheit oder ein Zugang bietet, und sich dort so lange amüsieren, wie sie nur können, bevor man sie schnappt.

Ihre politischen Ideen sind töricht, ihre Persönlichkeiten sind unterentwickelt, aber die Gefahr, die sie darstellen, ist unglücklicherweise sehr real und weit außerhalb jeder Proportion, wenn man ihre geringe Zahl betrachtet. Sie kennen sich besser mit Lektronengehirnen aus als die Leute, die sie bauen.

Wenn wir die Bande ausradieren, werden andere ihren Platz einnehmen, bevor wir auch nur blinzeln können. Mir erscheint es sinnvoller, wenn wir die im Auge behalten, die wir bereits kennen; zumindest wissen wir dann, wo wir sie finden können, wenn wir wollen. Und vielleicht gelingt es mir, sie auf eine falsche Fährte zu locken und von allem fernzuhalten, was irgendwie empfindlich ist.

Das war’s schon, Ende meines Berichts. Und wenn mir schon alle zuhören, dann möchte ich die Gelegenheit auch nutzen und sagen, daß ich sehr dankbar wäre, wenn man mich woanders hin versetzt, und zwar so bald wie möglich. Diese Kyberratten machen mich noch verrückt. Der zuckergesättigte Dreck, den sie als Nahrung bezeichnen, bringt meinen Körper zum Ausrasten, von meinen verfaulenden Zähnen ganz zu schweigen, und der Umgang mit ihnen läßt mein Gehirn verrotten. Ohne ihre Lektronen sind diese Typen nämlich nicht besonders unterhaltsam.«

Gesichtsausdruck und Haltung des Espers wechselten erneut, als der nächste Agent Bericht erstattete. Seine Physiognomie schien plötzlich schlanker, irgendwie ästhetischer, und die Körperhaltung ähnelte einem Mann, der sich in Meditationstechniken auskannte. Noch ein klein wenig entspannter, und niemand am Hof hätte sich gewundert, wenn der Esper auf und davon geschwebt wäre.

»Agent Harmonie hier. Meine Infiltration der Klon-Bewegung geht weiter. Bisher hat niemand Verdacht geschöpft. Sie bleiben mißtrauisch und fluchtbereit, aber ich mache Fortschritte. Bisher habe ich noch keine definitiven Absichten oder kriminellen Handlungen beobachten können.

Die Untergrundpolitik ist größtenteils naiv und richtungslos, weil ihnen eine wirkliche Führungspersönlichkeit abgeht.

Gesetzt den Fall, der Untergrund kann eine solche Persönlichkeit auf seine Seite ziehen – dann wird es gefährlich. Aber wie ich die Dinge im Augenblick sehe, kann ich ruhigen Gewissens berichten, daß die Klon-Bewegung eine zu vernachlässigende Gefahr für das Imperium bedeutet.«

»Ja, aber das liegt nur daran, daß du deinen Arsch in der Dunkelheit nicht ohne eine Lampe und eine Karte finden kannst«, schnappte plötzlich eine dritte Stimme. Der Esper blickte verdrießlich drein, und seine Haltung änderte sich zu einer flegelhaften Pose. »Hier spricht Agent Rapunzel vom Stab des Hohen Lords Dram. Ich hänge jetzt seit drei Jahren hier bei der Klon-Bewegung im Untergrund, und ich kann nur sagen, daß diese unnatürlichen Bastarde die wahrscheinlich größte Gefahr darstellen, mit der das Imperium sich jemals hat auseinandersetzen müssen. Sie haben viele Anhänger, ein Ziel, jede Menge Geld und technologische Unterstützung von jemandem, der weit oben in der Hierarchie stehen muß. Und wenn ich sage weit oben, dann meine ich wirklich weit oben.

Ich habe noch keine Ahnung, wer es sein könnte, aber ich arbeite daran. Egal. Diese Leute hier fordern Bürgerrechte für Klone, und sie sind darauf vorbereitet, alles zu unternehmen, um ihr Ziel zu erreichen. Gut, sie mögen vielleicht noch keinen charismatischen Führer gefunden haben, der die Dinge vorantreibt, aber wie es im Augenblick aussieht, ist das nur eine Frage der Zeit. Ich hoffe, Ihr habt mir gut zugehört! Der Ärger kommt mit Sicherheit, und ich will lebend hier raus!«

»Wir werden uns später darüber unterhalten«, sagte Lord Dram. »Und nun gebt endlich den Esper Ihrer Majestät wieder frei.«

»Gerne«, erwiderte der Agent. »Ihr würdet nicht glauben, was der Kerl für einen Müll in seinem Kopf hat. Macht hier eigentlich nie jemand sauber?«

» Auf der Stelle , Rapunzel!«

»Niemand dankt einem all die Mühe in diesem Geschäft

…«, brummte der Agent beleidigt, und dann wurde das Gesicht des Espers wieder leer und ausdruckslos.

Der Hof hatte die Auseinandersetzung schweigend mit angehört. Zusammenstöße zwischen den privaten Agenten der Herrscherin und denen des Hohen Lords Dram waren nicht ungewöhnlich, denn beide Seiten kämpften um das Ohr der Imperatorin. Ihre Arbeitgeber ermutigten die Rivalitäten noch, um sicherzustellen, daß sie weiterhin die Dinge erfuhren, die von Bedeutung waren, ob es ihnen gefiel oder nicht. Gelegentlich kam es sogar zu Schlägereien, doch bisher hatten die beiden Lager vor gegenseitiger Sabotage stets haltgemacht.

Und das obwohl der Konflikt wegen der Ächtung Owen Todtsteltzers zu einer verdammt ernsten Auseinandersetzung geführt hatte. Die Agenten der Imperatorin hatten die ganze Angelegenheit im stillen ablaufen lassen wollen, während die Leute Drams aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen die Nachricht über die gesamte Galaxis verbreitet hatten. Der daraus resultierende Streit war noch in vollem Gang.

Agenten führten ein hektisches Leben voller Gefahr und Heimlichkeiten, wechselten ihre Identitäten und selbst ihre Persönlichkeit auf der Suche nach Informationen, während sie ihre wahren Motive sorgsam verbergen mußten, und das in einem Zeitalter, in dem nichts für lange Zeit verborgen blieb.

Agenten tendierten deswegen, zu einer gewissen Exzentrizität, und sie waren sehr schnell auf den Beinen. Niemand konnte im voraus wissen, wann eine Tarnung aufflog und man bis zum nächsten Horizont flüchten mußte, während eine blutrünstige Meute einem an den Fersen klebte. Natürlich besaßen die Lords genau wie die Abgeordneten ihre eigenen Spione.

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